Da Anime ihre Wurzeln in Japan haben könnte es ein Versuch sein die im japanischen Alltag eher selten offen gezeigten Emotionen durch Anime zu kompensieren.
Ich meinen mal genau das als Erklärung in einer Doku oder ähnlichen vor Jahren gehört zu haben.
Eine Form von Eskapismus eben.
Bei mir ist es so das ich bei Anime auch eher weinen muss oder eben echt hart an der Grenze bin. Gerade wie hier ja schon geschrieben wurde durch die Möglichkeiten des Medium sehr gut Bild, Musik usw. zu kombinieren und dadurch das man besser überzeichnen kann ohne das es "falsch" wirkt klappt es meist besser.
Es sind aber auch manchmal kleine Szenen bei denen ich schlucken muss, gerade bei Frieren hab ich das beim rewatch öfter gehabt das ich an vielen kleinen Stellen kurz innehalten musste.
Zuletzt so richtig geweint habe ich als ich mir noch mal die erste Staffel von Made in Abyss angeschaut habe. Gerade bei der Szene am Ende der Staffel wo Reg Nanachi den Gefallen tut um den er gebeten wurde.
Was mir dazu noch einfällt ist das ich je älter ich werde desto eher kommt es vor das ich Tränen in solchen Situationen vergießen muss.
Eines meiner besten Beispiele abseits von Anime ist hier beim 3ten Der Herr der Ringe Film, die Szene mit Frodo un Sam am Schicksalsberg als Frodo Sam davon erzählt wie sich Geschichten von Sam dem beherzten erzählt werden etc, hab jetzt schon wieder Tränen in den Augen wenn ich es nur schreibe, einer Freundin von mir geht es bei dieser Szene übrigens Genua so.