Ich kenne wirklich niemanden im meinem Umkreis der Kinder hat, bei dem das auch nur ein ansatzweise ein Gedanke war.
Gesagt haben es meine Eltern nie, aber als damals mein Auszug bevorstand und ich deutlich gemacht habe, dass ich mein eigenes Leben leben will, ohne unter der Fuchtel meiner Eltern zu sein (schlimme Eltern nebenbei, aber das ist soll nicht Teil dieses Themas sein), meinten die nur, "ja toll, deine Schwester ist weg und du jetzt auch, so haben wir uns das für später nicht vorgestellt, dann können wir uns bei den ersten Gebrechen gleich ins Loch legen, Ihr seid ja nicht mehr da um ein Auge auf uns zu haben."
Fande ich schon sehr eklig, die Kinder emotional so unter Druck zu setzen.
Was mich und meine Frau angeht, nein wir wollen keine Kinder haben. Das liegt zum einen daran, dass wir beide psychisch krank sind und mehr mit uns zu tun haben, als der "Normalbürger", zum anderen kommt dann die Gesundheit meiner Frau, was die Schwangerschaft und Geburt angeht und auch meine eigene Gesundheit dazu. Zu dem wollen wir auch keine Kinder in die Welt setzen, wenn wir uns die Wirtschaft und die Welt so anschauen.
Was das Thema familiäres Umfeld angeht, auch mir hat man damals schon gesagt, dass es mal Zeit wird, dass ich Vater werde und dass ich das später mal bereuen werde, wenn nicht. Denn Kinder sind das wundervollste der Welt, so der Wortlaut meiner Eltern. Den Satz will ich nicht verneinen, würden ihn aber auch nicht pauschaliseren. Nur weil diverse Leute das so sehen, müssen das nicht gleich alle so sehen.
Ich denke, diese Aussagen werden auch noch viele Jahre kommen, bis man dann irgendwann erkannt hat, weil ich deutlich älter werde, dass es nichts mehr bringt.
