Katsuro
Aufmerksam hörte ich ihrer Wegbeschreibung zu, verabschiedete mich anschließend mit einem raschen Zwei-Finger-Gruß und machte mich mit einem schnellen "Vielen Dank", auf den Weg.
Entfernt nahm ich noch einen Teil der darauf folgende Unterhaltung wahr, irgendwas von einem Nest, von dem ich hoffte, dass wir uns nicht darum kümmern mussten. Ich hatte keine Lust bei diesen Dämonen-Dingern zu Hause vorbei zu schauen.
Neben mir verließen auch Laela und das Zylinder-Mädchen, welches nun keinen Zylinder mehr hatte, die Gruppe. Das war genauso wie mit dem Typ mit der Sense, die Leute die ich nach ihrem äußerlichen Erscheinen benannte, sollten gefälligst aufhört dieses zu ändern. Sonst machte das doch alles keinen Sinn mehr!
Erst jetzt bemerkte ich, dass es draußen zu regnen angefangen hatte. Missmutig blieb ich einen Moment stehen und sah zu wie die Tropfen auf den Boden klatschten, ehe ich meinen Weg mit einem Seufzen fortsetzte.
Während ich Richtung Arsenal schlenderte, spielte ich mit dem Gedanken, ob ich irgendwann mal so schnell sein würde, dass selbst Regen mich nicht mehr treffen könnte.
Bis Laelas aufgeregte Stimme mich aufblicken ließ. Sie war dabei besorgt auf einen Typen einzureden, der bei genauerer Betrachtung aussah als hätte er gerade die Schlacht seines Lebens hinter sich. Nach den Schäden seiner Rüstung zu urteilen musste es darunter echt furchtbar aussehen, ein Wunder, dass der überhaupt noch laufen konnte. Er gehörte eindeutig in die Krankenstation, schon allein wie unruhig er dastand und perplex Laela anstarrte, ließ mich vermuten, dass er vor nicht allzu langer Zeit auch noch in dieser untergebracht war. Wahrscheinlich war er einfach, vollgepumpt mit Schmerzmittel, aufgesprungen und lief jetzt desorientiert durch die Gegend.
In der Zeit, in der ich den beiden immer näher kam, überlegte ich, ob ich Laela vielleicht meine Hilfe anbieten oder ob ich einfach an ihnen vorbei weiter zum Arsenal gehen sollte.
Ich liebäugelt mit letzterer Option.









