Beiträge von Erika

    Ich tu mich schwer, über so ein Thema zu diskutieren, da mich bereits der Begriff "toxische Männlichkeit" stört. Er ist irreführend, da er Geschlechterstereotypen verstärkt. Es wäre daher besser, man würde von toxischem Verhalten sprechen, denn dann könnte man sich gezielt auf die Handlungen konzentrieren, ohne ein bestimmtes Geschlecht zu stigmatisieren.

    Es wird auch oft ausgeblendet, dass toxisches Verhalten ein gesellschaftliches Problem ist. Statt die Männlichkeit als Problem herauszustellen, wäre es sinnvoller, gesellschaftliche Normen in den Fokus der Diskussion zu rücken. Es wäre auch deshalb falsch, sich auf das Geschlecht zu konzientrieren, da dies die Problematik zu stark vereinfachen würde. Wenn, müssten auch immer weitere mögliche Einflussfaktoren, wie zB der sozioökonomische Status oder die sexuelle Orientierung miteinbezogen werden.

    Es ist mir echt schleierhaft, wieso schon wieder Begriffe erfunden werden, die eigentlich nur diskriminieren und auf den "alle" anspringen, und die eigentlichen (möglichen) Probleme dabei ignoriert werden. Anscheinend ist genau diese Diskriminierung von den Erfindern solcher Begriffe gewollt. Würde mich nicht wundern.

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    :kekw: :kekw: :kekw:

    Der Missbrauch des Begriffs 'Red Flag', somit allerhand Dinge damit gelabelt werden, die man einfach nur nicht ästhetisch oder 'gut' findet.

    Manche sollte sich vielleicht auch mal die Frage stellen, wie eine Beziehung (da der Begriff Red Flag ja meist in und für diesen Kontext verwendet wird) überhaupt funktionieren soll, wenn man nicht lernt, als Team Probleme zu lösen. Heißt natürlich nicht, sofern man mich hier falsch verstehen will, man soll sich gezielt einen problembehafteten Menschen suchen oder dass man sich mit allem zu arrangieren hat. Aber wer eine solche Intoleranz und Vorurteile an den Tag legt wie ich es hier in diversen Threads oder auch anderswo im Netz und Reallife mitbekomme, braucht sich halt auch nicht wundern, wenn es dann mit der vermeintlich 'perfekten' Person ohne sogenannte angebliche Red Flags dann doch nicht klappt. Denn früher oder später wird der Partner/Partnerin irgendetwas sagen oder tun, das man nun nicht so toll findet und dann wird sich herausstellen, dass es mit der Toleranz nicht weit her ist und wahrscheinlich auch nicht die Bereitschaft und Fähigkeit vorhanden ist, Probleme/Konflikte vernünftig zu klären.

    - Hast du einen Freund?

    - Wann bekommst du Kinder?

    - Wann heiratest du?

    - Warum trägst du keine Kleider?

    - Warum gehst du nicht feiern/in die Disco?

    - Warum trinkst du keinen Alkohol?

    .......

    ........

    .......

    Dazu etliche rassistische und diskriminierende und weitere sexistische Aussagen.

    Joa, hat schon einen Grund wieso ich vor Ewigkeiten den Kontakt abgebrochen habe und dies auch für immer so bleiben wird.

    SeiraTempest

    Letztendlich ist das sowieso eine Sache der persönlichen Einstellung, inwieweit man sich da "einmischen" will bzw jemandem etwas nahelegen möchte. Ich fände es allerdings auch befremdlich, würde man jemanden in seinem ungesunden Verhalten bestärken. Das Thema Sucht ist eh sehr komplex, würde daher nie sagen, ein Suchtkranker ist zu 100 % ein Opfer und deshalb könne er nichts verändern. Genauso wenig würde ich sagen, er ist zu 100 % selbst Schuld. Es kommt, wie so oft, auf den Einzelfall und die individuellen Umstände an. Wenn ich einer Person etwas näher stehe, ein gewisses Vertrauensverhältnis besteht, dann biete ich meine Hilfe an. Ob die Person diese dann annimmt, sich stattdessen lieber direkt an geeignete Institutionen und Fachleute wendet, oder einfach gar nichts tut, ist dann ihre eigene Entscheidung.

    Natürlich spricht nichts dagegen, jemandem zu sagen er sollte besser nicht rauchen oder trinken. Aber es würde sich für mich einfach so sinnlos anfühlen, denn für mein eigenes Gewissen muss ich sowas nicht tun. Daher bleibe ich eher beim "Hilfe anbieten", ohne ein großes Ding draus zu machen.
    Muss halt jeder für sich selbst herausfinden, was sich "richtig" anfühlt.

    Und doch, man kann und sollte zu einem Raucher sagen, dass er damit aufhören soll. Wie makaber ist es denn, wenn man Leute dazu auch noch ermutigt bzw sie darin bestärkt?

    Ich bin ja eher ein Fan davon, Leute einfach ihr Leben leben zu lassen. Eigenverantwortung ist das Stichwort. Raucher wissen selbst, dass rauchen ungesund ist. Und die, die es abstreiten, werden es auch weiterhin tun.

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    :dogekek: :dogekek: :dogekek:

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    Yep.