Beiträge von DareMo

    Man muss sich einfach mal mit dem Thema Prohibition beschäftigen, dann sieht man das die Aussage grundsätzlich richtig ist. Die große Epoche der Mafia in den USA hängt ja stark mit dieser zusammen, nachdem Alkohol wieder legalisiert wurde brach da einiges weg. Natürlich gibt es immer noch eine Mafia, aber eben nicht mehr im Bereich Alkohol....

    ...Ich würde sogar sagen das eine Legalisierung sich auch positiv auf die Verbreitung harter Drogen auswirken könnte, wenn die ganzen Hasch-Konsumenten nicht mehr zu Dealern gehen müssten....

    Du kannst Alkohol und die Prohibition nicht mit Cannabis und die Legalisierung gleichsetzten, denn das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Das ist der berühmte Vergleich von Äpfel mit Birnen.

    Wo soll man anfangen? Schon alleine die Ausgangssituation ist eine völlig andere. Alkohol wird schon seit über 2.000 Jahren als Genussmittel genutzt und hat sich in der Gesellschaft etabliert, Cannabis hingegen war und ist immer noch eine Randerscheinung. Schau wie viele Alkohol trinken und dann schau die Zahl der Konsumenten von Cannabis an. Zudem gibt es Alkohol in den verschiedensten Varianten, Bier und Wein welche noch gering an Alkohol sind, über Liköre hin zu Branntwein und Schnaps welche dann richtig hochprozentig sein können. So wie hier viel Vielfalt ist, so auch deren Liebhaber und dann kommt dazu, wie viel davon getrunken wird. Der eine trinkt eben nur zum Essen einen feinen Wein, weil es ihm so gefällt und reicht, und ein nächster braucht eine halbe Pulle Wodka um überhaupt in Fahrt zu kommen. Allein bei der christlichen Messe, wird auch Wein zum Abendmahl genommen, da kann man nicht von echten Alkoholkonsum reden. Sowas gibt es aber bei Cannabis nicht. Es gibt kein Schlückchen Cannabis. Darum hinkt das schon einmal ganz gewaltig.

    Zum anderem war es bei der Prohibition doch so, dass der Alkohol schon Jahrhunderte von allen Menschen benutzt wurde. Cannabis war bis dato nur eine Randnotiz. Wie viele Brauereien und Brennereien gab es da schon in den USA? Wie viele Leute haben Alkohol konsumiert? Dann wurde er verboten und daraus wurde dann ein Geschäft für die Mafia. Wie viel Cannabis wurde damals und auch heute dagegen angebaut und wie viele Konsumenten gibt es? Das die Prohibition sich so nicht halten konnte war offensichtlich.

    Aber Cannabis war noch nie legal, wurde noch nie in solchen Umfang wie Alkohol konsumiert. Die Prohibition war ein Verbot es bisher allgemein zugänglichen Genussmittel. Bei der Legalisierung von Cannabis wird ja versucht etwas bisher illegales, legal zu machen. Also zwei völlig unterschiedliche Ausgangspunkte.

    Keine Frage, Alkohol ist eine Droge, das soll kein Statement dafür sein. Ich selbst lehne Alkohol kategorisch ab. Wie auch alle anderen Drogen. Aber es gibt genügend Menschen, die Alkohol nicht als Droge nutzen um eine Rauschzustand zu erreichen, wie es bei Cannabis ist. Nur um ein Beispiel zu nennen. Wenn meine Oma und ihre Bekannten sich zum klassischen Kaffeekränzchen treffen, trinken sie auch ab und zu (nicht immer) auch mal ein oder zwei Gläschen Eierlikör. Da geht es um den Genuss also den Geschmack des Likörs, nicht um den Alkohol an sich um sich zu berauschen. Daher auch der begriff Genussmittel. Weil der Genuss im Vordergrund steht und die Menge an Alkohol sehr gering ist.

    Anders ist es doch bei Cannabis. Hier steht doch die Wirkung des THC im Vordergrund, oder will hier jemand ernsthaft behaupten, dass er sich eine Tüte dreht, sie anzündet und nur einmal daran zieht?

    Darum ist die Prohibition auch von so vielen Leuten abgelehnt worden. Nicht nur von den "Säufern" denen ihre Droge gefehlt hat, sondern auch von all jenen, die nur ab und zu und wenig Alkohol zum Genuss genutzt haben und nun mit allen im selben Boot saßen. Ihnen wurde etwas verboten, was bis dahin völlig offen stand und das ist mit Cannabis eben nicht der Fall. Das war bisher immer nur illegal und für den normalen Bürger nur schwer erhältlich. Zudem hat Alkohol in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert als Cannabis. Es gilt (leider) zum guten Ton, wenn es besondere Anlässe gibt, dass man dazu mit einem Gläschen Sekt anstößt. Ich wüsste nicht, dass man das auch mit einem Tütchen Hasch machen würde?

    Fakt ist einfach, Alkohol ist legal, kann überall gekauft werden ohne einen "Dealer" zu brauchen. Cannabis ist illegal und eine Legalisierung ändert nichts an der Tatsache, dass die Art es zu konsumieren eine völlig andere ist als beim Alkohol.

    Darum: Die Prohibition mit der Legalisierung zu vergleichen passt leider absolut nicht, sorry.

    chitoseramunebottle Warum gegen eine Legalisierung von Cannabis? Im Vergleich zu Alkohol oder Tabak - beides ebenfalls Drogen - ist die Wahrscheinlichkeit von Gras abhängig zu werden verschwindend gering. Auch könnte es die Geschäfte der Straßendealer zerstören.

    Wie gut das Modell der Legalisierung zur Bekämpfung des illegalen Handels funktioniert, hat ja Holland sehr gut vorgemacht. Im Gegenteil, die Kriminalität ist schlimmer als zuvor siehe die Problematik mit der Mocro-Mafia. Erst durch die Liberalisierung des Opiumgesetztes in den 1970er Jahren wurden es solchen Gruppen möglich so zu wachsen und jetzt ein echtes Problem darzustellen. Aber schlimmer ist, dass diese Gruppen sich auf die Niederlande beschränken sondern jetzt auch nach Deutschland rüber schwappen.

    Wer mehr dazu lesen möchte:

    Mocro-Mafia – Wikipedia

    Es gibt einfach zu viele Leute, denen der Aufenthalt im Internet nicht gut tut, da sie den Kontakt zur Realität verlieren.
    Meiner Schätzung nach wären dies so ca. 80% der Bevölkerung, eher mehr.

    80% sind deine Schätzung, aber hast du reale Zahlen? Schon hier fängt es an dass deine Aussagen rein auf deine persönliche Vermutung und Schätzungen beruhen und leider nicht auf realistische Zahlen und Werte. )':

    Das Internet der frühen Zeit war ein freier Ort der Vielfalt....

    Früher habe ich Diskussionen in Foren geführt....

    Früher gab es Orte an denen sich Leute versammelt haben

    Früher hatte das Internet auch deutliche und nachvollziehbarere Konsequenzen

    Früher, früher, früher...

    Ja, früher war alles besser. :rolleyes: Das war schon immer so. Aber bei solchen Aussagen wird leider immer nur die guten Dinge im Gedächtnis bewahrt und die schlechten ausgeblendet, was dann den Eindruck von "Früher war alles besser" entsteht. Siehe hier:


    Was du bei deinem zurückblickenden Betrachtung des Internets völlig außer acht lässt, sind die Anzahl der Nutzer des Internets 2003 und 2026. Wie viele Leute haben 2003 in Deutschland und auf der ganzen Welt benutzt? Das Internet war noch verhältnismäßig jung, etwas für Nerds und erste Interessierte. Internetanschlüsse (Festnetz!) mussten noch beworben werden. Mobiles Internet gab es noch gar nicht!! Internet außerhalb der Industriestaaten gab es ebenfalls noch gar nicht. Auch gab es noch keine Smartphones die maßgeblich an der Verbreitung beteiligt sind. Weil es "Früher" auch nicht üblich war, dass man ständig einen Fotoapparat und Videokamera dabei zu haben um Dinge sofort posten zu können!

    Also waren die Anzahl der Nutzer des Internets und damit auch die Inhalte im Netz viel geringer und damit war auch der Umgang ganz anders, weil es viel weniger Leute gab die rumpöblen konnten oder wollten.

    Darum kannst nicht "Früher" mit heute vergleichen, weil die Umstände völlig verscheiden sind. Ja, früher war alles besser, weil das Internet nicht von so vielen Menschen wie heute benutzt wurden, weil es keine Smartphones gab mit denen Bilder, Videos und Meinungen ständig und überall ins Netz eingespeist werden können. "Früher" gab es auch keine Sozial Media, welche es ja erst ermöglicht haben "rumzupöbeln".

    Wer war den "Früher" im Internet? Das waren in erste Linie Wissenschaftler, Universitäten und Firmen. Private Anschlüsse waren noch eher selten und noch am Ausbau. Und wenn dann waren es Menschen, die zu Hause ihren ersten Festnetzanschluss für ihren PC hatten. heute kann per Smartphone jedes ohne Probleme ins Netz, egal ob hier in Deutschland der Schüler in der Schule oder der Landwirt in Litauen auf seinem Acker. Was "früher" noch ein Privileg war, weil es kaum Zugänge zum Netz gab weil die Infrastuktur noch gar nicht so ausgebaut war, gilt heute als selbstverständlich. Und darum ist es doch nicht verwunderlich, dass der Umgang im Netz ein ganz anderer ist, weil heute viel mehr Leute sich im Netz tummeln und es Soziale Medien gibt, die dieses erst ermöglichen. Im Gegensatz zu dir, schätze ich nicht die Zahlen, ich schaue nach, hier siehst du, wie sich die Nutzer des Netz in Deutschland entwickelt hat:

    Anteil der Internetnutzer in Deutschland| Statista
    Wie viele Menschen in Deutschland nutzen das Internet? Der Anteil der Internetnutzer in Deutschland ist erneut gestiegen und liegt bei über 90 Prozent.
    de.statista.com

    oder auch:

    Wenn du also wieder wie "Früher" leben möchtest, brauchst du entweder eine Zeitmaschine, oder du musst den technischen Fortschritt wieder zurückdrehen auf den Stand von 2003. Beides ist aber unrealistisch.

    Ja, die Idee des Internets ganz am Anfang war sehr idealistisch und auch naiv. Aber das kann man erst heute so sagen, weil damals (also früher) konnten sich die Leute gar nicht vorstellen, dass sich das Internet einmal so entwickeln könnte, wie es heute ist. Das war einfach unvorstellbar und darum hat man da keine Regularien eingeführt. Das muss man einfach so sehen. Im Nachgang sich hinzustellen und sich darüber zu beschweren ist einfach, löst aber nicht das Problem. Das ist das gleiche, als wenn man heute sagt, "hätte man Hitler in der 30er Jahren gar nicht gewählt, hätte es den Krieg nie gegeben" mag zwar richtig sein, aber das hat man zur damaligen Zeit eben gar nicht so gesehen, erst hinterher weiß man es besser. Jetzt ist es sehr leicht sagen, was man "früher" hätte besser machen können. :rolleyes:

    Ich meine - am deutlichsten wird die Überflüssigkeit der Begriffe 'links/rechts' vielleicht am eigenen Beispiel. Jeder kann sich diesbezüglich selbst befragen. Ich etwa vertrete viele 'klassisch-linke' Positionen (wenn auch keine extremen, definiert als solche, die gegen die Verfassung gerichtet sind), aber auch viele gemäßigte. Ich bin eigentlich in keiner Frage 'klassisch-rechts', aber in vielen Fragen durchaus auch nicht links-progressiv. Es ist einfach sinnlos, die Kategorien zu bedienen. Es macht wirklich mehr Sinn, herauszufinden, wofür (oder, wie Ex4mp1e vorschlägt, wogegen) man ist.

    Hier wird es sehr schön erklärt:

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    Ebenso witzig finde ich immer deren Aufmärsche. Wo ist da die Ordnung, die Disziplin beim marschieren? Von der Art und Weise, die deutsche Sprache auszusprechen ganz zu schweigen.

    Das passt doch ganz gut zu deren ideologischen Vorbildern, dort wurde doch auch das Idealbild eines arischen Menschen so geschrieben:

    "Blonde Haare, blaue Augen und eine gesunder Körper". Die Jugend sollte: "Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl" sein.

    Und wie sah es stattdessen aus?

    Blond wie Hitler,
    groß wie Goebbels,
    schlank wie Göring und
    keusch wie Röhm.

    So gesehen passt es doch, dass die neuen Nazis, wie ihre Vorbilder auch, nicht dem Ideal entsprechen, dass sie propagieren.

    Gestern bin ich über ein Reel bei Instagram über SB-Kassen gestolpert. Die meisten Leute in den Kommentaren finden es super, aber einige (oh welch Überraschung - vor allem ältere) Menschen, wollen sie nicht benutzen, weil sie entweder nicht digital überwacht werden wollen

    Nein, nicht "nur" Ältere wollen sie nicht benutzen. :rolleyes:

    Ich finde sie nervig, weil sie noch nicht ausgereift sind. Letztens wollte ich bei Lidl die SB Kassen nutzen, hatte 5 Artikel, kaum Platz sie dort abzustellen. Dabei ein 6er Pack Schwipp-Schwapp Flaschen 1,25l. Einscannen ging noch, aber dann kam die Auswahl, welche Anzahl. Einzeln kam der Prei für eine Flasche also zurück und die Anzahl auf 6 für den 6erPack eingegeben. Und dann: Hat die Kasse 6 x den 6er Pack abgerechnet. Ein Preis von über 80 Euro, weil sie also insgesamt 36 Flaschen berechnete. Also wieder versucht zurück zu scrollen, dann gab es aber wieder nur die Flaschen einzeln. Das nervt. Hilfe durch Personal bei Lidl? Ja, klar LOL. Da sitzt nur eine an der Kasse und ist voll ausgelastet, weil eine lange Schlange anstand. Also weiter versucht der besch... Software klar zu machen, das ich EINEN 6er Pack habe, aber das wollte die Kasse einfach nicht verstehen. Also habe ich nach etwa 5 Minuten rumdaddeln den Krempel genommen und mich an der Kasse bei der Kassiererin angestellt.

    SB-Kasse schön und gut, aber dann sollen die Teile auch richtig funktionieren. Und sie sind auch nur dann gut, wenn man nicht viele Teile hat. Dann ist es ok, aber das Leute von ihnen genervt sind, liegt nicht an ihrem Alter!

    Wer Katzen hat, der sollte diese nicht raus lassen. Sowohl für das Wohl der Katze, als auch zum Wohle der Wildtiere.

    Wenn es jemanden echt um das Wohl der Tiere und auch Wildtiere geht, sollte sich dann erst einmal die Frage stellen, warum er sich eine Katze zugelegt hat und die dann in der Wohnung einsperrt? Ist das zum Wohl der Katze? Sie ist auch eine Wildtier und kein Spielzeug, das zum Wohl des Besitzers beitragen soll. Wenn mir das Wohl eines Tieres wirklich am Herzen liegt, überlege ich mir vorher, ob das wirklich zum Wohl des Tieres ist oder viel eher mir dient, dass ich da etwas zum Spielen und Knuddeln habe. Aber das ist dann nicht zum Wohl des Tieres, sondern zu meinem Eigenen!

    Also wenn man den Tieren wirklich etwas zu ihrem Wohl beitragen möchte, sollte man sich überlegen, warum schafft man sich überhaupt ein Haustier an und ist es auch das Richtige? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Katze sich wirklich wohl fühlt, wenn sie immer nur in den 4 Wänden eingesperrt ist. Dann wäre es doch zum Wohl der Katze besser, wenn sie in eine Umgebung kommt, wo sie sich frei bewegen kann und auch keine Wildtiere gefährdet. Aber das bedeutet aber auch, dass ich mich eben auch mal zurückhalten muss, und eben keine Katze haben kann, wenn meine Wohnsituation gar nicht für eine Katze und den Wildtieren in meiner Umgebung, geeignet ist. Das wäre zum Wohl der Katze und der Wildtiere!

    Was vielen Leuten, die ChatGPT und Co. benutzen scheinbar nicht bewusst ist: Diese Automaten greifen nur auf das "Wissen" aus dem Internet zu und gibt es genau so wieder, also schreiben nur ab. Da wird nichts geprüft, sondern nur weitergegeben. Natürlich werden so auch falsche Informationen weiter gegeben. Doch werden die Antworten dann oft als echt bzw. als richtig wahr genommen. Es werden also alle texte, die irgendwo im netz schwirren, Chats, Foren, Blogs etc. durchsucht und sobald die KI dort Stichworte zu der eingegebenen Frage findet, gibt sie diesen Text wieder.

    Als Beispiel. Wenn ich hier einen Beitrag über einen Anime poste und meine persönliche Meinung wiedergebe und auch noch absichtlich falsche Infos einbaue, kann die KI diesen Beitrag nutzen, wenn ein User eine Frage zu diesem Anime stellt. Der User liest das und nimmt natürlich alles für 100% wahre Münze, wenn er die Infos nicht kritisch hinterfragt.

    Darum ist das Problem bei der KI solcher Suchmaschinen problematisch, weil sie die Inhalte nicht auf Richtigkeit überprüft, sondern eben nur eine Sammlung an Infos weitergibt, die sie im Netz gefunden hat. Doch die Nutzer sind sich oft nicht bewusst, dass sie selber Filtern müssen, denn sie denken, alles was man ChatGPT frägt, auch alles 100% korrekt ist. Aber ChatGPT ist nicht Wikipedia! Und hier ist die große Gefahr, weil sie nicht nur von der KI an sich ausgeht, sondern auch von den Quellen, die sie benutzt. Also je mehr "Müll" wir in das Internet setzten, umso mehr kommt da auch wieder zurück und unbedarfte Leser von ChatGPT können so diesen Müll fälschlich als wahr interpretieren.

    Hier wäre also ein großer Nachholbedarf, dass diese Suchplattformen den Inhalt prüfen, das wäre eine echte Aufgabe für eine KI, nicht einfach nur sehr schnell irgend welche Daten zu einer Suchanfrage zu finden. Das können die bisherigen Algorithmen von Google und Co. schon lange. ChatGPT fasst es eben nur schneller zusammen und das ist Sätzen, keine Stichworte oder Links. Das ist aber keine echte Leistung. Vor allem, weil sie ja auch immer nur auf die Daten zugreift, bis zu der letzten Aktualisierung von ChatCPT. Also wenn ich heute eine Frage zu einem aktuellen Thema stelle, so bekomme ich aber nur Infos, welche ChatCPT bis zum letzten Update hatte, nicht von heute! Denn alle, nicht nur ChatGPT werden nicht täglich upgetatet.

    Es ist also ein großes Problem, das viele Nutzer, diese Plattformen zu sorglos nutzen und alles für echt nehmen, obwohl das gar nicht der Fall ist. Einige nutzen ChatCPT sogar als Lebensberater, was völlig abstrus ist. Ja, KI kann aktuell vielleicht für viele Dinge eine erste Anlaufstelle sein, aber man darf seinen eigenen gesunden Menschenverstand nicht völlig ausblenden. Doch das ist eben die große Gefahr, dass die Leute dann diesen abstellen und Blind den Aussagen der KI vertrauen, wobei diese ja gar nicht selbst von der KI kommen, sondern nur Zusammenstellungen aus Infos aus dem Netz sind! Aktuell macht keine KI, zumindest keine die kostenlos ist, eine eigne Aussage. Sie sind einfach nur bessere Suchmaschinen aber keine echte künstliche Intelligenz!

    OrangeDragon Was regst du dich darüber auf? Bekommst du doch im Endeffekt sowieso nicht mit, wird doch automatisch vom Brutto abgezogen. Du bekommst es also eh nie zu Gesicht. Oder steht bei dir auf der Gehaltsabrechnung: "Es werden Ihnen wegen der höheren Beiträge xx,xx Euro weniger überwiesen"? :rolleyes:

    Ich muss zugeben, dass ich inzwischen zu faul geworden bin, meine Liste der Animes zu führen, welche ich besitze bzw. gesehen habe. Allein die DVD´s / BluRay´s sind im laufe der Zeit auf über 500 angewachsen. Einen großen Teil muss ich inzwischen in mehreren Umzugskartons lagern, weil das Regal einfach zu klein war. Auch habe ich schon viele wieder verkauft, welche mich nicht mehr interessierten oder wo ich festgestellt habe, dass sie nicht mehr meinem Geschmack trafen (oder eben auch einfach zu langweilig waren), um sie erneut anzusehen.

    Dazu kommen die Anime-Filme und -Serien der Streamingdienste wie z.B. Chrunyroll. Inzwischen bin ich einfach dazu übergegangen, lieber die Animes zu genießen und nicht mehr auch noch darüber Buch zu führen. :eo-sweat:

    Lisa Eckhart :thumbup:


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    @Stormaier nur zur Berichtigung: Schuluniformen gibt es nicht nur in Australien, das gibt es in vielen anderen Ländern auch und sogar hier in Deutschland an bestimmten Elite-Internaten. Das hat nichts mit Regulierungswut zu tun.

    Den Konkurrenzgedanken nicht schon früh in Schulen verankern und gesamtgesellschaftlich darauf achten, dass man nich überall übertreibt - wäre vielleicht hilfreicher insgesamt. Es ist ja nicht rein in Social Media (nur dadurch gefördert bzw. leichter umsetzbar und selber daran teilhabbar) - im Fernsehen (Werbung oder Showas) gibts ja auch z. B. Inhalte, die ein problematisches Körperbild vermitteln. Weiß nicht wie es in Australien ist - ob ggf. da auch stärker reguliert. Werbung bei uns in Deutschland versucht sich (weil man auch damit wirbt) an Vielfalt bezüglich Körper/Aussehen. Aber sowas wie Heidi Klum und "Germany's Next Top Model" treiben weiter ihr Unwesen im TV.

    Stimmt, dieses Konkurrenzdenken gab es schon immer, auch schon vor dem Internet und Social Media. ABER!:

    Was vorher begrenzt war ist durch Social Media nun ständig gegenwärtig und vor allem es geht Weltweit! Wenn dich "früher" vielleicht "nur" die Leute mobben konnten, die dich persönlich gekannt haben, was ja schon schlimm genug war, so können dich heute, dank Social Media völlig fremde Leute fertigmachen, die du noch nie gesehen hast und die auch dich überhaupt nicht kennen und das sind dann nicht nur eine Handvoll Leute, sondern können dann schnell man hunderte, tausende sogar oder zehntausende User sein! Also macht es schon Sinn, wenn man durch ein solches Verbot die Möglichkeiten einschränkt und auf ein geringeres Maß beschränken kann. Ganz vermeiden wird man es dadurch nicht, aber es ist schon ein großer Unterschied, wenn man zumindest die ganzen anonymen Hater bannen kann!

    Dann halt das Problem, dass man nicht über Nacht ein komplett anderer Mensch wird - statt Eingewöhnung ist man dann ab 16 plötzlich voll drin. Das bringt auch nur was, wenn man annimmt, dass die ab 16 dann von sich aus bewusster damit umgehen oder dass generell das Interesse daran zurückgeht (dass da neue Erwachsene nachfolgen, die später weniger Social Media konsumieren, nicht ab 16 voll loslegen).

    Stimmt, niemand wird über Nacht erwachsen. Du gehst von eine völlig falschen Grundlage aus. Niemand will die Kinder wohlbehütet in einer Blase aufziehen, um sie dann mit 16 ins kalte Wasser zu werfen. Das Ziel ist es doch, sie bis dahin darauf vorzubereiten, damit sie eben die nötige Kompetenz haben, damit umzugehen. Aber klar, es ist keine Lösung auf Dauer, sondern es ist eben jetzt ein versuch auf die aktuelle Lage zu reagieren. Man muss natürlich auf dieser Basis aufbauen und anpassen, wenn sich die Situation ändert. Und wir wissen doch alle, das die heutigen Gesetzte sowieso sehr schnelle wieder angepasst und geändert werden. Darum würde ich es nicht als so dramatisch sehen, sondern eher als ein Versuch, endlich mal was zu machen.

    Denn dauernd wird (nicht nur bei uns in Deutschland) geschimpft, dass die Politik nichts macht, zu lahm ist und nicht auf die Jugend hört. Endlich reagiert mal jemand und hat auch die Eier in der Hose, auch mal unangenehme Schritte einzuleiten, egal ob das gut für die Umfrageergebnisse ist. Und man darf eins nicht außer acht lassen. Selbst viele Kinder und Jugendliche befürworten so einen Schritt! Es ist also nicht so, als wenn hier alle jugendliche das Scheiße finden. Wenn also eine große Anzahl der Betroffenen selbst dafür ist, dann sollte auch die Meinung der Mehrheit gelten, dass nennt man Demokratie.

    Keines ist schlimm. Es liegt halt an den Usern. Ich meine selbst dieses Forum hat so seine probleme (wenn man es als Soziales Netzwerk ansehen will). Aber damit muss man einfach leben.

    Sorry, aber das klingt wie die Aussage der Waffenlobby in den USA: "Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen". :wand:

    Darum widerspreche ich dir, man muss eben nicht damit leben. Das es auch anders geht zeigt Australien, welches schon den ersten Schritt gemacht hat. Auch Dänemark, Frankreich und Griechenland erwägen die Einschränkung der Netzwerke. Das macht auch Sinn. Man kann es nicht einfach auf die Allgemeinheit abschieben und sagen, es liegt halt an den Usern. :rolleyes:

    Und dieses Forum ist kein Vergleich, denn hier gibt es Regeln und es werden Verstöße geahndet, wenn nötig User auch gesperrt und rechtswidrige Beiträge gelöscht. Das funktioniert doch bei den meisten Plattformen wie TikTok und Co. doch gar nicht. Wenn das der Fall wäre, würde es doch gar keine so großen Probleme geben. Darum ist es ja notwendig, wenn die Betreiber nicht von sich aus dazu bereit sind, für ein gewisses Maß an Sicherheit und Neutralität anzubieten, dass der Gesetzgeber das macht. Den Plattformen geht es nur um Klicks, die bringen Geld, sonst nichts. Das dort Hass, Gewalt und Mobbing stattfindet, ist sch...egal. Das gibt es hier in dem Forum nicht, zumindest nicht für lange, weil es eben Moderatoren gibt, die das kontrollieren und wenn nötig einschreiten. Wo gibt es das in dieser Form bei den großen Plattformen?

    Natürlich ist das mit Aufwand und auch mit Personal und Kosten verbunden. Aber es ist möglich. Nur leider fehlt meist der Wille dazu. Nur die Augen zu verschließen und einfach so weiter machen und sagen, "...ist halt so." oder "....es liegt doch an den Usern" bringt herzlich wenig.

    Ich stimme Kurono-kun zu nicht die Plattform ist das Problem, es ist wie bei allem hässlichen und ekligen der Welt, der Mensch das Problem.

    Nein, denn das Medium für die Übertragung ist das Problem. Wenn das Medium, also die Plattformen, den Hass, den ein User eingibt, nicht verbreitet, würden andere damit nicht in Kontakt kommen und er würde sich auch nicht so verbreiten. Ist wie mit einer Krankheit. Sorgt man dafür, dass sich ein Bakterium oder Virus nicht ungehindert von Mensch zu Mensch verbreiten kann, gibt es auch keine Epidemien oder Pandemien. Die Plattformen sind die Überträger und sorgen für die Verbreitung. Also muss man dort ansetzen.

    Ich halte gar nichts davon "exotische" Tiere als Haustier zu halten. Denn all zu oft wird hier das Tierwohl völlig außer acht gelassen und zu oft steht nur die eigene Neugier und auch die Möglichkeit damit Aufmerksamkeit zu erzeugen im Vordergrund. Das aber diese ganzen Arten gar nicht für die Gefangenschaft geeignet sind und schon gar nicht possierliches Haustiere sind.

    Denn die wenigsten Halter informieren sich über die Tiere und ihre Bedürfnisse, da geht es nicht nur um Futter, sondern auch um Platz und das Wohlbefinden. Auch werden Tiere oft nur einzeln gekauft und nicht darauf geachtet, das viele Arten soziale Wesen sind und auf eine Gruppe angewiesen sind. Gutes Beispiel sind Papageien und Sittiche. Diese Tiere sollten nach Möglichkeit als Pärchen gehalten werden, weil sie alleine darunter sehr leiden. Auch das viele in der freien Wildbahn viel Auslauf und Platz brauchen, wird oft ignoriert und dann werden diese Tiere in kleine Terrarien und Käfige eingesperrt. Aber das ist ja egal, Hauptsache das "Herrchen" oder "Frauchen" kann sich an ihrem Anblick erfreuen. Sie sind doch so "süß", "putzig" oder einfach "voll krass". :rolleyes:

    Was aber noch viel schlimmer ist und was fast niemand auf dem Schirm hat, ist der Umstand, dass viele dieser Tiere sinnlos sterben müssen, für den "Luxus" das wir uns diese Exoten als Haustiere halten. Denn auf dem Weg zu uns nach Europa, gehen sehr viele dieser Tiere drauf, weil sie das Einfangen, die Lagerung oder später beim Transport, nicht überleben. Es geht hier um Wildtiere und diese gehören einfach nicht in eine Wohnung! :nono:

    Denn des geht hauptsächlich um ein riesen Geschäft, denn mit exotischen Tieren lässt sich richtig Geld machen. Und die Leute, die damit Geld machen wollen, scheren sich einen Dreck um Tierwohl und artgerechte Haltung. Hier geht es nur um Profit und wenn die hälfte der Tier Streben, bis sie überhaupt in Europa angekommen, ist denen schlicht egal. Natürlich gibt es auch Züchtungen aber die Tiere sind teuer und so siegt oft die "Geiz ist Geil" Mentalität, vor allem weil ja nicht nur der Preis für das Tier sondern auch für das Futter, die Pflege, Tierarzt, Anmeldungen, Genehmigungen etc. Also werden dann die günstigsten Angebote angenommen und wie können solche Tiere so günstig sein? Sie kommen illegal nach Europa und nach Deutschland. Und da ist es egal ob es um Welpen, Vögel, Schlangen, Schildkröten oder Fische geht. Denn so ein "exotisches" Haustier soll ja billig sein, Spaß bereiten und wenig Arbeit machen. Aber da liegt der Fehler bei den Besitzern, weil sie zu oft keine Gedanken über die Tiere machen, ihrer Art an sich, ihre Bedürfnisse und ob sie überhaupt dafür geeignet sind hier in Deutschland in Gefangenschaft zu leben. :pillepalle:

    Darum bin ich gegen "exotische" Haustiere, weil es schlicht immer Wildtiere sind, die einmal nichts in Gefangenschaft und zum anderen auch nichts in Europa oder Deutschland verloren haben. Das Wort "exotisch" sagt doch schon, dass sie aus ihrer gewohnten Umfeld entfernt wurden, einzig dem Zweck, hier die Lust von Menschen zu befriedigen, sich daran aufzugeilen, so etwas seltenes zu haben. Was spricht gegen domestizierte Tiere, welche sich in Jahrhunderten an den Menschen gewöhnt haben und mit ihm zusammen leben wollen? Ja, sind sind eben nicht exotisch, aber wer mit Schlange, Spinne, Echse und Co. leben will, warum geht ihr nicht einfach in die Länder, wo diese Tiere zu Hause sind? Warum müssen diese Tiere qualvoll Leiden und den illegalen Handel damit auch noch unterstützen? Das macht keinen Sinn! Und es müssen nicht Exoten sein, generell ist der Handel mit Tieren ein lohnendes Geschäft, weil viele Konsumenten (nicht alle!) die Kosten für ein legales Tier scheuen. Und wer schon nicht bereit ist, sich ein legales Tier mit den notwenigen Papieren, Genehmigungen und Untersuchungen zu leisten, der investiert auch nicht in seine artgerechte Haltung, denn das kostet auch eine Menge Geld, egal ob exotisch oder heimisches Tier! Und was passiert dann sehr schnell, wenn die Besitzer noch wenigen Tagen oder Wochen feststellen, dass sie überfordert sind? Die Tiere werden einfach ausgesetzt und die Allgemeinheit darf sich dann darum kümmern. Na herzlichen Dank.

    Tiere sind einfach keine Spielzeuge oder Ausstellungsstücke! :wut:

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    Dieses Thema so interessant es auch ist, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, gibt genau zwei Lager,

    Die "Frauenversteher" und die Damen selbst.

    Ist doch bestimmt super, wenn alles immer so einfach und schwarz/weiß aussieht.

    P.S.: Männer, die Frauen unter 70 als "Damen" bezeichnen, sind mir grundsuspekt. Woran das wohl liegt?

    Ich sehe es wie Ruza

    Das Wort "Damen" hat nichts mit alten Frauen zu tun, sondern wer diese Form der Anrede nutzt, zeigt lediglich Respekt. Wenn also meinem Geschlechtsgenossen es "suspekt" vorkommt, jemanden eine respektvolle Anrede zuzugestehen, ist mir suspekt. Es hat sich meines Wissens auch noch nichts an der Förmlichen Anrede in Briefen mit "Sehr geehrte Damen und Herren..." geändert und ist nicht Menschen Ü70 vorbehalten? Nein, es ist einfach die grundsätzliche Art des Respekts einer anderen Person gegenüber. Ich benutze es auch und finde nichts suspektes daran. Mit diesem einfachen Wort drücke ich doch sehr einfach aus, dass eine weibliche Person den Respekt entgegenbringe, die sie, wie es eigentlich jeder andere Mensch auch verdient hat. Genauso wie ich einem männlichen Gegenüber als "Herr..." anspreche und nicht einfach als "he, du..." oder "he, Alter..."

    Auch die Bezeichnung als "Frauenversteher" zeigt mir, dass mein gegenüber nichts von Respekt und Empathie hält. Wenn diese Eigenschaften als negativ für einen Mann betrachtet wird, dann bin ich einerseits froh, ein Frauenversteher zu sein und schäme mich andererseits für die Fraktion meiner Geschlechtsgenossen, die sich von diesen Eigenschaften fürchten.

    ...Das mit Wehrdienst (falls eine Pflicht kommt) ... wird dann auch nochmal interessant. Wenn junge Leute (vor allem männlich) dann Zeit verlieren und den Arbeitgebern fehlen....

    Wo siehst du denn bei einer Wehrpflicht ein Problem? Bis 2011 gab es über 55 Jahre lang eine Wehpflicht und das hat die Wirtschaft und die Unternehmen auch nicht in Probleme gebracht. Zudem wäre es in einem solchen Fall ja auch nicht so, als wenn dann auf einem Schlag eine große Zahl an Arbeitnehmern fehlen würde.

    Und warum nur männliche? Wenn es so kommen sollte, wäre ich dafür das es ein allgemeines Pflichtjahr für alle geben sollte, also für Männer und Frauen ab 18 Jahre. Denn Gleichberechtigung sollte hier auch gelten, dass sowas geht, zeigen andere Länder. Warum sollten für Frauen hier wieder eine Ausnahme gemacht werden? Denn ein Pflichtjahr, unabhängig davon, ob man Wehrdienst oder etwas anderes macht, ist jedem zumutbar. Und es ist ja nicht so, dass es nur eine einseitige Sache ist, sie es ja so oft dargestellt wird, denn man gewinnt auch neue Erfahrungen dazu, die man ansonsten so nie gemacht hätte. Viele Zivildienstleistende vor 2011, sind so nach dem Pflichtdienst in verschiedenen Berufe wie Pflegedienst, Rettungsdienst oder anderen Berufe hinein gekommen, zu denen sie ohne diese "Pflicht" nie gedacht, geschweige gemerkt hätten, dass dies ein Beruf ist, der sie interessiert oder gar gefällt. Selbes bei der Bundeswehr. Viele länger dienende und Berufssoldaten sind erst über die Wehrpflicht dazu gekommen. Vor dem Wehrdienst hätten sie nie im Traum gedacht, so etwas auch nur in Erwägung zu ziehen, aber erst nachdem sie den Dienst kennen gelernt haben und auch was es dort für Angebote gab, haben sie sich dann für eine Kariere beim Bund entschieden. So hat diese "Pflicht" welche zuerst als unangenehm oder lästig empfunden wurde, für eine Vielzahl von jungen Menschen eine ganz andere Perspektive gegeben. Das geht aber nur, wenn man es selbst mal sehen, erleben und dann ein eigenes Urteil darüber geben kann.

    Zudem würde durch ein Pflichtjahr auch andere Berufe profitieren, das hat der Wehrdienst ja gezeigt. Der heutige Mangel an Pflegekräften wurde durch die Zivildienstleistende abgefangen. Das kam den Diensten zu gute, den Personal, den Pflegebedürftigen und auch den Zivis selbst. Denn auch sie haben profitiert, indem sie etwas für die gemeinsacht leisten, selbstständig arbeiten, Verantwortung tragen. Gerade für Bewerbungen für künftige Arbeitgeber war es ein gutes Signal, wenn im Lebenslauf so was angegeben wurde. Denn es zeigte einem Unternehmen, dass der Bewerber bereit ist Leistung zu zeigen, bereit ist sich sozial zu engagieren und auch Erfahrungen aus diesem Dienst mit in das Unternehmen bringen würde. Es ist also nicht nur eine Investition in die eigene Zukunft, sondern auch in die Wirtschaft und unser gesamtes Gemeinwohl, wenn wir alle wieder etwas mehr an das "wir" und weniger an das "ich" denken.

    Den aktuell höre ich viel zu oft das fadenscheinige Argument, dass junge Menschen bei einer Wehrpflicht kostbare Zeit im Arbeitsleben verlieren würden, oder ihre persönliche Entwicklung eingeschränkt würde. Sorry, aber dass sind doch sehr faule Ausreden. Warum? Nun, wenn es ein allgemeines Pflichtjahr geben würde, würden ja alle in einem Jahrgang davon betroffen sein und damit jeder diesen "Verlust" an Zeit haben. Und selbst wenn, was sind schon 12 Monate? Was soll also verloren werden? geht es um die Beiträge zur Sozialversicherung / Rente? Da muss man keine Sorgen machen, die werden vom Staat bezahlt. Also aus finanzieller Sicht gibt es da keine Lücke. In der beruflichen Kariere? Also wer noch am Anfang des Berufslebens steht, wird da kein echten Nachteil haben, das zeigen die Erfahrungen vor 2011. Zudem haben Frauen, wenn sie durch die Geburt eines Kindes aus dem Beruf zeitweise aussteigen oft mehr Nachteile als ein junger Mann Anfang 20! Also wo sollen da echte Nachteile entstehen? Es ist eher das eigene Befinden, mehr nicht. Zudem gibt es Länder, die eine viel längere Wehrdienstzeit haben, (Israel: Frauen 24 Monate, Männer 36 Monate, oder Südkorea, 18-21 Monate je nach Teilstreitkraft, Norwegen und Schweden: 12 Monate für Männer und Frauen )und die haben deswegen auch keine Nachteile. Es zeigt sich, dass ein Jahr, in dem Menschen für die Allgemeinheit einen Dienst leisten, keinesfalls benachteiligt werden und das sehr gut funktionieren kann.

    Wir reden bei den USA von einem Land das seine eigenen Bürger als Versuchskaninchen benutzt siehe MK Ultra was ja alles belegt ist.

    Ja, und? Das ist über 70 Jahre her. Und nicht nur die USA haben in dieser Zeit verrückte Versuche gemacht, die heute nicht mal ansatzweise durchführbar wären. Auch die UdSSR hat in ihrer Geschichte niemals Rücksicht auf ihre Bürger genommen. Dabei sind zig mal mehr Menschen ums Leben gekommen. Und das ist ja sogar noch heute so. Warum führt du das nicht auch mal an? Oder Nord-Korea. Dort schert sich die Elite um Kim Jon-un nicht die Bohne um das Volk. Das geht auch schon seit über 70 Jahren so.

    Sorry, aber du mixt da wild irgend welche Ereignisse bunt zusammen und daraus soll ein Kontext entstehen? :pillepalle:

    Amerika ist sicherlich kein Unschuldslamm, im Gegenteil. Aber so wie du schreibst, kommt der Eindruck auf, als wären sie ganz alleine für das Unglück auf der Welt verantwortlich und das ist schlichtweg falsch. Die Welt ist komplex und dafür gibt es keine einfachen Antworten. Denn wenn es so einfach wäre, warum sind wir nicht schon längst im Paradies angelangt und würden im Regenbogenland händchenhaltend Kumbaya singen? (';

    Der Mindestlohn sollte, bei einer Vollzeitstelle von 40h, für ein gutes Leben reichen - also für etwas mehr als von der Hand in den Mund.

    Das klingt im ersten Moment ja sehr schön und lobenswert. Aber was verstehst du unter "gutes Leben"? Und vor allem, was verstehen andere Leute darunter? Da gehen dann schnell die Definitionen weit auseinander. Aber das viel größere Problem ist, dass es auch von der Region abhängig ist, wo jeder einzelne wohnt.

    Beispiel 40h Woche. Arbeiter A wohnt auf dem Land in BaWü und kommt mit dem Mindestlohn gut zurecht. Arbeiter B, der gleiche Arbeit und gleichen Lohn wie Arbeiter A hat, wohnt in Berlin, dem reicht sein Mindestlohn vorne und hinten nicht, weil Mieten und Nebenkosten ganz anders sind wie bei Arbeiter A.

    Daher wird man nie erreichen, dass der Mindestlohn für alle ein gutes Leiben reicht, zumal das ja auch jeder anders auslegt. Der eine braucht für ein "gutes Leben" wenigstens 1.800 Euro netto und der Nächste braucht 3.000 Euro netto.

    Man könnte es vielleicht auf den Nenner bringen, dass der Mindestlohn die Höhe haben sollte, dass man seine Wohnung, die Lebenshaltungskosten und die einfachen Kosten für gelegentliche Freizeitveranstaltungen und einen Urlaub gewährleisten.

    Das größte Problem ist doch, warum es überhaupt einen Mindestlohn braucht, dass viele Leute gar nicht bereit sind, die Preise für Produkte zu bezahlen, damit die Arbeiter, die diese Produkte verarbeiten und bereitstellen, vernünftig zu entlohnen. Beispiel Erntehelfer: Alle wollen immer nur billiges Obst und Gemüse und jammern ständig, dass alles immer teurer wird. Ja, warum zahlt ihr nicht 10 Euro für ein Schälchen Erdbeeren? Warum zahlt ihr nicht 25 oder 30 Euro für einen Bund Spargel? Weil das vieeeeeeellllll zu teuer ist? Nun für diesen Preis würde der Arbeiter auf dem Feld einen ordentlichen Lohn bekommen, wovon er ein "gutes Leben" führen könnte. Aber weil der deutsche Konsument, die Schale Erdbeeren, am liebsten für 3 Euro und das Bund Spargel nicht mehr als 7 Euro ausgeben will, kommen dann Feldarbeiter aus Litauen, Belarus oder Moldawien, die für 6 oder 7 Euro die Stunde arbeiten. Habt ihr mal 8 oder 10 Stunden Erdbeeren gepflügt oder Spargel gestochen? Das ist echt ein Knochenjob!

    Wer also für einen fairen Mindestlohn ist, sollte endlich auch bereit sein faire Preise zu bezahlen! Denn einerseits hinstellen und nach höheren Mindestlohn rufen und gleichzeitig aber über die hohen Preise klagen, das passt nicht zusammen! Statt über die Preise zu jammern, sollte man kurz innehalten und überlegen, wer da alles für eine Arbeit hineingesteckt hat, bis das Produkt endlich in meinem Einkaufswagen gelandet ist.

    Okay, so oder so: gender-basiertes Verhalten existiert, und Frauen / Mädchen haben vernünftigere politische Meinungen imo. Deckt sich das mit eurer Wahrnehmung? Finde diese Meta-Ebene spannend.

    Allgemein könnte man es schon so sehen, aber wie bei allem, gibt es auch Ausnahmen von der Regel. Leider nimmt aber die Zahl derer zu. Gerade junge Frauen wandern ab in die Rechte Szene und die nimmt sie dankbar auf. Daher kann man also nicht Pauschal sagen, das die Träger des XX- Chromosom vernünftigere, politische Meinungen vertreten würden. Naomi Seibt ist da ein gutes Beispiel:

    Naomi Seibt – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Aber generell gibt es einen Trend, dass gerade junge Mädchen und Frauen, den rechten Ideologien nicht nur folgen, sondern aktiv diese vertreten und werben. Ihre "unschuldige" Art, wird gerne gesehen und hilft dem Anstrich von "harmlos" und "gut bürgerlich" zu sein und angeblich die Mitte der Gesellsacht zu repräsentieren.

    Frauen in der rechtsextremen Szene
    Weiblich, jung, rechtsextrem: Bislang machen Frauen zwar nur einen kleinen Teil der rechtsextremen Szene aus, aber ihre Zahl wächst. In der NPD stellen sie…
    www.bpb.de
    Strategien rechter Influencerinnen: Nur auf den ersten Blick harmlos
    Frauen nehmen in der rechten Szene eine besondere Rolle ein. Recherchen des Y-Kollektivs zeigen: In den sozialen Medien verfängt ihr scheinbar oft harmloser…
    www.tagesschau.de

    Aber sie müssen nicht mal real sein. Denn die rechte Szene nutzt gerne den "unschuldigen" Eindruck, den Mädchen und Frauen im allgemeinen ausstrahlen können. Da wird dann auch gerne auf KI zurückgegriffen.

    Fake-Influencerinnen im Dienste der AfD
    Sie sind jung, hübsch – und gerade jetzt, kurz vor der Bundestagswahl, auffällig aktiv auf Instagram und Co. Als bekennende Alice Weidel-Fans verbreiten sie…
    web.de
    KI auf dem Wahlplakat: AfD postet Foto von neuem Mitglied, das es so gar nicht gibt.
    Die AfD Göppingen wirbt mit dem Gesicht von Stefanie Müller, die vor kurzem in die AfD eingetreten sein soll. Doch diese Frau gibt es in dieser Form nicht. Das…
    www.swr.de

    Dabei ist es real ob real oder Fake. Wenn man den Eindruck weiter verfolgen möchte, dass Mädchen und Frauen kompetenter bei der politischen Meinung sind, wird sowas gerbe auch von den rechten genutzt, als Beweis, dass Mädchen und Frauen ja nicht falsch liegen können, wenn sie die extremen Rechten wählen und auch vertreten. Damit verharmlosen sie ihre wahren Absichten und die Mädchen und Frauen, die das im realen Leben unterstützen, sind weit aus gefährlicher als die radikalen männlichen Anhänger.

    Das ist der berühmte Wolf im Schafspelz, bzw. in dem Fall die Wölfin im Schafspelz. Darum sollte man sich nicht davon täuschen lassen, das generell Mädchen und Frauen eine bessere oder klügere politische Meinung vertreten. Im großen und Ganzen kann man diese Meinung bestätigen, leider zeigen die aktuellen Meldungen aber, dass es auch hier einen Wandel gibt.

    Ich würde mir wünschen, das es so wäre, denn wenn die klügeren XX-Träger an der Macht wären, würde es sicherlich weniger Kriege und Zoff geben. Aber dazu müssten wir XY-Träger mehr Selbstbewusstsein bekommen und da sehe ich schwarz. Beispiel letzte US-Wahl. Da haben viele schwarze Männer lieber Trump gewählt, obwohl sie lieber demokratisch gewählt hätten. Aber die Aussicht eine weibliche Präsidentin zu bekommen, waren für sie schlimmer als Trump! Das muss man sich mal geben! Das zeigt eigentlich, dass XY-Träger eigentlich gar nicht mehr wählen sollten.