Beiträge von RafaelM

    Ja, diese ständige Anspannung, weil alle irgendeinen Knacks haben und sie ihre Geheimnisse oder Gelüste vor anderen verstecken ist schon gut gemacht. Ich will zwar keine Einzelheiten verraten, aber es wird nicht nur eine Leiche geben.

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    Hat nicht lange gedauert, bis sich das bestätigt hat. ;-)

    Wobei ich mit Shouko echt mitgelitten hab...

    Ok, im Manga wird das, was du beschrieben hast, aber auch noch eine Rolle spielen T_T Das ist aber noch nicht das endgültige Ende der Geschichte, das ich sah. Du kannst ja berichten, wenn du weiter bist mit Lesen.

    Ich bin jetzt an der Stelle im Manga angelangt, an der dieses Bild aufgelöst wird:

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    In Band 5 erfährt man, dass Satou von dem Bewohner der Wohnung über ihr portraitiert wurde und sie eines nachts Shio zu ihm gebracht hat. Als der Mann eifersüchtig wurde, hat er versucht, Shio zu erwürgen, woraufhin er von Satou erschlagen wurde. Anschließend hat sie ihn zerstückelt, weshalb sie so blutüberströmt war.

    Auf jeden Fall bin ich immer noch ziemlich begeistert von der Serie, auch, weil die Nebencharaktere immer mehr Tiefe erhalten und nie so etwas wie Ruhe und Leichtigkeit einkehrt.

    Nachdem ich mir die ersten 13 Folgen in deutscher Synchro (die leider wieder einmal sehr zu wünschen übrig lässt) bei Prime Video angesehen habe, muss ich sagen, dass ich mich selten so über eine Serie geärgert habe. Die Ausgangssituation mag ja ganz interessant sein, aber warum muss der Hauptcharakter dermaßen abgestumpft, unemotional, überpowert und superschlau sein? Ja, ich hab die Erklärung dafür gelesen, die wohl später noch geliefert wird, aber dass er nie in Gefahr gerät, niemals die Fassung verliert (außer, wenn sich seine Schwester an ihn heranmacht) und von allen als Genie angesehen wird, lädt für mich eher zum Fremdschämen ein ...

    Mal ganz davon abgesehen, dass die Handlung zumeist absurd bis realitätsfern abläuft. Da gibt es einen Angriff von Terroristen auf die Schule, gesteuert von einer Gruppe, die das ganze Land schon lange in Atem hält. Am Ende macht sich eine kleine Gruppe Magier auf, um diese Gruppe (die sich netterweise komplett in einem Lagerhaus in der Nähe verschanzt) mal eben im Handumdrehen niederzuschlagen. Warum hatte die Polizei dann so große Probleme mit denen? Und die Schülerin, die mit ihnen paktiert hat, darf anschließend ganz normal wieder am Unterricht teilnehmen. Gut, sie wurde hypnotisiert, aber zuallererst hat sie freiwillig mitgemacht.

    Und dann gibt es Szenen wie jene, als ein brennendes, durch die Luft wirbelndes Auto auf den Reisebus der Schule zurast. Normalerweise dürften da nur wenige Sekunden vergehen, trotzdem bequatschen die Schüler eine Minute lang die Situation, bevor sie etwas unternehmen, was dann noch genau rechtzeitig funktioniert. Na klar doch ...

    Irgendwie traurig, dass das einzig Interessante bzw. Lustige an der Serie die Beziehung der Shiba-Geschwister ist, die immer mal wieder zum Schmunzeln einlädt. Ansonsten muss ich sagen, dass dieser Anime eine einzige Enttäuschung für mich war.

    Die anderen Staffeln stünden allesamt schon bereit, Hououin;Kyouma . ;-)

    Außer natürlich Kira, die OVA gibts ja nicht als BluRay oder sonstwo zu sehen, aber Outbreak immerhin bei Youtube. Allerdings hatte ich mal Bedürfnis nach einer kleinen "Higurashi"-Pause, nachdem ich die ersten beiden Staffeln am Stück geschaut hab. Deshalb werde ich mir erstmal zwei, drei andere Serien zwischendurch geben, bevor es weitergeht.

    Mein Fazit zur 2. Staffel: Einer der besten und stringent erzähltesten Anime-Serien, die ich bisher gesehen habe.

    Man könnte sagen, die erste Staffel ist mehr ein Prolog, der die Welt aufbaut und zahlreiche wichtigen Hintergrundinformationen liefert, während die letzte Folge schon einmal angedeutet hat, wohin der Hase in "Kai" läuft.

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    Die erste Folge bildet den Epilog zum Tsumihoroboshi-Kapitel, anschließend wird man quasi wieder in das ursprüngliche Szenario eingeführt und erlebt eine depressive Rika, die quasi aufgegeben hat, bis sie im Minagoroshi-Kapitel wieder Hoffnung schöpft. Das Ende dieses Kapitels entwickelte sich dann ebenso schockierend wie drastisch, als man kurz an ein Happy End denkt, nur um anschließend brutal die Hilflosigkeit der Freunde vor Augen geführt zu bekommen.

    Abgesehen davon ist "Kai" - vor allem in der zweiten Hälfte - kein wirklicher Horror-Anime mehr, sondern eher ein Mystery-Thriller, der großen Wert auf Charaktertiefe, langsamen Spannungsaufbau und die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundschaft legt. Hier liegt für mich auch der einzige Wermutstropfen der 2. Staffel: Das finale Kapitel erweist sich als insgesamt eher harmlos, da bei der Konfrontation mit den Yamainu tatsächlich niemand stirbt, nicht einmal die Gegenspieler. Dass z. B. Shion und Kasai die Schießerei in der Höhle einfach so überlebt haben, fand ich schon ein wenig naiv. Aber vielleicht war dieses Szenario auch als Gegenentwurf zu dem brutalen Ende des Minogoroshi-Kapitels gedacht.

    Das eigentliche Ende gestaltete sich dann fast schon erwartungsgemäß rätselhaft, als eine erwachsene Rika in Miyo Takanos Vergangenheit erscheint und den Tod ihrer Eltern verhindert. Bedeutet das, dass die Welt des letzten Kapitels nun auch nicht mehr existiert? Wer weiß ...

    Insgesamt ist "Kai" für mich eine fast perfekte Season, auch wegen den genialen OP und ED, die mich jedes Mal positiv erschaudern ließen. 9,5/10 Punkte!

    Zur Zeit läuft bei mir vor allem "Higurashi - Kai". Das Szenario mag grundsätzlich dasselbe sein wie in der ersten Staffel, dennoch fühlt es sich wie eine völlig andere Serie an - im positiven Sinne.

    Daneben habe ich mal in die ersten Folgen von "The Irregular at Magic High School" reingeschaut. Eine (einseitige?) Geschwister-Liebesbeziehung, der MC allen überlegen und oft als Hahn im Korb, gefällige Action und ein paar etwas haarsträubende Wendungen ... trotzdem hat die Serie was. Nur die deutschen Stimmen sind teilweise mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Am Schlimmsten ist die von "A-chan".

    Momentan gucke ich „The Dangers in My Heart.“

    The Dangers in My Heart ist wirklich ein toller Romance-Anime, bis jetzt war jede Folge so wholesome und ein purer Zuckerschock. Während dem Zusehen musste ich einfach ständig grinsen. Es ist super mitanzusehen, wie die beiden Hauptprotagonisten Ichikawa und Yamada trotz ihren Problemchen und Schwächen über sich hinauswachsen. Vor allem bei Ichikawa finde ich die Charakterentwicklung richtig stark. :lovex:

    Das würde ich einfach mal so unterschreiben. Ich warte auch jede Woche auf die neue Folge. Leider endet die zweite Staffel ja bald, hoffentlich wird die Serie noch einmal verlängert.

    Ich habe mal eine Frage. Wird im Manga zu Anfang bereits das Ende der Geschichte angeteasert? In der Anime-Adaption ist das leider der Fall, wodurch ich sofort ahnen konnte, was für Ausmaße die Geschichte annehmen wird :(

    Freigeist

    Nein, glücklicherweise nicht.

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    Man sieht auf der ersten Seite eine halbnackte, lächelnde Satou mit blutbefleckter Kleidung, sozusagen als Teaser darauf, wohin der erste Band führt. Mehr aber auch nicht.

    Den Anime habe ich allerdings noch nicht gesehen. Und wenn ich sowas lese, ist das wahrscheinlich auch besser so - zumindest bis ich alle Mangas durch hab.

    Happy.jpg

    Inhalt:

    Satou Matsuzaka, Schülerin der 1. Jahrgangsstufe an der Maki High School, hat sich den Ruf erarbeitet,

    zahlreiche Jungen verführt zu haben und niemals nein zu sagen. Seit kurzer Zeit hat sie von diesem Ver-

    halten jedoch Abstand genommen und gibt ihrer Freundin Shouko gegenüber an, ihre große Liebe

    gefunden zu haben und mit dieser zusammen zu wohnen.

    Das entspricht allerdings nur der halben Wahrheit: Die Person, in die sie sich verliebt hat, ist ein Mädchen

    namens Shio, das sie den ganzen Tag in einer Wohnung einsperrt, deren frühere Besitzer sie offenbar er-

    mordet hat. Sie liebt Shio abgöttisch, bildet das Leben mit ihr doch ihre Fluchtburg vor all den Gefahren der

    Außenwelt und ihre traumatischen Erinnerungen an ihre Tante.

    Gleichzeitig muss sich Satou immer wieder kranken Menschen in ihrem Umfeld erwehren - ihrem psychotischen

    Lehrer, dem von seiner früheren Chefin missbrauchten und krankhaft in Shio (die er nur von einem Vermissten-

    Plakat kennt) verliebten Vorgesetzten, einer von ihr besessen Arbeitskollegin und schließlich auch einem mysteriösen

    Jugendlichen, der verzweifelt nach Shio sucht ...

    Meine Meinung:

    Es ist zwar erst ungefähr ein halbes Jahr her, dass ich angefangen habe, Mangas zu lesen, aber bisher hat mich keine

    Serie von der ersten Seite an so "geflasht" wie Happy Sugar Life. Man ahnt schnell, dass mit Sakou etwas nicht stimmt,

    doch von Seite zu Seite tun sich immer neue menschliche Abgründe auf, ohne dass alle Geheimnisse der Charaktere

    offenbart werden.

    Trotz aller unterschwelligen Brutalität wird der wahre Horror stets nur angedeutet, gleichzeitig wird einem klar vor Augen

    geführt, dass es in dieser Welt kein Gut und kein Böse gibt. Immer wieder wird Sakou mit kranken Psychen konfrontiert,

    kann sich zwar immer wieder durchsetzen, wird aber durch ihren verzweifelten Kampf um Shios Liebe immer tiefer in den

    Abgrund geführt. Dabei erhalten alle Figuren eine Tiefe, die man bei vielen Serien sonst vergeblich sucht.

    Der Zeichenstil ist voll auf die Figuren und ihre teils heftigen, unter die Haut gehenden Reaktionen ausgerichtet. Gleichzeitig

    wird auch das 'zuckersüße Leben', das sich Sakou mit Shio erhofft, durch verträumte Bilder der beiden in den Vordergrund

    gestellt.

    Gerade ärgere ich mich ein wenig, zur Probe nur die ersten drei Bände bestellt zu haben - den Rest sollte ich dringend nach-

    holen. Wer auf Psycho-Horror steht, der ist bei dieser Serie auf jeden Fall richtig!

    Man muss sagen, dass sich die Serie mit jedem neuen Kapitel tatsächlich weiterentwickelt hat. da das Szenario ständig um neue Blickwinkel und Details erweitert wurde. War am Anfang noch Keiichi die Hauptfigur, rücken nun alle Figuren nach und nach ins Zentrum und man gewinnt den Eindruck, eine richtige - wenn auch sehr komplizierte - Serie und keine Anthologie zu sehen.

    Der englische Titel "Eye Opening" für das Meakashi-Kapitel passt da wirklich perfekt, da man (fast) alle Ereignisse aus Watanagashi-Kapitel aus Shions Sicht erzählt werden

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    und man nachvollziehen kann, wie sie langsam dem Wahnsinn verfällt, ohne die ganze Wahrheit über Satoshi zu erfahren.

    Im letzten Kapital darf dann endlich einmal Rena die Hauptrolle einnehmen, worauf ich im Prinzip die ganze Staffel gehofft hatte.

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    Das (potentielle?) Science-Fiction-Element finde ich jetzt ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es ist ja nur eine Theorie, dass die Parasiten und Oyashiro mit Aliens in Verbindung stehen. Dafür war das finale Duell zwischen Keiichi und Rena wirklich atemberaubend inszeniert, außerdem erfährt man andeutungsweise, dass alle Kapitel verschiedene Zeitlinien darstellen, an die sich manche Charaktere durchaus erinnern können.

    Und der Cliffhanger mit Rikas Aussage hatte dann nochmal einen richtigen Gänsehaut-Effekt ...

    Ich würde für die erste Staffel mal 9/10 Punkte geben. In der zweiten Hälfte hat sich die Animations-Qualität schon deutlich gebessert, außerdem gefallen mir das Konzept und die düstere Stimmung einfach. Und es wundert mich, dass es trotz des offensichtlichen Erfolgs des Higurashi-Franchises nur so wenige richtige Horror-Animes gibt.

    Ich hege ja noch die leise Hoffnung, dass der Reboot in Wahrheit doch eine Fortsetzung ist, so wie bei "Higurashi Gou" - immerhin wurde die Serie auch von Passione produziert. Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt ...

    Nachdem ich die erste Staffel letztens eher zufällig und recht günstig bei Ebay ersteigert habe, werde ich mir die demnächst auch mal geben. Wenn man weiß, dass noch eine zweite Staffel kommt, steigt die Vorfreude - zumindest bei mir. 😉

    Nach der ersten Hälfte der 1. Staffel ein kleines Zwischenfazit von mir: Auch wenn man (noch?) nicht versteht, warum die Zeitlinie immer wieder von Neuem gestartet wird, merkt man der Serie bereits an, wieviel Mühe man sich dabei gegeben hat, ein solch komplexes Szenario zu erstellen. Es ist jedenfalls erstaunlich, wie man aus einer Hintergrundgeschichte immer neue Handlungskonstellationen herausholen kann, ohne langweilig zu werden.

    Entscheidend dafür, dass irgendwann ein echtes Seriengefühl aufkommt, ist für mich das zweiteilige Himatsubushi-hen-Kapitel,

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    das einem nicht nur einen Einblick in die viel erwähnte Geschichte des Dammbaus verschafft, sondern auch direkt auf dem vorhergehenden Kapitel aufbaut und u. a. noch einmal auf den rätselhaften Ausbruch der Vulkangase eingeht, bei dem die gesamte Bevölkerung von Hinamizawa ausgelöscht wird.

    Überhaupt gibt allein schon dieses Detail der Geschichte eine völlig neue Dimension. Allgemein sind es die immer wieder eingestreuten, neuen wie alten Informationen, die einen ständig miträtseln und aufhorchen lassen.

    Das größte Problem der Serie ist leider die schwankende, teilweise antiquierte Animationsqualität. Besonders bei den eher lustigen Stellen sticht das ins Auge, oder auch bei der Einleitung des Tatarigoroshi-hen-Kapitels, dessen Verbindung zum Rest der Handlung mir auch nicht wirklich klar geworden ist.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den Rest der Staffel (und der Serie allgemein)!