Ich frage mich schon länger, ob das Gros der heutigen "Antifaschisten" genauso viel Idealismus und Tatendrang an den Tag legen würden, würden sie sich im Deutschland der Jahre 1933 bis 1945 wiederfinden. Warum beschäftigt mich die Frage? Weil sie heutzutage wohl kaum um ihr eigenes Leben oder das ihrer Liebsten fürchten müssen wie dazumal, was ihren Kampf gegen den Faschismus um ein vielfaches vereinfacht. Sie brauchen keine SA-Schlägertruppen zu fürchten, keine "wilden KZs", keine "Umerziehungslager", keine "Schutzhaft", keine willkürlichen Verhaftungen, Verhöre, Hausbesuche durch Stapo, keine Inhaftierungen in Konzentrationslagern (mit all den Widrigkeiten des Lagerlebens), keinen Volksgerichtshof, keine Standgerichte, usw usf. Vermutlich wären durchaus einige wenige darunter, die in ihrer Rolle als Antifaschisten für den Antifaschismus durchaus ihre Leben geben würden. Bei der Masse wäre ich da nicht so sicher...