Beiträge von Chojin

    Kaum von Index runter, bestätigte "Capelight Pictures" ein hiesiges DVD- und BD-Release zum 28. April 2017, auch wenn die FSK-Neuprüfung noch aussteht. -> KLICK

    Besitze zwar schon das Mediabook, aber vielleicht wandert auch noch das Steelbook in die heimische Sammlung? :foxy:

    Die Frage lautet viel mehr: Wie beurteilt man ein gutes Animationsstudio?

    Die meisten, wie auch ich, benennen wohl jene Studios, deren Anime einen geprägt, begeistert und/oder fasziniert haben bzw. dies immer noch tun.

    "Madhouse" wurde schon benannt und dieses Studio hat viele großartige Anime ins Leben gerufen... "Summer Wars", "Perfect Blue", "Ninja Scroll", "Animatrix" und viele viele mehr...

    In Sachen Ero-Anime schätze ich bis heute die Produktionen von "Pink Pineapple", diverse Titel aus dem Katalog von "Milky Animation Label" (das mit dem kleinen Engelchen... :D ) und auch "ARMS" hat neben diversen Hentai-OVAs einige spritzige Ecchi-OVAs produziert...

    Gerade die exzessive Gewaltdarstellung unterstreicht den sozialkritischen Aspekt des Films und soll dementsprechend auch zum Nachdenken anregen. Ob man nun die Gewalt als zu extrem empfindet, liegt wohl im Auge des Betrachters. Da gibt es weitaus heftigere Titel... Es gibt auch eine geschnittene Fassung, wo gänzlich alle Gewaltszenen entfernt wurden, aber diese Fassung verfremdet den Film enorm...

    Wir drehen uns langsam im Kreis... :D

    Ab sofort lege ich den Begriff "Anime" ab und verwende meinen Wurzeln entsprechend den niederländischen Begriff "Tekenfilm". Da passt dann auch "Avatar - Herr der Elemente" mit hinein und alles ist gut! :thumbup:

    Spoiler anzeigen

    Sorry, der musste sein! :D


    *Nachtrag*

    Auch eine nette Bezeichnung wäre der Begriff "Japanimation"... Da wäre es unmissverständlich, auf welche Art von Animationsfilmen man anspielt.

    Ich denke mal, dass folgende Video passt in dieses Thema mit am besten hinein?

    Ein paar kurze Einblicke in den kommenden neuen Film von Hayao Miyazaki mit dem Titel "Boro the Caterpillar" (Boro die Raupe).

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    Heidi, in Japan produziert, wäre dann ja praktisch auch ein Anime. Dasselbe mit Nils Holgersson, Biene Maja, ...

    Wäre nicht praktisch, sondern ist ein Anime. :D Viele animierte Kinderserien aus den 70er, 80er und 90er Jahren wurden in Japan produziert, meist in Co-Produktion mit deutschen/österreichischen/schweizerischen/niederländischen Investoren, Fernsehsendern, etc. Ein Hauptgrund dafür dürfte vor allem die damalige kostengünstige Produktion gewesen sein?

    Ein anderes Beispiel wäre die Definition zwischen Comic und Manga... Im Grunde ist beides dasselbe. Mit einzelnen Bildern (Panels) werden fortlaufende Geschichten erzählt. Das ist das Wesentliche. Wenn ich jetzt nach einem Superhelden-Comic suche, gehe ich dann in den nächsten Comic-Laden um die Ecke und frage: "Hallo! Ich suche den neuesten Superhelden-Manga. Habt ihr den?" - Was wird mir der Verkäufer dann antworten? Er würde wohl ziemlich konfus dreinblicken oder mir einen Manga mit Superhelden empfehlen (welcher vielleicht zufällig erschien), aber keinen typischen US-Superhelden-Comic.

    Warum ist dann die westliche Fanbase so kleinkariert?

    Weil sich im Westen der Begriff "Anime" seit den ersten großen Import-Titeln (u.a. Akira) als Definition für "Zeichentrickfilme made in Japan" festigte bzw. etablierte. End of story... Man könnte ebenso gut hinterfragen, wieso gerade die Avatar-Definitions-Debatte immer wieder aufkeimt? Vielleicht sind ja die Avatar-Fans, welche diesen immer wieder als Anime klassifizieren, ebenso kleinkariert? Vielleicht auch beide Lager? Who knows? :keineahnung:

    Ich fänds interessant, wie die Sachlage bei einem Animationsfilm bewertet würde, der alle klassischen Kriterien japanischer Animation erfüllt, allerdings in den USA, Europa oder meinetwegen auch Indien oder Australien produziert wurde.

    Du hast die Antwort schon benannt. Für einen Hardliner spielt die Herkunft die entscheidene Rolle. Und das ist es auch schon. Nix Japan - Nix Anime...

    Interessant wäre anbei die Frage, wieso man sich bei dieser Serie für den "typischen" Anime-Look entschied?


    Ob die Japaner auch so kleinlich sind..... xD

    Mitnichten... Wie ich bereits oben schrieb, steht in Japan der Begriff Anime für alle Arten des Trick- und Animationsfilms... Demnach wäre auch Avatar in Japan ein Anime...

    Ich finde es nur herzlich kleinkariert, wenn man willkürlich irgendwelche Hausregeln einführt, um etwas anders zu behandeln.

    Naja, keiner hier hat letztlich diese Regeln ins Leben gerufen. Ich finde es auch nicht bedeutend schlimm, zu differenzieren... Zumal es auch nicht bedeutet, dass Anime generell besser seien, als Zeichentrick- und/oder Animationsfilme westlicher bzw. nicht-japanischer Herkunft.

    Kommt letztlich auf die Definition hin an...

    In Japan versteht man unter "Anime" jegliche Formen des Trick- und Animationsfilms, ganz gleich, ob sie nun aus Japan, den USA, Europa oder sonst woher stammen. Die Herkunft spielt hier keine Rolle.

    In westlichen Ländern (vor allem USA & Europa) bezieht sich der Begriff "Anime" ausschließlich auf Zeichentrick- und Animationsfilme japanischer Herkunft.

    Für mich persönlich ist "Avatar" kein Anime, auch wenn dieser sich optisch gezielt an Anime orientiert. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Serie deshalb weniger empfehlenswert ist! Bei "Die Legende von Korra" wird es interessanter, weil diverse Teile der Serie von "Studio Pierrot" animiert wurden. Diese würde ich für mich als Anime definieren.