Beiträge von Simitar

    In NRW sind Veranstaltungen über 1000 Besucher abgesagt. Das Ganze unbefristet. Demnach findet die DoKomi nach aktuellem Stand der Dinge nicht statt. Sollte diese Verordnung aber noch befristet oder gar wider aufgehoben werden, sieht die Sache natürlich wieder anders aus. Da die Veranstalter aber planen müssen wird es wohl in den nächsten Tagen und Wochen nähere Informationen geben.

    In meinem 25k Einwohner Kaff gibts es jetzt auch die ersten 4 bestätigten Fälle, Österreich Urlauber.

    Ich spiele schon seit Jahren das Spiel Plaque Inc., wo u.a. auch hin und wieder diverse Reaktionen und Maßnahmen von Ländern persifliert werden und finde es schon gruselig wie nah diese an die aktuelle Realität heranreichen.

    Einziger Unterschied ist, dass im Spiel Deutschland zu den Industrieländern gehört, die viel Geld in die Forschung eines "Heilmittels" investieren. In der Realität halten sich da die Investitionen in einen Impfstoff von deutscher Seite eher in Grenzen und die zuständige deutsche Forschungsministerin ist abgetaucht.

    Da ich das auch gerne mal spiele, hab ich da auch schon die eine oder andere Parallele erkannt. Aber natürlich kann man ein Spiel nicht mit der Realität vergleichen.

    Das unsere Minister gerne mal abtauchen ist ansich auch kein Geheimnis, die lernen halt von Merkel, die macht das bekanntlich gerne.

    Im übrigen wundert mich das die Zahl der Erkrankungen in China praktisch kaum noch steigen. Ich glaube kaum das die Welle dort schon abgeebbt ist, eher vermute ich das man es, wie schon ein paar mal gesagt, dort nicht so mit der Wahrheit hat, also nach außen hin zumindest.

    Und es gibt den ersten toten Deutschen. Allerdings weit weg. Denn der Erkrankte reiste vor einer Woche nach Kairo und ist dort gestorben.

    Mich wundert es ja doch ein klein wenig, das Deutschland bei nun bei knapp 1000 bestätigten Fällen bisher noch keine Todesfälle durch Covid-19 hat. Während in anderen Ländern, schon bei geringerer Anzahl der Infizierten die ersten Toten gelistet wurden. Spitzenreiter in der EU ist dabei Italien mit aktuell 233 Verstorbenen bei rund 5900 Erkrankungen. In Frankreich bei ähnlicher Anzahl wie in der bekannten Infektionen gibt es immerhin 11 Tote zu beklagen, Spanien hat bei rund 600 Fällen 17 Tote, die Niederlande bei rund 200 Fällen schon 2 Tote. Bei uns spricht man aktuell von zwei Patienten mit schweren Verläufen.

    Immerhin hat unser bester Gesundheitsminister aller Zeiten heute empfohlen, Veranstaltungen über 1000 Besucher vorerst abzusagen. Da es aber nur bei einer Empfehlung bleibt, können die Bundesliga Stadien auch weiterhin gut gefüllt sein. Bin mal gespannt was die nächsten Spieltage so mit sich bringen.

    Man stelle sich mal vor, es würde sich um eine schlimmere Erkrankung handeln, mit Sterblichkeitsraten von um die 10% oder gar mehr (Covid 19 liegt ja aktuell irgendwo zwischen 2 und 4 %, genauere Daten gibt es noch nicht wirklich), dann würden die aktuellen Handlungen und Reaktionen der Verantwortungsträger in einem Desaster enden. Nimmt man das Coronavrius mal als Testfall für Pandemien haben viele Regierungen (auch unsere) und Gesundheitsbehörden wie die WHO (aber auch nationale) bis jetzt keine gute Arbeit geleistet.

    Aber wenn selbst Mediziner sagen, dass der einzige wirklich große Unterschied zwischen dem Coronavirus und der Grippe darin besteht, dass es noch kein Impfstoff gegen Corona gibt.

    In den Medien (egal welche) wird gerne von "Experten" gesprochen. Das Problem, was ist denn nun ein Experte? Ein Hausarzt, ein Virologe oder was? Wenn ich mir die Medien anschaue (zu diesem aber auch zu anderen Themen) scheint mir irgendwie jeder ein Experte zu sein, bis hin zum Studenten.

    Leider ist es aber auch so, dass selbst unter den Experten scheinbar unterschiedliche Meinungen vorhanden sind. Die einen sagen "nicht so schlimm", die anderen widersprechen dem und fordern, Corona-Ferien für Schüler, Reisewarnungen oder gar Verbote. Dieses hin und her, die Tatsache das es keine einheitliche Sichtweise oder gar belegbare Fakten für irgendeine Seite gibt, gepaart mit reisserischen oder beschwichtigenden News der Medien, führen zu Verunsicherung der Bevölkerung. Und wenn man dann noch die Twitter-Hashtags verfolgt, ist eh alles verloren. Auch was die Zahl der Infizierten betrifft bekommt man keine klare Antworten. Die einen nennen eine Zahl, von anderer Stelle hört man andere Zahlen. Die Faktenlage ist in meinen Augen also eher Richtung mangehalft.

    Diese Verunsicherung führt dann eben auch zu panikartigen Handlungen wie z.B. den Hamsterkäufen. Man möchte vorbereitet sein, für alle Fälle. Ich kann es den Leuten eigentlich nicht einmal verübeln, auch wenn ich es stark übertrieben finde. Die Bevölkerung will schlicht und einfach vernünftig informiert werden.

    Die Frage ist nun, nimmt man diese Erkrankung nun ernst oder nicht. Oder, soll man sie ernst nehmen oder nicht. Je nachdem müsste man handeln. Würde man sie ernst nehmen, wäre sie so gefährlich wie mancherorts beschrieben, dann müsste man auch vollkommen anders handeln, dann müsste mit aller Kraft versucht werden die Ausbreitung einzudämmen oder zumindest zu verringern. Dazu gehören dann Reisebeschränkungen oder Verbote, Verbote von Veranstaltungen, Quarantäne von Infektionsgebieten und und und. Also im Prinzip vieles von dem was in anderen Ländern bereits praktiziert wird, hier aber als übertrieben belächelt wird. Man müsste auch neben den bekannten Fällen jene einrechnen, die sich schon angesteckt haben, aber von ihrem Glück nichts wissen und natürlich auch eine gewisse Dunkelziffer. Denn die Zahl 670 (aktuell bekannte fälle in Deutschland) ist jetzt schon veraltet, das war sie schon als sie niedergeschrieben wurde.

    Vorkehrungen werden aktuell nur von Betrieben getroffen, jene die ihre Mitarbeitet soweit möglich von zu Hause arbeiten lassen. Von Seiten der Poltik gibt es nichts neues, nur ein Reagieren, keine (pro)aktiven Maßnahmen. Ich habe das Gefühl, man will das aussitzen. Warten auf wärmeres Wetter mit der Hoffnung das es dann ähnlich läuft wie bei der Grippe, die sich in sommerlichen Temperaturen ja auch eher schwer tut. Vielleicht wird es so ablaufen, aber vielleicht auch nicht.

    In der Tat finde ich da die wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Coronavirus interessanter zu beobachten als die Auswirkungen des Virus an sich. Hat da natürlich vor allem auch mit China zu tun, wo nochmal deutlich wird wie sehr wir von der chinesischen Industrie abhängig sind.

    Da sieht man mal was so alles aus China kommt. Ist aber eben auch zum größten Teil selbstverschuldet. Die Fertigung wird zunhemend nach China (oder in andere billige Staaten) ausgelagert, Ressourcen und Material hauptsächlich von dort bezogen. Natürlich alles aus teilweise fragwürdigen Kostengründen und weil der Verbraucher hier gerne alles möglichst billig kaufen möchte (Also mal abgesehen davon das viele billig hergestellte Produkte hier in Deutschland trotzdem teuer verkauft werden)

    Und dann erdreistet sich so ein Virus ein paar Menschen zu infizieren und Produktion samt Versand liegen flach. Wer kann denn bitte sowas ahnen? Unsere Führungskräfte in Wirtschaft und Politik scheinbar nicht. Nun fallen Prouktionen aus, Lieferungen kommen nicht an und es drohen Versorgungsengpässe. Besonders interessant wird es dann mit medizinischen Artikeln und Grundstoffen für Medikamente, bzw auch Medikamente selbst, weil auch da vieles in China produziert wird.

    Unser Gesundheitsheld Jens Spahn hat vor kurzem zumindest einen halbwegs brauchbaren Satz abgelassen, als er meinte "wir müssen wieder mehr in der EU produzieren". Ich persöhnlich würde gar empfehlen kritische Güter wie z.B. Medikamente generell hier fertigen zu lassen und nur das allernötigste von außerhalb zu beziehen, damit man im Krisenfall nicht von der Versorgung abgeschnitten wird. Aber das würde vermutlich die Industrie nicht mitspielen, denn sie würden nen Cent weniger pro Pille verdienen.

    Aber auch in anderen Gebieten wird die Versorgungslage langsam bedenklich, z.B. in der Automobilindustrie, da kommt ja auch viel aus China. Generell muss da langsam mal ein Umdenken stattfinden, denn so etwas wird wieder passieren. Die bekannte Frage ist auch in diesem Fall nicht ob, sondern wann.

    Sogar Pro7 bringt heute ein Spezial zum Coronavirus. Wenn die dann die Galileo Mystery Leute dran lassen, stellt sich am Ende heraus, das es dieses Virus gar nicht gibt. Man darf also gespannt sein.

    Interessant finde ich gerade die Hamsterkäufe in einigen Gegenden. Selbst hier bei mir habe ich heute beim Einkaufen zwei Leute vor mir an der Kasse gehabt, die ihren Einkaufswagen voll mit Konserven hatten. Einige Regale und Fächer waren auch schon leer. Aber nicht zu vergleichen mit der Situation anderen Orts, wo wirklich nix mehr in den Regalen zu sein scheint. Problematisch scheint die Lage bei Desinfektionsmitteln und Toilettenpapier zu sein. Letzteres war sogar hier aufm Land ausverkauft (bis auf die extra teuren Marken). Generell find ich es ja nicht falsch für den Fall eines Falles Lebensmittel für 2-3 Wochen im Hause zu haben (habe ich auch, aber generell, nicht erst jetzt seit dem Coronavirus), aber was da nun einige veranstalten finde ich doch arg übertrieben.

    Mal abgesehen vom tatsächlichen Gefahrenpotential des Virus, bin ich generell auch sehr gespannt was unsere Regierung so treiben wird, sollte sich das Virus weiter verbreiten. Die Infektionsketten können jedenfalls mit zögerlichem und verspätetem Reagieren nicht gesprengt werden.

    Achja, falls jemandem die Lebensmittel ausgehen: ich verkaufe meine Dose Ravioli für 50€, die Instantnudeln für 10€ und die Rolle Klopapier (unbenutzt) für 25€.

    Kleiner Scherz am Rande

    Nachdem nun einige Zeit ins Land gegangen ist, gibt es ein paar Updates.

    • Die Tickets für das Sommerfest sind ab jetzt im Shop und können dort gekauft werden!
    • Zudem wurde der Startpost von mir editiert und mit den neusten Informationen zum Sommfest gefüttert. Updates gab es bei der Übernachtung und den Kosten. Weitere folgen demnächst.
    • Und zu guter Letzt: es gibt jetzt einen Forenbereich speziell für das Sommerfest, in dem ihr euch informieren, diskutieren und Fahrgemeinschaften bilden könnt.

    Das amerikanische CDC hat gestern einen Fall bekannt gegeben, wo eine Frau aus Kalifornien sich auf unbekannte Weise mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Die Frau war nirgendwo verreist und schien auch keinen Kontakt mit anderen Personen gehabt zu haben, die den Virus in sich haben. Ähnlich auch bei einem Fall aus Japan, wo eine ältere Frau unerklärlicherweise den Virus hatte und ebenso nirgendwo verreist war.

    Von solchen Fällen habe ich auch schon gelesen. Entweder erinnern sie sich nicht mehr an Kontaktpersonen oder der Kontakt war ohne Symptome. Wenn es aber im Zeitraum von 2-3 Wochen wirklich zu keinem Kontakt mit anderen gekommen ist, wird es interessant. Gerade im Falle der Amerikanerin. Wo hat sie es dann her? Ist die Inkubationszeit doch viel Länger als gedacht. Oder verbreitet sich das Virus als Aerosol weitflächig durch die Luft (wäre eher schlecht). Eine andere Idee ist auch das die Tests nicht wirklich aussagekräftig sind. Es gab ja schon Tests die negativ waren (auch mehrfach), die Personen erkrankten aber trotzdem. Oder aber die Tests schlagen auch auf andere Viren aus der Familie der Coronaviridae an.

    Ich füge deine Beiträge mal zusammen, weil Doppelpost und so.

    Der Wahn bricht wohl deshalb an einzelnen Stellen aus, weil am Anfang zu sehr beschwichtigt wurde, um der Panikmache im Netz entgegen zu wirken. Leider hat in der Zeit eine Art Schwarz/Weiß-Betrachtung Einzug gehalten, also wurde statt unverhältnismäßigen Maßnahmen teilweise gar nichts getan.

    Grenze dicht war natürlich Quatsch, aber Maßnahmen wie eine Belehrung (paar Tage zu Hause bleiben, bei Krankheitssymptom Telefonnummer anrufen und eventuell testen lassen) für Rückkehrer aus dem Ausland hätte man schon seit 4 Wochen tun können. Da hätten vielleicht schon ein paar Ansprachen im Radio Wunder gewirkt und das eine Ehepaar wäre vielleicht nicht zum Karneval gegangen.

    Da kann ich nur zustimmen. Von den offiziellen Stellen aus Deutschland kam von Anfang an nur Beschwichtigung. Weit weg, alles nicht so schlimm, alles im Griff, usw. Das ist ebenso kontraproduktiv wie die Paniknews, Bilder und Videos die man u.A. in den sozialen Medien sehen kann. In unseren Medien das gleiche. Auf der einen Seite Horrormeldungen, auf der nächsten liest man: alles nicht so wild. Es fehlen Fakten. Gut...wirkliche Fakten gibt es aktuell noch nicht, da noch zu wenig erforscht, aber die vielfach milden Verläufe gehen z.B. unter.

    Leider hättest Du Dich anscheinend nicht richtig verhalten, falls Dein Kumpel positiv gestestet geworden wäre. Du wärest besser zu Hause geblieben und hättest Deinen Hausarzt einfach benachrichtig und informiert, dass Du Dich eventuell bei Deinem positiv getesteten Kumpel angesteckt hast und einige Zeit zu Hause bleibst.

    Generell gibt es zumindest hier im Lande viele Leute die auch bei Erkrankungen weiter ausgehen, freunde besuchen oder eben zur Arbeit gehen. Natürlich nicht nur jetzt, sondern generell bei Krankheitsfällen. Ein wirklich krasses Beispiel war vor vielen Jahren mein Arbeitskollege. Hatte Grippe, war bei Arzt und wurde für zwei Wochen krankgeschrieben. Was macht er? Richtig! Direkt nach dem Arztbesuch wieder zur Arbeit. Da stand er dann im Laden, komplett fertig, mit knapp 40° Fieber, am schwitzen wie wild und bediente Kunden. Mehrfachen Aufforderungen von mir und meinen Kollegen doch bitte nach Hause zu gehen ist er nicht nachgekommen. Dem Chef wars auch egal, für den war man eh erst krank wenn man mit einem Bein im Grabe stand. Er ist erst nach Hause gegangen als wir dann gedroht haben selbst dem Arbeitsplatz fern zu bleiben. Das Ende vom Lied, in den Wochen darauf fiel die Hälfte der Belegschaft aus wegen Grippe, angesteckt bei unserem lieben Kollegen der etwas arbeitsgeil war.

    In anderen Fällen haben die Leute natürlich auch Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, wenn sie denn zu oft oder zu lange Krankfeiern. Und dann gibts natürlich auch hier die Leute, die Krankheiten nicht so ernst nehmen, solange sie sich selbst noch halbwegs arbeitstauglich fühlen. Das sie andere Leute anstecken könnten und die Krankheitsverläufe bei anderen auch schwerer sein könnten, kommt denen gar nicht in den Sinn.

    Und das ist schlicht verantwortungslos und gefährlich! Bei sowas wie dem jetzigen Coronavirus, welches sehr infektiös zu sein scheint, ist das natürlich noch um ein vielfaches gefährlicher. Die Zahl der Neuinfektionen wäre sicherlich um einiges geringer, wären die Leute rechtzeitig informiert worden und würden kränkelnde Menschen einfach mal zu Hause bleiben und sich zunächst telefonisch bei den Hotlines melden.

    Die meisten bisherigen Daten zur Sterblichkeitsrate kommen überwiegend aus China bzw. wurden mit Hilfe der Zahlen die bekannt gemacht wurden ermittelt. Das Problem ist, China hat es nicht so mit der Ehrlichkeit, schon gar nicht nach außen. Man kann diesen Daten also nicht wirklich vertrauen.

    Wie es um Infektionsraten, Sterblichkeit, milde Verläufe usw. wirklich bestellt ist, werden wir dann in den nächsten Wochen und Monaten im "Feldversuch Europa" erfahren.

    Panik ist nach wie vor fehl am Platze. Aber vorsichtig darf und sollte man sein. Besonders da sich das Virus vermutlich wesentlich leichter übertragen lässt als z.B. eine Grippe und auch vermutlich zumindest teilweise eine längere Inkubationszeit hat als die bisher angenommenen 14 Tage.

    Ich mag den Vergleich zwischen dem Coronavirus und der Grippe eigentlich immernoch nicht. Auch wenn die Grippe bis dato mehr Leute erreicht. Aber gegen die Grippe gibt es Impfungen, gegen das neue Virus noch nicht. Auch gibt es über das Coronavirus derzeit eben noch keine verlässlichen Daten.


    Getestet wird offenbar auch nicht immer und die Verlässlichkeit der Tests ist auch fragwürdig, da es wohl auch schon mehrfach vorkam, das negativ getestete Personen doch erkrankten und/oder erst der zweite oder dritte Test positiv war.

    Im folgenden findet ihr eine kurze Übersicht unserer geplanten Aktivitäten auf unserem kleinen Sommerfest.

    Grillabend

    Unser kleines Highlight des Abends. Bei reichlich Grillgut, frischen Salaten und allem was dazugehört schmausen wir gemeinsam und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Unser Sternekoch bereitet euch die Mahlzeiten zu, es muss also niemand selbst Hand anlegen.

    Gaming-Ecke

    Falls ihr auch beim Sommerfest nicht ohne Zocken könnt, kein Problem, wir haben unsere kleine Gaming Ecke im Angebot. Weitere Infromationen dazu folgen in Kürze.

    Kickertisch, Billard und Dart

    Die Freizeitstätte bietet uns ein paar Annehmlichkeiten die wir natürlich gerne in Beschlag nehmen. Wir veranstalten kleine Turniere bei denen ihr euch mit den Anderen messen könnt. Den Besten unter euch winken als Gewinn Münzen und Awards!

    Karaoke (geplant)

    Was wäre ein Sommerfest ohne Karaoke? Natürlich immernoch ein Sommerfest, aber mit weniger Spaß. Gesangskünstler, und jene die es vielleicht noch werden möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten!

    Schnitzeljagd (geplant)

    Der Klassiker aus dem Adventskalender jetzt in noch klassischer: live und real! Wir scheuchen euch durch die Umgebung damit ihr den Hinweisen folgen und Rätsel lösen könnt. Am Ende winken auch hier Münzen und Awards. (Findet natürlich nur statt, wenn das Wetter auch mitspielt)

    Ich habe in der Vergangenheit mal Briefmarken gesammelt. Bin durch meinen Opa darauf gekommen und habe selbst zwei Alben mit aktuelleren Briefmarken. Leider ist aber nix wertvolles dabei.

    Aktuell sammele ich Münzen. Wann immer mir was ausländisches in die Hände kommt, wird es eingelagert. Aber auch besondere Euromünzen lege ich mir zur Seite. Mein ganzer Stolz sind zwei Goldmünzen. Aber seit geraumer Zeit betreibe ich das auch nur noch passiv. Ich suche in der Regel nicht mehr aktiv nach Münzen, sondern warte bis mir was in die Hände fällt.

    Meine ganze Liebe gehört aber den "Steinchen" die ich auch heute noch mit vollem Interesse sammele. Mineralien, Edelsteine und Fossilien.

    Ich hatte soweit ich mich erinnern kann schon immer Interesse an schönen Steinen. Wir haben aus dem Urlaub in Dänemark immer große und schöne Steine mitgebracht und in den Garten gestellt. Früher gab es mal eine Zeitschriftenreihe, Schätze der Erde, davon habe ich auch fast alle Ausgaben und damit auch fast alle Mineralien und Edelsteine in den kleinen Schaukästchen die mit der Reihe kamen. Mineralien und Fossilien kaufe ich auch immer mal wieder aktiv dazu, wenn ich irgendwo etwas finde. Früher gab es auf der Kirmes in meinem Örtchen immer mal einen Händler der beides verkauft hatte. Da war ich jedes Jahr Stammkunde und hab Stunden damit verbracht mir die Steinchen anzuschauen bzw. zu kaufen. Leider gibt es den Stand aber schon seit 10 Jahren nicht mehr.

    Ich suche aber auch gerne selbst. So habe ich z.B. in einem Spanienurlaub einen Fluss mit Schieferablagerungen unsicher gemacht und dort Donnerkeile und Abdrücke von Ammoniten und Muscheln gefunden. Natürlich nichts wirklich spektakuläres, aber selbst gefunden und damit zumindest für mich etwas besonderes. Steinchen sammel ich auch heute noch imme wieder auf wenn mir ein schönes Exemplar über den Weg läuft. Das können ganz normale Kiesel sein, oder aber Feuersteinknollen. Unter den Mineralien ist mein Lieblingsstück ein 2-3 Kilo schwerer Quarzklumpen. Ich weiß gar nicht mehr wo ich den her hab, er wurde auch schonmal von anderen bearbeitet, aber es ist einfach ein schöner Brocken. Aber ja, wenn es etwas gibt was ich Mag, dann sind es meine Steinchen. Jeder Stein erzählt eine Geschichte, egal ob es sich um einen eher gewöhnlichen handelt, um ein Fossil oder ein bearbeitetes Mineral.

    Praktisch sind die Dinger übrigens auch, wenn mal jemand stark nervt, hat man immer was zum werfen!

    Ich finde es schade, dass viele durchaus interessante Diskussionsthemen neuerdings in einem unnötigen verbalen Schlagabtausch zweier Seiten ausarten. Oftmals liest man dabei dann die gleichen Namen in den verschiedenen Themen. Dabei wäre es doch so einfach: schreibt eure Meinung zum Thema und respektiert Meinungen anderer. Gerne darf diskutiert werden, aber dann geht anderen Mitglieder mit einer abweichenden Meinung nicht gleich an den Hals. Auch auf Fehler darf gerne hingewiesen werden, aber ohne sein Gegenüber als dümmlich oder unwissend zu bezeichnen. Ich frage mich ernsthaft, was daran so verdammt schwer sein kann, diese wirklich simpeln Spielregeln einzuhalten.

    Da es einige aber nun scheinbar nicht verstehen möchten, weise ich gerne noch einmal darauf hin. Benehmt euch. Wer dazu nicht in der Lage ist, bekommt künftig dann eben entsprechend Verwarnungen. Das Gleiche gilt für jene unter euch die der Meinung sind, jedes Thema in ihr persönliches Spamparadies verwandeln zu müssen.

    Und zurück zum Thema:

    Ich bin gläubiger Katholik...zumindest auf dem Papier. Ich bin damals getauft worden (hatte ja keine Wahl), habe die Kommunion und die Firmung mitgemacht. Letzteres wollte ich eigentlich nicht mehr, aber meine Eltern. Den Religionsunterricht habe ich nach der Firmung abgewählt, gab nette Freistunden, der Ersatzunterricht wurde erst nach mir eingeführt.

    Gläubig in dem Sinne bin ich jedenfalls nicht. Ich glaube nicht an einen Gott, so wie er gerne beschrieben wird. Ich kann aber natürlich nicht ausschließen das es wirklich ein oder gar mehrere höhere Wesen gibt. Ich lasse aber auch jedem seinen Glauben und respektiere die Religionen und Gläubigen - solange sie friedlich sind und anderen nicht ihren Glauben aufzwingen wollen.

    Als "Papierkatholik" mit Kommunion und Firmung habe ich in der Vergangenheit mehrfach unsere Kirche besucht, ich war auch in anderen Christlichen Gotteshäusern wie z.B. dem Kölner Dom. Ich bewundere die jeweilige Architektur der Gebäude und auch die teilweise sehr interessante Geschichte dahinter. Auch die "Geschichten" (neues und altes Testament) sind teilweise recht interessant.

    Viel interessanter finde ich aber die Überlegungen wie die Religionen samt ihrer Götter und Propheten entstanden sind. Da gibt es ja durchaus einige Ansätze. Ich persönlich favorisiere den Versuch der frühen Menschen Naturereignisse wie Blitz und Donner, Erdbeben, Tsunamis, Kometen, Sonnenfinsternisse, usw. zu erklären. Heute verstehen wir natürlich weitesgehend wie z.B. ein Gewitter entsteht, die Menschen vor tausenden Jahren verstanden es nicht und die einfache Erklärung war: das ist die Strafe eines höheren Wesens, bzw. eines Gottes. So gab es dann in manchen frühen Religionen Götter für nahezu jedes Ereignis. Und um sie milde zu Stimmen wurden sie dementsprechend angebetet. Natürlich dürften die tatsächlichen Abläufe um einiges komplexer gewesen sein, aber ich denke ich versteht auf was ich hinaus möchte.

    Eine andere Idee, die vielfach (und teilweise auch zurecht) belächelt wird: Aliens! (ihr dürft jetzt lachen!) Klingt wahrlich absurd. Ich schaue sehr gerne die Doku-Reihe Ancient Aliens. Generell kann ich die Doku sehr empfehlen, ist sehr interessant. Aber wie schon gesagt, wird sehr gerne belächelt. Vieles von dem was man dort sieht und hört ist auch wirklich dämlich. Es wird ein Stein umgedreht: da waren Aliens am Werk! Aber der Grundgedanke dahinter, dass es in der Vergangenheit Besucher von anderen Welten gab, die dank fortschrittlicher Technologie und Wissen von unseren Vorfahren in den Götterstand befördert und angebetet wurden, finde ich persönlich tatsächlich gar nicht so abwegig. Ist für mich auf jeden Fall deutlich wahrscheinlicher als der Gedanke das "da oben" tatsächlich ein bärtiges Wesen im weißen Gewand sitzt, welches Himmel, Erde und Leben in nur 7 Tagen erschuf.

    Auf jeden Fall gibt es zur Entstehung der Religionen und des Glaubens an Götter und dergleichen viel interessenten Lesestoff.

    Wie schon gesagt respektiere ich alle Glaubensrichtungen wenn sie friedlich ausgelebt werden. Problematisch wird es wenn irgendwelche Fanatiker einen anderen Glauben nicht respektieren wollen. Viele Kriege der Geschichte haben direkt oder indirekt mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen zu tun. Und auch heute noch entstehen immer wieder Konflikte aufgrund unterschiedlicher Religionen.

    Auf der anderen Seite finden sehr viele Gläubige in ihrem jeweiligen Glauben Halt, auch in den schlimmsten Phasen ihres Lebens. Der Glaube gibt ihnen Kraft diverse Situationen zu überstehen und manchmal auch einen Sinn im Leben. Teilweise wirklich bewundernswert.

    Mit den Patientendaten hätte ich tatsächlich kein Problem, sofern die Daten gut gesichert und auf Garantie nicht ohne Zustimmung zu Studienzwecken verwendet werden.

    Die Sicherheit kann aber niemand garantieren. Und solche Daten sind sehr sehr sensibel.

    Ich halte Spahn auch nicht für den Richtigen. Generell wüsste ich spontan nicht wer für den Führungsposten und als Kanzler in Frage käme. Wenn man ein wenig gräbt findet man wohl bei jedem der Kandidaten die eine oder andere Leiche im Keller. Aber ich bin mit der Merkel-Regierung sehr unzufrieden. Von daher würde ich jemanden bevorzugen, der eine andere Richtung einschlägt. Denn das "weiter so" würde auch bei der CDU mit großer Wahrscheinlichkeit zu weiteren Verlusten an Wählern führen - was dann mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die politisch linken und rechten Parteien stärkt.

    Und ein grüner Kanzler? Bitte nicht. Grün glänzt nur mit Aktionismus. Einen Plan haben die auch nicht, die sind nur gerne laut - wenn mal sich mal die Sitzungen anschaut. Was die aber für ihre Ziele brauchen ist ein gut durchdachter Fahrplan, damit die Ziele (vor allem Umwelt und Klimapolitik) vernünftig umgesetzt werden können, mit einem Nachhaltigen Effekt, ohne massive Steuererhöhungen die vor allem die ärmeren Bürger treffen würden. Aber gut durchdacht sehe ich bei denen eben nicht. Schaut euch die Forderungen an die sie in jüngerer Vergangenheit so auf den Tisch gehauen haben. Andererseits...eine Legislaturperiode unter grüner Führung...dann wäre das Thema schnell wieder vom Tisch.

    Ich hab es ja schon ein paar mal im Poltik Thread geschrieben: wir brauchen generell ein Upgrade der deutschen Demokratie. Z.B. Begrenzung der Posteninhaber auf max. zwei Legislaturperioden, damit regelmäßg frischer Wind in die Bude kommt. Begrenzung der Lobbyhampel. Politiker dürfen während ihrer Amtszeit und min. 10 Jahre danach nicht in der Wirtschaft tätig sein. Und eine direktere Demokratie, in der die Bürger zumindest über die wichtigen Sachfragen abstimmen, usw.

    Jetzt da wo gleich die Oscarverleihung anfängt: Wie so oft gibt es wieder einmal so einige Filme, die mal wieder völlig overhypt werden.

    Ich habe die Oscarverleihung auf PRO7 angeschaut.

    Es war tatsächlich etwas erfrischend das die Favoriten mit mehrfachen Nomnierungen, Joker (11 Nomnierungen), Unce Upon a Time in Hollywood, 1917 und The Irishman (jeweils 10) am Ende doch gar nicht so viel oder gar nichts abgegriffen haben und sich dem vermeintlichen Underdog aus Korea Parasite (6 Nominierungen, 4 Wins) geschlagen geben mussten, dabei auch in zwei der Königsdisziplinen (Beste Regie und Bester Film). Parasite hat damit die meisten Oscars gewonnen.

    An anderer Stelle war es aber auch wie üblich abzusehen wer gewinnt, z.B. Joaqiun Phoenix (Bester Hauptdarsteller, Joker) und Toy Story 4 (Bester Animationsfilm).

    Insgesamt wurde der Oscar aber in den letzten Jahren politischer in Sachen Nominierungen und Auszeichnungen. Was mir sehr missfällt. So wie ich das sehe wird der eigentliche Gedanke, herausragende filmische Kunst und Darsteller entsprechend auszuzeichnen, immermehr in den Hintergrund gerückt. Wichtiger scheint es immer mehr das man alle Bevölkerungs-, Kultur- und Interessengruppen mit ins Boot holt um sie zufriedenzustellen. Und kaum wird wie z.B. in diesem Jahr in den Top-Kategorien mal kein afroamerikanischer Darsteller ausgezeichnet, geht die verbale schlacht in den Medien und Sozialen Medien wieder los.

    Dieses Jahr gab es für einen Abschnitt auch erstmals eine Dirigentin, die kurzzeitig mal das Orchester leitete, das wurde fast schon übermäßig zelebriert - zumal die sonst männlichen Dirigenten üblichweise nur für Sekundenbruchteile vor die Kamera kommen um vorgestellt zu werden.

    Mich nervt das einfach alles gewaltig. Es ist mir egal wer das Orchester dirigiert, mir ist es egal ob ein Afroamerikaner, ein Latino oder in Weißer nen Oscar holt, ich möchte schlicht das Leistung ausgezeichnet wird. Übertriebene Political Correctness ist in meinen Augen auch bei den Oscars fehl am Platze und hilft am Ende auch niemanden.

    Galileo (eine der schlimmsten Edutainment-Sendungen im TV finde ich) im Prinzip die Frage gestellt wird, ob man jetzt jedem Asiaten auf der Straße ohne Mundschutz und Handschuhen begegnen darf, grenzt das schon an enormer Dummheit und faktischer Volksverblödung.

    Für mich nicht eine, sondern die schlimmste Sendung im TV. Wäre die Sendung heute auf dem Stand ihrer Anfänge, wäre auch über das Coronavirus vernünftig und sachlich nach dem aktuellen Stand berichtet worden. Heute frage ich mich nur noch wann der Oberexperte Jumbo sich mit seinem Fachwissen zu dieser Krankheit äußert in dem er einen 20 Kilo Pangolin-Burger frisst.

    Wenn man Informationen sucht, dann sollte man bei diesem und eigentlich generell allen Themen einen großen Bogen um Galileo machen.

    Im Allgemeinen lässt der Hype übrigens gerade massiv nach. Zumindest hier in Deutschland gibt es nun dank Thüringen Eklat (immernoch Lieblingswort der deutschen Medien) und zuletzt CDU-Beben (Beben - gefühlt das zweitliebste Wort der Medien) und natürlich "Orkan-Showdown" mit "Horror-Orkan" Sabine (Zitate The Weather Channel) andere mehr oder minder wichtige Themen, da bleibt für das Coronavirus kein Platz mehr unter den führenden News. Das nochmals 20 Deutsche zurückgeholt wurden, war z.B. nur noch eine Randnotiz.

    Im übrigen scheinen sich die täglichen Zahlen der Neuerkrankungen (hauptsächlich in China) zwischen 2000 und 3000 einzupendeln. Da Frage ich mich nun: sind das erfolge der Quarantänemaßnehmen oder können schlicht nicht mehr Leute am Tag getestet werden?

    Das Bring & Buy Plugin stammt nicht von uns selbst. Daher können wir das auch nicht einfach so einstellen, dass die Anbieter ihre Angebote selbst löschen können. Wäre zwar auch meiner Meinung nach sicherlich die mit Abstand beste Lösung, geht aber nunmal nicht. Vielleicht wird das Plugin aber künftig dahingehend geupdatet, nur liegt das eben nicht in unserer Hand.

    Wir schauen die Tage mal ob und was wir da machen können.

    Thrüingen zeigt eigentlich das Paradebeispiel für extremere Richtungen. Bei der letzten Landtagswahl waren die Linke und die AFD die beiden stärksten Parteien. Ich denke auch dies würde sich nach dem "Eklat" (Lieblingswort der deutschen Medien) und entsprechenden Neuwahlen fortsetzen, wenn nicht gar verschärfen. Die Waage in diesem Bundesland kippt demnach weiter nach links. Wir sind natürlich noch nicht bei einem wirklichem Extrem angekommen, aber alleine die Richtung gibt zumindest mir Anlass zur Sorge. Ähnlich sorgen würde ich mich, wäre das Ergebnis andersherum, würde die Waage nach rechts kippen.

    Ich mache weiterhin keinen Unterschied zwischen politisch links und rechts. In beiden Fällen wäre die jeweilige Führung nicht von Vorteil für das Land. Schlimm finde ich das die mittigen Parteien auf Landes- und Bundesebene scheinbar zunehmend das Vertrauen der Bevölkerung verlieren und durch ihr Handeln oder Nichthandeln das Abdriften der Wähler nach links und rechts erst ermöglichen.