Beiträge von Eclipse

    Dreamy Angel naja so ist das in einer Diskussion nun mal. Wer eine Meinung vertritt, muss mit Gegenargumenten rechnen, unabhängig davon, ob irgendwer "Recht hat".

    In deinem ersten Beitrag hast du von "in deinen Augen die einzig richtigen" geschrieben. Das ist wie gesagt ein Urteil über alles andere und daran habe ich mich gestört. Jetzt klingt das wieder etwas anders, also alles ok ^^ von in den Rücken fallen war nie die Rede, bei jeder Gelegenheit schon gar nicht.

    Dreamy Angel was mich an deinen Beiträgen ein bisschen stört.. Du urteilst über die Art der Freundschaften anderer, die du gar nicht kennst. Ich denke, es gibt nicht DIE eine richtige Art, Freundschaften zu führen, sondern das hängt von den beteiligten Persönlichkeiten und Lebensumständen ab. Nach deiner Beschreibung hätte ich vermutlich nur Kontakte und Bekannte. Und zu sagen, es war nie eine richtige Freundschaft, wenn man sich verzofft und es dann bleiben lässt, finde ich auch komisch. Freundschaften können halt auch mal enden. Das macht die zuvor als Freunde verbrachte Zeit ja nicht ungültig.. Wenn jemand von Anfang an auf irgendeinen Vorteil aus war, dann ist das was anderes.

    Ich kann mich auch nicht erinnern, wann ich mich das letzte mal gestritten habe.. Wir diskutieren eher bei Meinungsverschiedenheiten, aber dann halt zu eigentlich für die Freundschaft irrelevanten Themen, z.B. Politik.. Aktuell ist die größere Herausforderung der regelmäßige Kontakt. Mittlerweile sind alle mit dem Studium durch und größtenteils mit 40-Stunden-Wochen beschäftigt. Und Wochenenden sind schnell voll. Seit Baby fallen bis auf weiteres auch alle Abende weg. Ohne Internet wäre ich gerade eher einsam :sweatdrop:

    Zu einigen Studiumsfreunden habe ich jedenfalls den Kontakt recht schnell verloren. Bei anderen kann ich mich nach Monaten Funkstille melden, ohne dass es komisch ist. Ich habe sogar noch (oder wieder) einen Kontakt aus Schulzeiten, wo Jahre Pause war... OK, den habe ich jetzt bewusst "Kontakt" und nicht "Freund" genannt, aber trotzdem ist das "nicht melden" für meine Freundschaften gerade die härtere Probe als nicht passierende Streitereien.

    So richtig dicke Freunde, mit denen man regelmäßig was unternimmt und über alles redet, habe ich demnach nicht. Dennoch würde ich sagen, dass ich einige gute Freunde habe. Abgesehen davon rede ich schon mit meinem Mann über alles, das muss reichen :ugly:

    Das Argument, man solle doch selber eine Partei gründen oder einer beitreten, nervt mich immer wieder. Irgendwie ist der Sinn von "Volksvertretern" doch verfehlt, wenn man doch wieder alles selber machen muss. Naja leider fühlt es sich nicht so an, als hätten "die großen einflussreichen" Politiker zur Zeit ein Interesse daran, das Volk zu vertreten, aber dann ist es meiner Meinung nach nicht die "Pflicht" (so lesen sich solche Vorschläge für mich meistens: "unzufrieden aber keine Lust, eine Partei zu gründen? Naja wenn du so faul bist, kannst du dich ja schlecht beschweren..." so sagt oder schreibt es keiner, aber ich übertreibe mal, was da für mich unterschwellig mitschwingt) eines beliebigen, einer Partei beizutreten um was zu ändern. Vor allem dann nicht, wenn es um ein akutes Thema geht. Bis man genug Einfluss hätte, falls man es je so weit bringt, ist das längst durch und dann kann man sich mit für einen weniger interessante Themen rumschlagen..

    Wenn man sowas als "Lebensaufgabe" sieht, ist das was anderes, aber ich denke, das ist bei eher weniger Demonstranten der Fall.

    Viele wissen gar nicht, worunter eine Frau in und besonders nach der Schwangerschaft zu leiden hat, aka Inkontinenz, schnellere Alterung durch die Verkürzung der Telomeres der der operative Eingriff beim primären Geschlechtsorgan(manche Frauen müssen von der Mumu bis zum Po aufgeschnitten werden ;) ). Da gibt es noch tausend andere Beispiele.

    Manche sterben bei der Geburt auch. Für manche Frauen ist die Schwangerschaft die schönste Zeit ihres Lebens. Also es gibt wirklich die ganze Bandbreite, aber längst nicht immer ist alles so furchtbar. Man hört viel zu viele Horrorstories finde ich. Gerade das aufschneiden was du beschreibst wird heutzutage so selten gemacht.. Ich glaube, da ist ein Kaiserschnitt wahrscheinlicher. Die Mehrheit der Geburten läuft doch immer noch "normal". Wie sollte das auch anders sein, früher gab es diverse Möglichkeiten von heute ja gar nicht.


    Ich habe Schwangerschaft und Geburt jetzt nicht gerade genossen (kein Rumpsteak für 9 Monate :( und ja, das Gewicht wird irgendwann anstrengend), aber es war kein Dauerleiden oder so. Es wird auf Kugelbäuche auch viel Rücksicht genommen und man wird häufiger angelächelt ;)

    Also bitte nicht davon abhalten lassen, wenn es nur das ist.

    "Kein Verlangen nach Kindern" ist natürlich was anderes... ^^

    Ich gebe zu, ich habe mich nicht sehr intensiv mit dem Thema befasst. Ich höre nur "Stille Post"-mäßig von uploadfiltern. Der Gedanke, der mir dabei kommt, ist, ob es dann für Youtube o.ä. nicht einfacher ist, einen 100%-Filter in "Artikel-13-Ländern" einzusetzen... Mich hat das damals mit der GEMA schon genug angekotzt. Und das betraf nur Musik...

    Ich wollte immer Kinder haben, nur die Anzahl hat im Laufe der letzten Jahre geschwankt.. Über Adoption habe ich mit 13 oder so auch schon einmal nachgedacht, aber eigentlich nur aus Angst vor einer Geburt.. x) Die hat sich im Laufe der letzten 15 Jahre zum Glück gelegt :crazy:

    Jetzt habe ich zumindest schon mal eines.. Und unmittelbar nach der Geburt war bisher der einzige Moment, in welchem ich ein Einzelkind ernsthaft in Erwägung gezogen habe ^^"

    Es ist schon faszinierend, wie bereit und vorbereitet ich gemeint habe zu sein. Ich denke, nichts hätte mich wirklich vorbereiten können. Ich kann die Menschen gut verstehen, die sich ihre Freiheit zurückwünschen/nicht aufgeben wollen... Was nicht heißen soll, dass ich meine Entscheidung bereue! Ich habe mich nur noch nicht an diese krasse Umstellung gewöhnt.

    Mein Mann und ich haben dieses Jahr trotz reichlich Post der Familie irgendwie wenig für uns direkt bekommen, das meiste waren Babyklamotten xD

    Mein Mann hat mir eine Brotschneidemaschine geschenkt, da ich mich beklagt habe, sein Brot zu schneiden grenze an Kraftsport... Außerdem ein "Baby-Häkelideen"-Buch, auch wenn ich nicht weiß, wann ich "jemals" wieder Zeit zum Häkeln haben werde.

    Ich bin vor kurzem 28 geworden, wurde im Bus letztens aber auf 18 geschätzt... O.o Irgendwie scheint man mir mein Alter nicht gut ansehen zu können, denn viele reagieren überrascht, wenn ich verrate, wie alt ich bin. Aber kaum einer will mir dann sagen, für wie alt er mich gehalten hat.. :/ finde ich schade, würde mich sehr interessieren..

    Ich rede von Kindern oder Jugendlichen die aus den unnötigsten Gründen (niemand mag mich, ich bin hässlich, er/sie liebt mich nicht) anfangen zu ritzen. Genau von der Sorte kannte ich nämlich einige.... Stellen sich selbst immer als benachteiligt da und es geht ihnen sooo schlecht. Dabei führen Sie ein Leben, für das andere Menschen auf diesem Planeten morden würden.

    Da wird es aber ganz schwer bis unmöglich, Grenzen zu ziehen. Was für dich ein "unnötiger Grund" ist, kann für jemand anders ein eben ziemlich triftiger Grund sein. Das kann man nicht objektiv beurteilen. Es zählt immer der "persönliche Leidensdruck" wie es so schön heißt.

    Man kann sich eher fragen, was bei der Person grundsätzlich psychisch nicht stimmt, dass so ein "unnötiger" Grund für die Person ausreicht, zu solchen Mitteln zu greifen. Meistens liegt das Problem dann eine Ebene tiefer. Oft auch ohne dass es die betroffene Person selber merkt.


    Und dein letzter Satz mag vielleicht stimmen, bringt in der Sache aber überhaupt nichts. Nach diesem Argument dürfte sich ja niemand, der z.B. ein Dach über dem Kopf hat und nicht vom Hungertod bedroht ist, über irgendwas in seinem Leben beschweren. Ich übertreibe jetzt vielleicht ein bisschen. Aber nur weil Probleme im Vergleich "kleiner" als andere sind (oder scheinen), sind es ja trotzdem noch Probleme, mit denen eine Person irgendwie klar kommen muss.

    Also nach diesem Sommer finde ich das nasskalte Herbstwetter jetzt echt super.. :D Und der nächste Sommer ist noch schön weit weg.

    "Normalerweise" mag ich nasskalt aber nicht... Pralle Sonne auch nicht..

    Am angenehmsten finde ich einen mehr oder weniger stark bewölkten Himmel (dauergrau macht selbst mich irgendwann depressiv, aber Sonnenschein ist so warm und blendet.. X/ ) bei 10° bis 20°C. Und wenn Regen, dann richtig schön kräftige Schauer und nicht so dauergepiesel. Also Frühling und Herbst sind meistens ok.. x) Und Winter > Sommer. Sommer ist furchtbar D:

    Mir fehlt auch noch einer, aber den vorletzten konnte ich über einige Stunden auch nicht finden...

    Ich hoffe, ich hänge am letzten nicht aus einem ähnlichen Grund...


    Edit: Ok.. Hab ihn.. Hatte mit dem vorletzten aber nichts zu tun.

    Ich finde es schade, dass einige hier Heiraten pauschal als unnötig/dumm/Quatsch oder ähnliches bezeichnen. (Das Gegenteil "Heiraten ist ein MUSS/wichtig/.." habe ich in dieser Deutlichkeit in diesem Thread noch nicht gelesen, fände ich aber genau so nicht richtig, nur um das klarzustellen.)


    Nur, weil man das selber nicht machen würde oder mit dem Konzept/der Feier/den Konsequenzen oder welchen Aspekten (oder allen) auch immer nichts anfangen kann, heißt das nicht, dass das für alle gilt und es keiner machen sollte oder es gar abgeschafft gehört* (habe ich auch schon mal irgendwo gehört). Vielleicht ist es so nicht gemeint, aber es liest sich so.


    (*Vielleicht überarbeitet, was die Gesetzeslage angeht, darüber kann man streiten, darum geht es mir hier aber nicht.)


    Heiraten ist sicher nicht was für jeden, aber für manche eben schon.


    Um speziell auf chaosd Bezug zu nehmen:

    [...] hat man den ganzen Druck das man auch zusammenbleibt [...]

    Wenn man da Druck hat, war die Entscheidung zu heiraten meiner Meinung nach zu früh oder für die Beteiligten einfach nicht das Richtige. Wer sich nicht gern bindet, soll es vielleicht lassen.


    Auch geht es nur ums Geld wie überall.

    Für manche mag der Aspekt wichtiger sein, für andere ist er bestenfalls Nebensache.


    Hat man die richtige dann geht sie auch nicht fremd und vertraut und dann braucht man auch nicht solche Krücken wie Heiraten und den ganzen Scheiß.

    Heiraten schützt vor Fremdgehen nicht. Und die Vertrauenssache sollte andersrum sein: Nicht "ich heirate, damit ich ihm/ihr vertrauen kann", sondern "ich heirate, WEIL ich ihm/ihr vertraue." Wenn man solche Erwartungen an eine Ehe stellt, ist die Gefahr natürlich riesig, damit auf die Schnauze zu fallen.


    Man sollte sich halt nicht blauäugig oder mit rosaroter Brille in solche Dinge stürzen. Das ist in keinem Kontext gut, denke ich.