Beiträge von Simitar

    Offene Enden können den Zuschauer dazu inspirieren eine Geschichte gedanklich in alle Richtungen weiterzuspinnen, Fans evtl auch dazu animieren via Fanfiction oder Kurzgeschichten selbst ein Ende zu verfassen. Auch bieten offene Enden die Möglichkeit die Serien oder Filme zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen, entweder direkt oder indirekt als Spin-off.

    Ich persönlich mag es dann aber doch gerne abgeschlossen. Vor allem bei Serien die über diverse Staffeln gehen finde ich es zu tiefst unbefriedigend wenn es keinen gescheiten Abschluss der Handlung gibt. Ich selbst möchte mir keine großartigenen Gedanken um die weitere Handlung machen müssen, ich möchte Serien und Filme bis zum Ende hin geniessen.

    Mich nervt es schon gewaltig wenn Titel aus Produktionsgründen (z.B. mangelnde Zuschauerresonanz) nicht fortgeführt werden und so zu keinem Ende kommen, da brauch ich nicht noch zusätlich Titel den die Zuschauer absichtlich im unklaren lassen. Sicherlich ist nicht jedes Ende auch automatisch gut, aber selbst ein weniger gutes Ende ist mir lieber als gar keins.

    Ob das gut war das die Sender ihn nicht mehr übertragen haben ist halt so eine Sache. Er kann diesen Umstand sicherlich gut verwerten und sich als Opfer der Medien bzw. bestimmter Sender oder sonstwas darstellen - macht er ja sonst auch gerne. Aber ich persönlich finde es nicht falsch und sogar nachvollziehbar. Wenn Trump in einem Rundumschlag das ganze System angreift und alles Mögliche ohne irgendwelche Beläge vorzulegen einer Verschwöungstheorie gleich in den Dreck zieht, dient das nun nicht unbedingt dem Land, eher wird es noch mehr gespalten. Von daher kann ich verstehen warum einige Sender das dann doch nicht weiter übertragen haben - ob das natürlich der Grund für diese Handlung war, sei mal dahingestellt.

    Naja, das war doch aber zu erwarten. Er äußerte ja schon vor Wochen und Monaten seine "Zweifel" bezüglich der Wahl, ließ offen ob er das Ergebnis akzeptiert, usw. Ich muss gestehen, es kam für mich recht unerwartet das Biden in einigen Staaten doch die Fürhung übernommen hat und jetzt auf der Zielgeraden ist. Ich hatte es anders erwartet, aber umso besser. Für mich ist Biden das kleinere Übel - ich glaube aber noch immer nicht daran, dass er das Ende seiner Amtszeit erlebt. Interessant aber vorhersehbar ist nun das Verhalten vom Trump und seinem Team. Das in Staaten mit knappen Vorsprung Bidens nochmal ausgezählt werden soll und darf ist vollkommen in Ordnung. Das Trump aber die Auszählungen stoppen möchte, in den Staaten in denen er nun zurückliegt, spricht Bände. Hier geht es wohl vorrangig um die Briefwahlstimmen, insbesondere um Jene die erst nach der Wahl eingetroffen sind bzw. evtl auch noch eintreffen. Ich kenne mich mit dem amerikanischen System nun nicht besonders aus, aber scheinbar hat das alles seine Richtigkeit und ist in den einzelnen Staaten entsprechend legitimiert.

    In seiner Rede von vorgestern (?) hat er jedenfalls mit allerlei Kuhdung um sich geworfen, indem z.B. Betrug oder Wahlmanipulation unterstellte. Man wolle ihm die Wahl stehlen, mit den legalen Stimmen hätte er ja sowas von gewonnen, usw. Dabei Schoss er sich dann auch wieder auf die Briefwahlen ein. Das ganze klang für mich jedenfalls nicht nach einer Person die erstmal geduldig die jeweiliegn Ergebnisse abwartet und dann erst ggf. dort wo es sinnvoll scheint und möglich ist zu den ihm möglichen Mitteln wie erneute Stimmauszählung greift. Stattdessen prangert er an und haut Vorwürfe und Unterstellungen heraus ohne irgendwelche Belege zu haben. Dann heizen er und seine Family noch die treuen Fans und Unterstützer an sich das alles nicht gefallen zu lassen. Dies führte wohl auch bei vor einigen Wahllokalen zum Aufmarsch seiner Anhänger, natürlich gerne auch bewaffnet - gehört sich ja so im wilden Westen.

    Ich bin mal gespannt wie dieses Drama weitergeht und ob Trump, wenn Biden wirklich gewinnen sollte, auch Kampflos das Feld räumt oder ob er sich quer stellt.

    Ich bin ja für Trump bzw Republikaner, aber ist es nicht müßig sich über sowas Gedanken zu machen?

    Jein, einerseits handelt es sich um ja zum Glück um die USA, also weit weg, nicht unser Bier. Andererseits global gesehen ist Trump halt eher schädlich für die Beziehungen zur EU und zu Deutschland, wie die letzten vier Jahre gezeigt haben. Mit Biden würde sich vieles sicherlich deutlich entspannen, aber auch er ist natürlich nicht der Heilsbringer. Biden ist aber in meinen Augen das deutlich kleinere Übel.

    Ich habe mir letzte Nacht den Spaß gegönnt und habe mir Teile der US Wahlnach angeschaut, bis 6 Uhr heute früh, dann hat es mich doch mal ins Bett gezogen.

    Es ist doch ein überraschend enges rennen zwischen Trump und Biden. Überraschend insofern, dass Biden ja in so ziemlich allen Umfragen halbwegs gut führte, auch in einzelnen Schlüsselstaaten wie z.B. Florida macht Biden einen guten Eindruck. Nun kam es eben doch anders und einige wichtige Bundesstaaten sind noch nicht final ausgezählt. Mit dem aktuellen Stand (ca. 13 UHR MEZ) führt Biden mit 224 zu 213 Wahlmännern noch knapp. Aber in 8 Staaten wird noch ausgezählt und in vielen davon hat Trump die Nase vorn, bei weit fortgeschrittenem Stand der Auszählungen.

    Unterm Strich denke ich das sich heute herauskristallisieren wird, dass Trump die Wahl gewinnent, wenn auch knapp. Vieles wird nun von des Ostküsten Staaten und denen des mittleren Westens abhängen. Einzig in Maine führt Biden aktuell recht klar, der Staat bringt aber auch nur 4 Wahlleute. In Wisconsin führt Biden nur sehr knapp. Im wichtigen Pennsylvania führt Trump recht klar. Es wird also heute und vielleicht noch die nächsten Tage spannend.

    Hierfür gibt es einen Grund, der liegt noch gar nicht so lange zurück und ist sehr einleuchtend. Ich empfehle "Schindlers Liste" zur emotionalen Verstärkung!

    Danke für die Empfehlung, hab ich aber schon einige Male gesehen, toller Film mit tollem Cast. Was hat das aber nun damit zu tun hat das unser föderalistisches System in Punkto Corona meiner persönlichen Meinung nach keine Glanzleistung ablegt? Bitte antworte nicht drauf, ich bin einfach nur dumm, ungebildet und so weiter, etc, usf...

    Das diese entsprechenden Eindämmungsmaßnahmen in China möglich sind liegt aber daran das diese Maßnahmen mit aller Härte streng durchsetzt und überwacht werden. Ganze Städte z.B. abzuriegeln und totale Kontrolle sind in Deutschland gar nicht möglich. Dazu fehlt das Personal und die technische Ausrüstung. Abgesehen davon, dass die Bürger direkt aufgebehren. Tun auch mehr als genug schon bei den aktuellen Maßnahmen.

    Zudem leben wir nicht in einem Ein-Parteien-Staat. Es gibt immer noch ein Parlament mit einer stabilen Opposition, die noch ein Wörtchen mitzureden hat. So sieht es in einer freien Demokratie wo verschiedene Ansichten erlaubt sind aus.

    Das ist halt der "kommunistische Vorteil". Die Regierung in China ordnet an, es wird befolgt, was die Bürger dazu sagen interessiert nicht. Wenn sie sich öffentlich kritisch zeigen oder gar Ärger machen, bekommen sie Probleme. Es ist also in China kein Problem ganze Millionenstädte oder Regionen unter Quarantäne zu stellen und komplett abzuriegeln, von heute auf morgen. Für den Kampf gegen Krankheit oder Seuche ist das ein ganz klarer Vorteil. Für die betroffenen Bürger natürlich nicht, vor allem nicht für jene die es wagen sich unzufrieden zu zeigen oder gar das ganze öffentlich zu kritisieren - letztere verschwinden ja dann auch gerne mal.

    In Deutschland geht das nicht - ist ansich auch gut so. Aber stattdessen haben wir einen Flickenteppich mit uneinheitlichen Regeln, bei dem es dann zudem immernoch ziemlich lange dauert bis man auf entsprechende Trends reagieren kann. Insgesamt eben auch nicht das Gelbe vom Ei. Immerhin haben wir es aktuell mit relativer Einheitlichkeit in Sachen Lockdown und Co zu tun. Freuen wir uns wenn es in ein paar Wochen an die Lockerungen geht. Ich Wette da will wieder jeder der erste sein.

    Warum eigentlich muss man solche Sprüche bringen und das sogar als Moderator? Diese dispektierlichen Sprüche helfen niemanden, außer den paar Spinnern, die innerhalb der Coronakrise einen auf Staatsstreich machen, siehe "Sturm" auf den Reichtstag. Innerhalb dieser Community haben wir schon genügend User mit "alternativen" Ansichten und auch einzelne Mods haben sich schon "ausgezeichnet". Und ja, es richtet auch Schaden an, weil sich mancher Mitleser hinsichtlich seiner Politiker (das Kasperletheater sind nämlich die Ministerpräsidenten) dann verunsichert fühlt und nur noch mehr Depri entsteht. Das nutzt dann auch nur wieder oben genannten Spinnern.

    Nun, ein ganz klein wenig Humor darf auch in Zeiten wie diesen noch sein, finde ich. Unsere Ministerpräsidenten haben sich im Laufe der Krise nicht unbedingt alle von ihrer besten Seite gezeigt. Ich erinnere mal an unser Föderalismus-Problem in dieser Sache. In einer Globalen Krise macht nicht nur jeder eigene Staat sein eigenes Ding, sondern auch alle Staaten innerhalb der EU, sogar die Bundesländer innerhalb Deutschlands, Teilweise sogar die einzelnen Kommunen innerhalb eines Bundeslandes. So waren z.B. die Reglungen in der Nachbarstadt anders als in der Heimatstadt und hat man die kurze Reise auf sich genommen musste man sich ggf. erstmal erkundigen, sofern das denn ging. Diese Durcheinander an Regelungen war verwirrend und schlicht unnötig. Unsere Minsterpräsidenten haben z.B. während der ersten Welle mit Verboten um sich geworfen, anschließend mit Lockerungen. Jeder wollte der erste sein, der beste, der tollste. Andere wollten sich nicht an weiteren Einschränkungen beteiligen, weil "wir haben ja die Probleme nicht die ihr habt". Eine sinnvolle Einigung zum Schutz der Bürger wurde so erschwert. Das Ergebnis sehen wir nun auch in unseren Zahlen. Eine zentralisierte Entscheidungsfindung ginge sicherlich wesentlich schneller von statten und man könnte auf Entwicklungen und Schwankungen wesentlich schneller und besser reagieren. Und sicherlich sind das auch nicht alles Menschenfreunde, sondern Freunde bestimmer Interessen oder Interessensgruppen. Was das allerdings mit meinem Rang hier zu tun hat, werde ich wohl nie verstehen.

    Edit: ich bin aber nochmal einer meiner Funktionern hier nachgekommen und habe deine Beiträge zusammengefügt.

    Ich habe auch keinen Kontakt mehr zu meinen Exen. Ich hätte aber gerne. Zur ersten hatte ich noch einige Jahre Kontakt, auch zu ihrer Family. Anfangs war das eher schmerzlich, danach aber durchauchs auch angenehm - zumal ich auch bestens mit der Familie ausgekommen bin. Leider ist das über die Jahre doch im Sande verlaufen - auch weil ich selbst seltenst von mir aus mit anderen in Kontakt trete. Mittlerweile habe ich hier auch keine Adresse oder Nummern mehr. Ich wüsste aber, würde ich mich melden, würde ich nicht auf Ablehnung stoßen - und natürlich auch umgekehrt, würde man sich bei mir melden.

    Bei einer anderen Beziehung war der Kontakt praktisch von heute auf morgen weg. Selbst auf Geburtstagsgrüße wurde nicht mehr reagiert, das fand ich sehr schade und auch sehr respektlos.

    Ich persönlich denke, wenn man nicht im totalen Krieg auseinandergeht oder Fremdgehen, Gewalt oder ähnlich schlimme Dinge der Grund für das Aus der Beziehung waren, sollte man schon versuchen einen gewissen Grundkontakt aufrecht zu erhalten. Vor allem dann wenn man viele Jahre gemeinsam verbracht hat, sollte es die Höflichkeit und auch der Respekt dem Ex-Partner gegenüber erlauben, zumindest ab und an mal ein paar Grüße zu versenden, und seis nur zum Geburtstag.

    1. Ich habe hier mal noch etwas aufgeräumt. Die Beiträge die nicht zum Thema gehörten und jene die sich ggf. darauf bezogen haben, habe ich mal entfernt.

    2. Willkommen im 2. landesweiten Lockdown! Oder auch Teil-Lockdown, oder Wellenbrecher-Shutdown, oder Lockdown light.

    Da ist er nun, der zweite Lockdown, dieses mal nicht ganz so umfassend wie noch der erste, dafür haben wir ihn den ganzen November. In zwei Wochen wollen Merkel und ihr Kasperletheater wieder zusammenfinden um die dann aktuelle Lage zu besprechen. Sollten die Neuinfektionszahlen durch die jetzigen Beschränkungen nicht abnehmen, könnte es auch zu weiteren Beschränkungen und/oder zu einer Ausweitung des Lockdowns auf den Dezember hin kommen.

    Ich denke wenn dieser Lockdown jetzt was bringen sollte, sollte man nicht wieder zu früh lockern, sonst war das alles wieder für die Katz, die Zahlen würden evtl schnell wieder steigen und Anfang 2021 haben wir dann Lockdown die Dritte. Also lieber etwas abwarten und lieber auch ein - zwei Wochen länger mit den Beschränkungen leben und nicht sofort sobald die Kurve leicht nach unten schwenkt sofort wieder alles aufheben. Das Problem mit Covid19 ist immernoch die recht lange Inkubationszeit, also das was wir heute an Zahlen sehen, ist eigentlich der Stand von vor 1-2 Wochen.

    Viele Restaurantbetreiber haben das Jahr bereits abgeschrieben oder beendet. Hier in meinem Ort gibt es welche die machen dieses Jahr gar nicht mehr auf. Einige bieten jetzt Lieferdienste an, andere hier in der Umgebung werden kreativ und haben jetzt Shops eröffnet, in denen man ihre Spezialitäten wie z.B. hausgemachte Soßen oder Gewürzmischungen erwerben kann. Selbst unser Mäcces ist bereits am Überlegen das Restaurant dieses Jahr nicht mehr zu eröffnen und stattdessen bis Ende des Jahres nur noch den McDrive anzubieten (Jetzt wo sich dann alle Mitarbeiter darum kümmern, geht es auch mal schnell bei denen)

    Ich persönlich bestelle aktuell im Schnitt etwas einmal die Woche was zu essen. Bisher immer nur beim örtlichen Pizzadienst, aber ich habe nun vor auch unsere lokalen Restaurants zu unterstützen, wenn sie jetzt einen Lieferservice anbieten. Ich denke wenn das andere auch so handhaben, dürfte es den Schaden zumindest ein klein wenig abmildern.

    Ich hatte eigentlich vor mir das Spektakel anzuschauen, sofern es denn geht. Tatächlich bin ich sehr Interessiert an den Reaktionen von Trump bei Sieg oder Niederlage. Wobei das mit Sieg oder Niederlage auch eine ganze Weile dauern kann. Es wurde ja schon angekündigt das es Tage oder gar Wochen dauern kann bis ein Endergebnis feststeht.

    Mit ein paar wenigen Ausnahmen wie z.B. Wild esse ich so gut wie alles an Fleisch oder habe es zumindest schon probiert. Die Klassiker Rind, Schwein und Huhn stehen bei mir dabei oben auf dem Podest. Ab und zu, vor allem zu Feiertagen oder sonstigen Festlichkeiten weiche ich aber auch gerne mal ab und gönne mir mal Ente oder Lamm. Mir schmeckt aber auch Pferd recht gut. Ich kam zwar bisher noch nicht oft in den Genuss, aber das Fleisch schmeckt mir. Weniger begeistert bin ich von Pute, die versuche ich immer zu meiden.

    In Sachen Lieblingsgerichte sind bei mir auch die Klassiker weit oben vertreten, allen voran Schnitzel in diversen Varianten und natürlich mein Allzeitfavorit Currywurst! Ansonsten liebe ich Geschnetzeltes (am liebsten mit Brokkoli und Blumenkohl), Hackfleisch in allen Variationen, ob in Bolognesesoße oder als klassische Frikadelle, Gulasch und natürlich Rouladen. Steak gibt es bei mir nur sehr sehr selten. Wenn dann aber durchgebraten, evtl noch leicht rosa.

    Aufschnitt gibt es nur sehr selten bei mir, wenn überhaupt dann nur Salami oder eine leckere Schinkenwurst. Aufs Brötchen packe ich mir lieber eine Frikadelle, Hähnchenstreifen oder aber gute zwei Zentimeter Mett.

    Ich finde auch die Beschlüsse der Konferenz gestern insgesamt... hmh... ich finde kein diplomatisches Wort dafür.

    Ich halte nichts davon den Einzelhandel (vorallem die großen Ketten) und die Einkaufszentren krampfhaft offen zu halten. Dafür gibt es Onlineshops. Vielleicht sollte man dann nur die kleinen (Inhaber geführten) Läden offen lassen, die eben kein Onlineangebot haben.

    Mich macht es traurig und wütend, dass die komplette Kultur- und Veranstaltungsbranche gearscht ist, obwohl dort umfassende Hygienekonzepte eingerichtet und erprobt wurden und viele Künstler keine Chance auf die ausgelobte Hilfestellung haben. Deutschland wird leider ein verflucht kulturarmes Land werden in Zukunft.

    Auch die Gastronomie zu schließen halte ich für falsch. Auch dort greifen Hygienekonzepte und beschränken damit allein die Masse an Leuten, die aufeinandertrifft. Ich vermute (leider!), dass dann eben viele uneinsichtige Menschen eher auf private Zusammenkünfte greifen werden und dort lässt es sich eben nicht kontrollieren wieviel Leute da zum Kaffeeklatsch zu eng in unbelüfteter Butze zusammensitzen.

    Und von den schwammigen und rumeiernden Ideen für Schulen und Kindergärten fange ich mal gar nicht erst an. Zweifach betroffen, als Mutter eines Grundschulkindes und Mitarbeiterin einer Schule mit 1200 Schülern, kann ich da nur noch fassungslos mit dem Kopf schütteln.

    Den größeren Einzelhandelsketten geht es auch nicht unbedingt viel besser, man denke nur an Galeria Kaufhof, die zuerst durch Missmanagement zerlegt wurden, nun kommt noch die Coronakrise dazu, dürfte unterm Strich der Todesstoß sein. Die Onlinehändler freuen sich gerade nen Ast ab, allen voran Amazon, die wohl gerade das Geschäft ihres Lebens machen dürften. Je nachdem wie lange die Coronakrise noch geht und wie oft es evtl noch zu Lockdowns kommt bzw. ob mögliche künfige Lockdowns evtl noch schwerwigender ausfallen werden, dürfte dies vermutlich für viele Einzelhändler neben dem zunehmendem Onlinegeschäft, ein weiterer Sargangel werden.

    Aber auch wenn die Einzelhänlder nun nicht direkt betroffen sind von den Schließungen, viele dürften den Lockdown trotzdem zu spüren bekommen. Es ist nicht mehr so viel los, die Leute gehen weniger raus und weniger in die Geschäfte. Ich hab das z.B. im Frühjahr bei uns gemerkt. In den Städten haben die Fahrradhändler ein gutes Geschäft gemacht, viele Leute sind auf Fahrrad und E-Bike umgestiegen - u.a. weil kein Urlaub, daher Geld übrig, oder aber weil die nicht mehr mit den Öffis zur Arbeit fahren wollten. Hier im eher ländlichen Raum blieb dieser Boom bei vielen Händlern, so auch bei uns aus. Auch noch nach dem Lockdown war im April und Mai im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich weniger los - erst Juni / Juli wurde es hier wieder etwas mehr, dann waren aber viele Modelle oder Teile nicht mehr lieferbar.

    Aber aktuell leidet vor allem die Gastronomie, mindestens ein weiterer Monat in dem sie nicht öffnen dürfen. Trotz der versprochenen Hilfen vom Land, dürften dies einige nicht überleben. Ich denke mal das die unter den wenigen schwarzen Schafen der Branche leiden, die sich eben nicht an die Verordnungen gehalten haben. Man denke dabei an die vielen Feiern und Partys der letzten Wochen und Monate, die immer wieder durch die Nachrichten geisterten. Vieles davon lief eben auch in Gaststätten, Clubs, Resaturants und Co. Hätten die Betreiber sich an die entsprechenden Regeln gehalten, hätten solche "Massenveranstaltungen" nicht stattfinden dürfen - es gab sie aber doch und sie waren vielfach Auslöser für steigende Infektionszahlen. Nach außen hin demonstrieren auch die schwarzen Schafe die Einhaltung der Regeln, aber scheinbar hat man es insgeheim doch nicht so ernst genommen. Ich kann die Politik daher schon verstehen, wenn sie da jetzt nen Riegel vorschieben wollen, ich hätte es aber auch anders gehandhabt. Ich hätte Restaurants und Co offen gelassen, aber ich würde jeden Betreiber der sich dann doch über Regeln hinweg setzt mit drakonischen Strafen belegen: bei Verstoß gegen die Regeln zum einen sehr hohe Geldstrafen und die anschließende Schließung des Betriebs bis zum Ende der Krise.

    Das ist eben das Kernproblem. Es gibt Regeln und es gibt die Strafen für Verstöße. Letztere aber nur auf dem Papier. Zum Einsatz kamen sie viel zu selten, wenn überhaupt. Nun dürfen wieder alle darunter leiden, dass der Staat nicht für die Einhaltung der Regeln sorgt und sich einige Affen weigern sich an eben diese Regeln zu halten.

    Holy shit... Ab morgen wird Klopapier wieder ausverkauft sein...

    Bei uns ist es tatsächlich schin wieder ausverkauft. Ist mir ein Rätsel warum es die Händler zulassen das Leute mit vollgepackten Einkaufwagen voller Toilettenpaier aus dem Geschäft laufen. Ich bin ja dafür: wer Toilettenpaier hortet weil er zu dämlich ist zu Begreifen das dies maximal unnötig ist, der darf erst dann wieder einkaufen, wenn der alles verbraucht hat. Also wenns sein muss, müssten die Leute dann eben auch ihr Klopapier fressen.

    Wir sollten mal ein Schlag die Roten im Sinne von Schlag den Raab veranstalten. Also mit mehreren kleinen Aufgaben, neben dem Würfeln dann z.B. noch kleine Onlinespielchen mit ins Programm nehmen. Dem Gewinner winken dann 10k Münzen oder so. Das wäre doch mal nett!

    Ich hätte dazu eine Frage. Woran könnte es liegen, dass Menschen bei diesem Thema aus der Reihe tanzen und nicht (oder nicht mehr) fromm jede Regel befolgen/befolgen wollen?


    Klar trägt Ignoranz und Egoismus seinen Teil dazu bei, aber sich darüber zu beschweren dass diese Eigenschaften Teil des Menschen sind, da kann man sich auch darüber beschweren, dass das Meer blau ist.


    Ich meine abseits davon. Welche Gründe, Motive oder Überlegungen dafür könnte es geben?

    (Es sei denn, ihr seid der Ansicht, dass wir alle verrückt geworden sind, oder es immer schon waren. Da kann man dann ja schlecht drüber diskutieren! :D)

    Neben den von Anderen genannten Gründen dürfte auch ein Punkt sein: Mich trifft das ja sicherlich nicht. Ich kenne keinen der erkrankt ist, ich fühl mich gut, also warum soll ich mich anstecken bzw selbst krank sein? Also, warum an die Spielregeln halten, die sind doch für mich unnötig.

    Und ja, viele betrifft es tatsächlich nicht und viele werden auch nicht mit der Krankheit in Kontakt kommen, bzw. sind es bis jetzt noch nicht. Das bestärkt diese Leute in ihrer Meinung und in ihrem Handeln.

    Ich sehe es bei uns im Laden. Jeder zweite will ohne Maske reinkommen, trotz dickem Schild in der Eingangstür. Spreche ich sie auf das warum an kommt dann: ja, liegt im Auto, aber ist in einem kleinen Geschäft ja nicht nötig, ich bin ja alleine, usw. Die Gedankengänge reichen bei den Leuten scheinbar nicht über die eigene Person hinaus. Das sie sich z.B. vielleicht schon im privatem Umfeld oder aber bei Besuchen in anderen kleinen Geschäften, die sie ebenfalls ohne Maske betreten haben, angesteckt haben könnten, sie evtl Glück haben und von ihrer Erkrankung nichts merken, aber durchaus in der Lage sind andere anzustecken, kommt denen gar nicht in den Sinn. Ebensowenig das so durch ihr fahrlässiges Handeln vielleicht Personen aus Risikogruppen anstecken könnten, die dann vielleicht nicht so ein Glück haben.

    Die Krankheit wäre in der Zwischenzeit sicherlich nicht verschwunden, aber es gäbe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich weniger Fälle, würden sich die Leute an die Regeln halten und mal eine Weile auf Reisen, Partys und co verzichten.

    jetzt bekommen wir einen neuen Lockdown, wenn auch mit etwas weniger Einschnitten. Ich gehe mal davon aus das die Zahlen im November wieder etwas heruntergehen. Dann wird wieder gelockert und viele Leute werden spätestens dann wieder auf Maske, Abstand und dergleichen Pfeifen, was dann wieder in steigenden Zahlen resultieren wird.

    Mir geht es recht ähnlich. Ich habe im Laufe der Jahre vieles angefangen, hatte dabei anfangs auch immer meinen Spaß, aber der Flaute dann auch in den meisten Fällen recht schnell wieder ab. Die Hauptgründe waren dabei: das Interesse wurde wieder weniger, das Hobby wurde zu teuer, Langeweile kam auf oder es kam schlicht was neues hinzu.

    Gerade für Leute die grundsätzlich ein breit gestreutes Interesse haben ist es in meinen Augen schwierig sich auf ein paar Gebiete zu beschränken, vor allem weil es besonders heutzutage auch eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt. Man schnuppert in vieles nur oberflächlich hinein, taucht aber nicht wirklich darin ab. Ich kenne Leute die haben nur ein einziges oder evtl 2-3 Hobbies, investieren aber auch sehr viel Zeit und Geld in diese und gehen voll darin auf. So hat da z.B. jemand aus meinem Bekanntenkreis eine große Modellbahnanlage aufgebaut und diese über Jahrzehnte ausgebaut. Der kennt jedes Modell, jede Ausführung, jedes Gleis und inzwischen hat er an die 100k € in dieses Hobby investiert. Ich für meinen Teil interessiere mich auch dafür, schrecke aber vor der vielen Abreit und den nötigen Ausgaben zurück - neben anderen Aspekten ist das der Grund warum meine kleine Anlage nicht über die Planungsphase und erste Versuche hinausgekommen ist.

    Stattdessen habe auch ich eher mehr Tätigkeiten die ich als Hobby bezeichne, manche davon nehmen mehr Zeit ein, manche deutlich weniger. Auch gibt es bei mir Sachen die immer mal wieder eine gewisse Zeit lang interessant werden.

    Zu den regelmäßigen Hobbies meinerseits zählen z.B. die ACG. Seit bald 20 Jahren ist diese ein fester Bestandteil meines Lebens in das ich immer wieder gerne meine Zeit investiere. Und dann natürlich noch das Zocken - wobei es auch hier wieder das problem des massiven Angebots gibt.

    Zu den etwas unregelmäßigeren Hobbies zähle ich z.B. die Astronomie. Ich packe mein Teleskop immer wieder gerne raus, es gibt aber auch Phasen in denen ich dann trotz guter Bedingungen doch nicht rausgehen möchte. Auch Anime zähle ich zu diesem Bereich. Mal schaue ich Einen nach dem Anderen, dann monatelang keinen einzigen. Wieder neu hinzugekommen ist Lego bzw. Cobi. Das basteln macht spaß und entspannt. Da habe ich momentan viel Freude dran, aber auf Dauer wäre das zu teuer und irgendwann habe ich die für mich interessanten Modelle erstmal wieder durch. Immer mal wieder greife ich auch meine Steinchen und Fossilien wieder auf, leider habe ich hier kaum noch Bezugsquellen und gerade in diesem Bereich ist das Internet als kaufplattform eher mäßig brauchbar. Steinchen will ich sehen und in den Händen halten bevor ich zuschlage.

    Und dann gibt es noch Hobbies die ich mal angefangen habe, aber entweder wieder aufgegeben habe oder nur noch sehr sehr selten aktiv verfolge. Früher habe ich z.B. mal Briefmarken gesammelt, interessiert mich heute gar nicht mehr. Das Gleiche mit Pokemon Karten. Münzen werden selten noch interessant für mich. Musik - Keyboard und Kalimba nenne ich mein Eigentum. Ich habe aber kein Interesse daran mir das Notenlesen beizubringen, so krame ich die Instrumente auch nur alle paar Jahre mal raus und klimpere vor mich hin. Modellbahn, ich möchte mehr, aber es geht nicht. Und und und. Mir fällt schon gar nicht mehr alles ein was ich mal angefangen habe.

    Aber generell denke ich, es kommt auch gar nicht darauf an ob man ein oder zwei Hobbies verfolgt, oder mehrere. Oder ob man voll und ganz in die Materie eindringt oder nur oberflächlich. In meinen Augen ist es das Wichtigste, dass man in der Zeit in der man sich mit etwas befasst auch spaß daran hat. Wenn dann das Interesse an einem Hobby doch drastisch steigen sollte, kann man Zeit und auch Geld immernoch investieren. Man kann ja jederzeit mit etwas anfangen. Es gibt viele die fangen erst im Rentenalter damit an sich für etwas bestimmtes zu begeistern. Ein Kunde von mir z.B. hatte nie Interesse an Radtouren bzw überhaupt am Radfahren. Seit er Rentner ist fährt er jeden Tag bei Wind und Wetter, kauft sich alle zwei Jahre ein neues Fahrrad bzw. E-Bike und fuhr seit Renteneintritt über eine halbe Million Kilometer mit dem Rad durchs Land.

    Bis es eine Impfung gibt werden noch viele Monate vergehen. Und dann will der Impfstoff für eine Pandemie hergestellt werden, nicht für einen halbwegs lokalen Krankheitsherd mit überschaubarer Zahl an möglichen Empfängern. Die ersten Impfdosen werden daher vor allem an Risikopatienten und medizinisches Personal gehen. Bis die Impfung auch für die breite Bevölkerung der unterschiedlichen Länder zur Verfügung steht, dürfte es noch ein paar weitere Monate dauern.

    Ich für meinen Teil werde aber generell abwarten und erstmal schauen wie die Impfung so wirkt und wie es mit der Verträglichkeit und der Schutzdauer aussieht. Aber langfristig gesehen würde ich mich wohl auch impfen lassen.

    Ich bin mal gespannt ob und wenn ja, zu welchen Beschlüssen heute Merkel und ihr Kasperletheater kommen. Es ist ja bekanntlich ein neuer Lockdown Light oder auch Wellenbrecher Shutdown im Gespräch. Dabei soll es dann neue Kontaktbeschränkungen geben, an die sich sicherlich viele weiterhin nicht halten werden. Bars, Clubs, Restaurants und Co werden wohl wieder schließen müssen und dürften damit wohl die Hauptleittragenden der Pandemie werden. Die ersten Resaturantbesitzer laufen ja auch schon wieder Sturm gegen eine mögliche Entscheidung in diesem Punkt. Immerhin darf wohl dieses Mal, anders als noch im Frühjahr, der Einzelhandel bei entsprechenden Schutzmaßnahmen geöffnet bleiben. Man darf gespannt sein was da heute noch alles aufs Papier kommt und welche Ministerpräsidenten wieder ihre eigenes Ding durchziehen wollen bzw. welche Gerichte wieder irgendwelche Regeln kippen wollen.

    Ich halte einen solch neuen Lockdown für nötig, aber unnötig. Unnötig da man sowas hätte vermeiden können, würden sich die Bürger des Landes mal an die Regeln halten, bzw würde es für Verstöße endlich mal saftige Strafen geben.