Beiträge von InuKy

    Ich lese momentan von Nicholas Sparkssein Buch Mit dir an meiner Seite.

    Inhaltsangabe:
    Ronnie ist entsetzt: Sie soll die gesamten Sommerferien bei ihrem Vater verbringen,
    der von der Familie getrennt im langweiligen North Carolina lebt.
    Die 17-jährige lässt ihn den Zorn deutlich spüren.
    Dann aber tritt der junge Will in ihr Leben und verändert alles:
    Zum ersten Mal verliebt Ronnie sich wirlich und wahrhaftig.
    Die beiden verleben eine wunderbare Zeit.
    Gleichzeitig nähert Ronnie sich auch wieder ihrem Vater an.
    Doch dann droht ein schreckliches Geheimnis ihr ganzes Glück zu zerstören.

    Momentan bin ich wirklich wieder so auf den Liebesromantrip angelangt.
    Ich lese ja an sich schon Nora Roberts, aber mittlerweile lese ich auch Nicholas Sparks.
    Komischerweise, denn früher konnte ich ihn überhaupt nicht leiden xD

    Mir gehts momentan nicht so prächtig ...
    Gerade wieder am heulen wegen einer sehr guten Freundin die gestorben war, dann noch weil ich seit 5 Wochen krank geschrieben bin und ich nicht weiß, wann ich wieder arbeiten kann, da mein Freund gerade etwas weiter weg ist und meine beste Freundin auch deprimiert ist ...
    An sich eine beschissene Mischung -.-

    Ich bin in Berlin Neukölln geboren und ging insgesamt 4 Jahre auf Schulen in Neukölln. (3 Jahre Grundschule und 1 Jahr Gymnasium). Jeden Tag habe ich auf dem Sportplatz gegenüber meiner Haustür gesehen, wie sich jeder Jugendliche egal welcher Nationaliät die Köpfe eingeschlagen haben. Auch auf dem Gymnasium ging das munter weiter. Aber es sind nicht nur unsere 'Ausländer' die so aggressiv werden. Es sind auch alle anderen Nationalitäten. Und es wird wegen jeglicher Kleinigkeit geprügelt. Egal ob man andere Musik hört, anderer Meinung ist, gut in der Schule ist. Was es aber nie war, war die Meinungsverschiedenheit wegen den Klamotten.
    Jeder bei uns in Neukölln hat sich angepasst. Auch ich. Zwar habe ich mich nie geprügelt, aber wenn mich alle blöd von der Seite angemacht haben, haben sie einen Spruch kassiert. Als Frau hatte ich das wahrscheinlich eh etwas bessere Los. Denn man konnte ja schlecht zum großen Bruder rennen und sagen: Hey, mich hat ein Mädchen beleidigt. Schlag sie zusammen. Das konnte man ja schlecht sagen. Denn der größere Bruder würde denjenigen auslachen. Obwohl ... einmal zugehauen habe ich schon. Aber da habe ich die alle noch vorgewarnt, wenn sie mich nicht in Ruhe lassen, dass ich dann zuschlage. Das einzige Kommentar war: Du kleines schwaches Mädchen kannst uns eh nichts anhaben. Nun ja ... angeblich hatte er danach eine gebrochene Nase gehabt. Ich kann es nicht nachvollziehen, da ich noch nicht mal doll zugeschlagen hatte.
    In der 7.Klasse auf dem Gymnasium ging es mit dem Gemobbe der Klassenkameraden los. Ich war zwar ein Opfer und hab alles in mich hinein gefressen, aber da ich nichts gesagt hatte, konnte der Lehrer auch nicht eingreifen. Meistens bekommen die Lehrer es ja noch nicht mal mit, wenn welche gemobbt werden und diejenigen sagen es meistens nicht. Aus Scham und aus Angst. Zumindestens war das bei mir so. Als das raus kam, ging wirklich das gesamte Strafenregister bei uns in der Schule auf die anderen los. Kurzzeitiger Schulverweis und was weiß ich noch alles. Aber an sich genützt hat es nichts, denn die seelischen Narben werden bleiben.
    Ich bin der Meinung, dass die Gewalt nicht mit Hirnlosigkeit oder so zusammenhängt. Das was ich nun meine, gilt hauptsächlich für unsere ausländischen Jugendlichen. Sie wurden in Deutschland geboren, werden also in dem Heimatland der Eltern als Ausländer angesehen, aber sie werden auch bei uns als Ausländer angesehen. Also schaffen sie sich ihre eigene 'Welt' mit Gewalt und Aggressionen, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber das Verhalten habe ich schon an den Jugendlichen bemerkt, die auch deutsche Eltern haben. Wahrscheinlich liegt es mittlerweile auch einfach nur an der Hilflosigkeit der Eltern und anderen Erwachsenen, der Angst dass man keine Arbeit / Lehrstelle bekommt und alle anderen Ängste. Ich weiß noch wie das bei mir in der Klasse war. Von 28 Schülern haben gerade 6 eine feste Lehrstelle gehabt. Darunter auch ich. Und das war schon wenig. Ich habe an was weiß ich wie vielen Einstellungstest teilgenommen wie fast kein anderer aus meiner Klasse. Nur noch die 5 anderen kamen daran heran. Alle anderen hatten sich entweder nicht beworben, keine Lust gehabt eine Bewerbung zu schreiben. Und haben dann rumgeheult, dass sie keine Lehrstelle haben. Das war bei den meisten einfach nur Faulheit. Und das verstehe ich nicht.
    Viele sind mittlerweile einfach zu faul geworden zur Schule zu gehen. Sie gehen lieber irgendwohin, schlagen vielleicht andere zusammen und träumen von dem ganz großen Geld. Aber das das mit Arbeit verbunden ist, daran denkt keiner. Ich habe mich schon mit vielen Fahrgästen auf meiner Arbeit unterhalten und viele haben mir an den Kopf geknallt, dass doch HartzVI am besten ist. Du bist den ganzen Tag daheim und bekommst Geld. Und viele Jugendliche haben dieselbe Einstellung. Und das hasse ich am meisten. Leute zusammenschlagen und dann noch Geld vom Staat kassieren. Ich gehe lieber arbeiten, anstatt daheim zu hocken und darauf zu warten, dass mir die Decke aufm Kopf fällt ...