Beiträge von Simitar

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    Was mich eher stört ist 5 vs 5. Mir fehlen einfach die zwei zusätzlichen Spieler im Match, die eben auch alles drehen und wenden können. Ich mags nicht, dass es nur noch einen Tank im Spiel geben soll, da es sich für mich in der Beta bereits unausgewogen angefühlt hat. Ich hoffe, dass dies irgendwie nochmal zurück kommen wird.

    Es fühlt sich schon seltsam an. Die Maps wirken irgendwie leerer...obwohl man es zuvor auch selten mit der vollen Mannschaft zu tun bekam. Ich denke, der Schritt wurde getan, da die Tankrolle in letzter Zeit immer unbeliebter wurde und man dementsprechend lange auf Tanks warten musste. Man hat auch gemerkt das viele diese Rolle dann nur genommen haben damit sie schneller im Match landen. Viele Tankspieler haben Angst auf den Punkt zu gehen bzw. generell vorzugehen. Das war dann immer sehr nervig, wenn man als Supporter vorgehen musste um zu zeigen "hier, guck mal, gar nicht so schlimm". Andere spielten die Tanks wie reine DDs. Mal nen Schild aktivieren, nope. So wirds dann wohl auch künftig mit nur einem Tank. Diese sind dann einfach DD's mit extra Leben.

    Ich könnte mir aber tatsächlich vorstellen, dass die Rolle dann mit mehr Auswahl künftig auch wieder attraktiver wird und es vielleicht irgendwann zurück zum 6vs6 geht. Das ist aber ferne Zukunftsmusik.

    Für mich ist Overwatch 2 mit Helden die man erst über einen Battlepass freischalten muss leider gestorben.

    Das ist der Teil den ich auch sehr skeptisch betrachte. Wenn sich heraustellt, das man neue Helden auch als Gelegenheitsspieler recht simpel freischalten kann, dann wäre es für mich ok. Wenn es in einem Kraftakt endet und man täglich viele Stunden investieren muss um sie freizuschalten, dann hoffe ich auf einen Aufschrei der Spielerschaft und Nachbesserungen seitens Blizzard. Das werde ich mir dann erstmal anschauen bevor ich da ein Urteil fälle.

    Generell habe ich nichts dagegen wenn man sich was freispielen muss. Aber es muss dann eben auch für Leute möglich sein die nur wenig Zeit ins Spiel investieren wollen oder können. Ich spiele fast jeden Tag, im Schnitt täglich ne gute Stunde. Ich kenne aber auch Leute die spielen nur an Wochenenden. Für die Leute muss es ebenso machbar sein, sich innerhalb einer Season den neuen Helden zu erspielen bevor er dann in der darauffolgenden Season auch für Ranked Spiele nutzbar ist.

    Also man kann sich den Battle Pass so wie es sich anhört selbst erspielen

    Soweit ich das bisher aus dem Overwatch Forum verstanden habe, gibt es eine Art kostenlosen Battle pass, man levelt und erspielt sich so einige Dinge. Ich hab mal was von 20 Sachen gelesen, ob das stimmt, ka. Mit dem Premium battle Pass für ~10€ bekommt man dann bis zu 80 Cosmetics. Man muss das Ding halt in den 9 Wochen die es pro Season gibt leveln. Ein Battle Pass soll um die 2000 Coins kosten, 60 Coins kann man sich laut der von dir geposteten Übersicht pro Woche durch spezielle Missionen erspielen können. D.H. ~240 Coins pro Monat, Nach 8-9 Monaten könnte man sich dann einen BP kaufen können, je nachdem ob man alle Missionen macht oder auch abschließen kann.

    Schade finde ich das das Accountlevel entfällt..war halt doch immer ein kleiner Anreiz weiterzuspielen. Immerhin hab ich es zum zwei Sterne Platin geschafft^^ Interessant finde ich dagegen das mit den Clans was dann irgendwann kommen soll. Mal schauen ob meine Leute bis dahin noch durchhalten oder ob denen das Spiel bis dahin gänzlich den Spaß raubt.

    Ich freue mich auf Overwatch 2. Die Demo hat eigentlich schon recht gut spaß gemacht, zumindest dann wenn die Teamkollegen nicht auf Sightseeingtour waren..was leider öfter vorkam. Aber gut, neue Maps möchte man sich auch mal anschauen. Wie das ganze drum herum wird, also freischaltbares, erspielbares, das muss ich dann auch mal gucken. Ich habe jedenfalls nicht vor mir nen Battle Pass zu holen...vielleicht ab und zu mal, wenn was drin ist was ich haben möchte, aber definitiv nicht dauerhaft.

    Es ist geschehen...nach bald 30 Jahren insgesamt, bzw. sogar fast 40 jahren in einem Supermarkt, habe ich mein Geld vergessen.

    Wie üblich fahre ich montags gegen Mittag kurz einkaufen. Packe den Kram zusammen, legs aufs Band, die junge Dame scannt alles und nennt mir den Preis. Ich habe schon den Geldbeutel in der Hand und werfe einen Blick hinein...gähnende Leere...abgesehen von alten Kassenbons der gefühlt letzten 10 Jahre. Also...Karte, mache ich sehr ungerne, aber ja...keine Karte dabei...weil..die nehme ich ja nie mit, ich zahle ja immer bar. Nix is. Ein Moment um im Boden zu versinken. Also habe ich die Dame gebeten das Zeug kurz zur Seite zu legen, ich wohne ja um die Ecke. Also nach hause..und da lagen meine Scheinchen fein säuberlich auf dem Tisch...hab vergessen sie einzustecken...

    Nach knapp 5 Minuten stand ich wieder an der Kasse, mein Zeug war noch gespeichert, also ging das dann wenigstens schnell und ich konnte aus meinem Loch wieder hervorkriechen^^

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    Pete "Maverick" Mitchell ist über 30 Jahre nach seinem Abschluss an der United States Navy Fighter Weapons School (Top Gun) als Testpilot eines Hyperschallflugzeugs tätig. Das Programm soll allerdings eingestellt werden. Um dies zu verhindern startet Maverick mit dem Flugzeug und will beweisen, dass es in der Lage ist Mach 10 zu erreichen. Dies gelingt ihm auch, allerdings belässt er es nicht dabei, sondern versucht das Ergebnis noch zu toppen. Das Flugzeug hält der zusätzlichen Belastung nicht stand und stürzt ab. Maverick kann sich noch mit dem Schleudersitz retten. Der zuständige Admiral ist erbost über das Ergebnis und hatte eigentlich vor, Maverick aus der Navy zu feuern. Allerdings gab es schon zuvor neue Befehle für Maverick: seine Rückkehr zu Top Gun.

    Es steht ein extrem schwieriger und gefährlicher Auftrag an und Maverick soll die dafür nötigen Piloten ausbilden und auswählen. Dabei trifft er auch auf den Sohn seines verstorbenen Freunds und RIO's Goose.

    Top Gun: Maverick ist die langersehnte Fortsetzung zum Klassiker Top Gun. Ich persönlich finde den Film genial und in vielen Belangen auch besser als seinen Vorgänger. Schon das Intro verpasste mir eine satte Gänsehaut, es ist genauso aufgebaut wie das des Klassikers, natürlich mit den aktuellen "Vögeln". Generell findet man im Film immer wieder ähnliche Szenen. Natürlich wird auch die Geschichte des Klassikers fortgeführt.

    Die Story ist ansich recht überschaubar, man kann ihr aber dementsprechend auch gut folgen. Die Action- und Flugszenen sind das Highlight dieses Films. Die Darsteller saßen auch allesamt selbst in den Fliegern, daher wirkt der Film um ein vielfaches realistischer als der Vorgänger. Man sieht die Belastungen bei diversen Manövern in den Gesichtern. Die meisten der Flugszenen sind "echt", also entstammen keiner Trickkiste. Erstklassig. Die P51 Mustang wird am Ende auch von Hauptdarsteller Tom Cruise selbst geflogen - ein Sahnehäubchen. Ansonsten dürfen sich vor allem Fans der F/A 18 Super Hornet freuen, aber auch mein persönlicher Liebling, die F14 Tomcat hat wieder ihren Auftritt.

    An der Leistung der Darsteller gibts nichts zu meckern. Es ist halt ein Actionfilm, sehr viel Tiefgang darf man da nicht erwarten. Musikalisch wird auch einiges geboten. Schon das erwähnte Intro mit einer Neufassung des bekannten Top Gun Anthems von Harold Faltermeyer haut ordentlich rein. Natürlich durfte auch Kenny Loggins "Danger Zone" nicht fehlen und auch Lady gaga Fans dürfen sich freuen, sie steuerte das Lied "Hold my Hand" bei.

    Insgesamt erstklassiges Popcornkino. Eine mehr als würdige Fortsetzung des Klassikers der diesen noch einmal toppt. Einen besonders tiefgründigen und storylastigen Streifen darf man natürlich nicht erwarten. Dafür wird man mit erstklassigen Flugszenen und reichlich Action belohnt. Man sieht wieviel Aufwand in dem Film geflossen ist! Bleibt zu hoffen, das wir nicht noch einmal über drei Jahrzehnte auf eine Fortsetzung warten müssen. In seinem Grene, also unter den Fliegerfilmen, ist Top Gun: Maverick ein Meisterwerk, welches wohl lange Zeit keine ernstzunehmende Konkurrenz fürchten muss.

    Meine Bewertung: 9/10

    Ich bin diese Woche "on the road" und muss binnen 3 Tagen (mit Hilfe) in einem "fremden" Objekt unser Netzwerk und andere IT-Systeme einrichten.

    Meine Funktion dabei nennt sich "Umstellungskapitän".

    Die Mitarbeiter des "fremden" Unternehmens rufen immer "Captain" wenn sie mich suchen oder ansprechen, so wie auf der Enterprise, ist irgendwie witzig ^^


    "Hey Captain, die Kassen laufen nicht!"

    Ja, ich weiß, ich bin spät dran.

    Aber es lässt mir doch keine Ruhe. Wissen die bei deinem Verein da etwa nicht das du der Admiral bist? Es kann doch nicht sein das die dich mit nem falschen Rang ansprechen...

    Das Russland nun die Teilmobilmachung ankündigt, zeigt das es eben doch nicht so gut läuft in der Ukraine. Der Einmarsch in die Ukraine wird der russischen Bevölkerung ja immernoch als spezielle Militäroperation (oder so ähnlich) verkauft. Also, mal eben drüberbügeln, fertig. Das wird in Russland hoch und runter propagiert. Die Dauer der Militäroperation wurde massiv unterschätzt, die Opferzahlen in den Reihen des russischen Militärs wohl auch. Offiziell sprechen die Russen ja von 5-6000 gefallenen. Das jetzt die Teilmobilmachung angekündigt wurde, zeigt auch der russischen Bevölkerung, dass es eben doch nicht so rund läuft und die Zahl der gefallenen und verletzten russischen Soldaten wohl doch wesentlich höher ist als gesagt wird. Die Stimmung im Lande könnte also auch öffentlich kippen. Folglich ist Putin unter einem gewissen Druck, denn er läuft Gefahr die Unterstützung der Regierung, des Militärs und der Bevölkerung zu verlieren. Es wäre also möglich das er die Dinge beschleunigen möchte. Daher wäre auch ein Einsatz taktischer Nuklearwaffen nicht mehr undenkbar - spätestens dann wenn die Scheinreferenden im Donbass durch sind und Russland diese Gebiete als eigenes Territorium sieht. Putin weiß, dass sich auch im Falle des Einsatzes taktischer Nuklearwaffen die Nato raushalten würde.

    Ob es so kommt werden die nächsten Wochen zeigen. Es ist nach wie vor recht unwahrscheinlich, aber eben nicht mehr undenkbar. Einem Putin ist alles zuzutrauen.

    Spoiler anzeigen

    Spielst du Overwatch auf Deutsch? Wenn ja müsste dir die Stimme von Chozen bekannt vorkommen. Das ist nämlich die deutsche Stimme von Genji

    Jawoll und Jawoll, das ist mir auch gleich aufgefallen^^

    Apropos Syncho. Ich würd mir die Serie auch gerne auf BluRay holen, wenn sie abgeschlossen ist. Leider habe ich lesen müssen das sich die BD und Netflix Version voneinander unterschreiden was die Synchro betrifft. Die "Netflix-Synchro" ist schon nahezu perfekt. Ich hoffe das wird dann künftig vereinheitlicht...

    Ich hab mir die Woche über die ganze Serie noch einmal von der ersten Episode bis jetzt zur letzten Episode der fünften Staffel angeschaut.

    Generell muss ich sagen, dass ich nicht müde werde die Serie mit jeder neuen Staffel von Anfang an anzuschauen.

    Die fünfte Staffel ist wirklich genial geworden. Action satt, Spannung von der ersten bis zur letzten Minute, dazu noch eine prise Romantik zum mitfiebern und auch reichlich Humor. Die Entwicklung der Charaktere, ständige Wendungen und Überraschungen, einfach erstklassig! Und natürlich am Ende wieder mit einem Cliffhanger der Lust auf mehr macht. Ich hoffe also das Staffel 6 bald kommt. Ich denke mal, so toll die Serie auch ist, langsam müsste sie dann zu einem Ende geführt werden. Allerspätestens mit einer möglichen siebten Staffel muss dann Schluss sein, besser noch mit der kommenden sechsten.

    Wer Cobra Kai noch nicht kennt: schaut euch dieses Meisterwerk an!

    Ich kann meine Bewertung nur nochmal bestätigen, dieses Mal dann bis zum Ende der fünften Staffel: 10/10

    Spoiler anzeigen

    Chozen ist geil!

    Aber ich verstehe halt nicht warum man das unbedingt per Zwang lösen muss, und nicht einfach die Berufe / Aufgaben bspw. ansprechend vergütet oder die Arbeitsbedingungen optimiert, damit die jungen Leute das nicht nur freiwillig, sondern vielleicht auch langfristig angehen wollen.

    Das kostet Geld! Der Arbeitgeber müsste dann mehr bezahlen, ggf. mehr Leute einstellen - zusätzliche Kosten. Ein Unding!

    Ist ja nicht nur in den sozialen Bereichen ein Problem.

    Ein Beispiel über das ich letzte Nacht noch kurz mit einer Insiderin geplaudert habe und es auch selbst immer wieder beobachte: Supermärkte, Discouter, usw.

    Viele dieser Schuppen arbeiten mit Rumpfcrews, also gerade so viel Personal, dass der Laden so gerade eben läuft. Die Angestellten verdienen recht überschaubar und durch die geringe Zahl an Mitarbeitern arbeiten sie auch oft noch an der Belastungsgrenze. Wenn dann jemand krank wird, fangen die Probleme an, dann müssen andere Leute einspringen, ggf Überstunden machen, ggf. aus anderen Filialen "eingeflogen" werden. Wenn jemand kündigt wirds dann richtig spannend, da es aufgrund der meist unschönen Gehaltssituation nicht einfach ist an "Ersatz" zu kommen.

    Bei mir vor Ort gibt es praktisch 2 Märkte die ich regelmäßig besuche. In unserem Edeka wuseln viele Angestellte herum, je nach Bedarf sind mehr oder weniger Kassen besetzt, in jedem zweiten Gang steht mindestens ein fleißiges Bienchen un räumt Zeugs ein. Der Edeka ist fast immer sehr gut besucht, die Regale immer voll, selten muss man an der Kasse länger als fünf Minuten warten.

    Unser Netto ist da eine andere Geschichte. Meistens ist eine Kasse geöffnet, ein anderer Arbeiter versucht Zeug einzuräumen und ein Persönchen ist noch irgendwo im Lager. Das Ergebnis: lange Schlangen vor der Kasse, eine zweite Kasse wird nur geöffnet wenn die Kunden meckern, und oft fehlende Ware in den Regalen. Vor dem Netto steht permanent ein "Wir suchen" Schildchen. Unserem Netto ging es auch Kundentechnisch schon wesentlich besser, die Leute haben keine Lust so lange zu warten. Und auch ich würde da niemals für einen Großeinkauf hingehen, eben weil oft Ware "fehlt". Dem einen oder anderen Angestellten sieht man die Überlastung an. Aus beiden Häusern habe ich Leute in meiner Kundschaft. Jene aus dem Edeka sind sehr zufrieden, die Netto Leute überhaupt nicht.

    Und so oder so ähnlich ist das auch in vielen sozialen Bereichen: Arbeit am Limit. Ähnlich wie bei unserem Netto verhält es sich in einem unerer Altenheime: Rumpfcrew, relativ schlechte Bezahlung, der "Kunde" wird nur abgearbeitet mit strengem Zeitlimit. Für Angestellte und Bewohner eine unschöne Situation. Mehr Leute einstellen: nöööö, kostet Geld. Es werden nur Stellen besetzt wenn jemand keine Lust mehr auf den Scheiß hat, hin und wieder gibts mal nen FSJ'ler oder Praktikanten, die kosten nichts.

    Da war vieles dabei was mich weniger interessiert, einiges sieht schön aus, Story of Seasons z.B., würde mir von der Aufmachung her gefallen. Ich zweifele aber daran das es mich ähnlich fesseln könnte wie es Stardew Valley immer mal wieder schafft.

    Für mich interessant ist aber tatsächlich die Neuauflage von Tales of Symphonia. Dieses hatte ich auf dem Cube und habs auch auf Steam. Allerdings spiele ich es am Rechner irgendwie gar nicht. ToS ist für mich ein unglaublich gutes Spiel mit einer wunderbaren Story, einem tollen Kampfsystem (anders als in vielen anderen RPG's wie FF XYZ muss man da aktiv was machen), schöner Optik samt Anime Szenen und toller Musik - nur ist es für mich irgendwie ein Konsolenspiel. Am Rechner kommt nicht das gleiche Feeling auf. ToS pack ich mir Liste. Wenn es nicht maßlos überteuert ist, wird es gekauft.

    Auch interessant wäre das neue BotW. Den ersten Teil hab ich auch sehr sehr gerne gespielt aber leider noch immer nicht beendet (ich möchte die Story nicht beenden ._.). Von daher für mich auf jeden Fall ein must have. Ich muss nur vorher noch den ersten teil abschließen.

    Ich spiele sehr gerne Indiegames. Die Spiele aus den großen Häusern interessieren mich kaum noch. Es gibt zwar hin und wieder mal Ausnahmen die mich dann doch reizen, aber im Großen und Ganzen servieren die großen Schmieden das ewig gleiche. Dann gibt es alle paar Jahre wieder eine "Fortsetzung" oder auch jedes Jahr ein "DLC" zum Vollpreis (Beispiel: Fifa). Was die ewig neuen Teile betrifft hält mich eigentlich nur Nintendos Pokémon bei der Stange.

    Der Kaufpreis ist ein weiterer Faktor. Die "Großen" verlangen in der Regel auch großes Geld für ihre Spiele. In den meisten Fällen halte ich diese Preise dann für überzogen. Indiegames sind in den meisten Fällen verhältnismäßig günstig. Manchmal bekommt man hier schon für ein paar Euro einen Titel in den man hunderte Stunden investieren kann. Aufgrund des günstigeren Preises verschmerzt man auch mal einen Fehlkauf.

    Außerdem mag ich die Vielfalt der Indiegames. Es gibt praktisch alles, für jedes Interesse, jedes Genre - auch "Remakes" bekannter Klassiker.

    Meine Steam-Bibliothek wird von Indiegames dominiert. Darunter sind kleine Spielchen für zwischendurch, z.B. Mini-Metro oder Dorf-Romantik. Aber auch Spiele wie Parkitect, Stardew Valley, Mars Horizon oder Kerbal Space Programm, in die ich schon hunderte Stunden gesteckt habe.

    Die allgemeine Problematik um fehlendes Personal und fehlendem Nachwuchs hat viele Gründe. Zum einen, wie schon beschrieben, wird überall eingetrichtert das du nix bist wenn du nicht studierst. Zum Anderen sind die Löhne für die teilweise schwere Arbeit zu niedrig. Der Arbeiter darf nichts kosten, soll sein Geld am liebsten noch mitbringen. Außerdem arbeiten viele Betriebe in vielen verschiedenen Bereichen nur noch mit Rumpfcrews - nicht unbedingt weil es an Bewerbern fehlt, sondern auch weil weniger Personal weniger Kosten verursacht, der Einzelne muss dann eben mehr arbeiten - spaßig wirds dann schnell wenn mal jemand wegen Krankheit ausfällt oder jemand kündigt.

    Und was den Nachwuchs im Speziellen betrifft: die Ausbildungsgehälter sind in vielen Bereichen eben auch ein Witz, damit lockt man den Nachwuchs nicht wirklich.

    Das sind so die Probleme die man angehen müsste um eine Verbesserung in diesen (sozialen) Tätigkeitsfeldern zu erreichen. Die Probleme sind seit vielen Jahren bekannt. Lösungen gibt es nicht. Oder wenn, dann nur auf dem Papier. Stattdessen schreit man nun Fachkräftemangel und schielt mit beiden Augen auf billige Arbeitskräfte aus dem Ausland.

    Ein soziales Pflichtjahr wird diese Probleme im sozialen Bereich nicht lösen. Es kann aber eben ein wenig entlasten. Außerdem könnte ich mir vorstellen, das es vielen Leuten gut täte eben auch mal mit anderen Menschen zu arbeiten um einen Einblick zu bekommen was in den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten so los ist. Da mangelt es ganz vielen am Verständnis. Es müsste auch nichtmal ein Jahr sein, ein halbes jahr wäre auch eine Idee. Aber wie gesagt, alles unter der Vorraussetzung das die Rahmenbedingungen passen. Niemand soll als "Lohnsklave" für niedere Tätigkeiten enden.

    Ich hatte das große Glück, das man mich damals schlicht vergessen hat und ich so erst mit 23 zur Musterung antreten musste. Der Spaß hatte einen halben Tag gedauert, die Leute da waren überwiegend extrem unfreundlich. Nur der letzte Typ im Anzug, der vor zwei deutschen Fahnen saß und mir das Endergebnis mitteilte, war sehr nett. Der gute klärte mich dann auch gleich darüber auf, dass man mich gar nicht mehr einziehen könne, weil ich zu dem Zeitpunkt der Musterung schon zu alt war. Ich hätte freiwillig gedurft, da ich aber trotz T2 (warum auch immer) weder in einen Panzer noch in einen Jet durfte, habe ich dankend abgelehnt. Er lachte, ich lachte - war ein netter Plausch.

    Viele meiner damaligen Kollegen und Bekannten, die zum Wehrdienst oder ersatzweise Zivildienst angetreten sind, sprachen von einer schönen und lehrreichen Zeit die sich nicht missen wollten. Nur selten gab es negative Stimmen. Ich für meinen Teil konnte mich dadurch das man mich nicht wollte, auf meine Ausbildung und anschließend Arbeit konzentrieren. Es gab bei mir allerdings durchaus eine Zeit in der ich mir den Wehrdienst hätte vorstellen können, vor allem gegen Anfang meiner Ausbildung.

    Nun ist ja ein verpflichtender Sozialdienst wieder Thema.

    Ich bin da tatsächlich eher zugeneigt. In vielen Bereichen fehlt es an Personal. Gerne wird das ganze auch Fachkräftemangel genannt. Diesen könnte man sicherlich auch anders beheben, z.B. durch faire Löhne oder geziehlte Zuwanderung von geeigneten Leuten. Es fallen aber in vielen Bereichen viele einfachere Tätigkeiten an, die das Personal auch noch zu stemmen hat. Früher haben solche Aufgaben dann die Zivi's gemacht, dies fiel dann irgendwann weg.

    Ein Pflichtjahr könnte hier eine gewisse Abhilfe schaffen - eben für die einfacheren Tätigkeiten. Das würde das reguläre Personal sicherlich entlasten.

    Allerdings muss die Tätigkeit dann auch fair entlohnt werden. Ich rede nicht von einem Gehalt welches eine ausgebildete Kraft bekommt, der "Zivi" muss aber seinen Lebensunterhalt damit bestreiten können. Ggf. müsste er dann unbürokratisch und unkompliziert an zusätzliche Hilfen wie z.B. Wohngeld kommen können. "Taschengeld" oder Minimalsätze dürfen da nicht sein. Die Menschen dürfen nicht ausgebeutet werden.

    Es müssen auch verschiedene Tätigkeitsfelder angeboten werden. Es ist z.B. nicht jeder dafür geeignet mit alten Leuten umzugehen. Evtl wäre auch ein Ersatzprogramm denkbar, vielleicht wieder eine Art Wehrdienst oder ähnliches.

    Außerdem müsste ein solcher Sozialdienst für alle gelten, für Männer und Frauen, ohne Ausnahmen. Je nach Karriereweg (Schule, Ausbildung, Studium) müsste sich der Dienst nach hinten verschieben lassen können. Dementsprechend müsste auch die Altersgrenze gesetzt werden.

    Als positiven Nebeneffekt könnte ich mir vorstellen, das manch ein Berufszweig wieder etwas attraktiver wird. Gerade in einer Zeit in der den Leuten eingetrichtert wird, dass man ohne Studium nichts ist, könnte das durchaus dabei helfen das Augenmerk auch wieder in solche Bereiche zu lenken. Als kleinen Anreiz könnte man vielleicht noch das Pflichtjahr auf eine mögliche Ausbildung anrechnen.

    Also insgesamt finde ich den Gedanken ein soziales Pflichtjahr einzuführen durchaus gut. Die Rahmenbedingungen müssen aber passen, damit niemand ausgebeutet wird und möglichst viele Leute positive Erlebnisse mitnehmen.