Beiträge von Tsukimi

    Oh da habe ich etwas für dich.

    Im Frühling des Jahres 2011 hatte ich mein erstes und zugleich auch letztes wirklich mysteriöses Erlebnis. Ich befand mich zu diesem Zeitpunkt in einer dualen Ausbildung und musste um in die Berufsschule zu kommen etwa 25 km Zug fahren. Der Zug, welcher mich jeden Morgen in die Stadt brachte, hatte die feste Abfahrtszeit von 06:15 Uhr.

    Mein Wecker, damals noch ein kleiner Kasten auf dem Nachtschrank, weckte mich jeden Morgen um 05:30 Uhr. Diese Zeit habe ich nie verstellt. Da es dafür auch gar keinen Grund gab.

    06:15 Uhr fuhr der Zug dann meist pünktlich ab und war in etwa 06:50 Uhr am Ziel. Vom Bahnhof aus brauchte ich dann noch etwa 10 min bis zur Berufsschule, welche passenderweise 07:00 Uhr dann ihre Pforten öffnete. Der Unterricht begann dann immer um 07:30 Uhr.

    Bis auf diesen einen merkwürdigen Tag.

    Mein Wecker klingelte wie auch die Tage zuvor um 05:30 Uhr. Nach meiner Morgenroutine begab ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Als ich noch etwa 100m vom Bahnhof entfernt war, sah ich, wie der Zug bereits abfuhr. Als ich dann auf die Bahnhofsuhr schaute, zeigte diese mir 06:15 Uhr an. „SCHEIßE“ dachte ich mir. Es war Frühlingsbeginn und um diese Zeit war es noch verdammt kalt. Aber meine Wohnung lag bergauf und noch einmal zurückzulaufen, um für bestenfalls 10 min wärme zu genießen, dann aber vielleicht wieder den Zug zu verpassen, war keine Option. Also setzte ich mich auf eine der Bänke am Bahnhof und verbrachte die Zeit, da mir kalt war, mehr oder weniger damit im 5-Minutentakt auf die Uhr zu schauen.

    Ich wartete also eine Stunde auf den nächsten Zug. Als ich Einstieg war ich schon etwas verwundert. Da saßen Leute drin, welche ich sonst auch gelegentlich in meinem regulären Zug sah. An meinem Ausstieg angekommen, machte ich mich im Eiltempo auf den Weg.

    Angekommen sah ich zwei meiner Klassenkameraden vor dem Eingang stehen. Etwas erleichtert, dass ich nicht als einziger Ärger bekomme, meinte ich zu Ihnen: „Ah da habe ich ja Glück, dass ich nicht als einziger Ärger fürs Zuspätkommen bekomme.“

    Sie schauten mich verdutzt an und fragten, was ich für einen Unsinn labern würde? Sie wären wie jeden Morgen zu früh. Die Tür sei noch nicht mal offen. Als ich nach der Uhrzeit fragte, war es 06:58 Uhr. In diesem Moment war ich total perplex. Als ich zu Hause dann auf den Wecker schaute, stand dieser wie immer auf 05:30 Uhr.

    Ich werde diesen Tag niemals vergessen. Es war und ist für mich unbegreiflich, was da an dem Morgen passierte. Ich habe so oft auf die Uhr geschaut. So oft kann man sich nicht vergucken.

    Der Wecker zeigte dieselbe Zeit an. Und es war auch keine Zeit-Umstellung. Normalerweise sollte man es ja auch an den Lichtverhältnissen merken. Aber selbst das hatte irgendwie gepasst.

    Wisst ihr, ich glaube eigentlich nicht an Übernatürliches. Aber verdammt, das war komisch.

    Ich nenne es scherzhaft immer meinen persönlichen Riss in der Matrix.

    Bitte jetzt nicht in den falschen Hals bekommen. Ich will damit nicht provozieren. Auch als arbeitender merkt man ja die folgen der Inflation. Ich fragte mich aber, während ich deinen Post gelesen habe, wie es die freiwillig Langzeitarbeitslosen, also wirklich nur die gemeint, welche so leben wollen, immer wieder schaffen, mit dem ALG2 auszukommen und trotzdem ihre Süchte wie Zigaretten und Alkohol zu bedienen? Das wird ja auch immer teurer. Dafür scheint aber immer Geld da zu sein.

    Nochmal, ich möchte niemanden angreifen oder über einen Kamm scheren. Ich beziehe mich dabei auf persönliche Beobachtungen.

    Ganz sicher gibt es genug Menschen, welche unfreiwillig Arbeitslos sind und diese sind damit auch nicht gemeint.

    Damit noch etwas zum Thema kommt, fallen mir spontan folgende Dinge ein:

    - wir haben eine langweilige Esskultur, damit meine ich, dass es nicht wie in anderen Ländern viele freie Fressstände gibt. Das finde ich soo langweilig.

    - die Arroganz vieler Deutscher

    - dass Deutsche sich alles gefallen lassen und fast nie auf die Straße gehen (so wie Frankreich bspw.)

    Ist wohl zu schwer. Es wäre "Der Soldat James Ryan" gewesen.


    Dann ein anderes:

    "Tut mir leid, dass ihr das mit ansehen musstet. Aber ihr kennt das ja, man hat eben männliche Bedürfnisse. Und man will sich prügeln und so, rumwerkeln, oder Feuer machen..."

    Also wenn ich hier lese, was alles als schlecht bezeichnet wird, stelle ich fest, dass ihr offenbar noch keinen WIRKLICH schlechten Anime geschaut habt.

    Ich empfehle euch deshalb einmal die OVA "Hametsu no Mars"

    Das ist der Inbegriff von schlecht.

    So schlecht, dass ich darüber schon wieder herzhaft lachen musste. Was aber definitiv nicht die Absicht dieses Meisterwerks ist.

    Damals hatte ich mir den Spaß gemacht und auf einigen Plattformen eine Rezension, welche die OVA in höchsten Tönen als Kunstwerk lobpreist verfasst. Leider fanden das viele nicht so witzig wie ich.

    :onion-lol:

    Einfach mal schauen geht auch nur 20 min oder so.

    In meiner Jugend war ich ein absoluter Pyromane. Aber nun seit mindestens 5 Jahren gar nichts mehr. Zum einen machen meine Freunde genug (so toll ist das selber anzünden auch nicht).

    Und zum anderen tun mir mittlerweile die Tiere leid. Wenn ich sehe, wie viel Angst meine Hündin für 3-4 Tage haben muss, bricht es mir das Herz. Wenn man sich wenigstens daran halten würde, nur zum Neujahrswechsel zu knallen... Aber nein, es muss ja schon Tage davor und dann noch Tage später geballert werden.

    Damit hatte ich null gerechnet. Hatte mich gekriegt. Coole Gitarre

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    Fenrir Ich habe definitiv noch vor, die Specials und Filme zu schauen.

    Aber ich wollte den Anime erst einmal separat bewerten. Denn nach 26 Folgen findet die Serie ja prinzipiell ein Ende.

    Wenn ich die ich das Drumherum schon gesehen hätte, wäre mir die Bewertung deutlich schwerer gefallen.