Persönlich würde ich nicht einmal alle rechten über einen Kamm scheren. Da gibt es relativ harmlose Esoterikerinen - üblicherweise Bommer -, Coronaleugner beziehungsweise jene die dahinter eine Weltverschwörung vermuten, Wutbürger, Wähler die aus Verdrossenheit die AfD gewählt haben oder solche die sich mit dem Partei Programm nicht auseinander gesetzt haben und dann geht es langsam über zu den ernsthaft rechtsradikalen.
Ein Grüppchen würde ich noch ergänzen: Linke die von anderen "Linken" vehement und wiederholt als rechts, rechtsradikal, Nazi oder ähnliches abgestempelt werden, weil sie eine minimal abweichende Meinung geäußert oder eine minimal andere Wortwahl verwendet haben ![]()
Werden diese aus linker Sicht nicht auch alle in ein und denselben Topf geworfen?
Das Problem ist nicht eine "linke Sichtweise" sondern Menschen mit fragilem Ego, die aus Selbstschutz andere sehr gerne brandmarken und diffamieren. Denen geht es nicht um die Sache an sich. Ein gutes Beispiel aus dem Alltag ist Veganismus. Sich einerseits über den Fleischkonsum anderer beklagen und dass es ja so falsch ist Tiere zu essen und "wie-kann-man-nur-was-sind-das-für-grausame-Menschen", aber andererseits Fleischesser oder Vegetarier derart unsachlich angehen, dass sie erst recht nicht in Erwägung ziehen, ihre Ernährung zu überdenken. ![]()

