Zunächst einmal ein kurzes Vorwort: Ich poste das hier und nicht im Thread RE: Empfehlenswerte Dokumentationen und Reportage da die Doku ja sehr stark Themenrelevant ist und man so besser diskutieren kann.
Ich glaube bei der Dokumentation handelt es sich um ein Reupload, da mir manche Szenen (wie der Markt um Minute 9 herum) bekannt vorkommen.
Unabhängig davon war ich mit meiner alten Aussage vom Februar anscheinend zu vorschnell. Es scheint ein Thema zu sein mit dem man sich intensiver auseinandersetzen sollte um sich ein eindeutiges Urteil (und soweit bin ich noch nicht) bilden zu können. Mal abgesehen davon gibt es verschiedene Sammler und diese alle derselben Kategorie zuzuordnen wäre aus mehreren Gründen eindeutig falsch. Tatsächlich bin ich selbst gerade erst bei Minute neun der Dokumentation (jene erwähnte Stelle mit dem Markt.)
Gut möglich das ich diesen Text hinterher noch ergänzen werde.
Natürlich ist es sinnvoll das Museen einen Bildungsauftrag erfüllen, glaube jedoch das gerade jüngere Menschen von einer Mischung des amerikanischen deutschen Models deutlich mehr angesprochen werden könnten.
Bei manchen Artefakten/Sammelnstücken fehlte jedoch selbst mir das Verständnis um zu begreifen warum man diese für die Nachwelt aufbewahren sollte. Gerade die menschliche Seife oder das Zyankalie B (welches anscheinend nicht einmal speziell gelagert wurde) haben ein komisches Gefühl in mir hervor gerufen.
Trotzdem denke ich das es (wie auch im Schlusswort der Doku passend gesagt wurde) falsch wäre Artefakte der NS Zeit per se zu vernichten. Es würde nichts ändern, nur verdrängen. Dadurch könnte man auch niemanden davon abhalten sich weiterhin für die Geschichte des 2. W.K. zu begeistern - unabhängig von den jeweiligen Motiven des einzelnen Individuum.