Ich finde Libertine hat es im Großen und Ganzem schon sehr gut zusammengefasst, und ich könnte es wohl kaum besser als sie ausdrücken, zumal sie sowohl privat als auch beruflich (Studium) deutlich mehr mit Literatur zu tun hat als ich.
Man sieht hier halt einen einfachen Generationskonflickt und die Angst gegenüber einem neuen sich rasch verbreitendem Medium, das mittlerweile einfach zu viel Einfluss auf das Leben der Menschen zu haben scheint. Dabei wird durch den Anfang des Artikels eigentlich deutlich, dass es sich nicht um einen Gegenüberstellung sondern eine schlichte Verlagerung oder Fortentwicklung (gibts das Wort überhaupt? XD ) handelt.
Was mich persöhnlich am meisten stört ist die gewisse Entmachtung, die dieser und ähnliche Artikel am Menschen vollführen. Man wird manipuliert, gelenkt, gar psychisch und "Drogen" gesetzt. Das kling für mich alles so, als hätte der Mensch keine eigene Entscheidungsmacht über, und noch viel schlimmer, keine Verantwortung für seine Meinung und somit auch über sich aus dieser resultierendes Handeln mehr, da er ja von "Jemandem" durch "Etwas" negativ beeinflusst wird.
Für mich persöhnlich ist Literatur einfach nur eines von vielen Unterhaltungsmedien, die ich nutze. (ob nun gedrukt oder digital ist meiner Meinung reine Geschmackssache und sagt rein gar Nichts über deren Qualität aus) Ich lese sicher nicht "viel" im klassischen Sinne, aber bestimmt deutlich mehr als der Durchschnitt und dabei sehr Genreübergreifend. Literatur ist für mich als Unterhaltungsform schon einzigartig, und nicht durch andere Medien ersetzbar, aber ich hatte noch nie das Gefühl, das es mein Leben mehr beeinflusst hat als die anderen Arten.
Das der Stand der Litereratur in der Gesellschaft geringfügiger wird, ist jedoch vollkommen natührlich, da es sich als das ältere Medium jetzt nun mal den Platz mit vielen neuen teilen muss. Das sie vollkommen verdrängt wird, glaube ich natührlich nicht, sie wird höstens modernisiert, was ich wiederum nicht als negativ empfinde. Ich glaube auch nicht, das die Jugend heute generell gesehen der Literatur abgeneigt ist, sie hat (wie früher aber auch) einfach andere Prioritätet (zwischenmenschliche Beziehungen). Dazu kommen vielleicht noch Misstände in Erziehung und Schulbildung, die es nicht schaffen den Jugentlichen beizubringen, ihre eigene Meinung zu bilden und diese auch vor anderen vertretten zu können. Dies ist meiner Meinung nähmlich der Aspekt, der in der Entwiklung eines jungen Menschen ab bedeutendsten ist.