Vor einiger Zeit (3 - 4 Jahren) lief der Anime mal auf Pro Sieben Maxx, aber habe ihn größtenteils verpasst (bis auf die letzten Episoden der 3. Staffel) und ihn anschließend wieder vergessen. Vorhin gab es dann per YT Crunchyroll eine algorithmische Empfehlung, habe mir kurz die Beschreibung durchgelesen, gefolgt von der 1. Episode und war quasi wie (auch wenn das klischeehaft klingt, aber mir fällt kein passenderes Wort ein) verzaubert. Es beginnt schon beim Opening, dass sehr einfühlsam ist, geht weiter zur harmonischen und entspannenden Stimme des Erzählers und endet in der Handlung selbst. Die meiste Zeit weiß ich nicht ob einen die Szenen traurig oder fröhlich machen sollen, da es bisher keine Konstante der beiden Empfindungen gab. Aber auch wenn andere To Your Eternity als überwiegend traurig empfunden haben, so sind meine Empfindungen bis jetzt: atemberaubend und wunderschön.
Interessanterweise ist die Gewaltbereitschaft bei Männern höher ...
Das ist nicht wirklich verwunderlich und lässt sich anhand von männlichen Hormonen (Testosteron) einfach erklären. Männer legen in der Regel mehr Wert auf den Alpha Status - Rudelverhalten und das bilden eines Anführers, was letztendlich für ein allgemein dominanteres Verhalten führt. Das wiederum wird wohl einer der Gründe für die bei Männern stärker ausgeprägte Bereitschaft zur Aggressivität sein. Denke mal das sind Instinkte die tief in der männlichen DNA verwurzelt sind und jeh nach verschiedenen Faktoren (Lebensstil, Erfahrungen, gesellschaftlichen "Standards" usw.) stärker oder schwächer auftreten.
Eintausend Jahre in der Zukunft hat sich die Zivilisation zurückentwickelt und die Menschen leben versprengt in kleinen Gemeinschaften. Die Menschen dieser Zeit verfügen über telekinetische Kräfte namens Juryoku, die in Abwesenheit fortschrittlicher Technologie auch ihre primäre Hilfs- und Energiequelle darstellen. Nachdem endlich ihr Juryoku erwacht ist, kann sich Saki ihren Freunden in der Schule anschließen, wo ihnen der Umgang mit dieser Kraft gelehrt wird, aber auch Grundsätze der Gesellschaft nähergebracht werden. Immer wieder bemerkt Saki jedoch Seltsamkeiten im Verhalten der Leute und mitunter verschwinden vereinzelt Schüler, was die Frage über die Hintergründe der aktuellen Welt und die Geschehnisse in den vergangenen 1000 Jahren aufwirft.
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Meinung:
Die Handlung beginnt in 21. Jahrhundert des heutigen Japans, macht dann einen Sprung durch 2000 Jahre und ist zunächst etwas verwirrend. Anfangs lernt man die Charaktere kennen und es geht zunächst recht friedlich zu. Doch schon bald bröckelt die Idylle und die friedfertige Fassade der heilen Welt gerät ins wanken. Spätestens nachdem die Gruppe 1 - bestehend aus Saki, Maria, Reiko, Haruka, Shun und Saturo - ins Sommerferienlager aufbricht und in der Folge auf eine Art Bibliothek stößt, zeigt sich wie wahrhaft düster doch der Anime ist. Als Konsequenz dieses Regelverstoß werden von allen genannten Charakteren - sofern diese zu dem Zeitpunkt noch leben - die magischen Fähigkeiten versiegelt. Zwar gibt es auch Romanzen im Anime, aber selbst ihr Hintergrund ist alles andere als fröhlich. Mit der Zeit wird From the New World immer düsterer und trauriger. Finde es persönlich gut das keine 2. Staffel existiert, da diese niemals die emotionale Größe der 1. Staffel herankommen würde. Starker Anime, der relativ harmlos beginnt und seine Tiefe perfekt mit dem fortlaufen der nächsten Episoden auszuspielen weiß. Mir wird From the New World noch lange im Gedächtnis bleiben.
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Es gibt soweit mir bekannt keine wissenschaftliche Studie die eindeutig belegt das Frauen friedfertiger sind als Männer. Wäre dem so, dann würde ich solch eine Vorgehensweise bedenkenlos unterstützen. Das eigentliche Problem ist doch die Macht an sich. Finde Menschen die auf Macht aus sind eh überwiegend unsympathisch. Aber trotzdem würde ich es als ein - wenn auch irgendwie primitives - menschliches Verlangen betrachten.
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Erst einmal Danke für deine empathische Antwort. Nur sehe ich bei solch einen Grund keine Veranlassung einen Arzt aufzusuchen. Wie bereits erwähnt habe ich mich schon lange daran gewöhnt. Außerdem habe ich ebenfalls ein paar Vermutungen was die Ursache für die Träume sein könnten. Keine Ahnung wie sich negative Träume bei anderen in diesem Ausmaß auswirken, aber weder habe ich Depressionen dadurch bekommen, noch beeinflusst das meinen Alltag. Vielleicht kam mein erster Post falsch rüber, denn es war und ist nicht meine Absicht gewesen zu klagen. Außerdem bin ich davon überzeugt das sich dieser Zustand wieder zum positiven wenden wird.
Minimal erkältet, was bei dem aktuellen Wetter wahrscheinlich auf viele Personen zutrifft. Ist außerdem null Problem, da die letzte Erkältung schon seit mehr als einem Jahr zurückliegt.
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Nachtrag: Amüsiere mich über den Film, nicht über nebenbei erwähnten Fakten.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Anime heutzutage der Mut fehlt hässlich zu sein. Damit meine ich nicht hässlich im Sinne von ekelerregend, sondern düster, schmutzig und bedrückend. Vertrete deswegen diese Auffassung, da ich in letzter Zeit meine Interesse für ältere Anime entdeckt. Dabei können die genannten Sinneseindrücke durchaus ein merkwürdiges Gefühl der Entspannung auslösen, da Anime die in diese Kategorie fallen nicht immer durch Helden oder Charaktere glänzen, die fortlaufend im Mittelpunkt stehen und das auf die ein oder andere Art unter Beweis stellen. Natürlich möchte ich hier nichts verallgemeinern, aber beispielsweise sind Isekai doch gerne mal fröhlich. Außerdem kann man nicht erwarten das romantische Anime die oben genannten Emotionen wiedergeben.
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Verstehe nicht wie Menschen neidisch auf anderer Leute Besitz sein können. Natürlich habe ich früher auch ab und an mal das gleiche Gefühl gehabt, aber das führt doch zu nichts. Außerdem kann man immer noch träumen, was in vielen Fällen ebenfalls nichts bringt. Nur ist es irgendwie komisch Neid zu empfinden. Wenn man etwas nicht besitzen kann dann ist das ebenso. Wofür Energie an negative Gedanken dieser Art empfinden? Was sich grundlegend nicht ändern lässt da man dazu nicht die Mittel hat, lässt sich einfacher durch Akzeptanz hinnehmen.