Wen das so gesehen wird kann man sich auch weiter den Schädel einschlagen nur das es sich die Meinungen mit jedem Post immer und immer wider wiederholen werden.
Das ist eigentlich recht selbstverständlich, bei einer Disskussion, in der die Teilnehmer nicht fest sind. Immerhin kommen immer neue Leute dazu, die auch ihre Meinung beistuern wollen (ist ja Sinn des Threads), dass diese nicht jedes mall komplett anders sein kann, liegt an den Einschränkungen, die das Thema vorgibt. Man isst entweder Fleisch oder nicht, was soll es da groß für Alternativen geben? (wobei ich einen Beistrag wie: " Ich ernähre mich nur von den Tränen kleiner Kinder, denen ich Süßigkeiten schenke, und sie ihnen dann wieder wegnehm" schon recht cool fände XD )
Wenn du aber was neues in der Disskussion haben willst, kann ich da was zu beisteuern ^^ Ich möchte nämlich etwas anschneiden, was hier bislang wenig bis gar keine Erwähnung fand. Auch möchte ich es weniger als Argument für oder gegen den Fleischkonsum anbringen sondern als Problemstellung, für die beide Seiten gern nach Lösungen suchen können :D
Es geht um den wirtschaftlichen Aspekt des Fleischkonsums!
Fleisch ist ja immerhin das wohl teuerste Grundnahrungsmittel bei uns! Ich denke keiner hier würde 10+ Euro für ein Kg Katoffel oder Mehrl bezahlen? Es steckt also ein großer wirtschaftlicher Faktor dahinter. Viehzucht, Verarbeitung, Transport, Verkauf u.s.w. Da fließt eine Menge Geld und Arbeitskraft durch. Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler und hab keine hübschen Quellen, die ich euch zeigen kann, aber ich bin mir sicher, das wenn man den Fleischkonsum auf der ganzen Welt nur um 10 % reduzieren würde, ohne da wirtschaftlich was zu tun, kämme das einer finnanzielen Katastrophe gleich.
Also was denkt ihr? Habt ihr vielleicht mehr Ahnung von Wirtschaft und könnt da genauere Fakten beisteuern? wie könnte man die Verluste auffangen?
Ich möchte allerding vor vorschnellen Antworten wie : "Wenn weniger Fleisch gegessen wird, wird mehr Obst und Gemüse gegessen, also ist alles gut." warnen! Es liegen Welten zwischen dem Arbeitsauffwand ein 100kg Schwein aufzuziehen (besonders in guter Haltung) oder 100 kg Gemüse. Auch wird ein Großteil des Agrarerzeugniss als Futter für die Viehzucht verwendet. Sinkt also der Fleischkonsum, schadet es der Obst und Gemüseproduktion, statt sie zu steigern.
Auch gäbe es eine zumindest temporäre finanziele Belastung aufgrund der bereits vorhanden Tiere. Wenn diese nicht gegessen werden, was geschieht dann mit ihnen? Es wird kaum Möglich sein, sie auszuwildern, da zu einem nicht genug Lebensraum vorhanden ist, (wo gibts in Deutschland denn noch wirklich Wildniss?), zu anderem sich die stark gezüchteten Rassen kaum für ein Wildleben eignen, was nur einige wenige überleben würden. Mann müsste also die Tiere noch solange finanzieren, bis sie einen natührlichen Tod sterben. (Das daurch die meisten gezüchtet Rassen aussterben würden ist aber trotdem gewiss)
So, also statt sich die Köpfe gegenseitig einzuschalgen, wie im oberen Zitat erwähnt, können jetzt mal alle Beteiligten gemeinsam nach Lösungen suchen :D Immerhin haben auch viele FLeischesser hier geschriebn, dass sie viel lieber Fleisch aus guter Haltung essen würden, solange es bezahlbar (nicht billig!) bleibt .
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