Das gleiche gilt im übrigen auch für die Umsetzung, gut dass du noch mal erwähnt hast, dass die Umsetzung so seine schwächen hat, ich glaube das hätte man sonst gar nicht realisiert. *Ironie off*
Aber stimmt, wenn es weiter verboten bleibt dann sind die Leute ja viel sicherer, was glaubst du wie einfach man heute an Cannabis kommen kann, wenn man daran Interesse hat, ich kanns dir sagen, ganz einfach. Für mich hat es auch noch einen positiven Effekt was meine chronische Erkrankung angeht und nein, glaub mal nicht dass meine alteingefahrene Ärztin, Cannabis für gut hält wenn es darum geht, das ist ja eine Droge und die ist böse.
Erstens, ist Cannabis für medizinische Zwecke schon längst zugelassen, darum ist das Argument als Pro für die Teillegalisierung hinfällig. Das ist auch der einzige Grund, wo ich einen Nutzen von Cannabis sehe, in der medizinischen Schmerztherapie.
Nur weil die Leute einfach an Cannabis kommen, sollen wir es also gleich für alle zugänglich machen? Das ist ein absolut schwaches Argument. Dann brauchen wir auch keine Altersbeschränkung für Tabak und Alkohol, eil die Kids unter 18 auch so leicht an die Sachen kommen. Dann brauchen wir auch keine Gesetze gegen Waffen, denn wer eine Will, wird immer eine Möglichkeit finden an eine ran zu kommen. Wie du siehst, das Argument zieht nicht. Es hat einen guten Grund, warum Drogen verboten sind. Es hält zumindest einen Teil der Menschen davon ab und auch wenn das nur ein schwacher Trost ist, so ist das immer noch besser, dass wirklich jeder Dödel an den Mist rann kommt, ganz ohne das kleinste Hindernis.
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum man hier nur die vermeintlichen positiven Eigenschaften von Cannabis hervorhebt und die offensichtlichen negativen lapidar abtut. Drogen, egal welcher Sorte, sind völlig sinnfrei. Abgesehen von der Schmerzbehandlung sind diese Stoffe völlig kontraproduktiv. Wer Drogen braucht, um sich besser zu fühlen, oder zum Feiern, weil es dazugehört oder "cool" ist, der sollte sich ernsthaft fragen, warum er sowas braucht, denn dann stimmt etwas mit ihm nicht. Denn zum feiern oder zum entspannen braucht kein Mensch Drogen.
Wer also dafür ist sowas zu legalisieren, ist auch dafür, dass sich Menschen, die offensichtlich Probleme haben, sich nicht mit ihnen befassen, sondern sie mit Hilfe von Drogen sie ausblendet. Das ist nicht die Lösung. Und sie noch leichter zugänglich zu machen, weil man eh schon leicht an sie rann kommt, ist doch das beste Zeichen, dass etwas nicht richtig läuft. Zu denken, dass es das offensichtliche Problem lösen würde, dass man es nun legal bekommt, ist doch sehr naiv, denn die Probleme der Drogennutzer werden nicht weniger, weil sie legal an ihren Stoff bekommen. Klar, die Beschaffungskriminalität könnte eventuell weniger werden, aber den eigentlichen Grund, warum sie Drogen nehmen, bleibt weiterhin bestehen und wird mit der Legalisierung nicht bekämpft. Darum macht es in meinen Augen wenig Sinn und ist völlig unzureichend nachgedacht.
Ja, nach der aktuellen Gesetzgebung, wird den Abhängigen auch zu wenig geholfen, das steht außer Frage. Aber ihnen noch mehr Drogen, ohne jedes Hindernis, frei vor die Füße zu schmeißen soll dann besser sein? ![]()
Niemand geht in einen Puff um dort einen Bibelkreis zu besuchen.