@Greed
Wie gesagt muss sowas bereits geschehen sobald die Klasse aufeinander trifft. Wir haben es gelernt durch viel sportliche Aktivität, Vorträge und Unternehmung auch NACH Feierabend.
Mit sportlicher Aktivität meine ich nicht Fußball oder dergleichen, da es nun einmal Leute gibt, die nicht besonders gut darin sind und sich dann manche nutzlos im Team vorkommen.
Schon einfache Sachen wie ein "Teamlauf", wo es gilt immer zusammenzubleiben und keiner vor rennt oder hinten zurückgelassen wird. Vielleicht kommt die Klasse mal auf die Idee, die langsamen nach vorne zu schicken, damit diese das Tempo angeben? Wenn einer sagt, dass er nicht mehr könne, sein Kollege neben ihm noch ein bisschen Mut macht und ihn pusht? Hindernisse, die man definitiv nicht allein und auch nicht zu zweit überwinden kann.+
Minispiele, die Geschick, Strategie und besonders viel Kommunikation erfordern. "Die Klasse 2B hat das in xx:xx geschafft", glaubt ihr, dass ihr es besser könnt?" Und wenn man es schafft, freut man sich, dass man was mit seinem Team geleistet hat.
---> Es gibt so viele Verhaltenstrainingsspiele die man durchführen könnte.
Vorträge, bei denen alle nach vorne und auch alle präsentieren müssen. Hier hat der Lehrer zu kontrollieren, ob sich auch alle daran beteiligen. Sprechen ist unglaublich wichtig, auch wenn es keiner gerne mag vor Gruppen, aber wenn man sowas wirklich von Anfang an immer und immer wieder macht, dann trägt das unglaublich viel zum Selbstbewusstsein bei.
Wieso nicht die Kinder anspornen, auch außerhalb mal was zu unternehmen? Wieso nicht mal 10 Minuten Unterrichtszeit als Beispiel weggeben und sie mal ein Treffen fürs Kino organisieren lassen?
Man brauch eine Aufgabe -> den Ansporn -> das Ziel -> und zu guter letzt das Lob
Es sind so viele Einzelheiten, die eine Klassengemeinschaft ausmachen in der jeder den anderen Akzeptiert. Je mehr man zusammen ist desto mehr mögt und toleriert man sich am Ende.
Bei uns ist es wichtig immer sein bestes für die Gruppe zu tun und so ziemlich jeder macht dies auch gern, da sie jeder bei uns als wichtig erachtet.