Beiträge von RafaelM

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    Ich gebe mal meine Eindrücke zu einigen Animes der aktuellen Season ab, die ich verfolge:

    An Adventurers Daily Grind at Age 29

    In seinen besten Abschnitten eine wohltuend ruhige Slice of Life-Fantasy-Comedy-Geschichte mit gelegentlichem Tiefgang. Allerdings finde ich Riruis Yandere-Tendenzen und die Tatsache, dass sie sich in eine verführerische, vollbusige Succubi-Erwachsene verwandeln kann, währen sich ansonsten eher eine Vater-Tochter-Beziehung zwischen Hajime un ihr entwickelt, etwas befremdlich.

    You and I are Polar Opposite

    Wahrscheinlich der Zuckerschock der Season. Die Charaktere sind einfach süß beschrieben, es gibt keine großen Konflikte, dafür nimmt man sich viel Raum, selbst die Nebenfiguren zu entwickeln. Eine richtig schöne RomCom.

    Jack of all Trades, Party of None

    Einmal davon abgesehen, dass die zweite Hälte des Titels überhaupt nicht passt (Orhun wird erst aus der einen Gruppe geworfen und schließt sich nach wenigen Folgen der nächsten an), ist dies ein etwas besserer Vertreter des allzu üblichen Banished-Genres. Das extrem auf Fanservice ausgerichtete Charakterdesign einiger weiblicher Figuren stört etwas, dafür geizen die Kampfszenen nicht mit aufwendigen Sequenzen.

    You can't be in a RomCom with your Childhood Friends

    Vielleicht ergeht es nur mir so, aber ich finde, das Spiel mit den üblichen Klischees des Harem-Comedy-Genres, die hier mit Präzision eine nach dem anderen abgegrast werden, macht diese Serie so witzig und interessant. Nervig finde allerdings, wie der Titel ständig zwanghaft zum Abschluss jeder Episode eingebaut wird.

    Ich fand die Serie (bis jetzt hab ich nur die erste Staffel gesehen) jetzt nicht zum Totlachen komisch, aber schon ziemlich lustig und kurzweilig. Die Geschichten sind eigentlich totaler Nonsens, die Motivation der Gegenspieler komplett absurd und deren Liebe zu Animes und insbesondere schlüpfrigen Spielen völlig überzeichnet, dass man eigentlich nur grinsend den Kopf schütteln kann. Hinzu kommt eine bizarre Harem-Konstellation, in dem Hauptcharakter von der titelgebenden Nyarko und einen sehr weiblich aussehenden Jungen umworben wird, während Nyarko selbst Zielscheibe der erotischen Fantasien einer Kindheitsfreundin ist.

    Also, ernst nehmen sollte man die Serie auf keinen Fall, zumal man die ernsten Momente sowieso an einer Hand abzählen kann. Um für ein paar Stunden das Hirn auszuschalten und sich köstlich zu amüsieren, ist die Serie genau das Richtige.

    Was die Light Novels betrifft, habe ich inzwischen herausgefunden, dass nur die Print-Version eingestellt wurde. Die Webserie ging noch deutlich über das letzte Kapitel von Band 7 hinaus, bevor sie ab 2020 pausierte. Seit 2024 wird sie wieder mehr oder weniger regelmäßig fortgesetzt.

    Der Autor selbst hat in seinem Twitter-Account auf diese Seite verwiesen:

    慎重勇者 ~この勇者が俺TUEEEくせに慎重すぎる~(土日 月) - カクヨム
    鎧を三つ貰おう。着る用。スペア。そしてスペアが無くなった時のスペアだ
    kakuyomu.jp

    Aber ob das jemals außerhalb Japans erscheinen wird?

    Dieser Anime hat mich von Anfang an mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die erste Folge ist noch düster ziemlich brutal, vor allem, was Ein alles durchleben muss, bevor er in den Tiefen des Dungeons so etwas wie Erlösung findet. Anschließend schwankt die Serie zwischen seichter Harem-Comedy und dramatischen Passagen, wobei gerade in der ersten Hälfte wieder einmal die typischen "Unterschätzer Held gegen arrogante Teammitglieder"-Themen abgegrast werden. Immerhin hebt sich ein ein klein wenig von den anderen Hauptcharakteren dieser Art ab.

    Aber ich will nicht alles ins Negative ziehen, immerhin hab ich mich die ganze Zeit über ganz gut unterhalten gefühlt. Besonders die Folgen um Nigun und den Schatten-Dämon wussten noch zu überzeugen, da hatte man mal das Gefühl, dass die Story mal in eine etwas andere Richtung läuft. Dafür endet die Serie dann einfach mittendrin, ohne einen richtigen Spannungsbogen oder einen Abschluss.

    Für mich ist die Serie absoluter Durchschnitt, die musikalische Untermalung dagegen Top. Sowohl Intro und Outro zählen für mich zu den besten der Season - wenn man so will, fühlen sich die Songs hier ein bisschen verschenkt an.

    Dieser Anime erinnert von den Figuren her ein wenig an Yuru Yuri, gerade die Beziehung von Chiaki und Yua (und auch deren Persönlichkeiten) ist fast identisch mit der von Yui und Chinatsu - falls jemand versteht, was ich meine. (';

    Abgesehen von den Yuri-Untertönen und ein paar augenzwinkernde an die Zuschauer gerichteten Comedy-Einlagen bietet Hinako Note ebenso das, was man sich von einer solchen Serie erwartet: Süße Mädchen tun süße - und stellenweise absurd-komische - Dinge und zeigen dabei hin und wieder recht viel nackte Haut. Gefallen hat mir, dass es besonders bei Hinako eine wirkliche Charakterentwicklung gibt und zumindest die ersten sechs Folgen einen gewissen roten Faden besitzen.

    Vieles regt zum Schmunzeln an, es ist eigentlich eine herrliche Serie zum Abschalten und genießen.

    Nur manche fragwürdige Kameraeinstellungen (besonders im Bezug auf Chiaki, deren Sport-Unterhose betont oft in Großaufnahme gezeigt wird, zudem bekommt man einmal ohne Bezug zur eigentlichen Handlung eine Ansicht von ihrem Höschen gezeigt, während sie die Beine übereinanderschlägt) und die erotischen Endbilder bei den ersten Folgen wollten jetzt nicht so recht zur Serie passen.

    Eigentlich haben mich die ersten Folgen von With You, Our Love Will Make It Through so begeistert, dass ich mir gleich die bisher auf Englisch erschienenen Mangas besorgt habe. Nach der letzten Folge habe ich mich aber entschieden, den Anime abzubrechen und mich allein auf die Vorlage zu konzentrieren.

    Abgesehen davon, dass das Budget von Folge zu Folge ganz offensichtlich immer mehr zusammenschrumpft und sich das Gezeigte mittlerweile fast wie einer PowerPoint-Präsentation verschiedener Highlights aus dem Manga anfühlt, ist der Anime auch in den Szenen, in denen sich Mari und Tsunagu immer näher kommen, massiv entschärft.

    Schade um das Potenzial der Serie!

    Obwohl ich von der ersten Staffel eigentlich gar nicht so begeistert war, hab ich trotzdem an der Fortsetzung von Let This Grieving Soul Retire versucht. Ich kann es selbst nicht genau erklären, aber ich finde, in den neuen Folgen funktioniert das Konzept deutlich besser.

    Daneben hab ich auch mit Shakugan no Shana angefangen. Die Serie hat mich eigentlich seit der ersten Minute inhaltlich und visuell (und musikalisch) in den Bann geschlagen.

    Ist schon wieder ein paar Monate her, dass ich die Serie geschaut habe, aber ich wollte noch ein Worte zu ihr verlieren.

    Ich bin eigentlich mit freudiger Erwartung in die Serie hineingegangen, aber so richtig wollten beide Staffeln nicht bei mir zünden. Die erste war dabei deutlich besser, weil sie neben dem schrägen Humor und den Harems-Scharmützeln auch eine düstere und teilweise blutige Story geboten hat. Der Kaltstart und die Tatsache, dass das erste Zusammentreffen der Charaktere nur in Rückblenden erzählt wird, hat es mir etwas erschwert, Zugang zu der Geschichte zu finden.

    Der zweiten Staffel fehlt dann leider das gewisse Etwas, das die erste noch gerettet hat. Die meisten Folgen fühlen sich wie OVA-Extras an und bei der neuen Hauptgegnerin habe ich sowohl Motivation als auch einen Ansporn vermisst, sie überhaupt zu bekämpfen. Gut, sie stiehl Haruna die Kräfte, aber das hatten wir schon in der ersten Staffel.

    Und so endet die Serie dann mitten im Nirgendwo.

    Warum hab ich die Serie so lange ignoriert? Keine Ahnung, jedenfalls hab ich mich jetzt köstlich mit ihr amüsiert. Hier passt einfach alles, von dem an Grand Blue erinnernden Humor über die immer schrägeren Nebencharakteren bis hin zu den Songs, die wie die Faust aufs Auge passen und kein einziges Mal von mir übersprungen wurde.

    Schade nur, dass man fast nichts über Mashiros Hintergrund erfährt - und dass die Serie nur 12 Folgen hat.

    Infinite Stratos S1: 09/10 Punkte

    Infinite Stratos S2: 07/10 Punkte

    Infinite Stratos OVA World Purge: 08/10

    So würde ich die Serie einmal bewerten. Der Anime bietet genau das, was man von einer Harem-Action-Serie mit Schul-Setting erwartet: Flotte Kämpfe, süße Mädchen, Ecchi und romantische Verwicklungen. Und ich finde, gerade in der ersten Staffel passt das annähernd perfekt.

    Staffel 1 ist im Prinzip eine runde Sache. Man lernt die Charaktere und ihre Eigenheiten kennen, ohne dass es einen richtige Bösewicht gibt. Die Prüfunge, die auf Ichika und die Mädchen warten, dienen im Prinzip nur ihrem eigenen Training, wobei es gerade in den letzten Folgen noch ein wenig Tiefgang gibt. Und man erfährt, warum Ichika besser niemals den Gefühlen eines der Mädchen nachgeben sollte.

    Die zweite Staffel ist da schon ein wenig anders angelegt. In Form der Terrororganisation Phantom Task - die schon einma ganz kurz in einer der ersten Folgen angeteasert wurde - und der mysteriösen Madoka Orimura gibt es immer wieder auftauchende Gegenspieler und durch die Einbindung der Sarashiki-Schwestern noch ein wenig Charakterentwicklung. Leider tritt die Serie ansonsten ein wenig auf der Stelle, die RomCom-Antwile sind zwar immer noch lustig (mein Favorit ist die Folge mit Charlottes verschwundenem Höschen), halten sich aber nicht die Waage mit der Hauptstory, die ein wenig einen roten Faden im Kampf mit Phantom Task vermissen lässt. Das Ende erfolgt dabei, ohne dass es eine richtige Auflösung gibt.

    Ein Jahr nach dem Ende der zweiten Staffel gab es dann noch einen Nachschlag in Form der extra langen OVA-Folge "World Purge". Ich nehme an, sie wurde nur produziert, um den Re-Start der Light Novels bei einem neuen Verlag (der Wechsel verursachte eine Pause von zwei Jahren und erfolgte wohl nach Unstimmigkeiten zwischen Autor und Verleger). Trotzdem hat sie mir richtig gut gefallen. Es gibt für OVAs typische einige deutlichere Ecchi-Szenen und sogar eine richtige Handlung, die einem deutlich vor Augen führt, dass

    Spoiler anzeigen

    Tabane Shinonono in Wahrheit die Hauptgegnerin der Serie ist.

    Leider bildet das dann auch das Ende der Serie, und da selbst die Light Novels nie einen Abschlussband erhalten haben, wird der Anime für immer unvolendet bleiben.

    Asobi.jpg

    Inhalt:

    Die drei Mittelschülerinnen Hanako, Kasumi und Olivia beschließen, einen Pastimers-(=Zeitvertreib)Club zu gründen und dort ihre Zeit mit diversen Spielen zu verbringen. Dabei prallen jedoch drei Extreme aufeinander - die selbst- und eifersüchtige sowie verwöhnte Hanako, die schüchterne, manchmal aber auch sadistische Kasumi und Olivia, die ihrer ganzen Klasse vorgemacht hat, eine Ausländerin zu sein, obwohl sie in Wahrheit seit der Geburt in Japan lebt. Dank ihres teilweise bizarren Familienumfelds und einiger anderer absurder Charakter gehen die Zeitvertreibs-Spiele mit der Zeit meist in Chaos, Angst und psychische Zerstörung über.

    Meine Meinung:

    Ich habe selten so gelacht wie bei dieser Serie, und das will schon etwas heißen, für jemanden, der normalerweise bei Comedy höchstens die Mundwinkel verzieht. Wie soll man Asobi Asobase am Besten beschreiben? Wahrscheinlich sprechen Opening und Ending für sich, denn während ersteres so etwas wie ein Idealbild der Freundinnen zeigt, gehen die Spiele meist in einen psychischen Horror über, den der rockige Endsong symbolisiert. Dabei wird man mit absurden Charakteren (z. B. einem stalkenden Butler, der Laserstrahlen aus dem Hinterm verschießen kann, einer ewig jungfräulichen Lehrerin sowie einem gerissenen Otokonoko) und Anspielung auf andere Anime-Serien nur so bombardiert. Und am Ende fragt man sich, wie solche Mädchen sich wohl einmal verhalten mögen, wenn sie erwachsen sind.

    Wer absurde Comedy mit an ihre Grenzen gehenden Charakteren sehen, ist hier genau richtig.

    Ich habe gestern den "Klassiker" unter den Schul-Harem-Action-Animes begonnen - Infinite Stratos. Anspruchslose Unterhaltung, könnte man sagen, aber gerade trifft die Serie vielleicht gerade deshalb genau meinen Nerv. Abgesehen von Ichikas Genre-typischen Begriffsstutzigkeit bezüglich der Gefühle seiner Klassenkameradinnen finde ich ihn als Hauptfigur auch gar nicht so schlecht, da er selbst eine Last mit sich herumträgt und alles andere als übermächtig ist, wie man es sonst bei Serien dieser Art erlebt.

    Nebenbei bemerkt, die deutschen Untertitel der Blu Ray lassen teilweise arg zu wünschen übrig. Teilweise sind sie ziemlich umgangssprachlich gehalten, manchmal verpassen sie die Dialoge oder geben genau das Gegenteil von dem wieder, was gerade gesagt wird. Mal davon abgesehen, dass sie in Weiß gehalten sind und der Hintergrund meist dieselbe Farbe hat.

    Ich schaue gerade aus der aktuellen Season Inexpressive Kashiwada and Expressive Oota an. Hat man irgendwie alles schon mal gesehen (besonders zuletzt bei Aharen-san, was ich in der zweiten Staffel abgebrochen hab, weil alles sich im Kreis gedreht hat und die Tagträume immer dämlicher wurden), aber irgendwie ist es trotzdem ganz süß.

    Fruitmaster2.jpg


    Inhalt:

    In einer Welt, in der jeder Jugendliche in einem bestimmten Alter eine Skill-Frucht erhält, um eine besondere Fähigkeit zu erlernen, hat Light nur einen Wunsch: Er möchte mit seiner besten Freundin Lena Abenteurer werden. Doch während Lena durch den Verzehr der Frucht zur Schwertheiligen und sofort von der Heiligen Schwester in die Stadt gebracht wird, um dort zur Kämpferin ausgebildet zu werden, bleibt Light nur der Skill "Fruitmaster". Statt in der Ferne Abenteuer zu bestehen, hat er nun seine eigene Früchteplantage und muss sich auch noch um das Waisenkind Ayla kümmern.

    Das ändert sich jedoch schlagartig, als Ayla ihnen versehentlich Skill-Früchte zum Essen zubereitet, die Light ebenfalls anbaut. Dadurch erlernt Light plötzlich einen zweiten Skill und erfährt, dass er als einzige Person auf der Welt mehr als eine Frucht verzehren kann, ohne dabei zu sterben. Nun suchen Light und Ayla nach Lena, um gemeinsam auf Abenteuer zu gehen. Doch das Leben als Schwertheilige ist alles andere als angenehm, zumal die Heilige Schwester einige dunkle Geheimnisse zu verbergen scheint ...

    Meine Meinung:

    Eigentlich wartet diese Serie mit den üblichen Standards auf - Menschen erhalten einen besonderen Skill, in diesem Fall durch eine Frucht, es gibt eine Abenteuergilde und eine Welt voller Monster und das Thema "Verstoßen aus der Heldengruppe" darf auch nicht fehlen, wenngleich dies in diesem Fall die weibliche Hauptfigur betrifft und nicht den MC.

    Davon abgesehen empfand ich Fruitmaster als erfrischend anders. Der Hauptcharakter ist ein ehrlicher, offener Charakter, sein weibliches Pendant besitzt eine eigene, sich entwickelnde Persönlichkeit und aus einer finsteren Gegenspielerin entwickelt sich nach und nach eine interessante Anti-Heldin. Die Story selbst schweift dabei deutlich vom Standard ab und trennt sogar die beiden Hauptfiguren, was beiden etwas Raum gibt, sich zu entfalten. Zudem sind die Bösen in diesem Fall alles andere als leicht zu besiegen, da sie ihre Helfer geschickt manipulieren und man selbst zum Ende hin nur andeutungsweise erfährt, wo ihre eigentlichen Ziele liegen.

    Dort liegt allerdings auch ein großes Problem der Serie: Sie macht einen heiß darauf, wie es weitergeht, nur um mitten in der Story zu enden. Und da es - zumindest in Deutschland - keine Möglichkeit gibt, auf die Web Novels oder Mangas zuzugreifen und man noch nicht einmal ansatzweise erfährt, wie es weitergeht, bleibt man als Fan sprichwörtlich in der Luft hängen.

    Noch ein paar Sätze zum Budget: Das scheint ja vor allen Dingen in die erste Episode und das Opening geflossen zu sein, weshalb später einige Kämpfe etwas steif wirken und auf Standbilder oder sich wiederholende Szenen setzen müssen. Hin und wieder wird es besser, aber man sollte keine allzu spektakuläre Action erwarten.

    Trotzdem würde ich dieser sympathischen Serie 7/10 Punkte geben. Hat mich einfach gut unterhalten.

    Ich habe gestern mit Asobi Asobase angefangen.

    Normalerweise bin ich ja nicht gerade der Typ, der bei Comedys jeglicher Art allzu viel lacht, aber bei dieser Serie könnte ich mich kringeln. Von Humor her eine Mischung aus Yuru Yuri (ohne GL) und Grand Blue (ohne Alkohol). Ach ja, ein bisschen - haarsträubende - Science Fiction ist auch noch dabei. Die Grimassen, der absurde Humor ... hoffentlich hält die Serie das Niveau. Sind aber leider wieder nur 12 Folgen und die Extra-Episoden fehlen bei Crunchyroll.

    Im Prinzip kann ich meinem Vorschreiber von vor 10 Jahren nur zustimmen. Obwohl, die Story ist nicht nur dämlich, sondern komplett hirnrissig, aber vielleicht funktioniert die Serie gerade deshalb so gut. Vielleicht hätte man aus der Tatsache, dass sich der männliche Hauptcharakter zum Kampf in ein Mädchen verwandelt, aus Comedy-Sicht noch mehr herausholen können, aber das ist denke ich Jammern auf hohem Niveau.

    Von dem Twin-Tail-Fetisch einmal abgesehen, sorgen auch die masochistische Ader der Schülerratspräsidentin und die Anflüge von Harem-RomCom für einige Lacher. Und natürlich die Bösewicht, die allesamt entweder pervers oder völlig neben der Spur sind, dabei aber einfallsreiche Charakterdesigns aufweisen und reihenweise spektakulär ins Gras beißen.

    Leider ist das Ende etwas überstürzt gehandhabt, außerdem merkt man der Serie ca. in den Folgen 8-11 das schwindende Budget an, erst der Endkampf in der letzten Folge ist wieder so aufwendig gestaltet wie jene am Anfang.

    Nun gut, ich hatte trotzdem meinen Spaß!

    Ich habe mir gerade die erste Folge von "My Status as an Assassin Obviously Exceeds the Hero's" angesehen.
    Es ist mir absolut unbegreiflich, warum dieser Anime so viele positive Bewertungen bekommt. Ich gehe ja mit, dass die Animationen wirklich solide waren, aber die Dialoge der gesamten Folge waren einfach totaler Trash.

    Obwohl ich die Beschreibung mit dem Gedanken "nicht schon wieder Isekai" gelesen habe, wollte ich mir die erste Folge auch mal ansehen. Die Animation fand ich auch sehr gut, wenngleich mir ein wenig weniger 3D deutlich besser gefallen hätte.

    Ein viel größeres Problem ist das extrem schnelle Pacing, das die Serie an den Tag legt. Es bleibt kaum Zeit, durchzuatmen und sich etwas mit den Charakteren zu beschäftigen, weshalb alle außer Akira und dieser Ritter kaum mehr als Schablonen bleiben und man kein bisschen mitfühlt, wenn sie in dem Dungeon in Gefahr geraten.

    Davon abgesehen ist das Grundszenario dermaßen einfallslos, dass man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Man hat das Gefühl, als wäre es den Machern (oder dem Autor der Vorlage) lediglich darum gegangen, die üblichen Checkboxen abzuhaken, um dann eine Fantasy-Geschichte nach Schema F zu erzählen.

    Ich weiß noch nicht, ob ich mir auch die zweite Folge ansehen werde.

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