Beiträge von Haggard

    Terra Draganov

    Terra war etwas erstaunt als Wolf die Hutschnur hochging. Mit einem Schnauben trat er an den Tisch und zog einen Kulli unter der Tischplatte hervor. Dann hielt er eine energische Ansprache, während er mit dem Stift das Symbol der Loranus auf eine Serviette skizzierte. Die Kennung solle man aufschreiben, entweder ins Handy getippt oder mit dem Kulli, meinte Wolf und schleuderte eben diesen dann auf den Tisch, wo er sich ein paar Mal überschlug und vor Terra liegenblieb.

    Erstaunlich, wie man Wolf so einfach aus der Hand frass, überlegte Terra, während man wie auf Kommando die Handys zückte und eifrig darauf herumtippte.
    Noch erstaunlicher war, dass Ace scheinbar schon ins Bild gesetzt wurde. Nunja, vielleicht wars auch blos gelogen, als Ace behauptete, er würde sich mit Loranusleuten treffen wollen, dachte Terra.
    Vielleicht war er doch schon länger dabei...

    Sie fühlte bei Wolfs Worten den Impuls, tatsächlich einfach zu gehen, so wie er es gesagt hatte - aber während sie den Blick durch die Runde wandern lies schien er die Idee nicht mehr so klug.

    So wie es aussah gehörten die meisten in der Runde zu Loranus; Vor allem auch die Nervösesten, überlegte sie, während ihre Blicke Aurel folgren. Die meisten Loranus, mit denen Terra zu tun gehabt hatte waren Rekinotuso, die aufgrund ihrer Fähigkeiten gerne mal leichte Gottkomplexe hatten. Probleme und Ärger lösten solche Vögel deshalb nicht gerade mit dem Verstand; Das machte sie nicht klüger - nur dünnhäutig und aggressiv; Wer weiss, wie die Typen hier sich also verhielten, wenn sie nun die Absicht zeigte zu Gehen?

    Wenn sie Stunk machten war Terra ihnen unterlegen, und in diesem Zustand sowieso.
    Und war sie nicht selbst Schuld an dem Schlamassel mit den Leuten, überlegte sie mit einem Seufzen. Es fing alles damit an, dass sie mit Ace ein Spielchen treiben wollte;
    Vielleicht war es wirklich Zeit, die Spielchen zu beenden.

    Sie nahm den Stift der vor ihr lag und ein Blatt von einem leeren Block, der von einem vorherigen Kartenspiel liegen geblieben war, und schrieb die Losung darauf. Dann zerknüllte sie das Blatt und warf es Wolf auf die selbe Weise entgegen, wie ihr der Kulli zugeflogen gekommen war.
    "Nun zufrieden...Boss?"

    Wäre ich der Wolf, und würde ich noch immer nach diesem Prinzip wählen hätte es aber nicht Blue getroffen... :/

    Was ich aber wollte - nach dieser Meerkatzeneinhorn- Geschichte - war... mal wieder etwas freundlicher zu dir sein. Wärs okay, wenn wir dich mit einem ganz weichen Seil hängen? :twirl:

    Auch meine Stimme könnte SelY gefährlich werden...
    Byvo hat zwar nicht Unrecht. Nachdem gestern Abend zwei Stimmen auf Exas Kopf lagen könnte Taru gedacht haben den Sack über seinem Kopf zuzumachen.

    Daran stört mich aber, dass es für Taru als Wolf gar nicht notwendig wäre noch nach zu helfen, solange sie ja nicht selbst angezählt ist. Und schon gar nicht, sich auch noch zu der Stimme zu bekennen, durch welche Byvo ja gerade ihre Beweisführung gegen Taru aufbaut. Sie würde sich nur selbst belasten - und sie mag der Neuzugang sein, aber ich schätze das wäre ihr auch trotz mangelnder Erfahrung nicht entgangen xD

    Dann zu Byvo... Sie hat mich noch nie enttäuscht, schliesslich war sie noch nie der Wolf. Diesen Vorschuss an Vertrauensseeligkeit ihr gegenüber werde ich früher oder später bitter bereuen - aber diesmal, hoffe denke ich noch nicht.
    Schliesslich kennt Raluca ihre Pappenheimer ja auch; Wenn sie Byvo bei ihrem Wolfsdebüt einen Giftmord andichtet, wie lange würde es dauern (oder hat es gedauert) bis wir aufgrund der Ungewöhnlichkeit eines Giftmordes darauf schlößen(?) schliessen würden, es mit einem bisher noch nie in Erscheinung getretenen Wolf zu tun zu haben..?

    Da Byvo die zweite Stimme auf Ex4 gar nicht erwähnt, und Taru sich zu ihrer bekennt schätze ich mal, das ich bei Byvo aufgeflogen bin.

    Denn die zweite Stimme stammt von mir... SelY sollte erstmal glauben Exas Hinrichtung schon in trockenen Tüchern zu haben.
    Leider nein, SelY; Noch kannst du dich nicht zurücklehnen :3

    Denn an Exas Schuld glaub ich immer weniger; Die einzigen Indizien gegen ihn wären seine Behauptung in Runde 1 (dass es, wäre er der Täter, kein Opfer gegeben hätte, weil er es versäumt hätte jemanden zu wählen) und das Feuerzeug, das SelY so wehement mit ihm in Verbindung sieht;
    Sicher, oft verbirgt sich etwas gerade im Offensichtlichem am Besten - aber ich glaub nicht Recht daran.

    Für mich lautet die wahrscheinlichste Vermutung nach wie vor: Cherchez la femme... :klug:

    Ich hab da mal ne Frage;


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    Akihito hat auch in meinem Empfinden schon Recht, vor allem in dem Chaos, mit Veletzten, Trümmern, dem Schnee und den Sicherheitskräften, die sich die Sache wohl ebenso angucken wollen würden wärs vielleicht sogar für Columbo etwas viel so rasch auf den Tathergang zu schliessen.

    Natürlich bedeutet das nicht, eure Charakter müssten Sherlock Holmes in den Schatten stellen - und sie sollen ja auch rausfinden dürfen was dahinter steckt - aber lasst sie dafür ruhig auch mal etwas mit Zeugen sprechen oder etwas mehr puzzeln xD

    Ansonsten, was Terra angeht, soll ich den Trotzkopf den Raum verlassen lassen, ihn mitspielen lassen, oder nur so halb begeistert von der Idee Sasaki eine Nachricht schreiben, mit dem Spruch plus den Zusatz, in der Terra ihm droht, keine Dummheit zu machen? xD

    Und was ist mit dir, mein lieber Haggard? Welche Rolle der Geschichte nimmst du denn ein? Den Teufel vielleicht?


    Was ist Schatten ohne Licht; Was ist der Tag ohne die Nacht? Was ist das Klavier ohne das Cello? Was bin ich ohne Katsu?

    Nicht der Held in der Geschichte, nicht der Schurke; Was mir bleibt ist die Rolle des Stallburschen, der zwar keine Ahnung von nix hat, aber doch seine Aufgabe: Den Wolfsstall ausmisten... :whaaat:

    Die Spinnen, die durch Christine entstehen haben im mittleren Akt der Geschicht (in dem wir uns ja auch befinden!) das Vieh vergiftet.

    Und die tapfere Christine, die den Teufel zunächst bei den Hörnern nimmt könnte eben zu Byvo oder dir passen. Zu dir eben noch etwas besser, weil du in diesem Spiel so... besessen... wirkst;

    Und was die junge Heldin angeht, die das Blatt letztendlich doch zum Guten wendet... die offenbart sich hoffentlich in @Taru. Sonst wird die Geschichte auch für sie anders ausgehen...

    Warum twofu ein Glöckchen mit ins Grab gelegt wurde lag wohl an Ralucas Fürsorge, aber wie die geschnitzten Kürbisse ins Bild passen, was uns das Feuerzeug sagen kann oder warum ich mich überhaupt und wieder auf das gefährliche Spiel einlasse, mehr als nur unterhaltsames Vergnügen aus Ralucasus Texten zu lesen weiss ich auch nicht...

    Wer also ne Idee hierzu hat möge sie äussern; Zum Ausleuchten der stillen Dunkelheit, die dem Wolf als Zuflucht dient... :fussball:

    Nun, wenn nichts passiert ist, dann mag ich auch nichts wissen über Wolf und Hexe. Aber ich weiss um das Geschenk eines neuen Tages, das mir dieses Nichts vielleicht bereitete, und ich habe nicht vor dieses Geschenk zu verschwenden.

    Stattdessen habe ich etwas recherchiert, und einige interessante Sachen herausgefunden. Es gibt nämlich ein Theaterstück mit dem Titel "Die schwarze Spinne" und stellt euch vor - dieses Stück weist gar nicht mal so wenige Parallelen zu diesem Spiel auf. Zum Beispiel spielt das Stück im 13. Jahrhundert (...zu einer Zeit, als die Soldaten die darin vorkommen noch Gewänder trugen...)

    Es geht darum um einen friedlichen Landstrich in der Schweiz, über die ein Regent herrscht, den man alles andere als vernünftig bezeichnen könnte.
    So verlangt er von den Bauern eines Tages innerhalb kürzester Zeit hundert ausgewachsene Buchen auf seinem Schlossberg anzupflanzen. Eine Aufgabe, an der die Bauern schier verzweifeln, weshalb der Teufel mit dem Vorschlag an sie herantritt, ihnen diese Arbeit abzunehmen - wenn sie ihm dafür ein ungetauftes Kind überliessen.

    Da schrecken die Bauern aber doch zurück, bis Christine auf den Plan tritt. Diese schimpft die Bauern Feiglinge und geht in dem Glauben, den Teufel überlisten zu können auf den Pakt mit ihm ein. Dieser besiegelt den Pakt mit einem Kuss auf Christines Wange und erfüllt sogleich seinen Teil des Vertrages.
    Als nun das nächste Kind im Dorf geboren wird lässt man es unverzüglich taufen, und der Teufel scheint um seinen Lohn geprellt. Doch dort, wo der Teufel Christine auf die Wange küsste entsteht ein kleiner schwarzer Punkt, der sich nach und nach als Spinne entpuppt. Als dann das nächste Kind geboren wird, und man es wieder gleich taufen lässt um es dem Teufel vorzuenthalten, da gebiert die Spinne auf Christines Wange unzählige kleine Giftspinnen die ein grosses Viehsterben verursachen.

    In ihrer Not beschliessen die Bauern nun den Pakt einzuhalten und das nächste ungetaufte Kind Christine zu übergeben, dass sie es dem Teufel überbringe. Doch im letzten Moment kommt ein Priester dazwischen, dass Kind ist gerettet und der Teufel fährt vom Weihwasser getroffen hinab zur Hölle.
    Christine aber... verwandelt sich nunmehr selbst vollständig zur Spinne und bringt die Pest über das Dorf, und jeder, der sie berührt, der stirbt.

    So treibt Christine ihr Unwesen, bis zu dem Tag, als eine junge Frau aus Angst um ihr Neugeborenes den Bann bricht. Um ihr Kind zu schützen fasst sie trotz der Todesgefahr nach der Spinne und steckt sie in ein Loch in einem Holzpfahl, den sie dann mit einem Zapfen verschliesst. Mit dieser selbstlosen Tat hatte das Unheil im Dorf schliesslich sein Ende - und wenn sie nicht gestorben sind, und so weiter, und so weiter...

    Nun; Was hälst du so von der Geschichte, Christine SelY...?

    Terra Draganov

    Es machte nicht den Anschein, dass die Leute sehr vertraut miteinander waren. Oder zumindest behauptete Wolf, nachdem er kurz mit dem Barkeeper flachste, nur den jungen Mann zu kennen der am Eingang auf ihn und die Anderen gewartet hatte.
    Alles weitere, so meinte Wolf, würde er lieber im Raum hinten besprechen und fügte, vielleicht weil ihm Terras Unbehagen bei dem Vorschlag aufgefallen war, die Präsenz von Fluchtmöglichkeiten hinzu. Was bei Terra auch ihre Wirkung entfaltete, und ihren Pulsschlag wieder etwas verlangsamte.
    Die Kellnerin, - die warum auch immmer mit Wolf bekannt zu sein schien und ihn Storm nannte... überlegte Terra, mit einer bestimmten Idee im Kopf - trat an den Tisch und stellte zwei Gläser ab. Wolf bot Terra mit vielsagenden Worten ein Glas an, und Terra nahm es mit einem Schulterzucken entgegen und tat einen Schluck. Nichts gegen Alkohol... mag sein; Was dich angeht wird sich noch zeigen;
    antwortete sie ihm in Gedanken, während das Gesöff ihre Kehle hinunterrann. Schmeckte etwas seltsam, wie Terra feststellte, aber ordentlich Treibstoff war drin.

    Ace fragte Terra, ob er ihr helfen sollte, als man sich nach hinten begab, wobei Terra sein Gesichtsausdruck einen Moment lang seltsam säuerlich erschien. Deshalb lehnte sie dankend ab und legte dabei freundlich in ihren Blick, dass sie ein paar Schritte schon schaffen würde, während sie das Glas mit sich nahm.

    Drinnen trat kurz darauf Wolfs Bekannter, der Bursche von der Eingangstüre hinzu und ergriff das Wort.
    “Setzt euch, ich würde gerne wissen wie es weiter geht.“ begann er mit einem Lächeln, das Terra etwas verunsicherte, denn gute Laune schien ihr, was sie betraf, im Moment relativ deplaziert. Allerdings richtete der Typ daraufhin auch schon sein Wort an Terra.
    “Entschuldigt einige kennen mich ja nicht. Ich bin Astolphon, komme von hier aus New York und bin mehr oder weniger euer Kamerad. Und jetzt zu dir Junge Dame, Du bist? “


    Terra schwieg einen Augenblick, und nahm bewusst geniesserisch einen Schluck aus dem Glas.
    "Astolophon sagst du; Und mehr oder weniger mein Kamerad..." Sie bemühte sich zwar, die Feindseeligkeit hinter ihren Worten zu verbergen, ganz gelang es ihr aber nicht. Denn wenn ihr erster Eindruck von Astolophon nicht der Beste war, dann trug der Zweite im Moment nicht dazu bei, diese Einschätzung positiv zu verändern.
    Was sollte das mit dem Kameraden? Sie hatte genug erlebt um die wahre Bedeutung dieses Wortes von einer leeren Worthülse unterscheiden zu können. Ihr Kamerad... von wegen... wann denn? Etwa während er sie autoritär mit "Junge Dame" ansprach? So hatte sie niemand mehr genannt seit sie ein Teenager war und ihre Eltern mit ihr schimpften...

    Der Zorn stieg in ihr auf und Terra musste sich sehr bemühen, ihn wie Entschlossenheit aussehen zu lassen.
    "Na dann! Will ich mal ehrlich sein zu meinem K a m e r a d e n..." begann sie unterschwellig, und suchte Astalophons Blick.
    "Ich bin Krystina... ... Krystina Fox" fuhr sie dann direkter fort, während sie sich innerlich mahnte, mit dem Zeug in ihrem Glas vorsichtig zu sein. Sie hatte den Vornamen wiederholt, weil sie die zusätzliche Zeit brauchte um sich eine Lüge auszudenken. Wenn sie nicht aufpasste und sich noch mehr in die Blutbahnen jagte wäre Täuschung vielleicht gar nicht mehr möglich.

    "...und Privatdetektivin hier in New York. Ich bin den Beiden hier..." sie deutete beiläufig auf Ace und Wolf "auf dem Weihnachtsmarkt begegnet und wurde kurz danach angegriffen. Ich habe keine Ahnung wieso oder von wem, aber ich glaube man versteht, dass ich gerade nicht in vertrauensvollster Stimmung bin - " Terra unterbrach kurz und wandte sich an Wolf "...und ich auch meine Kanone wiederhaben möchte..."

    Die anderen Details, wie zum Beispiel ihren wahren Namen, ihre Rolle bei Loranus, und dass sie Rekinotuso war, liess sie sehr bewusst fürs Erste lieber noch unter den Tisch fallen.