Beiträge von Incubus

    Naja. Leute "entscheiden" sich ja nicht unbedingt dazu, sondern vergessen die Tatsache im Eifer de Gefechts. Ebenso ist der Schmerz ja bereits da, warum dann nicht helfen? Und die letzte Aussage ist wohl eher ein Kalenderspruch, oder? Du bist zudem kein Lehrbeauftragter für die Öffentlichkeit, aber sehr wohl in der Lage, eine helfende Hand zu reichen.

    War aber nur mein doofes Gehirn )'x wieso kann es sowas reproduzieren, dass ich denke es ist echt?

    Weil alle Sinneserfahrung in deinem Gehirn 'produziert' wird. Eine Halluzination funktioniert genau wie eine echte Erfahrung, nur ohne, dass ein echter Reiz vorliegt (der Begriff 'echt' ist nur ein Notbehelf, da auch eine Halluzination echt ist).

    Zu 1: es wurde das forum mit trashTV Unterhaltung verglichen.

    Zu 2: Ja so war eben auch meine Wahrnehmung, darum habe ich "noch" nichts gemacht. Ich dachte mir aber, dass das Potential hat (daher habe ich mich gefragt, ob ich was sage oder warte bis es deutlicher wird) und einige Beiträge waren schon grenzwertig off topic o.ä..

    Ah, danke für die Antwort. Zu 2: Ich bin mehrfach alles durchgegangen und konnte die 'Eskalationsspirale', die von manchen hier gesehen wird, nicht nachvollziehen. Bin aber gerne für alle Hinweise offen, sollte es dazu kommen. 'trashTV' ist mir nur von außen ein Begriff, aber ich würde mal bezweifeln, dass dort über solche Themen wie hier diskutiert wird.


    Kontroverse Meinung: Alle Ampeln einer Stadt sollten über KI aufeinander abgestimmt sein, um Verkehrsaufkommen zu regulieren. Warum passiert das nicht schon längst? Ist das der 'bösen KI' geschuldet?

    Ich habe den Thread die letzten Tage beobachtet und mich wirklich mehrfach gefragt, was ich hier nun machen kann, was irgendwie halbwegs fair für alle Beteiligten ist. Ab wann ist es eine Eskalation, wo man einschreiten muss? Ist das noch Diskussion? War die Frage/Antwort zu provokant oder noch ok? Nur weil ein Beitrag eine Diskussion nicht direkt weiterbringt, ist das ja noch kein Löschgrund. Sonst sind wir bald bei "Hier darf man gar nichts mehr sagen".

    Ich habe auch bemerkt, dass es wieder in andere Threads geschwappt ist und dachte mir, dass ich das strenggenommen nach neuer Moderationsstrategie löschen müsste... Allerdings ging es um das Geschehen allgemein und nicht gegen einzelne (es sei denn ich hab das zwischen den Zeilen übersehen).

    Ich möchte auch erwähnen, dass es genau eine Meldung zu diesem Thread gab. Und keine zu den Beiträgen im anderen Thread.

    Ich hab 2 Fragen:

    1) welcher andere Thread? Ich stehe etwas auf dem Schlauch.

    2) Was ist hier denn überhaupt vorgefallen? Lief doch alles im Rahmen? Ich bin verwirrt.

    Ich finde Bargeld lästig. Es verschleiert, was Geld eigentlich ist: Eine Konvention, die sich verkrustet hat und nun das Leben dominiert. Bargeld suggeriert, es handele sich um einen tatsächlichen Gegenstand (Münzen, Scheine). Es ist aber nur eine lästige Abstraktion. Digitales Geld ändert zwar nichts an der grundsätzlichen Funktion von Geld, aber immerhin ist man nicht körperlich, unmittelbar, mit Manifestationen dieser absurden Idee in Kontakt.

    Also ist nur ein Dorf, Stadt whatever dann politisch korrekt oder nicht rassistisch wenn man genug Diversität vorfindet?

    Nein. Ich spreche sozialstrukturell. Homogenität ist ein Zeichen für Exklusion, logischer Weise. Anders gesagt: In Dörfern ist die soziale Welt so gleich, weil es aus strukturellen Gründen nicht zu einer Diversität kommt. Diskriminierung ist hier ein großer Faktor. Es ist kein Zufall, dass Subkulturen urbane Phänomene sind. Eine Moschee oder einen buddhistischen Tempel finde ich im tiefsten bayrischen Dorf ebenso wenig wie eine Jazzkneipe. Den Begriff "politisch korrekt" lehne ich als polemischen Kampfbegriff ab.

    Also ist für dich jetzt jedes zweite Dorf im tiefsten Bayern rassistisch oder diskriminierend?

    Eh.. wenn du mich so fragst, sage ich definitiv lieber ja als nein, sofern du mit 'Dorf' diejenigen Menschen meinst, die das Konzept mit Leben füllen. In der Tat lassen sich daran eine ganze Menge Sozialstrukturen ablesen, würde ich sagen.

    P.S.: Netter Strohmann, der meine Aussage ins Lächerliche ziehen soll. Leider ein Eigentor.

    Nein, du hast wiederholt über Dinge geschrieben, die nichts mit der Thematik zu tun hatten...
    Btw sehr interessante Auffassung von "sachlich" :D
    Für weiteres Sich-im-Kreis-Drehen kannst du mir ansonsten gerne eine PN schreiben :)

    Das klingt irgendwie erstaunlich einladend und nett.


    P.S.: Kontroverse Meinung: Aurora Borealis = absolut überbewertetes Standardphänomen.

    Gehören denn absurde Argumentationen zu einem guten Umgangston?

    Daran ist nichts absurd. Dass du das allerdings glaubst, davon bin ich überzeugt. Netter Versuch der Diskreditierung, aber ich habe meine Argumente sachlich und bündig präsentiert, ganz ohne Fäkalsprache.

    Es ging aber nicht um das politische Klima, sondern darum, dass sich aus dem Konsum inkl bestimmter (nicht vorhandenen) Präferenzen eines Individuums, sofort ein politisches Statement aus dem Arsch gezogen wird.

    Uff, dieser Umgangston. Naja gut. Kontrovers scheint das ja auf jeden Fall zu sein, auch wenn ich nicht sicher bin, wie man das anders sehen kann.

    Und warum soll es nicht möglich sein, innerhalb eines Bezugssystems trotzdem neutral zu konsumieren?

    Da jeder Punkt im Bezugssytem einen Wert besitzt, in Beziehung zu anderen Werten. Das ist jetzt natürlich metaphorisch, aber man kann eben nicht nicht kommunizieren, wenn es um das Politische geht. Ich sag nur, dass jede Handlung das politische Klima mitverursacht. Ob jetzt jeder deswegen aktiv und bewusst steuern muss, ist eine andere Frage.

    Ja es stimmt, dass persönliche Präferenzen durch soziokulturelle Prägung und ethische Haltungen beeinflusst werden können. Das bedeutet aber eben nicht, dass diese Präferenzen zu einer ethischen Position werden. Es ist möglich, Neutralität in einer Präferenz zu haben, ohne dass dadurch die eigene moralische Einstellung "beeinträchtigt" wird.

    Ich würde zustimmen, dass die Frage danach, ob Cola oder Fanta besser schmeckt, weitestgehend auf neutrale persönliche Präferenzen abzielt. Allerdings halte ich Neutralität für eine Luftblase, wenn es um politische Themen geht, wozu Diversität und Sichtbarkeit ohne Zweifel gehören. Hier kann nur innerhalb eines bestehenden Bezugsystems gedacht werden, womit selbst ein 'Egal' oder eine angebliche Neutralität einen politischen Charakter erhält, da die eigene Person nicht außerhalb des Bezugsystems gedacht werden kann.

    Persönliche Präferenzen sagen auch nicht automatisch etwas über ethische Positionen aus.

    Hier würde ich widersprechen. Persönliche Präferenzen entwickeln sich aus dem Zusammenspiel soziokultureller Prägung, aktueller Lebensumstände und Selbstentwürfe. Hier spielen ethische Positionen eine fundamentale Rolle, ob nun reflektiert oder eher als vorbewusstes Deutungsmuster. Auf welcher Ebene ist das deiner Meinung nach überhaupt trennbar?

    Dazu kommt natürlich auch "Neu" ist nicht wirklich auch immer gleich besser. Meistens nur anders und nicht selten eigentlich sogar schlechter.

    Das stimmt. Mich regt auf, dass hinsichtlich vieler Dinge ein starker "Chronozentrismus" herrscht (die Idee, die eigene Zeit sei die beste, wichtigste, überlegene). Dass Menschen schon früher gute Ideen hatten, oder dass die Kategorien "schneller / weiter" nicht zwingend intrinsisch gut sind, scheint keine verbreitete Meinung zu sein. Ich kenne sogar Leute, die sagen, alte Musik / alte Filme wären grundsätzlich schlechter als neue Sachen. Das finde ich allers sehr befremdlich, naiv und respektlos gegenüber den Denkleistungen und Empfindungen früherer Generationen.