Beiträge von DareMo

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    Und diese Lichtershow bleibt dann nur den Großtstädtern vorbehalten, die Ländliche Bevölkerung bekäme nichts dergleichen als Veranstaltung. Das wäre der riesen Nachteil daran. Darum halte ich von einen Verbot gar nichts. Schwarze Schafe gibts immer wieder, hier bekam ich noch nie mit das auf wem mit Böllern zb geschmissen wurde, in Städten das einmal leider mit bekommen.

    Da wäre ich für harte Strafen, aber nicht für ein Verbot.

    Die Mehrheit strafen für das Verbrechen eines einzelnen ist nicht gerecht.

    Es muss nicht unbedingt eine Lichtershow im großen Maßstab sein, auch sind zentrale Feuerwerke als eine sinnvolle Alternative oft genannt worden. Das sind durchaus Möglichkeiten, welche auch auf dem Land ohne große Probleme umsetzbar sind.

    Ich widerspreche aber der These, dass nur in Städten vorkommt, dass Böller missbräuchlich geschmissen werden. Ich lebe auch in der ländlichen Gegend und ich bin nicht nur einmal davon Zeuge geworden, dass Idioten mit Böllern auf Tiere werfen, Briefkästen versucht werden damit zu sprengen oder im betrunkenen Zustand sich gegenseitig damit bewarfen. Das ist also nichts was "nur" in der bösen großen Stadt passiert, das geschieht auf dem Land ganz genauso.

    Bei einem Abgabeverbot an private Menschen, also dem Großteil der Kundschaft, würde verhindert, dass absolute Laien an Sprengmittel kommen. Wenn dann zentrale Feuerwerke oder Lichtershows, je nach den örtlichen Gegebenheiten ausgeführt werden, geht doch trotzdem dem Charme von Silvester nicht verloren. Aber es wird verhindert, dass wirklich jeder Hinz und Kunz mit Böllern hantieren kann.

    Wie ich schon mal erwähnt habe, fand ich als Kind das wirklich toll und habe als Jugendlicher auch rumgeböllert. Und es kann mir niemand weiß machen, dass er in diesem Alter, nie versucht hat was man mit den Dingern alles anstellen kann und sie wirklich nur ganz akkurat gem. der Gebrauchsanweisung verwendet hat. Aber man wird älter und in der Regel setzt dann auch die Weisheit ein, seine Handlungen und Ansichten zu überdenken und festzustellen, dass man vielleicht auch falsch gehandelt hat.

    Es spricht ja nichts dagegen, sich an Feuerwerk an sich zu erfreuen, aber die Frage muss doch gerechtfertigt sein, muss denn wirklich jeder selbst zum Feuerwerker werden? Was ist die größere Freude, sich an dem Lichterwerk zu erfreuen, oder ist es der Kitzel und der Reiz diese Explosionen auszulösen? Denn hier sehe ich die klare Trennung der Feuerwerksfreunde. Die die sowas ansehen sind ganz andere Menschen, als jene, die rumböllern. Das wird ja von einigen immer in den selben Topf geworfen und als Heuchler abgestempelt. Warum ist es heuchlerisch, wenn man sich an einem Feuerwerk erfreut, selbst aber nicht aktiv dabei ist? Ist es auch heuchlerisch wenn ich mir gerne ein DTM-Rennen ansehe aber nicht selbst aktiv rennen fahre oder Straßenrennen verurteile?

    Nein, denn wie bei einem DTM-Rennen sind zentrale Feuerwerke Dinge, die von Profis unter kontrollierten Bedingungen und in gesicherten Bereichen stattfinden. Das man sowas gerne ansieht ist nicht heuchlerisch, das macht einfach eine große Masse gerne, gerade weil diese Bedingungen herrschen und niemand Gefahr läuft verletzt zu werden oder alles getan wird, das Risiko zu minimieren.

    Anders bei illegalen Straßenrennen bzw. wilden Böllereien. Niemand nimmt da wirklich Rücksicht auf andere oder kann die Risiken richtig einordnen. Hier herrscht das Motto, "wird schon gut gehen, Hauptsache Spaß und niemand wird erwischt" Hier steht also nicht die Sicherheit im Vordergrund, sondern der eigene Spaß, der eigene Kick, dass ist der große Unterschied. Geht es hier also nur um den eigenen Kick oder kann man sich auch so, wenn andere Leute die das fachlich können und beherrschen, ebenfalls an einem Feuerwerk erfreuen?

    Das ist derzeit ein sehr unrealistisches Szenario. Es ist nichtmal wahrscheinlich dass Putin es überhaupt versuchen würde die Ukraine einzunehmen. Was sie jetzt wollen ist die eroberten Gebiete zu halten. Viele realisieren nicht dass Russland bereits fast die Hälfte der seit der Invasion im Februar eroberten Gebiete wieder verloren hat.

    Du hast insofern Recht, dass es in der aktuellen Situation so aussieht, dass es Putin so nicht möglich ist das ganze Land der Ukraine zu besetzen. Aber es ist nicht richtig, wenn du sagst, das Putin es nicht versuchen würde. Es war von Anfang an sein Ziel die gesamte Ukraine einzunehmen und das ist auch jetzt noch das vorrangige Ziel.

    nur weil es in der aktuellen Lage nicht so aussieht, so wird Putin nicht von diesem Ziel abrücken, die gesamte Ukraine einzunehmen. Die Frage ist vielmehr, wie weit ist er bereit zu gehen um dieses Ziel umzusetzen?

    Das er Gebiete verloren hat ist richtig und wie hat er darauf reagiert? Er setzt auf Bomben, Raketen und Drohnen auf die Infrastruktur. Der terrorisiert damit die Bevölkerung und wie sie so zermürben, die alte Taktik der verbrannten Erde. Wenn er die Gebiete nicht halten kann, dann sollen die Ukrainer sie auch nicht haben.

    Neben den verlorenen Gebieten attackiert er mit Raketen und Drohnen die restliche Bevölkerung, mit genau dem selben Ziel, Angst, Schrecken und Verzweiflung zu sähen, in der Hoffnung, wenn er sie im regulären Kampf nicht bezwingen kann, dass sie irgendwann auf Grund der völlig zerstörten Infrastruktur einfach nicht mehr Leben können. Kein Wasser, kein Strom, keine Heizung, keine Nahrung kein Nachschub, dass ist die langfristige Hoffnung Putins, wenn er weiter seine Taktik mit den ständigen Luftangriffen fortfährt.

    Und man darf nicht außer Acht lassen, dass die Drohung des Einsatzes von nuklearen Kampfmittel (ich spreche nicht von Atomraketen mit Mehrfachsprengköpfen zur Massenvernichtung) immer noch im Raum steht. Auch wenn sehr unwahrscheinlich, aber ist es so unwahrscheinlich, dass ein Mensch wie Putin, wenn er irgendwann keine andere Lösung mehr sieht, nicht auch auf dieses Mittel zurückgreift?

    Zur Zeit sieht es nach einer Pattsituation aus, die Frage ist, wer den längeren Atem hat. Sicher ist, dass Putin mehr Waffen, mehr Soldaten zur Verfügung steht und das er die Schäden nicht im eigenen Land zu ertragen hat, wie es die Ukrainer tun. Jedoch die Ukrainer haben einen sehr starken Willen ihr Land bis auf das Letzte zu verteidigen und solange der Westen die Verluste an Material und Waffen ausgleicht und damit die Ukraine am Leben erhält, besteht die Chance, dass sie sich so viele Vorteile sichern können, um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen.

    Ich denke, dass Putin noch lange nicht am Ende ist und wir noch nicht gesehen haben, wozu er noch fähig ist. Man sollte ihn nicht unterschätzen und davon ausgehen, dass er zu allem breit ist, auch wenn es den Anschein hat, dass er keine Optionen mehr hätte. Ihn zu unterschätzen wäre de größte Fehler denn das haben wir bisher getan und er hat gezeigt, dass er bereit ist über Leichen zu gehen. Das hat sich nicht geändert und das wird er bis zuletzt auch so beibehalten.

    Dazu wird dann auch gerne irgend eine Schlagzeile gepostet, wo wieder irgendjemand mit Böllern auf Leute wirft und dann hocken viele Heuchler (allgemein gesprochen) am Fenster und "bewundern das tolle Feuerwerk", da muss ich halt auch jedes Mal die Augenbraue hoch ziehen, wenn man sagt, "ja das ist für so viele schädlich, aber das Feuerwerk sieht richtig klasse aus und ich gucke es mir immer wieder gerne an".

    Schön wie du dir die Fakten zusammenmischt. Denn die "Heuchler" wie du sie nennst, werden es bestimmt nicht immer wieder gerne angucken wenn Idioten Böller auf Leute werfen. Denn da mixt du mal zwei völlige Gegensätze zusammen um dann das Böllern zu gerecht fertigen. Was für ein Bullshit. Sorry.

    Ähm das hat dann eher was mit Möchtegern Jugendlichen zu tun.

    Nein, inzwischen nimmt es überhand und es sind eben nicht "nur" Möchtegern Jugendliche die völlig ausflippen und Sprengmittel als Waffe benutzen.

    Wenn die Bilder aus Berlin, Köln und anderen Städten sind keine Einzelfälle, so wie du das gerne hinstellst. Wenn dem so wäre, würde es nicht immer mehr Verletzte und vor allem Angriffe, ja Angriffe mit Feuerwerk auf unbeteiligte Menschen und Rettungskräfte geben.

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    Solche Dinge kann man nicht bagatellisieren. Und da kannst du es noch so oft versuchen schön zu reden, dass es "nur" Möchtegern Jugendliche sind oder Einzelfälle. Nein es zeigt, dass immer mehr Idioten gibt, die es weder auf Feiern oder ein friedliches Beisamenseins abgesehen haben, die sind nur auf Krawall und Aggressionen aus. Das sind auch jene die dann das Feuerwerk in Stadien mitnehmen und es dort als Waffe einzusetzen. Das hat nicht mit feiern zu tun, diese Menschen sehen in dem Feuerwerk eine legale Art um an Sprengmittel heranzukommen!

    Natürlich gibt es viele, die das nicht so sehen, aber die Masse derer, die das für unlautere Zwecke einsetzen werden leider immer mehr und dann muss man eben darauf reagieren. Wenn du also das alles so "harmlos" ansiehst und die Leute als scheinheilig deutest, die Feuerwerk ansehen, dann wirfst du hier zwei völlig unterschiedliche Gruppen in einen Topf. Denn du selbst findest es ja als toll und wenn ich die gleiche Denkweise wie du an den Tag lege, muss ich also auch davon ausgehen, dass du es ebenso toll findest, wenn Menschen mit Feuerwerk verletzt und Rettungskräfte angegriffen werden. Ist das so? Bist du auch so ein Chaot?

    Nur ich muss immer schmunzeln, wenn einige Leute mit dem Finger auf diverse Dinge zeigen und sagen, das ist ein No-Go, aber andere Dinge, die es eben so sind, sind dann noch ne Grauzone,

    Du must Schmunzeln?? Echt jetzt? Wer Feuerwerk als Waffe einsetzt ist keine No-Go für dich? Das ist eine Grauzone? Sorry, aber da ist mir nicht zum schmunzeln, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln über eine solche Denkweise. :pillepalle:

    Und ich frage mich hier, aller Feuerwerk-Gegner bewusst, wie viele dann doch draußen oder am Fenster stehen und zum Himmel schauen ;)

    Der Feiertag hat, wie die meisten anderen, seine Nachteile, jedoch auch nach meinen beinahe 30 Jahren immer noch einen festen Platz. Ich hab selbst nur zwei kleine Batterien gekauft, aber Silvester ohne Feuerwerk wär nicht Silvester. In meinem Rentner-Kuhdorf von Stadt geht es vielleicht noch sehr gesittet vor; selbst als Katzenbesitzer und ruheliebender Mensch sind mir die Beiträge hier aber etwas zu politisch korrekt, um wahr zu sein :wind:

    Genau hier ist der Denkfehler. Silvester wird schon seit rund 2.000 Jahren gefeiert. Das dabei Feuerwerk gezündet wird, ist im Vergleich dazu ein sehr junger Brauch. Und auch in der Coronazeit hat man Silvester gefeiert ohne rumzuböllern. Es ist schlicht ein Brauch, aber Bräuche ändern sich. So wie sich der Brauch Raketen abzuschießen neu war und damit den Brauch es eben nicht zu tun ablöste, so kann man diesen Brauch auch ändern, wenn genügend Menschen einsehen, dass es in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Es sind nur die ewig Gestrigen, die Brauchtum ins Felde führen, um nichts an den angeblichen Traditionen zu verändern.

    Denn was bei aller "Brauchtumspflege" vergessen wird, was wird den bei Silvester eigentlich gefeiert? Sicherlich nicht das unnötige und stundenlange rumböllern. Das ist nicht der Sinn von Silvester. Es ist das Jahresendfest, welches bereits im römischen Reich im Jahr 153 v.C. gefeiert wurde. Und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, das die alten Römer rumgeböllert haben, zumindest wäre mir das etwas völlig neues. :-D

    Wenn Leute sich also so sehr auf Brauchtum berufen, dann sollten sie es wirklich traditionell begehen. Denn zum traditionellen Brauch gehörte es Silvester in Gesellschaft zu verbringen, gemeinsames Essen, besuch der Kirche und das Glockengeläut zum Jahreswechsel. Diese Traditionen sind viel älter als das Böllern.

    Was wäre denn eine neue Form des Brauchtums möglich? Nun in vielen Städten (Tübingen, Altstadt von Fulda, Straubing...) gibt es aus Brandschutzgründen eine Feuerwerksverbot und die Menschen dort feiern dort schon seit vielen Jahren Silvester, ohne davon einen Schaden davon getragen zu haben. (';

    Auch eine Großstadt wie Paris verzichtet auf Feuerwerk und wartet stattdessen mit einer Lichtershow auf. Was spricht also dagegen, sowas als neuen Brauch einzuführen? Wenn Böllern zum Zwecke einer Lichtershow benötigt wird, so zeigen Städte wie Paris, dass es auch ohne geht und sowas sehen sich die Leute auch gerne an um auf dein Beispiel einzugehen.

    Es hat so viele Vorteile: Kein Müll, kein Feinstaub, kein Lärm und verstörte Tiere und vor allem: Es spart ein Haufen Geld. denn eine Zentrale Veranstaltung pro Ort ist immer noch viel günstiger, als dass sich die ganzen Hobbypyrotechniker mit legalem oder illegalen Sprengstoff bewaffnen. Aber noch viel wichtiger ist: Es würde unsere Notdienste wie Feuerwehr, Rettungsdienste und Krankenhäuser ganz erheblich entlasten. Denn was ich absolut nicht verstehe ist, wie man es gut heißen kann, das mehr oder weniger Betrunkene, völlig ohne irgend eine Ausbildung, mit Sprengstoff hantieren dürfen und im gewerblichen Bereich, muss man zig Lizenzen und Schulungen aufwarten um sowas legal machen zu können. Das sowas völlig widersinnig ist, zeigen die vielen Verletzten welche jedes Jahr in der Notaufnahme landen. Aber das gehört wohl auch zum Brauchtum, den es zu verteidigen gilt? :pillepalle:

    Also egal viele Argumente man als "Pro" dafür ins Felde führen möchte, rational gesehen überwiegen die Argumente gegen ein "weiter so". Denn es gibt Alternativen die beiden Seiten gerecht werden, Brauchtum zu praktizieren und trotzdem auf Sprengstoff zu verzichten.

    Als Kind war die Knallerei noch ganz lustig, aber als Erwachsener sieht man es dann doch etwas anders. Inzwischen hat sich meine Ansicht dazu komplett geändert und ich sehe es absolut nicht ein, auch nur einen Cent völlig sinnfrei aus dem Fenster zu werfen. Von dem Müll, Lärm und Luftverschmutzung abgesehen, hat doch die letzten beiden Jahre gezeigt, dass es auch ohne Ballerei geht und die Welt dreht sich immer noch und das Abendland ist ebenfalls nicht untergegangen.


    Zur einer Waffe würde ich nicht greifen. Ich würde mich drücken, ich liebe die Russen und auch die Ukrainer. Ich will nicht vergessen, dass jeder andere Mensch ist wie ich einer bin. Egal wie ungerecht und böse sie sein mögen, einen Menschenleben nehmen oder zu unterstützen kann ich mit mir nicht vereinbaren. Ich möchte in jeder Person das potential zum guten Herzen sehen, auch wenn es oft schwer fällt.

    Tja in einer "normalen" Welt würde das sicherlich funktionieren und da wäre eine solche Denkweise sicherlich wünschenswert. Glaubst du aber allen ernstes, dass du mit so einer Denkweise, einen mordenden Trupp Soldaten beeindruckst? Menschen sind in diesem Modus nicht für Menschlichkeit empfangbar, oder denkst du das Flehen der vielen Gefangenen an ihre Menschlichkeit hat die SS in den KZ´s dazu veranlasst, das Morden einzustellen? Oder die Russen in Butcha, wo sie einfach mordend durch die Straßen ziehen und jeden töten, den sie vor die Läufe bekommen? Denkst du der Panzerfahrer hätte sich davon beeindrucken lassen, wenn du an sein gutes Herz appellierst, dass er dann nicht einfach ein Auto überrollt?

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    So traurig es auch ist, das sind Extremsituationen und dort ist mit rationalen Argumenten nichts auszurichten. Von vorneweg sich hinzustellen und an das gute im Menschen zu appellieren ist einfach naiv und hat nicht mit der Realität zu tun, das zeigen einfach die Erfahrungen aus den letzten 2.000 Jahren Menschheitsgeschichte.

    "Wie mögt ihr eure Pommes?"

    Ganz wichtig: WARM!!! Es gibt nichts schlimmeres, als lauwarme oder schon kalte Pommes. :onion-nonono:

    Pommes müssen frisch aus der Fritteuse oder dem Ofen kommen. Daher ist die Soße zweitrangig, wenn die Dinger nur noch lau sind, bringt die beste Soße nix.

    Frisuren sind absolut Geschmacksache. Daher kann ich auch nur für meinen ganz persönlichen Geschmack sprechen. Generell finde ich lange Haare bei Männern absolut fürchterlich. :aggro:  :frozen: Es gibt da wirklich nur gaaaaaanz wenige Ausnahmen, wo das wirklich passt oder gut aussieht.

    Ich mache es nach sehr vielen (auch sehr schmerzhaften) Enttäuschungen ganz einfach. Ich hege einfach keine Erwartungen mehr, dann gibt es auch keine Enttäuschungen. Zumindest funktioniert es bei mir ganz gut.

    Leute die zu dämlich sind Im Kreisverkehr (richtig) zu blinken wenn sie ihn verlassen. Es kann doch nicht so schwer sein einfach mal kurz den Hebel anzutippen um anzuzeigen da man den Kreisverkehr verlässt. Ich weiß nicht wie das anderswo ist, aber hier macht das kaum einer. Meiner Meinung nach sollten alle die sich zu fein sind nen Blinker zu benutzen nochmal zurück in die Fahrschule.

    Die sind nicht zu dämlich, sie sind einfach nur zu faul und das nicht nur im Kreisverkehr sondern ganz allgemein im Straßenverkehr. :grmbl:

    Auf der Autobahn blinken beim Spurwechsel? Ach wieso? Man sieht doch das ich jetzt rausziehe. :wut:

    Generell beim Abbiegen, warum noch blinken, oder die Besten, Blinken wenn sie schon fast fertig abgebogen sind. Was soll das? Will er damit bestätigen das er abgebogen ist? :pillepalle: Hallo!!! Blinken soll man bevor man abbiegt oder die Spur wechselt, um das anzukündigen, nicht um es zu bestätigen wenn alles schon rum ist. :heul:  :wand:

    Was sollte man zum Älter werden sagen? Es geschieht ganz automatisch, man kann nichts dagegen tun und es betrifft auch jeden. Sich dagegen zu stemmen macht keinen Sinn, es zu akzeptieren und anzunehmen dagegen schon.

    Günther Anders hat dazu geschrieben: „Warum setzen Sie eigentlich voraus, dass ein Leben, außer da zu sein, auch noch etwas haben müsste oder auch nur könnte – eben das, was Sie Sinn nennen"?

    Mir war das Ganze "Leet" und 1337 nicht bekannt. Wenn man den Hinweis von Da loco zu Wikipedia folgt kann man es kurz gefasst so zusammenfassen, dass es dabei in erster Linie darum geht, dass versucht für die Schreibweise des Wortes, die Buchstaben durch ähnlich aussehende Zahlen zu ersetzen.

    Diese Form, dass man Buchstaben durch Zahlen oder Sonderzeichen ersetzt, wird also als Leetspeak bezeichnet, um in geschriebenen Kommunikationen hervorzutun. Hier dazu ein Auszug von Wikipedia.

    Zitat

    Neben der optischen Veränderung ist Leetspeak meistens auch von einem bestimmten, überheblichen Sprachstil geprägt. Leetspeak wird in Chats von erfahreneren Spielern häufig genutzt, um sich von weniger erfahrenen Nutzern abzugrenzen, die Leetspeak in der Regel nicht verstehen. Nicht zuletzt deswegen leitet sich der Begriff leet aus dem Wort Elite ab. So bezeichnen sich Leetspeak-Benutzer häufig selbst als 2u132 (engl. ruler = „Herrscher“) oder 0wn32 (engl. owner = „Besitzer“; to own somebody = „jemandem überlegen sein“). Andere werden dagegen als 14m32 oder 14m02 (englisch lame = „lahm“, im Newsgroup-Jargon ist ein Lamer ein Versager) oder Newbies bzw. n00b (auch b00n), lowbirds (engl. low = „niedrig“, und bird = „Vogel“ – etwa für: „spielerischer Tiefflieger“) oder n4p = Nap, „non-aiming person“ (= „nicht zielende Person“) bzw. „not a Pro“ (= „kein Profi“), beschimpft.

    Oft ist Leetspeak verpönt: Kritik gibt es einerseits von Leuten, die mit der meist jugendlichen Subkultur im Netz nichts anfangen können. Außerdem wird Leetspeak auch von Computeraktivisten kritisiert, die sich für den gleichberechtigten Zugang zu Informationen für alle einsetzen und den positiven Bezug auf eine „Elite“ ablehnen, weil er der Hackerethik widerspricht oder wenig mit traditioneller 1337-Verwendung zu tun hat.

    Wer es also echt nötig hat, sich mit dieser Art der Schreibweise hervorzuheben, ist in meinen Augen schon ziemlich erbärmlich. Es zeigt für mich vielmehr, dass hier diese Menschen sein sehr geringes Selbstwertgefühl haben oder sehr nazistische Tendenzen aufweisen. Denn wenn man sich über einen vermeintlichen "Geheimcode" als "Elite" erhebt und das braucht um sich als überlegen zu fühlen, zeigt doch, dass diese Leute im realen Leben selbst nichts zu melden haben, sich unterlegen fühlen.

    Was aber auch aus dem Artikel hervorgeht, ist der Umstand, dass Leetspeak in dieser Form verpönt ist. Es gibt inzwischen eine einfache Form, indem nur ein Buchstabe verändert wird um das Wort interessanter zu gestalten.

    Zitat


    Zum Beispiel wird das Wort „Party“ zu „P4rty“. Hier findet Leetspeak zwar Anwendung, traditionelles Leetspeak ist es jedoch nicht, da nicht zwingend alle Buchstaben entsprechend transliteriert werden. Genau so verhält es sich bei Leetspeak in Spiele- und Filmtiteln, zum Beispiel in T4XI (Taxi 4), Driv3r (für: „Driver 3“) oder F.3.a.r (Fear 3). Dort wird aber Leetspeak nur angewendet, um Fortsetzungszahlen in den Titel einzubringen und somit das Ganze markanter aussehen zu lassen. Der 2014 produzierte Kinofilm Who am I benutzt die Leetspeak oft im Film, z. B. im Namen der Hackergruppe "Fr13nds". Auch die Sängerin Pink bedient sich mit P!nk einer stilisierten Schreibweise.

    Das dann eine Uhrzeit abgeleitet wird, ist also nur der Bezug auf das Eingangswort Leet. Aber wenn man es genau nimmt, ist das nichts neues, das aus der Gamer-Szene kommt, denn ein der ältesten Beispiele kann man in der christlichen Religion finden. 666 wird als die Zahl des Tieres oder des Antichristen gedeutet. Die Ableitung der Zahlen zeigt die Parallelen und ich möchte mal behaupten, dass sie als Vorlage für Leetspeak dienten.

    Für mich ist Leetspeak also nur eine Abwandlung von dem, was schon vor Jahrhunderten genutzt wurde, um etwas mystisches in Worten oder Sätzen zu finden. Man kann da viel in etwas hineininterpretieren wo eigentlich gar nichts ist. Das wurde schon immer so gemacht, ein weiteres Beispiel ist die Zahl 23, die als mystische bzw. als Unglückszahl angesehen wird und die auch mit den Illuminaten verbunden ist.

    Darum passt Lady Cleo´s Beitrag durchaus dazu:

    ach, ich hab ständig so sachen wie z.b

    ich hab auf meinem handy 19 prozent und es ist im selben moment 19:19 uhr.

    Warum? Nun es geht bei dem ganzen Thema darum, dass Menschen etwas mystisches / geheimnisvolles / überraschendes in einer bestimmten Zahlenkombinationen erkennen. Ja, ihre Zahlen stehen nicht für ein Wort, aber bei Leetspeak gibt es ja gewisse Freiheiten bei den Interpretationen der verwendeten Zeichen. (z.B. für das "L" (siehe unten) wird zwar oft die "1" verwendet, möglich ist aber auch "!" oder "|" oder "i") Werden diese anderen Zeichen für "L" verwendet, ist es schon aus mit 1337 und man hat keine "echte" Uhrzeit mehr die "nur" aus Zahlen besteht. Wenn man das auf alle Buchstaben von "Leet" anwendet, könnte Leet auch so aussehen: "i€€+" Wenn also hier die Freiheit bei der Interpretation gegeben ist, warum dann nicht auch in dem Fall von Lady Cleo?

    Zitat

    Leetspeak-Alphabet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Ziffern/Zeichen und dazugehörige Buchstaben:

    • A = 4 , @ , /\ , /-\ , ? , ^ , α , λ

    @ wird auch als Abk. für at, seiner phonetischen Herkunft, verwendet. Ein Beispiel: „Ich bin @ Home.“

    • B = 8 , |3 , ß , l³ , 13 , I3 , J3
    • C = ( , [ , < , { , © , ¢
    • D = |) , |] , Ð , đ , 1)
    • E = 3 , € , & , £ , ε
    • F = |= , PH , |*|-| , |" , ƒ , l²
    • G = 6 , & , 9
    • H = # , 4 , |-| , }{ , ]-[ , /-/ , )-(
    • I = ! , 1 , | , ][ , ỉ
    • J = _| , ¿
    • K = |< , |{ , |( , X
    • L = 1 , |_ , £ , | , ][_
    • M = /\/\ , /v\ , |V| , ]V[ , |\/| , AA , []V[] , |11 , /|\ , ^^ , (V) , |Y| , !\/!
    • N = |\| , /\/ , /V , |V , /\\/ , |1 , 2 , ? , (\) , 11 , r , !\!
    • O = 0 , 9 , () , [] , * , ° , <> , ø , {[]}
    • P = 9 , |° , p , |> , |* , []D , ][D , |² , |? , |D
    • Q = 0_ , 0,
    • R = 2 , |2 , 1² , ® , ? , я , 12 , .-
    • S = 5 , $ , § , ? , ŝ , ş
    • T = 7 , + , † , '][' , |
    • U = |_| , µ , [_] , v
    • V = \/ , |/ , \| , \'
    • W = \/\/ , VV , \A/ , \V/ , \\' , uu , \^/ , \|/ , uJ
    • X = >< , )( , }{ , % , ? , × , ][
    • Y = `/ , °/ , ¥
    • Z = z , 2 , "/_
    • Ä = 43 , °A° , °4°
    • Ö = 03 , °O°
    • Ü = |_|3 , °U°

    Insgesamt ist es für mich also eher eine Spielerei und verstehe nicht so ganz, warum sich hier ein paar Leute über Lady Cleo so echauffieren. Es ist in meinen Augen sehr kleinlich und pedantisch. Warum? Der Eröffnungspost von Da loco zeigt es doch:

    Zitat


    Hattet ihr auch schon mal Momente in denen ihr genau um 13:37 Uhr auf den Wecker geschaut hab und schmunzeln musstet?

    Ich hatte grad so ein Erlebnis, als ich im Forum unterwegs war. Da hab ich folgendes auf der Startseite gelesen:

    Genau das Gleiche hat doch Lady Cleo: Einen Moment, wo bei dem Blick auf das Handy schmunzeln musste. So gesehen hat der Beitrag einen direkten Bezug auf den Post von Da loco. Also einfach mal etwas locker bleiben und wenn es "besondere" Momente mit der Uhrzeit / Zahlen gibt, dann passt das ganz gut zusammen. :w00t:

    RTL2 ist ja zum "Harz 4 TV" verkommen, zumindest wird es ja oft als solches bezeichnet. "Der" Anime-Sender ist seit einigen Jahren ProSiebenMAXX. Das Anime Programm ist sogar umfangreicher, da sich die wöchentliche Anime-Night am Freitag etabliert hat und dort viele Anime-Movies und neue Serien gezeigt werden.

    Dabei ist erkennbar, dass die Serien zum späten Abend auch eher für das ältere Publikum (16+) ausgerichtet ist. (Darling in the Franxx, Demon Slayer, Attac on Titan, Dororo ...) Während die Serien am Nachmittag, auch für Jüngere und so dem Programm von RTL2 gleich kommt. (Detektiv Conan, One Piece, Burto, Fairy Tail, Dragonball Super...)

    ...Mein persönlicher Wunsch ist: Putin Anklagen als Kriegsverbrecher.

    Ganz ehrlich? Ich würde mir viel eher wünschen, dass das russische Volk aufbegehrt und es wie die Rumänen 1989 machen. Eine Revolution durch das Volk mit der Unterstützung des Militärs, bei der Putin wie Nicolae Ceaușescu, festgenommen und hingerichtet wird. Ist sicherlich nicht populär, aber viel Zeit und noch viel mehr Geld für die Inhaftierung sowie einen jahrelangen Prozess investieren? Nein, da würde man ihm nur abermals eine Plattform bieten, sich darzustellen und seine Lügen zu verbreiten.

    Aber das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben. Denn das Militär ist fest unter Putins Kontrolle und ohne das Militär ist jeder Volksaufstand zum Scheitern verurteilt. Dazu hat er sich zu gut mit seiner Privatarmee abgesichert. Die Nationalgarde mit 180.000 Mann, ist ihm direkt unterstellt und wird von seinem engsten Vertrauten Solotow befehligt, der ebenfalls wie Putin, vom KGB kommt.

    @Spinell Sun: Ja, du hast völlig Recht, es ist schrecklich und für jeden normalen Menschen nicht nachvollziehbar. Doch wenn uns die Geschichte eins gezeigt hat, dass solche Menschen wie Putin niemals freiwillig nachgeben werden. Die Macht verändert Menschen und zeigt ihr wahres Wesen. Schau dir nur die Beispiele in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart an.

    Die mangelnde Lern- und Einsichtsfähigkeit von hochrangigen Machtausübenden eskaliert dann oft in der Verstärkung des Falschen, das heißt, immer mehr und auch skrupellosere Mittel werden eingesetzt, um den als richtig geglaubten Weg bis zum Erfolg weiterzugehen.

    Warnzeichen, dass es wohl der falsche Weg ist, werden missachtet und auch von den Untergebenen nicht nach oben gegeben, aus lauter Angst, für schlechte Nachrichten bestraft zu werden, so dass am Ende das Desaster noch größer ausfällt. Wie aus der Geschichte sattsam bekannt, umgeben sich Machthaber zunehmend mit solchen Menschen, die ihnen nach dem Munde reden, und drangsalieren solche, die ihnen widersprechen oder abweichende Meinungen vertreten. So schneiden sie sich selber immer stärker von einem breiten Wissensstrom ab, halten sich aber aufgrund ihrer hohen Machtposition für besonders intelligent, schlau und gut informiert, zumal sie meist noch verschiedene Möglichkeiten nutzen, andere ausspionieren zu lassen.

    - Napoleon. Selbst nach der großen Niederlage im Russlandfeldzug was zur Verbannung nach Elba führte kehrte er zurück und schaffte es fast ganz Frankreich wieder zurück zu erobern. Erst seine völlige Niederlage bei Waterloo und die Verbannung nach St. Helena führte zu seinem Ende. Aber nichts von Einsicht was er angerichtet hat.

    - Hitler. Selbst als Berlin schon von den Russen umzingelt war, sollten alle seien Soldaten weiterkämpfen, der sogenannte "Nerobefehl". Halten bis zum letzten Mann. "Das deutsche Volk hat versagt, es hat das Schicksal verdient, das es jetzt erwartet" zeigt doch, dass im sein Volk völlig egal ist. "Unterliegt das deutsche Volk, dann soll es krepieren und dem biologisch stärkeren Platz machen". Wer solche Ansichten hat, dem ist alles egal, der ist mit rationalen Argumenten schon lange nicht mehr erreichbar.

    -Erdogan. Anfangs galt er als Reformer der Türkei. Nicht nur im eigenen Volk, auch in der EU. Doch je länger er an der Macht war umso mehr hat er Gefallen daran gefunden und alles daran gesetzt das er auch an der Macht bleibt und sie ausbaut. Das Ergebnis: Ein Putin in Klein.

    - Trump. Wie sehr klammert er sich doch an seine Macht. Was tat er alles um an der Macht zu bleiben. Selbst einen Sturm auf das Kapitol war ihm Recht und selbst jetzt sieht er nicht ein, dass er verloren hat. Ihm ging es nie um die Menschen, es ging von Anfang an immer nur um seine eigene Macht.

    Das könnte man beliebig so weiterführen. Cäsar, Nero, Attila, Ivan der IV., Vlad der III., Mussolini, Stalin, Mao, Franco, Pol Pot, Assad, Kim Jong-un ....

    Keiner hat jemals freiwillig von seiner Macht abgelassen oder sie würdig genutzt. Sie haben alle gemeinsam, dass sie ihre Macht nur durch ihren Tod verloren haben, oder erst durch Tod abgeben werden.

    Zu Putin. Es ist wie oben schon beschrieben. Es ist niemand da, der ihm die Wahrheit sagt, weil alle Angst haben und wenn jemand sie äußerst wird er aus dem Weg geräumt. Er will auch keine Wiederrede hören. Er hat den Bezug zur realen Situation verloren. Freiwillig wird er das Feld nie räumen und auch nie zugeben das er etwas falsch gemacht hat und schon gar nicht, das er den Krieg verlieren könnte. Bevor er ein Versagen zugesteht, vernichtet er lieber alle anderen, die Ukraine und auch das eigene Volk. Das ist leider die Realität!

    So wünschenswert auch deine Hoffnungen sind, aber dieser Krieg wird nicht schnell zu ende sein, nein, ganz und gar nicht. Dieser Krieg wird erst enden, wenn einer am Ende ist. die Ukraine oder Putin. Das heißt auch, dass weiterhin viele Unschuldige leiden, sterben und ihre Heimat, ihre Angehörigen verlieren werden, auf beiden Seiten. Denn auch die Russen werden einen immer höheren Blutzoll dafür bezahlen. In diesem Krieg ist es wie in allen anderen zuvor. Einen echten Sieger wird es nicht geben, nur Verlierer. Das ist das Traurigste an der ganzen Sache.