Beiträge von Simitar

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    Also Ende des Jahres. Ich hoffe das dann auch die komplette neu Staffel auf einmal erscheint. Dann kann ich Mitte Dezember wieder von vorne mit der Serie anfangen und direkt in die neue Staffel schauen!

    Der CDU täte die Oppositionsrolle sicherlich mal gut - wenn sie sich von alten Strukturen und Personalien trennen kann. Das schlechte Abschneiden der CDU liegt aber auch nicht nur am Laschet alleine. Das fing schon damit an, das dieser überhaupt als Kanzlerkandidat aufgestellt wurde. Hier wurde in den oberen Etagen entgegen dem Willen der Wähler und Mitglieder entschieden, die eher einen Söder favorisiert hätten. Söder ist aber "nur" CSU, also von der kleinen Schwesterpartei und das wollte man in der CDU Führung nicht. Mit einem Söder hätte die Union sicherlich besser abgeschnitten. Abgesehen davon war die Bevölkerung natürlich nach knapp 16 Merkel Jahren und den vielen Verfehlungen der Partei dieser dann auch überdrüssig.

    Wichtig wäre jetzt sich für die Zukunft zu positionieren und neue und vor allem geeignete Leute aufzustellen, die sympathisch sind, Ahnung haben und Lösungen anbieten können. Zudem müsste man sich auch langsam mal um die jüngeren Wähler bemühen. Ich hab meine Zweifel ob ihnen das gelingen wird.

    Eine Neuauflage der großen Koalition aus Rot und Schwarz (diesmal dann unter SPD Führung) wäre machbar, will aber wohl niemand mehr. Desweiteren natürlich CDU, Grüne und FDP oder SPD, Grüne und FDP. Auf eine der beiden Koalitionen wird es wohl hinaus laufen. Die FDP ist ja klassich eher der CDU verbunden, die Grünen eher der SPD. Man darf also gespannt sein. Grüne und FDP haben es in der Hand und werden wohl da zuschlagen, wo sie die meisten Zugeständnisse der Platzhirsche bekommen werden. Theoretisch wären natürlich auch größere Kolationen denkbar, also Rot, Schwarz und entweder Grüne oder FDP, aber ich denke mal, solche Gedankenspielchen werden weniger von Belang sein.

    Positiv ist, es wird wohl kein stumpfes "weiter so" geben. Man darf aber gespannt sein wie die künftige Regierung den wichtigen Themen des Landes gegenübertritt. Denn wir haben einiges an Baustellen die in den vergangenen Jahren bekanntlich suboptimal angegangen wurden. Dazu zählen in meinen Augen: die Klimakrise, die aufkommende Energiekriese, Renten, soziales Ungleichgewicht, steigende Mietpreise, marode Infrastruktur, marode digitale Infrastruktur, Bildung, und und und. Bleibt zu hoffen das sich die künftige Regierung gescheit um solche Themen kümmert, wirkliche Lösungen anbietet und sich nicht gegenseitig im Wege steht und/oder wieder nur dem blanken Aktionismus verfällt, der im Kleinen und kurzfristig vielleicht Erfolge bringt, langfristig aber suboptimal ist oder gar das Gegenteil von dem bewirkt was man sich erhoffte.

    Btw: ich kann mir bildlich die Schöpfer der Koalitionsbezeichnungen vorstellen, wie sie in ihrem Stübchen hocken und angestrengt überlegen wie man denn eine Kolation nennen könnte. Dann kommen irgendwann Ampel oder Jamaika auf und man klopft sich gegenseitig auf die Schulter von wegen "da ham ma was jeleistet!" (Ich mag diese Bezeichnungen nicht)

    Die Hochrechnungen bis jetzt schauen interessant aus. Die Sonstigen bei 8,x Prozent, da haben wohl einige an die kleinen Parteien gedacht. Die Linke im Sinkflug, was RRG gerade schwierig macht - ich persönlich find das gut. AFD hat nicht so viel minus wie gedacht. Den Vogel abgeschossen hat natürlich die CDU. SPD und CDU trennen nur ein knappes Prozent. Das wird noch spannend.

    Werden viele so gedacht haben. Hauptsache es reicht dann noch für eine Koalition ohne die CDU, wenn viele Stimmen im "Aus" landen

    Naja...als "Aus" würde ich die Kleinparteien nicht bezeichnen. Sicherlich, da ist viel "Naja..." dabei, aber auch einige mögliche Alternativparteien (ich meine nicht die AFD) für die Zukunft.

    Wie die Koalitionspielchen dann nach den Wahlen ablaufen, dürfte auch interessant werden. Die Wahl dürfte sehr eng werden. Da wird vieles möglich sein.

    Wie oft schaust du dir denn so die Mädchen von 13-14 in der Schule so an? Ich will jetzt nicht kleinkariert sein, aber ich schätze*, gar nicht. Die laufen so gut wie alle völlig normal rum.

    Vorsichtig mit solchen Andeutungen, da verstehe ich keinen "Spaß" und unsere Richtlinen auch nicht.

    Aber ja, die überwiegende Zahl der Schülerinnen kleidet sich normal, zeitgemäß, entsprechend den aktuellen Trends. Es gab und gibt aber auch Ausnahmen. Zu meiner Schulzeit gab es Mädels die sich sehr freizügig kleideten, die gibt es auch heute noch.

    Aber ich denke, dass dies nicht wirklich etwas für den Schulalltag ist?

    Dann schau dir mal an wie die Mädels so ab 13-14 an manchen Schulen herumlaufen. Zum Kopfschütteln.

    Aber ja, was Schuluniformen als solches betrifft, wäre ich generell eher für eine Art Schulkleidung. Also schon gewisse Vorgaben, aber mit Auswahlmöglichkeiten. So könnten Mädchen z.B. zwischen Rock und Hose wählen, was ihnen dann eher zusagt. Natürlich schon recht schlicht gehalten und Stiltechnisch recht einheitlich aber von so krassen Vorgaben halte ich nicht viel. Das wäre dann durchaus auch was für deutsche Schulen.

    Ich habe schon gewählt. Bei mir ist es eine der kleinen, nicht im Bundestag vertretenen Parteien geworden. Das war bei mir aber schon länger so geplant, da für mich keine der BT-Parteien wählbar ist. Entweder sagt mir das Programm nicht zu, oder die Personalien, oder beides.

    Ich habe ja auch spaßeshalber mal den Wahl-O-Mat gemacht. Bei meinen Ergebnissen lagen alle BT-Parteien im unteren Drittel, CDU, Grüne und SPD ganz unten, weit unter 50%, einzig die FDP als bestplatzierte Partei so knapp um 50% rum. Vom Wahl-O-maten selbst halte ich nicht viel, da er für mich zu wenig Tiefgang hat, manche Themen komplett außen vor lässt und die übrigen nur wenig beleuchtet. Ich würde lieber ein paar Minuten mehr investieren, mit mehr aufgeführten Thesen, und hätte dafür am Ende vielleicht auch ein stichhaltigeres Ergebnis. Aber um zu sehen welche Kleinparteien es denn noch so gibt, finde ich ihn ganz in Ordnung. Ich habe mir mal ein wenig die Programme angeschaut, von den Parteien die mir am ehesten zusagen und habe dann letztendlich meine Wahl getroffen.

    die es aber eh nicht über die 5% schaffen werden

    Das schaffen viele nicht. Schaffen sie es aber auf 0,5% bei Bundestags- oder Europawahl, dann können sie die Staatliche Parteienfinazierung in anspruch nehmen, was dann auch den kleinen durchaus eine Hilfe sein kann vielleicht eines Tages auch mal Richtung 5% zu kommen. Von daher ist jede Stimme an eine der Kleinparteien für diese zumindest hilfreich.

    Ansonsten bin ich gespannt wie es morgen ausgehen wird und wie zuverlässig die Umfragen sind. Nach den aktuelleren Umfragen könnte es zwischen SPD und CDU nochmal knapp werden. Die Regierungsbildung dürfte dann auch nochmal interessant werden. Auch bin ich gespannt wieviel Prozent die Sonstigen dieses Jahr bekommen, ich denke es dürfte mehr werden als bei den letzten Wahlen

    Wusste gar nicht, dass es bei Minderjährigen an Schulen darum geht, auf erwachsene Männer hot zu wirken.

    Naja, ich glaube kaum das die Dame auf dem Bild minderjährig ist. Man mag mich korrigieren wenn ich falsch liege, ich kenne sie nicht.

    Aber Schuluniformen sind halt heutzutage auch nicht mehr nur schul-exklusiv. Man denke an die vielen Cosplays. Es gibt auch Frauen die den Stil schön und sich demenstprechend kleiden - oder ähnlich kleiden. Da kenne ich tatsächlich welche, die laufen gerne mal so rum, einfach weil sie die Optik ansprechend finden. Und natürlich haben die Schuluniformen auch Einzug in die Sexindustrie gehalten. Da liegen dann aber auch keine Minderjährigen vor der Kamera.

    Ich find es ja immer witzig, wie hier in diesem Forum solche Off-Topic Themen seitenweise Threads füllen, während kaum über Animes an sich gesprochen wird. Aber das nur mal so am Rande :'D

    Solche Themen betreffen die Allgemeinheit, jeder kann etwas dazu sagen, jeder hat eine Meinung. Ein bestimmten Anime haben aber nicht unbedingt alle gesehen. Und selbst unter jenen die ihn geschaut haben und ihn unterschiedlich bewerten herrscht mehr Toleranz: "ok, du findest den Anime blöd, ich find ihn gut". Man hat fertig. Die meisten Anime haben nicht so ein großes Diskussionsptential bzw. das Interesse an ausunfernden Diskussionen ist deutlich geringer.

    Der Tweet ist übrigens recht gut wie ich finde. Trifft den Nagel auf den Kopf.

    Wenn 70-80% der Deutschen dagegen sind, sofern Simitar da Recht hat,

    Ich hatte in der Vergangenheit, in den letzten Wochen und Monaten, hin und wieder solche Umfragen erblickt. Aber auch eine kurze Googlesuche gerade eben bestätigt das was ich in den Vergangenheit eher zufällig aufgeschnappt habe, da gibts mittlerweile jede Menge Umfragen von der "Blödzeitung" bis hin zum ÖRR und alle zeigen den gleichen Trend: die überwiegende Mehrheit lehnt das Gendern ab.

    oder wenn es eben um Serien im TV handelt

    Ich erinnere mich da besonders an von mir gehypte Serien die damals im TV liefen. Z.B. Star Trek Voyager oder Enterprise. Das lief damals auf Sat1 und je nach dem übrigen Programm kam dann Freitags mal eine Episode, mal zwei, selten auch mal drei Episoden. Meistens wurden dabei Episoden die aufeinander aufbauten bzw. Doppelepisoden gesplittet, erst später bei erneuter Austrahlung hat man dann versucht diese hintereinander zu zeigen. Es war dann immer sehr anstregend nach einer Woche des Wartens noch einen Überblick zu behalten.

    Später als ich dann die DVD's und BR's hatte und mir die Serien "am Stück" anschauen konnte, war das ein ganz anderes Erlebnis. Viele Kleinigkeiten und Zusammenhänge, die durch teilweise lange Wartezeiten (auch zwischen den Veröffentlichungen der neuen Staffeln) übersehen oder vergessen wurden, habe ich dann plötzlich realisiert. Bei manch einer Serie aus der Vergangenheit, die ich später dann als "Ganzes" geschaut habe, hatte ich das Gefühl ich gucke was ganz anderes, etwas besseres. Stargate z.B. Ich konnte damit damals nie wirklich was anfangen. Ich hab dann auch eine oder ein paar Episoden verpennt oder konnte sie mir nicht anschauen, dann fehlten mir Zusammenhänge und Inhalte und ich verlor das Interesse. Erst vor 3 Jahren habe ich mir dann mal die komplette Serie gekauft und angeschaut und habe erst da begriffen welch Sci-Fi Meisterwerk ich da fast links liegen gelassen hab.

    Je nach Umfrage zum Thema Gendern, lehnen 70-80% der Bevölkerung das Gendern ab, aus welchen Gründen auch immer. Ich gehöre zu diesen 70-80%, ich lehne es auch ab. Im Übrigen spricht sich hier nicht nur der Pöbel gegen das Gendern aus, auch z.B. Sprachwissenschaftler. Ich habe nichts dagegen das Kind beim Namen zu nennen und z.B. in Schreiben statt "liebe Kollegen" dann z.B. "liebe Kolleginnen und Kollegen" zu verwenden, im weiterführenden Text würde ich aber wieder das generische Maskulin verwenden, wohlwissend das trotzdem alle angesprochen werden und nicht nur die Herren der Schöpfung. Diese neuen krampfhaften Versuche alles und jeden bei jeder Anrede oder Bezeichnung mit einzubeziehen finde ich persönlich störend. Um beim Beispiel zu bleiben: Kolleg*innen, KollegInnen, Kolleg:innen, Kolleg_innen usw. finde ich nervig bis störend und hat meiner Meinung nach weder im normalen Sprachgebrauch, als auch in Medien, Nachrichten, offiziellen Schreiben und Statements etwas zu suchen.

    Abgesehen davon wird es auch teils dämlich eingesetzt. Wurde nicht letztens erst ein Panda gegendert? Ich selbst hab es bei der Berichterstattung zu den olympischen Spielen gesehen. Ein Volleyball Spiel der Damen, nur Frauen auf dem Platz und der Kommentator sprach permanent von Spieler...innen. Mit der entsprechenden "Pause". Gleicher Kommentator, anderes Spiel, wieder eines der Damen, die gleichen nervtötenden Pausen. Warum nicht gleich von Spielerinnen sprechen? Anderes Beispiel, auch olympische Spiele, Leichtathletik, die Herren am Start und es wurde von Sportler...innen gesprochen.

    Das andere Extrem höre ich neuerdings auch recht oft, wenn dann die Pause direkt weggelassen und dann beispielsweise von Arbeiterinnen gesprochen wird, obwohl Arbeiter und Arbeiterinnen gemeint sind...es gibt auch noch Männer da draußen.

    Sprache entwickelt sich von ganz allein. So haben wir z.B. seit Jahrzehnten eine zunehemende Anzahl an Anglizismen in unserem Wortschatz die nach und nach ihren Platz darin gefunden haben. Auf Druck funkioniert das aber nicht. Jeder soll für sich entscheiden was gut und richtig ist, jeder kann gendern oder es lassen. Aber in offiziellen Texten hat es meiner Meinung aktuell nichts zu suchen.

    Ich habe vor kurzem ein Statement von Didi Hallervorden gesehen, der das Ganze meiner Meinung nach gut auf den Punkt bringt:

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    Vielleicht sollten wir es bei uns im Forum ähnlich halten wie damals in der Schule: wenn alle lieb sind, gehen wir gemeinsam zur Eisdiele ein Eis essen. Und natürlich wenn der Lehrer Geburtstag hat. Als Lehrer sehe ich am ehesten Loco, also freut euch schon auf Januar, dann gehen wir alle gemeinsam auf Locos Kosten Eis essen!

    Ihr kennt es doch sicherlich auch: Eine neue Serie startet auf einer der Streamingplattformen oder auch im TV-Programm, ihr schaut die erste Episode und dürft dann eine Woche warten, bis ihr die nächste Episode schauen könnt. Manche mögen das, haben eine gewisse Vorfreude auf die neue Episode, andere mögen diese Wartezeit überhaupt nicht. Letztere warten dann darauf das alle Episoden veröffentlicht sind oder die Serie auf DVD/BR erscheint um sie dann in kurzer Zeit am Stück durchzuschauen.

    Wie handhabt ihr das? Schaut ihr Woche für Woche oder wartet ihr ab bis alles Verfügbar ist? Oder hängt das von der Serie ab? Und, wie schaut es bei älteren Serien aus, schaut ihr da möglichst viel am Stück oder teilt ihr euch das großräumiger auf?

    Ich für meinen Teil mag es überhaupt nicht immer eine Woche warten zu müssen. Vor allem weil Eindrücke und Erinnerungen in der Woche Wartezeit auch gerne flöten gehen können. Daher warte ich immer bis eine Serie, bzw. Staffel komplett erschienen ist und schaue sie dann in ein paar Tagen nacheinander durch - meistens dann mit 2-3 Episoden am Tag. Es ist manchmal etwas nervig, besonders bei angesagten und beliebten Serien ist man der permanenten Spoiler-Gefahr ausgesetzt und auch das längere Warten bis zur Veröffentlichung der letzten Episode selbst kann stören, aber am Ende bekomme ich dann den vollen Genuß auf einmal.

    Und ich fürchte, die Mutationen sind den Impfstoffen da leider immer voraus. Ist ja bei der Grippe (in dieser Hinsicht!) ähnlich: Im Frühjahr wird spekuliert, welche Virenstämme sich zur nächsten "Saison" wohl durchsetzen und danach wird die Impfung, die deswegen jährlich nötig ist, ausgelegt.

    So schauts aus. Die jetzigen Corona-Impfstoffe basieren allesamt noch auf den frühen Typen des Virus, nicht aber z.B. auf der aktuell verbreiteten Delta-Variante. Daher kann die Schutzwirkung auch weiter eingeschränkt sein - das werden die nächsten Monate zeigen, wenn wieder mehr Infektionen auftreten. Würde man jetzt einen neuen Impfstoff basierend auf der Delta-Variante entwickeln, wäre dieser wohl auch erst Einsatzbereit wenn bereits neue Varianten die Delta abgelöst haben. Es ist auch davon auszugehen, dass das Virus weiter mutiert wenn sich viele geimpfte infizieren - was auch definitiv passieren wird, spätestens in Herbst und Winter - und somit ein neuer Virenstamm entsteht, bei dem die jetzigen Impfstoffe nicht mehr (viel) helfen. Es bleiben also zwei Szenarien: entweder ist mit einer jährlichen Impfung basierend auf vorangegangenen Varianten zu rechnen - also ähnlich wie bei der Grippe, (und/) oder das Virus mutiert sich im Laufe der Zeit so, dass es "unschädlich" wird, also z.B. "nur" noch zu einer Erkältung oder einer Art grippalen Infekt führt.

    Ich finde finde manche der angewendeten Begrifflichkeiten für Leugner schon irgendwie grenzwertig. Nehmen wir mal den Begriff Querdenker. Der wird aktuell für jene genutzt die das Virus leugnen, es für eine Inszenierung der Regierungen halten, usw. Dabei ist in meinen Augen ein Querdenker jemand der eben abseits der allgemein gängigen Meinungen und Bahnen agiert und so z.B. auch für Fortschritt sorgen kann. Ohne die ganzen "Querdenker" die mal ein wenig gegrübelt, hinterfragt, geforscht, neues versucht und entwickelt haben, würden wir wohl noch mit Stöckchen werfen. Leider kann man das Querdenken aber durchaus auch negativ auslegen, da nicht jeder der "anders" denkt auch dem Fortschritt von Nutzem ist.

    Und Verschwörungstheoretiker, naja...ich glaube kaum das es hier bei uns ernsthafte Vertreter dieser Art gibt. Außer natürlich man zählt auch schon leichte Abweichungen der gängigen Meinungen dazu. Ansonsten sind für mich die Verschwörungtheoretiker jene, die die irrsinnigsten Theorien aufstellen und verbreiten. Also die Erfinder und Anhänger von z.B. Chemtrail, Menschenlager für Aliens, Fake-Mondlandung oder auch aktuell eben die gespritzte 5G Antenne Hirngespinsten. Es gibt eine Vielzahl an Verschwörungstheorien. Bei manchen davon gibt es aber durchaus auch einen wahren Kern, manche werden auch durch Regierungen gefördert indem diese z.B. Dokumente zurückhalten oder durch widersprüchliche Angaben für Verwirrung sorgen. Allerdings entfernt man sich durch immer mehr Leute und immer weitergesponnene Gedanken auch immer weiter von den "Kernen".

    Auch sind viele der "Verschwörungstheoretiker" selbst nicht von der These die selbst vertreten überzeugt, sondern erhoffen sich durch möglichst irrsinnige Theorien und angeblichen Beweisen möglichst viel Aufmerksamkeit. Manch einer kann durch regelmäßige Interviews, geschriebene Bücher und Publikationen auch recht gut davon leben.