Beiträge von Simitar

Bonne Saint-Valentin !
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    Ich kenne weder die Bücher, noch die filmische Vorlage oder die Spiele. Ich habe allerdings via Stream beim Spiel Witcher 3 zugeschaut - von der Story her hab ich allerdings nicht wirklich viel mitbekommen.

    Bis jetzt, Ende Staffel 2, finde ich die Serie sehr gelungen. Nach anfänglicher Einfindungsphase in der ersten Staffel (die Zeitsprünge) bin ich auch gut in die Serie reingekommen. Ich kann natürlich nicht beurteilen ob man sich hier storytechnisch an die Vorlagen hält oder in wie weit man von den Vorlagen abweicht, aber als Jemand der "unbelastet" ist, hatt ich meinen Spaß und finde auch die Story gut. Für mich ist es einfach eine gute Fantasy-Serie.

    Die Darsteller gefallen mir. Besonders natürlich Henry Cavill. Nachdem was ich gesehen und gehört habe, stellt er seine Figur überzeugend dar. Auch Yen und Ciri finde ich gut besetzt. Ich kann allerdings die kritischen Stimmen verstehen, wenn es um Abweichungen bzgl. der Vorlagen geht. Beispiel Triss. Die Darstellering macht ihre Arbeit gut, sieht der Vorlage aber nicht wirklich ähnlich...der typische Netflix-Einfluß eben.

    Insgesamt eine gute Serie und ich freue mich auf die nächsten Staffeln. Ich hoffe nur das Netflix die Serie auch zu einem Ende bringen wird (was hoffentlich noch ein paar Staffeln dauern wird). Netflix ist ja leider bekannt dafür auch gut Serien einzustampfen wenn irgendwo auf dem Planeten einer zu wenig zuschaut. Da die Serie aber eine recht große Fanbase hat, denke ich mal, dass es erstmal noch weiter geht...so lange sie es nicht versauen.

    Ich bin wirklich verdammt Tierlieb!

    Auf unserem Baum vor der Haustür sitzen gerne Vögel, jetzt im Winter vor Allem Tauben, und schlafen da. Ich sehe die schon immer aus dem Treppenhaus. Wenn ich, wie heute, da z.B. eine schlafende Taube sehe, verzichte ich darauf durch die Haustür rauszugehen und nehme den Umweg über die Werkstatt, also einmal um Häusle rum, bin dabei dann auch so leise wie möglich, damit die Vögel nicht aufgeschreckt werden. Das Öffnen der Garage und das Auto stören sie zum Glück nicht, aber wenn die Haustür zufällt flattern sie immer weg. Heute war ich auch wieder einkaufen und hab den schweren Wocheneinkauf auch einmal ums Haus herumgetragen. Die Belohnung war das schlafende Täubchen, die noch immer auf ihrem Ast saß!

    Ein weiterer großer militärischer Konflikt ist aktuell ziemlich unwahrscheinlich. Ob der Ukrainekonflik zu einem waschechten Krieg führen wird, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten sehen. Wenn ja, wäre das dies aber "nur ein regionaler Krieg". Der Westen (EU, USA, NATO) wird sich bis auf Hilfslieferungen (Waffen, militärisches Material) raushalten, ggf. Russland sanktionieren. Ansonsten bleibt es beim Säbelrasseln in Form von mehr Truppen an den Ostgrenzen.

    Aktuell haben die großen Mächte kein Interesse an einem weiteren großen Krieg. Zum einen würde es massiv ins Geld gehen, die Wirtschaft würde extrem leiden, zum Anderen gibt es noch die nukleare Abschreckung - jede Partei weiß, dass es zu einer sofortigen Gegenreaktion käme, würde da jemand auch nur mit dem Gedanken spielen Nuklearwaffen einzusetzen. Wenn, dann käme es zu weiteren lokalen Konflikten und Stellvertreterkriegen.

    Russland ist auch nicht die größte Gefahr, die sehe ich eher in China. Russland hat ein paar nette Sachen, aber abgesehen von ein paar Prestigeprojekten ist das militärische Material weitgehend veraltet und rostet vor sich hin. Ein großangelegter langanhaltender Konflikt ist allein schon deshalb nicht in Russlands Interesse. China dagegen rüstet seit Jahren massiv auf, das Kriegsgerät wird moderner. Das Geld dafür kommt unter anderem von uns, denn viele Firmen und Wirtschaftszweige produzieren da und bringen Geld ins Land. Wenn das so weiter geht, wird es nicht lange dauern bis China mit den USA gleichziehen wird. Wenn China irgendwann beschließen würde sein Hoheitsgebiet auszuweiten oder sich Taiwan einzuverleiben, wird der Westen nur zuschauen, ein bissel protestieren, mehr wird aber nicht passieren. Schon jetzt führt die chinesische Regierung die Welt vor - kauft sich weltweit ein und gewinnt u.A. Einfluss, schickt Fischtrawler in die Hoheitgebiete anderer Staaten, usw. Wenn großer Krieg, Weltkrieg, dann wird eher China als Russland zu den treibenden Nationen gehören.

    Deutschland selbst wäre wohl auch nur mit dabei, wenn es entweder direkt betroffen wäre, oder aber EU oder Nato Staaten angegriffen wären, Ansonsten wird sich Deutschland raushalten. Aber gäbe es eine großangelegte Offensive auf deutschem Boden, hätte das Land selbst wohl wenig wirksames entgegenzusetzen. Die Schiffe fliegen nicht, die Flugzeuge rollen nicht und Panzer schwimmen nicht...ihr wisst was ich meine. Statt in das militärische Gerät zu investieren oder zumindest in die Instandhaltung wird lieber Geld in KITA's oder Umstandsuniformen investiert. Hier lägen die Hoffnungen dann bei den Verbündeten und je nachdem wie sie die Lage beurteilen würden und wie lange sie für Truppenverlegungen bräuchten. Bei einem sich länger anbahnenden direkten Konflikt, könnte die Lage natürlich anders aussehen, je nachdem wie die Vorbereitunsgzeit genützt würde.

    Wenn eine solche Situation eintreffen würde, würde ich wohl nicht viel machen können außer mich bestmöglich zu wappnen, sprich z.B. Vorräte anzulegen bzw zu erweitern. Käme es wirklich zu Kriegsaktionen auf deutschem Bodem wäre auch die Einberufung der wehrtauglichen Bevölkerung denkbar, käme es dazu, bliebe wohl nicht viel anderes übrig als mitzumachen oder rechtzeitig versuchen abzuhauen. Eine Weigerung käme sicherlich nicht gut. Ich könnte mir aber vorstellen, das Deutschland kapituliert bevor es soweit käme.

    Es gibt übrigens nicht wenige die vermuten die vermuten, dass der nächste große Krieg gar nicht militärisch geführt wird, sondern über die Wirtschaft oder das Internet. Einige sehen hierzu auch schon erste Anzeichen, andere meinen wir befänden uns schon mittendrin.

    Ich sperre solche Nummern direkt.

    Sie habens aufgegeben!^^

    Andere Sache...Ihr kennt doch sicherlich die Begriffe Kirsche und Kirche...mit einem schönen kleinen süßen -i- in der Mitte welches auch als solches ausgesprochen werden möchte. Mich nervt es gewaltig wenn wenn man diese wirklich simplen Worte dann Kürsche oder Kürche auspricht. Da hatte ich heute nen Kunden der das drauf hatte. Vor nicht allzulanger Zeit wurde ich damit auch von einem lieben Kollegen hier getriggert....mich nervts gewaltig!

    Seit Tagen versucht eine 0800er Nummer mich anzurufen. eine kurze Googlesuche ergab, dass es sich hier um die Telekom handelt. Nun gehöre ich zu den Menschen die ihr Handy nicht den ganzen Tag mit sich herumtragen. Insbesondere wenn ich arbeite habe ich es nicht bei mir. Aber auch wenn ich es in der Hand hätte, würd ich für diese "Kundengespräche" nicht rangehen - ich will nichts, ich brauche nichts, ich bin zufrieden. Heute war offenbar ein besonders emsiger Telekom-Mensch im Dienst, da es alleine heute Nachmittag 4 mal geklingelt hat, immer die Teledoof. Beim letzten mal wollte ich dann tatsächlich dran gehen um dem Menschen mitzuteilen das ich eben nichts will, nichts brauche und das es dezent nervt, ständig die gleiche Nummer im Verlauf zu sehen. Es klingelt, ich schleppe mich weg von der Arbeit am Rechner (ich will schon den ganzen Tag was machen, werde aber ständig unterbrochen, musste in den Laden, usw) zum Handy, nehme das Gespräch an - nichts, aufgelegt. Ich setze mich wieder, will weitermachen....Telefon klingelt... :table:

    Naja...es war 18 Uhr...habs gelassen. Morgen gehts weiter.

    Wie sich Meinungen doch ändern können.

    Wie beschrieben fand ich die erste Staffel klasse. Die zweite Staffel fand ich vielleicht sogar noch ein klein Wenig besser. Auch diese bietet eine schöne Story und gipfelt in einem grandiosen Finale. Dazu führte Staffel zwei die Enterprise samt Crew unter Captain Pike sowie Spock ein. Grundgerüst für ein baldiges Spin Off mit Namen Strange New Worlds. Auch optisch war die Staffel ein Genuß.

    Ich freute mich dann auf Staffel 3....und dann kam Staffel 3...und...WTF...

    Optisch gab es natürlich nichts zu meckern, gleiches Niveau, toll. Aber der Inhalt? Wir haben eine Burnham die im Prinzip permament am Flennen ist. Strong Female Charakter? Damit kann man eine Captain Janeway (ST: Voyager) betiteln, aber doch nicht jemanden, dessen Hauptaufgabe es ist die Schleusen zu öffnen. Dann erreicht der "woke" Quatsch mit einem "they" Menschen, der einen Trill-Symbionten trägt, nun auch die Sternenflotte. Discovery leidet zunehmend an dem Problem das man alles unterbringen möchte, jede Randgruppe, jede Minderheit beinhalten und ansprechen möchte. Darunter leidet dann die Story. Man merkt einfach das gewisse Teile einfach in der Serie drin sind, damit sie drin sind. Es fühlt sich nicht "natürlich" an, der Fokus wird zum Teil drauf gelegt, das schadet der Serie, gar dem ganzen Star Trek Universum. Man merkt einfach den "Netflix-Einfluß". Selbst andere Netflix-Serien wie z.B. Another Life haben es geschafft diese Inhalte dezent einzubinden, bei Discovery empfand ich das spätestens ab der dritten Staffel als störend. Ich hab mich durch diese Staffel mehr gequält als durch irgendeine andere bisherige Star Trek Staffel bzw. Serie, ein paar gute Storyparts und die tadellosen Effekte konnten die die Qual nur wenig lindern.

    Trotzdem wollte ich der vierten Staffel eine Chance geben, sie war angekündigt, geteasert, der Termin stand fest, dann hat Paramount beschlossen die Serie "nach Hause" zu holen, sie war also nicht mehr auf Netflix verfügbar, dafür bei Paramount+, einem neuem Streamingdienst (ja, wir haben offenbar noch nicht genug), der aber, abgesehen davon das ich mir keinen weiteren Dienst anschaffen werde, noch nicht in Deutschland zu bekommen ist (kann sein das sich das geändert hat, aber da bin ich nicht so hinterher). Da kann die Serie nichts dafür, ist trotzdem Mist. Statt nun Discovery, schaue ich wieder die alten Serien, DS9 und Voyager - also Star Trek - ohne dauerndes Herumgeheule. Zwischenzeitlich hatte ich Discovery Staffel 4 mal bei Prime zum Kauf entdeckt. 20€ sollte der Spaß kosten. Bei jeder anderen Star Trek Serie von TNG bis Picard hätte ich sofort ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken zugeschlagen, aber bei Discovery...nunja, hier musste ich leider nachdenken und ich habe mich gegen den Kauf der vierten Staffel entschieden. Die Inhalte der dritten Staffel, sowie erste Meinungen und Berichte über die 4. Staffel haben mich abgeschreckt.

    Meine Bewertung ab Staffel 3: 5/10

    Das gibt es noch?

    Ich bin da schon seit Ewigkeiten raus und bin - auch durch diese Serie - durch mit Zombies. Das Thema ist so dermaßen ausgelutscht. TWD leidet an fehlender Story, an einem fehlenden Plan und an fehlender Abwechslung. Im Prinzip gleichen sich die Staffeln, es passiert immer das gleiche - mit teilweise anderen Leuten in teilweise anderen Gebieten. Die Serie, bzw. die Serie und die Spin Offs, die im Prinzip kaum was Anderes beinhalten als die Hauptserie, brauchen einfach ein Ende. Entweder gehen alle druff oder man findet sowas wie ein Heilmittel. Aber bitte nicht mehr irgendwelche Staffeln oder Spin Off's, in denen eine Gruppe sich irgendwo einnistet, nebenbei mit ner anderen Gruppe kollodiert und am Ende dann wieder vertrieben wird und weiterzieht...mit zwischendurch noch ein paar Zombies.

    TWD ist einfach nur ein mahnendes Beispiel dafür, wie sich eine Serie entwickelt wenn man die Kuh zu lange melken möchte. Irgendwann wird sie dann ohne ein zufriedenstellende Ende eingestampft.

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    Solche Hänger hab ich auch manchmal!

    Rückblickend fand ich die Schulzeit ansich recht gut. Es gab aber viele Schattenseiten, seltsame Lehrer, seltsame Lehrmethoden, Mobbing (auch seitens der Lehrer!) - welches auch mich zu Hauf betroffen hat. Es gab aber auch die guten Seiten. Allerdings kann ich heute ach feststellen das man vieles von dem was man dort gelernt hat, im Prinzip später nicht mehr braucht. Außerdem waren bestimmte Fächer, die mich persönlich interessiert hätten entweder gar nicht, oder oder sehr rudimentär vorhanden, weil in den Anfängen.

    Ich hatte das Glück in eine blinguale Klasse zu kommen. Damals eine der ersten in Deutschland die dieses Prinzip umgesetzt hatten. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob der Jahrgang vor mir oder der davor der erste war. Aber damals war das noch etwas besonderes. Das hieß: doppelt so viel an "normalem" Englischunterricht und zusätzlich die Fächer Erdkunde (Im 7. - 9. Jahr), Geschichte (8. - 10.) und Politik (9.-10.) auf englisch. Zusätzlich gab es 10 Tage Klassenausflug nach England. Das hat mir tatsächlich gefallen. Vor allem Erdkunde war dank meines tollen Lehrers eine wirkliche Bereicherung, hier konnte ich viel lernen, der Unterricht war durchgehend interessant und mein Lehrer war aufgeschlossen für Neues. Geschichte war nur in der Theorie gut. Geschichtliche Highlights (Ägypten, Rom, Napoleon, usw) waren bestenfalls Randthemen, die wir im ersten Jahr ohne auch nur den Hauch eines Tiefgangs durchgerasselt haben. Danach ging es nur noch um die deutsche Geschichte, aber auch hier erst ab WW1. Diese Zeit von WW1 bis Ende WW2 haben wir hoch und runter durchgekaut. Der Politikunterricht war ähnlich gestaltet, hier ging es mit der Weimarer Republik los. Das unschönste im Geschichts- bzw. Politikunterricht war aber der permanete Wechsel zwischen den Sprachen. Es sollte rein englisch sein, viele Themen wurden zu 90% auf deutsch durchgekaut. Da sind viele, inklusive meiner Wenigkeit, nicht mit klar gekommen - zumal dann die ganzen Tests, die für die Benotung am Ende wichtig waren, rein englisch waren, bestimmte Begrifflichkeiten fehlten dann einfach, das hat mich notentechnisch in den Fächern nach unten gehauen. Abgesehen davon war das Mehr an Englisch vor allem im Englisch- und Erdkundeunterricht, aber gut.

    Ansonsten hatte ich immer Spaß an den Naturwissenschaften. Diesen habe ich dann für mich auch als Neigungsschwerpunkt für die 9. und 10. gewählt. Der Physik unterricht war für meinen Geschmack zu trocken. Richtig gut waren dagegen Biologie und Chemie. Nach kurzer "Downphase" in Chemie und einem von mir damals neu entwickeltem Lernkonzept, ging es dann aber schnell wieder aufwärts und ich hatte meinen Spaß. Leider wurde meine Lehrerin für Biologie und Chemie ende der 9. Krank und kam auch nicht mehr zurück. Das bedeutete viele Freistunden und "Ersatztlehrer". Die waren auch gut. Nur konnte die erste uns nur Chemie beibringen, blieb aber auch nur knappe 3 Monate und der zweite war reiner Biologe, also Biounterricht. Hat jeweils Spaß gemacht, hatte aber leider nur den Zweck einer "Unterhaltungsmaßnahme", damit es nicht zu Freistunden kam. Die Benotung wurde dann in beiden Fächern aus der ersten Hälfte der 9. übernommen - sehr schade, denn besonders in Bio hab ich gerockt!

    Ich hätte gerne mehr Informatikunterricht gehabt. Zu meiner Zeit an meiner Schule gab es das nur als AG, also 1x die Woche zwei Stunden nachmittags. Beim Chef höchst persönlich. Abgesehen davon das wir die meiste Zeit gezockt haben (Micro Machines!!!) war der Unterricht tatsächlich sehr gut und auch leicht verständlich. "Highlight" waren die "Ausflüge" ins Internet....ganze zwei Mal, über die Suchmaschine (Netscape) sind wir nicht weit rausgekommen. Aber ja, davon hätte gerne mehr gehabt. im zweiten AG-Jahr hatte ich dann technisches Zeichnen - das hat Spaß gemacht und ich konnte es in meiner Ausbildung auch noch nutzen.

    Die Lehrkörper waren manchmal wirklich Leerkörper. Mit den Klassenlehrer hatte ich Glück, die waren in Ordnung und fair. Negativ in Erinnerung habe ich meine Deutschlehrerin, die ich 4 Jahre lang hatte. Egal welche Klassenarbeit, ob Aufsatz, Rezension, grammatisches, ich hatte immer eine 4. Selbst bei einer Klassenarbeit die ich mit "Hab das Buch nicht gelesen, aber ich bekomme ja eh immer ne 4" verweigert hatte (Zur Erklräung: die Klasse durfte demokratisch abstimmen welches Buch im Unterricht durchgenommen werden sollte, zur Wahl stand eine Abenteuergeschichte und Drogenkram "Rolltreppe abwärts", 3/4 wollten ersteres, wir bekamen letzteres). Ich bekam natürlich meine 4.

    Meine Bio/Chemie-Lehrerin war auch ein Fall für sich, die war ständig am Meckern, ständig schlecht gelaunt, man hat nie was richtig gemacht, usw. Im Neigungsschwerpunkt dann wie ausgewechselt...super lieb, hat sich Zeit genommen es wenns sein musste jedem einzelnd zu erklären. Einfach toll - das hätte ich mir die ersten 4 Jahre auch gewünscht. Im Großen und Ganzen war von guten und netten Lehrern bis hin zu Alkoholleichen und flüsternden (im wahrsten Sinne) Lehrern alles dabei.

    Die Klassenkameraden waren...naja. Mobbing gab es tagtäglich. Opfer waren neben mir noch 1-2 weitere Mitschüler und Mitschülerinnen. Den Lehrköpern war es zumeist egal. Man musste sich selbst helfen, wenn man das Tat, gabs auch den Anschiss, die Mobber wurden ignoriert. Wurde es angesprochen gab es nur ein "jaja".

    Die Technik meiner Schule war damals schon veraltet, teilweise schrottreif, modernisiert wurde vieles erst zum Ende meiner Schulzeit. Teilweise war auch der Informationsanteil sehr veraltet, wurde aber so gelehrt und auch benotet, daran bin ich einige Male angeeckt. Merke: du darfst nicht mehr wissen als in dem Buch steht, welches vor dir liegt, auch wenn die Information falsch oder veraltet ist.

    Insgesamt betrachtet war die Schule und auch meine Schulzeit in Ordnung. Je nach Lehrköper konnte ich mehr oder weniger lernen, ich habe einiges mitnehmen können, habe einige Erfahrungen gemacht. Ich hätte mir aber ein wenig mehr Vorbereitung aufs echte Leben gewünscht, mehr nützliches bzw. nützliche Inhalte mehr vertieft und nicht nur schnell "durchgekaut". Auch hätte ich mir gewünscht das die Lehrer ihren Stoff besser vermittelt hätten. Es gibt Lehrer von denen man auch das komplizierteste Zeug schnell und gut lernt, aber viele sind einfach nicht in der Lage den Lehrstoff vernünftig an die Schüler zu vermitteln - so war das bei meinen Lehrern oft. Manchmal zeigte es sich dann auch: neuer Lehrer, gleiche Thematik, auf einmal begriffen es alle.