Beiträge von Kruadon

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    Als Student krieg ich das nicht nur automatisch und umsonst, ich bekomme auch anteilig das Studententicket wieder ausgezahlt. Noice. Sonst sorgt das Ticket für mich nur dafür, dass zu dem katastrophalen Bahnverkehr in Zentral-NRW noch volle Züge kommen. Weniger geil. Zum Reisen werde ich es vermutlich nicht nutzen, da Urlaub und Regionalbahn für mich polare Gegenstücke sind.

    An und für sich find ich das Ticket aber top und hätte es mir sicher auch gekauft, wenn ich nicht studieren würde.

    Naja es sind ja dann nicht die Tiere dafür verantwortlich, sondern die Menschen, die sie auf die lokale Fauna loslassen. Ist ja nicht so, als wären die verwilderten Tiere hier heimisch, besonders in dieser Anzahl.

    Ich kann zwar nur für Katzen sprechen, aber für Katzen ist es tatsächlich ein gesundheitlicher Vorteil, kastriert zu sein. Weswegen man auch immer Hauskatzen kastrieren sollte. :)

    Das sowieso, ist aus der Sicht aber auch ein nicht unbedeutender Eingriff in die Freiheit des Tieres. Meine Miez hat es natürlich auch hinter sich :o

    Es ist in meinem Augen falsch, Haustiere als "Gefangene" zu halten. Ein Tier sollte immer die Möglichkeit haben, abhauen zu können. Niemand würde es (zumindest in den meisten Ländern) gutheißen, wenn man sich einfach so einen Menschen anschafft und über ihn bestimmt, ihn (die meiste Zeit) in der Wohnung einsperrt mit der Begründung, er habe es hier doch viel besser als woanders. Warum sollte das dann bei Tieren ok sein? Man kann nie wissen, ob das eigene Haustier das alles überhaupt möchte, es ist einem idR völlig ausgeliefert. Das sollte man nicht ausnutzen und dem Tier eben die Option offenhalten, jederzeit gehen zu können.

    Die Idee ist ja ganz löblich, aber es gibt da 1-2 Haken. Die Tiere müssten vermutlich kastriert oder sterilisiert sein, um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Finden Bello und Miez vermutlich auch nicht besonders toll :D Zudem können die Tiere eine Gefahr für Wildtiere, Haustiere und Menschen darstellen, wenn sie verwildern. Würd sonst schon Sinn machen, Haustiere auf ihr Wohl hin "inspizieren" zu lassen. Ist nur die Frage von wem :unsure:

    Ich dachte es ist klar, dass wir uns auf kommende Weltereignisse beziehen und unsere gegenwärtige Wahrnemung. Natürlich haben vergangene Ereignisse maßgeblich Einfluss darauf, wie wir uns heute wahrnehmen.

    Wie du richtig sagst, können wir das mit Blick auf die Zukunft natürlich nicht ausschließen. Ich glaube aber nicht, dass es relevante Veränderungen in einem Zeitraum geben wird, in dem sich noch irgendwer an einen von uns erinnert. Ich verstehe, was du mir sagen willst und kann dem auch unmöglich widersprechen. Ich sehe es nur in einem viel engeren Rahmen und würde Veränderung oder Neudefinitionen erst dann als solche bezeichnen oder anerkennen, wenn sie tatsächlich stattfinden.

    Inwiefern sollen Weltereignisse beeinflussen, ob ich mich als Mensch oder biologischen Mann sehe? Solang mich niemand in einen Computer stopft (oder ich sterbe, nur noch ein menschlicher Körper und ggf. verrottet bin), bin und bleibe ich ein Mensch und biologischer Mann. Ich behaupte ja nicht, dass jegliche Form der künstlichen Veränderung einem Mensch das Menschsein raubt. Bei einer totalen Konversion wäre das der Fall, sprich keine (oder nur eine minimale Anzahl) Zelle(n) entspringt deinen Genen. Das Beispiel der Gurke ist zugegeben etwas random, aber genetisch sind Mensch und Gurke eindeutig trenn- und definierbar. Stellt sich die Frage, wie lange eine Gurke noch eine Gurke ist, wenn sie keine Gurkenzellen beinhaltet. Man könnte (kann?) Gurkenzellen bestimmt synthetisch herstellen und zu einer Gurke formen und diese wohlmöglich auch Gurke nennen. Ein menschliches Bewusstsein könnte aber etwas komplizierter sein. Wiederum reine Zukunftsmusik. Wahrscheinlicher wäre eine Ausrottung des Menschen oder der Erde und unsere fortlaufende Existenz als verstreute Atome im Kosmos. Trotzdem definiere ich mich lieber als Mensch, anstatt als Teil einer Gaswolke im nahezu leeren Raum. Folglich wäre alles andere anzunehmen, als dass im hier und jetzt biologische Frauen und Männer existieren, aus meiner Sicht reine Spinnerei. Natürlich sind das menschengemachte Definitionen anhand von Regeln und Gesetzen die eigentlich keine sind, genau wie alles andere, das wir sagen, denken und wahrnehmen.

    Eine hypothetische Möglichkeit in ferner Zukunft beeinflusst mein gegenwärtiges Verständnis vom Menschsein nicht. Bis die genetisch eindeutigen Differenzen nicht behoben sind oder werden können lässt sich nicht bestreiten, dass es einen biologischen Mann und eine biologische Frau gibt. Ebenso ist ein Mensch noch definiert und dadurch von einer Gurke zu unterscheiden. In meinem Verständnis ist ein Körper, der keinerlei menschliche (oder überhaupt) Genetik aufweist, auch kein Mensch mehr und nicht als Frau/Mann einzuordnen. Sehe für mich in Bezug auf "echte" Menschen auch keinen Diskussionsbedarf. Es gibt keine unechten Menschen und damit können die Begrifflichkeiten nicht synonym zum biologischen Menschen verwendet werden, so wie ich sie hier nutze und meine.

    Punkt bleibt doch, dass wir es noch nicht können und das vermutlich auch noch sehr lange nicht. Sobald wir unsere Seele/Geist/Katzenbaby in einen künstlichen Körper transferieren können, steht die Definition Mensch sowieso auf der Kippe. Noch sind wir aber keine modularen Objekte und das scheint mir auch ganz gut so. Die Begrifflichkeiten von "echter" Mann/Frau finde ich auch äußerst befremdlich und würde sie nicht benutzen.

    Ich würde die rein biologische Unterscheidung anhand der Chromosomen festmachen, das ist vom Zeitpunkt der Befruchtung an fest. Gibt natürlich auch da wieder Ausnahmen. Von dem Standpunkt aus würde ich auch sagen, dass das biologische Geschlecht nicht zu ändern ist. Wenn ich blonde Haare habe, aber lieber inhärent schwarze Haare hätte, dann ändert noch so viel Färben und Transplantieren nichts daran, dass meine natürliche Haarfarbe Blond ist. Aus meiner Sicht spielt das biologische Geschlecht aber auch kaum eine Rolle, mal abgesehen von der Partnerwahl.

    Interessanter Ansatz, der wahrscheinlich nie alt wird

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