Beiträge von Chojin

    Schlussendlich bin ich es leidd die andauernden Standart Floskeln "unserer" Politiker zu hören, wie leid es ihnen doch tut, und das eine schnelle Aufklärung, bla bla bla.

    Mehr wird hierzu auch nicht kommen. Man wird abgespeist mit allerlei "Erkenntnissen", die unter Umständen schon vor dem Anschlag den betreffenden Behörden bekannt waren (welche natürlich nicht genutzt wurden, weil irgendwer geschlafen hat), die Bestürzung "wie konnte so etwas nur geschehen" kocht auf, bis die Zeit die Flamme wieder herunterdreht und alles wieder seinen gewohnten Lauf nimmt. War bei den bisherigen Anschlägen auch nicht anders gewesen und wird auch in Zukunft so bleiben.

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    Ich weiß nur das wie in einer Art Schießstand auf mitleiderregende Kreaturen geschossen wurde"

    Space Firebird 2772

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    Wer Gewalt als politische Waffe einsetzt widerspricht dem Verständnis von Demokratie. Von daher spielt es keine Rolle ob die eigene Ideologie dem Kommunismus, Nationalsozialismus/Nationalismus oder sonstiges zuzuordnen ist. Sollte eigentlich selbsterklärend sein.

    Wie würde es sich dann mit Sophie Scholl und der Weißen Rose verglichen mit Georg Elser verhalten? Die einen brachten gewaltlos Flugblätter in Umlauf und der andere sprengte den Münchner Bürgerbräukeller gewaltsam in die Luft. Finde deinen Denkansatz durchaus interessant, daher meine Frage.

    Lustige Doku. Ich frage mich gerade: Wenn jetzt Neo-Nazis Shirts mit Donald, Mickey und Goofy tragen, sich die Disney-Figuren in der rechten Mode festigen, marschieren dann die "Antifaschisten" nach Disneyland Paris ein und vermöbeln jeden in nem Donald-, Mickey- und Goofy-Kostüm? Zutrauen würde ich es ihnen definitiv. Und da wäre noch der Donald Duck Cartoon "The Fuehrer's Face" von 1943. Uiuiui... Na wenn das kein schlagendes Argument wäre. :scared:

    Was ist das denn für ein Argument? Vorhin erst habe ich wieder gelesen wie jemand den Begriff "Passdeutsche" verwendet. Glaubst Du das ich dieser Person deswegen etwas böses wünsche? Wer meint er müsse politische Gegner mit Gewalt bekämpfen ist der Definition nach Faschist, das gilt auch für gewaltbereite Antifaschisten. Solange man mit seinem Gegenüber jedoch noch den Kontext suchen kann ist es nicht hilfreich auf Gewalt zurückgreifen, eher das Gegenteil ist der Fall. Finde auch den Spruch "Mit Nazis redet man nicht" problematisch, da mit Höcke mindestens ein Nazi in der AfD sitzt. Der Kontext war schon immer die Lösung, auch wenn man am Ende keinen gemeinsamen Nenner findet. Gewalt dagegen ist die Sprache der geistig Schwachen.

    Dann bist du den selbsternannten "Antifaschisten" aus der Doku weit voraus. :thumbup:

    Mein Beispiel ist so sinnfrei, wie das Bestreben gewaltbereiter Antifaschisten, den Faschismus dahingehend zu bekämpfen, indem man jemanden aufgrund eines Kleidungsstück angreift, nur weil die Basecap von einem rechten Label oder von einem in der rechten Szene beliebten Label entstammt. Um das ganze aus dieser Sicht noch etwas überspitzer ad absurdum zu führen, könnten die gleich jeden mit einem Hugo Boss Shirt ins Visier nehmen. Da hätte man zumindest noch einen geschichtlichen Bezug zur NSDAP. :wacko:

    Lustige Doku. Ich frage mich gerade: Wenn jetzt Neo-Nazis Shirts mit Donald, Mickey und Goofy tragen, sich die Disney-Figuren in der rechten Mode festigen, marschieren dann die "Antifaschisten" nach Disneyland Paris ein und vermöbeln jeden in nem Donald-, Mickey- und Goofy-Kostüm? Zutrauen würde ich es ihnen definitiv. Und da wäre noch der Donald Duck Cartoon "The Fuehrer's Face" von 1943. Uiuiui... Na wenn das kein schlagendes Argument wäre. :scared:

    Ich frage mich schon länger, ob das Gros der heutigen "Antifaschisten" genauso viel Idealismus und Tatendrang an den Tag legen würden, würden sie sich im Deutschland der Jahre 1933 bis 1945 wiederfinden. Warum beschäftigt mich die Frage? Weil sie heutzutage wohl kaum um ihr eigenes Leben oder das ihrer Liebsten fürchten müssen wie dazumal, was ihren Kampf gegen den Faschismus um ein vielfaches vereinfacht. Sie brauchen keine SA-Schlägertruppen zu fürchten, keine "wilden KZs", keine "Umerziehungslager", keine "Schutzhaft", keine willkürlichen Verhaftungen, Verhöre, Hausbesuche durch Stapo, keine Inhaftierungen in Konzentrationslagern (mit all den Widrigkeiten des Lagerlebens), keinen Volksgerichtshof, keine Standgerichte, usw usf. Vermutlich wären durchaus einige wenige darunter, die in ihrer Rolle als Antifaschisten für den Antifaschismus durchaus ihre Leben geben würden. Bei der Masse wäre ich da nicht so sicher...

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    75% Deutsch, 25% Niederländisch. Besitze beide Staatsbürgerschaften.

    Wie kam's?

    Mein Großvater (Holländer) väterlicherseits kam während des 2. Weltkriegs mit einem seiner Brüder als Zwangsarbeiter nach Frankfurt am Main, lernte in dieser Zeit meine Großmutter (Deutsche) kennen und verblieb nach 1945 in Frankfurt. So nahm alles seinen Lauf... 🇳🇱 :<3: 🇩🇪

    Ein absolut bewundernswerter Mann, Zeitzeuge und Analytiker!

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