Und was ist wenn man im Block lebt, keinen Dealer kennt oder wie du es nennst "vertraut"? Eher ein schwaches Argument. Sind die Obdachlosen am bielefelder Hauptbanhof daran Sculd, das es dort nur "unbekannte" Dealer gibt? Ebenso die Obdachlosen, welche sich ihren Stoff Nachts am Kesselbrink besorgen, weil sie mit keinem "Dealer befreundet sind?" Und diese ihre Kunden auch nie über den Tisch ziehen, wenn sie merken "Ach der hat keine Ahnung wie das Geschäft läuft." Ist das immer so eindeutig?
Wer seinen Verstand beisammen hat, der kauft nur dann, wenn er zu 100% weiß, was er bekommt. Da sich die Abhängigkeit nicht so stark ausbildet, wird sich vermutlich kaum einer gezwungen fühlen, am Bahnhof Zeug von irgendeinem zwielichtigem Typen zu kaufen. Ich denke auch mal, gestrecktes Cannabis ist für Obdachlose eine deren geringsten Sorgen. Da richten Alkohol und härtere Drogen wahrscheinlich deutlich mehr Schaden an, selbst das Wetter vermutlich.
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