Habe heute angefangen und finde es bisher mies, was vor allem an der Steuerung liegt. Sowas unpräzises und schlampiges habe ich selten erlebt. Keine Ahnung wie das bei den Konsolenversionen ist, aber die Controllersteuerung der PC Version erstickt jeglichen Spaß im Keim.
Leider lässt sich auch vieles über das Optionsmenü erst gar nicht anpassen.
Das bezieht sich jetzt sowohl auf Brett- als auch auf Tabletopspiele:
In den allermeisten Fällen ist das nichts für mich. Es kam schon öfters vor, dass ich irgendwo zu Besuch war und aus reiner Höflichkeit mitgespielt habe (was ich mittlerweile nicht mehr mache). Was ich meist als stressig empfunden habe war zum einen, dass zunächst einmal die oft umfangreicheren Regeln gelernt werden mussten, was nunmal anstrengend ist, wenn bereits kaum Interesse an dem jeweiligen Spiel besteht.
Zum anderen sind die meisten Spiele so aufgebaut, dass man eben ne halbe bis eine Minute (oder auch mal zwei) warten muss, bis man selbst wieder an der Reihe ist. Da werde ich innerlich total unruhig, weil ich dazwischen nichts zu tun habe und denk mir dann ständig "jetzt macht doch mal schneller!!" - ohne das natürlich böse zu meinen.
Bedeutet im Umkehrschluss, wenn die Regeln schnell erklärt sind und keine 'langen' Wartezeiten aufkommen, besteht durchaus die Chance, dass auch ich ein bisschen Spaß daran habe
Tja, wo soll man da anfangen.. aber ich versuche meinen Standpunkt mal verständlich darzulegen:
Grundsätzlich hätte ich kein Problem damit, würde man überall die 'männliche' Form verwenden. Anführungszeichen, da ich diese Form schon immer neutral wahrgenommen habe. Allgemein nutze ich ungefähr gleichermaßen 'männliche' oder 'neutrale' Varianten. Ersteres ist Gewohnheit, Letzteres schleicht sich seit einigen Jahren ganz automatisch vermehrt in mein Vokabular ein.
Dass nun generell mehr darauf geachtet wird, von der Allgemeinheit als neutral empfundene Begriffe zu verwenden, (also zB Lehrkraft statt Lehrer/in) stört mich überhaupt nicht. Gerade im schulischen/erzieherischen Kontext unterstütze ich eine geschlechtsneutrale Sprache (das Kind statt 'der Junge' oder 'das Mädchen') - natürlich nur, sofern das (biolologische) Geschlecht und/oder die damit allgemein assoziierte äußerliche Erscheinung irrelevant sind, was mMn fast immer der Fall ist. Aber manchmal, beispielsweise im Bio-Untericht, muss man die Dinge nun mal beim Namen nennen bzw die Begriffe so verwenden wie sie (aktuell) definiert sind.
Was letztendlich zählt ist, dass Menschen aufgrund ihres (biologischen) Geschlechts (und natürlich auch aufgrund anderer Dinge, die hier jetzt nicht Thema sind) möglichst nicht in Schubladen gesteckt werden. Es ist an sich nichts Schlimmes dabei, Unterschiede zwischen Menschen zu erkennen (in gröberen und feineren Abstufungen) und diese zu benennen. Nur sollten aufgrund dieser Unterschiede keine Stereotype und Vorurteile befeuert werden (die dann ggf. direkt oder indirekt zu Benachteiligung und Diskriminierung führen). Bedeutet konkret, dass Lehrbücher für Grundschüler, in denen zB suggeriert wird, es gäbe so etwas wie 'Jungs-' oder 'Mädchenspielzeug', oder separate Märchenbücher für Jungs und Mädchen mit jeweils 'geschlechtstypischen' Geschichten, abgeschafft gehören.
Aber nochmal zurück zu den geschlechtsneutralen Begriffen: Es mag vielleicht nett sein, möglichst keinen Menschen ausschließen oder verletzten zu wollen, aber so etwas kann auch nach hinten losgehen und dazu führen, dass neben Verwirrung bei den Lesern, auch Falschinformationen verbreitet (und wiederum ggf andere Leute ausgeschlossen) werden.
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Gerade so etwas zeigt, dass ein Bashing -wie es bei diesem Thema ja hin und wieder vorkommt- nicht zielführend ist. Menschen, die nicht oder nicht ständig gendern, werden ja gerne mal die wildesten Vorwürfe entgegengebracht; sie seien beispielsweise frauen- oder transfeindlich. Aber selbst wenn 'lediglich' ein unsensibler Umgang mit Worten unterstellt wird, zeigt das Verlinkte, dass auch von der 'pro genderer'-Seite Fehler gemacht werden, da man sich hier anscheinend ebenso wenig Gedanken gemacht und sich damit auch selbst 'unsensibel' verhalten hat. Welche Begriffe und Formulierungen sich auf Dauer durchsetzen und welche irgendwann als verpönt gelten werden, wird sich noch zeigen.
Was heißt denn in diesem Zusammenhang überhaupt "lange Haare"? Bereits Schulterlänge? Naja, wie dem auch sei: Das ist Typsache, ganz unabhängig vom Geschlecht. Bei manchen finde ich das eine und bei manchen eben das andere ästhetisch(er). Und dabei spielt natürlich nicht nur die Haarlänge an sich eine Rolle, sondern auch der Zustand der Haare. Diese können halt, sofern sie nicht gepflegt werden, sowohl kurz als auch lang schäbig aussehen. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Person selbst sich wohlfühlt, da sollte es ohnehin egal sein, was ich oder sonst irgendwer darüber denkt.
Ich glaube, dass viele Glück mit Zufriedenheit verwechseln. Glück beschreibt -ich formuliere es mal salopp- einen Moment, in dem etwas ganz Tolles passiert. Ein kleiner oder größerer Höhepunkt. Es ist realitätsfern zu glauben, man könne so einen Zustand extrem oft oder sogar dauerhaft erreichen. Der Begriff "Glück" wird also meiner Ansicht nach viel zu sehr aufgeblasen und viele jagen dem hinterher, obwohl sie nicht wissen, was damit gemeint ist. Würde sogar behaupten, wer gezielt danach sucht, wird es nie finden, aber dafür die Zufriedenheit killen - also genau das, was man auf der Suche nach "Glück" ja eigentlich sucht. Daher könnte man es, wenn überhaupt, vielleicht eher so formulieren: Wer zufrieden ist, ist "glücklich".
Der Begriff Minimalismus ist mir nicht klar genug definiert. Es ist mMn aber auch gar nicht wichtig, ob man sich nun dieses (oder irgendein anderes) Label verpassen darf. Relevant ist da eher, ob der eigene Lifestyle ungefähr den eigenen Vorstellungen entspricht. Ich lege beispielsweise Wert darauf, keinen unnötigen Ramsch zu kaufen, bei welchem ich durch ein wenig Selbstreflexion eigentlich schon weiß, dass das Zeug sowieso ungenutzt in der Ecke verstauben wird. Mir geht es einfach darum, Impuls- und Fehlkäufe möglichst zu vermeiden, um meinen Geldbeutel zu schonen. Das klappt die meiste Zeit auch ziemlich gut und ich kann behaupten, dass mein Lifestyle weitestgehend meinen Vorstellungen entspricht.
Ich hätte gerne die Fähigkeit, mich unsichtbar machen zu können. Hätte bestimmt Spaß daran, mich in Wohnungen einiger Leute einzuschleichen und ein bisschen Poltergeist zu spielen
Der Neurowissenschaftler Nick Chater hält den menschlichen Geist für überbewertet - und sagt: "Wir können uns nicht finden. Weil in uns kein Selbst ist, d...