Ich hatte heute mal wieder Lust auf ein Weltraumabenteuer. Also habe ich mir Project Hail Mary (deutscher Titel: Der Astronaut) auf Amazon Prime angesehen. Der Film hat auf IMDb und Rotten Tomatoes kaum negative Bewertungen. Normalerweise kann ich mich darauf meistens verlassen, dass er mir dann auch gefällt. Diesmal war das aber so rein gar nicht der Fall.
Was für ein selten bescheuerter Film. Ich kann nicht einmal dem sonst guten Schauspiel von Ryan Gosling etwas abgewinnen. Zugegeben, ich für meinen Teil bin Fan von Hard Science Fiction, und das möchte der Film auch gar nicht sein. Aber abgesehen davon ist der Film an so vielen Ecken und Enden einfach schwachsinnig.
Das beginnt spätestens an der Stelle, an der man ihn, einem Physiklehrer, mit Proben einer dem Film die Handlung gebenden, sonnenauslöschenden Spezies allein lässt, ohne richtiges Labor, ohne Sicherheitsprotokolle und ohne professionelle Überwachung. Und nein: Karl ist keine professionelle Überwachung.
Ich habe nicht einmal Lust, die weiteren Punkte aufzuzählen, die mich an dem Film gestört haben, weil er es einfach nicht wert ist.
2–3 Szenen gab es, in denen auch ich lachen musste. Rocky ist ja schon ein ziemlich witziges Wesen. Aber alles in allem sehe ich das als 2,5 Stunden verschenkte Lebenszeit an.