Beiträge von Haggard

    Oh, glaub mir; Ich kann bluten, ich kann sterben, ich kann gefressen werden. Aber nicht dieses mal - und durch dich!

    Ich werd dir nämlich erklären, wie dus gemacht hast!
    Als erstes musste Fate sterben; Vermutlich weil auch du weisst, dass sie in diesem Spiel zwar kein Freund grosser Worte ist, aber meistens gelingt es ihr schon mit einem Satz einem Wolf das falsche Hasenfell zu versengen.

    Dann die Runde 1.Es war klug gespielt zunächst den Däumchen drehenden Hasen zu mimen. Zumindest bis dir Katsu auf den Zahn fühlte. Damit hat sie sich deine Stimme eingehandelt - und das Glück hat dir zugespielt. Denn Katsu verfolgt ihre Ziele mit tödlicher Konsequenz. Da muss es dir schwer gefallen sein, nicht vor Freude zu glucksen, als du dir das Spektakel ihrer Hinrichtung vom Waldrand aus beobachtet hast...

    Zitat von Casura

    [Spiel 87] Hinrichtung 1


    Die kleine Hasengemeinde war kaltes Wetter und immerwährende Winde gewöhnt, doch nicht das flüstern der Blätter und das Knacken der Zweige im Wind. Verunsichert blickte Katsu immer wieder über ihre Schulter, ihr schien als hätte sie eine leise Stimme vernommen. Doch da war niemand, der sprach, nur stumme Blicke begleiteten sie zum Galgen. Sie hätte die Schauermärchen der alten Charlotte glauben sollen. Nie, hätten sie hierher zurückkommen sollen.


    Es war nicht der Wind, der die Zweige knacken lies - und Katsu hat in ihren letzten Momenten nicht niemanden gehört - sondern die kleinen Unachtsamkeiten eines Wolfes, der die leisen Sohlen eines Diebes besitzt...

    Und in dieser Nacht hast du dir Van geholt... zwar hättest du mich töten und meine Aufforderung dich zu hängen dazu benutzen können, zu behaupten, der Wolf würde dich linken wollen. Aber warum ein Risiko eingehen. Du kennst mich, und weisst sehr wohl wie man mich dazu bringt vertrauensseelig dem letzten Hasen den Strick um den Hals zu legen und dir anschliessend in den Rachen zu schlüpfen, während ich immer noch glaube, ich würde das Richtige tun.

    Aber diesmal nicht. Diesmal werd ich dich endlich mal erwischen!

    Souu, hat jetzt zwar gedauert, (so viel zu tun immer ) Aber dafür isses zumindest gut lang geworden...


    Name: Harry Rowland
    Rasse: Mensch
    Alter: 24
    Klasse: Schwert&Schild (Gladiator) Nich ganz freiwillig... xD
    Aussehen: So ^^"
    Grösse: 1,84
    Charakter: Harry ist Opportunist - und sich am Liebsten selbst der Nächste. Zudem dabei auch nicht wirklich sehr wählerisch bei den Methoden die Erfolg für seine Ziele versprechen. Wobei das Sich Bereichern einen Topplatz in dieser Liste hat.
    Er ist zwar nicht besonders intelligent, doch auch nicht gänzlich ungeschickt. So findet er sich doch gut zurecht in der Stadt, besonders in deren niederen Gefilden und macht durchaus auch mal mit Dämonen oder Halbdämonen krumme Geschäfte. Zwar hat er für die meisten von ihnen genauso wenig übrig wie für die meisten Individuen seiner eigenen Gattung, aber ihm scheint klar, dass die Menschheit sich über kurz oder lang ohnehin nicht gegen sie behaupten können wird. Also, was solls?! Nach ihm die Sintflut.
    Gibt es Stunk bei einem Handel stösst ihm das zwar sauer auf, schliesslich ist er kein besonders schlagkräftiger Kämpfer. Aber er weiss sowohl seine Umgebung, die Gesetze der Physik und seine Neun Milimeter einzusetzen. Ebenso wie kleinere Taschenspielermagie, zu welcher er durch einen sonderbare Begegnung mir einer Katze kam...


    Geschichte:

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    Harry war in seiner Jugend kein Kind von Traurigkeit. Warum auch? Seine Eltern, Joseph und Ann waren führende Köpfe im Forschungsgebiet der Deridiummetallurgie und somit auch auf dem Sprung zur Aufnahme in die Diridiumgilde - so waren sie zwar vielbeschäftigte Leute, aber Harry störte sich keineswegs am persönlichen Freiraum, dem stets tadellos gedeckten Tisch, dem grossen Haus mit Garten und all den weiteren angenehmen Seiten, welche mit dieser Tatsache einhergingen;
    Ausserdem war da auch noch seine acht Jahre ältere Schwester Karen. Ein sehr fröhlicher und fantasievoller Mensch, und es machte Harry Spass sich auf ihre Mätzchen und Geschichten einzulassen.
    Kurzum, es hätte alles so gut für alle laufen können (und besonders für ihn!) - hätten seine Eltern einfach Dienst nach Vorschrift gemacht.
    Aber nein, mit ihrem mangelnden Profitstreben und ständigen Bemängelungen von Misständen, Armut und Ungleichbehandlung in der Stadt machten sie sich zunehmend unbeliebt. Besonders bei jenen, die sich durch die Rowlands in ihrem Bestreben nach Macht und Reichtum pikiert sahen, und so kam es zu ihrer Versetzung. Von der Deridiumforschung zum Erzabbau und - damit einhergehend - vom schönen Häuschen im Grünen in die Slums der Stadt.
    Für ihn, damals zehn Jahre alt, ein Schock! Zumal er auch nicht verstehen konnte, wie man in einem modrigen Bretterverschlag von Küche bei nicht mehr als einem dünnen Süppchen auf dem Teller noch ruhig bleiben und Scherze machen konnte. Oder gar darüber reden, wie es anderen ging, oder sich darum kümmern, was man gegen Krankheiten und Dämonenangriffe tun könnte.
    So befasste er sich an dererlei Diskusionen innerhalb der Familie dann doch lieber mit schmollen. Er ahnte noch nicht, dass diese Abende so plötzlich enden würden - im darauf folgenden Herbst.
    Drei Wochen lang hatte es geregnet, und ein Tag verging so grau wie der nächste. Er hatte Karen mit dem Abendbrot geholfen, weil ihre Eltern sich verspäteten, was an sich nichts ungewöhliches war. Doch Stunde um Stunde war vergangen, Karen und er hatten schon gegessen und sich etwas unterhalten, doch nun waren sie seltsam unruhig geworden. Sie lauschten in die Nacht hinein, in Erwartung auf das Geräusch der sich öffnenden Türe, und den Stimmen ihrer Eltern; Aber da war nur Stille, das Klopfen des Regens auf dem Dach, und das leise brodeln des zurück gestellten Eintopfs auf dem knisternden Feuer...
    Dann, als Harry schon mit dem Schlaf rang, öffnete sich jedoch vorsichtig die Türe, aber niemand trat herein. Da stand nur eine Gestalt mit zerrissenem Umhang im Regen. Im fahlen Schein des Herdfeuers, dass aus der geöffneten Türe hinaus in die Nacht fiel glaubte Harry erst, es wäre ein Dämon, der sich in die Stadt geschlichen hätte und erschrak - doch dann sah er durch die nassen Haaren hindurch das Weisse in den Augen des Mannes, als der Fremde eine lange Zeit nur wortlos und mit gesenktem Haupt den Blick wandern lies. Mal zu Karen, mal zu ihm...
    "Seid ihr Karen und Harry Rowland..?" fragte er dann, seltsam zögerlich. An den Rest kann Harry sich nicht mehr erinnern. Er weiss nur, dass dies die Nacht war in der er erfuhr, dass seine Eltern nie wieder zurückkommen würden...


    So kam der Schmerz. Dazu der Winter, die Kälte und der Hunger. Aber da war auch noch Karen, die ihn stets aufzumuntern wusste wenn er traurig war und nun selbst in den Minen arbeitete um sie beide zu versorgen.
    Denn Harry sollte Karen erst sechs Jahre später verlieren...
    Er sah sie zum letzten Mal, als sie sich von ihm verabschiedete, weil sie kurz nach ihrer Grundausbildung als Priesterin in ihre erste Schlacht geschickt wurde.
    Einen Monat später war ihm von Karen nicht mehr geblieben, als ein Brief, ein leerer Sarg und ihre Hundemarke.
    Ab dann hatte er endgültig genug von der Kirche, dem Militär und vor allen Dingen: Dem Gutmenschentum. Was hatte es Karen gebracht? Was seinen Eltern? Die Welt war immernoch voller Ungerechtigkeit, Armut, Krankheit und Dämonen - der Unterschied war nur: Sie waren tot, und er allein.


    Von da an lebte er nach seinen eigenen Regeln. Mal besser - mal schlechter, bis zu jenem verfluchten Tag, an dem er bitter gelinkt und von der Polizei verhaftet wurde....

    So, ihr habts überstanden. Das Ding zog sich einfach immer weiter in die Länge, da wollt ich nicht auch noch auf Karen und die Umstände seiner Verhaftung eingehen. Aber ich denke, Harry wird, - sofern ich ihn halbwegs gespielt krieg - schon mal Gelegenheit finden um aus dem Nähkästchen zu plaudern :D"

    @Van: So könnte man es auch ausdrücken... Nun, es wird eine unheilvolle und kalte Nacht werden, ohne die Möglichkeit Trost und Hoffnung von der Macht einer Hexe zu erbitten - aber sollte ich einen neuen Morgen erleben, dann mach dich auf ein paar Fragen gefasst,Van...

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    Sollte ich sterben; Hängt SelY :D

    Interessant. Katsu, versuchst du Druck zu machen um SelY zu prüfen - oder kommt dir SelYs Verdacht dir gegenüber ungelegen? Denn bevor diesem dich betreffendem Post erwähntest du SelY mit keinem Wort... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt? xD

    Also, was Katsu betrifft... Mein Verstand würde ihr zwar genug an Kaltschneuzigkeit zutrauen um sich als erstes über Fate herzumachen; Rein logisch betrachtet würde es wie schon erwähnt möglicherweise sehr von ihr ablenken eben genau jene Häsin zu verputzen, welche Katsu im Vorne herein als hungrigen Wolf bezichtigte - aber mein Gefühl zögert da doch noch sehr. Es will an ihr Ehrgefühl und Wolfsjägerstolz glauben - zumindest noch...

    Aber ich behalt dich im Auge - dich in deinen Entscheidungen so unschlüssig zu sehen ist auch nicht grade unverdächtig :D
    Nur, ich muss dir auch zustimmen. Wär nett zu erfahren, wie Max zu seiner Stimme kam, wobei ich mir doch sicher bin dass sie von Van stammt.

    Und diese Habicht/Bussard- Sache fiel auch mir auf. Beides sind Greifvögel - und ja, auch sie machen meines Wissens Jagd auf Hasen. Blos, ist ihre Erwähnung nur der Geschichte geschuldet, oder werden sie nicht ohne Botschaft erwähnt?

    Und was SelY betrifft... Warum machst du es dir so schwer, würde ein Geständnis nicht doch dein Gewissen erleichtern?! :D

    Hm, also kriegt Max entweder von Van einen Schuss vor den Bug gesetzt - oder er stimmt früh ab um nicht aufzufallen o_ôï

    Wobei mich diese Rückkehr-des-Wolfes Sache im Moment eher an SelY erinnert... zugegeben, es gibt einen gewissen Grad an Unwahrscheinlichkeit bei dieser Theorie - aber ich würd doch gerne Mal hören wie Sely die Sache sieht...

    Also erstmal, um deine Befürchtung zu zerstreuen Max. Ich zumindest habe nicht vor hier irgend jemanden zu diskriminieren; In meinen Augen hat jeder von euch das Zeug zum potenziellen Hasenmörder :D

    Und ja, ich weiss, ihr könntet mir nun als Erwiderung genauso gut die Gretchenfrage stellen - und ja, auch ich könnte Fate getötet haben. Einfach weil ichs kann.

    Blos, ich wars nicht - und Fate hat man ihrer sterblichen Hülle beraubt, somit bleiben zwei alte Hasen - und zwei alte Hasen die man in gewisser Weise als in den Wald zurückgekehrt betrachten könnte. Denn Katsus Gedankengang leuchtet schon ein.
    Nur kann mans auch anders sehen; Van und Max kehrten in den Wald zurück um ihn wieder zu ihrem Zuhause zu machen. Aber gerade dies war es ja, was in der Geschichte erst zur Rückkehr der Wölfe führt...!

    @Katsu und Nezumi: Wartet lieber mal ab. Es muss sich erst zeigen wie ichs hinkriege o_O

    Aber wenn ich darf versuch ichs mal, danke Howard! Auch für das Angebot, auf das ich gern zurück komme sollte es nötig sein.

    Und dann les ich mich noch ein wenig rein die nächsten Tage und versuch mal nen Charakter zu basteln. Ich denke mal, es wird wohl eher in Richtung kleiner Gauner gehen, den man Hops genommen hat.
    Und der nun vor der Wahl steht: Knast/feuchtes Rattenloch oder Militärdienst... ^^"

    Halluuu... ich weiss nicht, ob ich in diesem Thread ganz richtig bin, aber ich hab mir das RPG ein wenig angesehen und finde, man hat sich sehr viel Mühe gegeben mit der Story und allem drum und dran. Und naja, klingt doch auch alles recht interessant... ^^

    Und deshalb wollt ich mal fragen, ob ich ein wenig mitmischen könnte. Zwar haben die Spieler soweit ichs gelesen hab die Rekrutierung schon weitesgehend hinter sich und sind mitten im Training, oder haben auch dieses schon abgeschlossen, aber ich würds dann so drehen, dass mein Charakter noch irgendwie zu euch stösst x_x

    Nur, eine Warnung vorweg; Ich bin irgendwie der Jonas der RPGs, kaum bin ich mit an Bord herrscht Flaute. Aber für den Fall stehts euch durchaus frei mich loszuwerden o_oV

    Eine Weile verharre ich reglos vor der Guillotine, und dem Zettel mit Fates Namen.

    Dann unterstreiche ich ihn und unterschreibe mit meinem Namen.
    Vielleicht besiegle ich damit ihr Schicksal, meines, und das der Ganzen Stadt. Aber ich bin auch nur ein nutzloser Nachtwächter - und eine Stadt, die ihr Schicksal jemandem wie mir überlässt, ist ohnehin dem Untergang geweiht.

    Als ich den Vorgarten verlasse um mich auf die Suche nach Fate zu machen lenke ich meine Schritte durch die engen Gassen und verschlungenen Wege Hasingtons. Die untergehende Sonne, die den Nebel den ganzen lang nicht durchdringen konnte taucht die Stadt in ein tiefes, unheilvolles Rot.
    Und an den Fensterscheiben kleben die Gesichter der Alten wie traurige Fensterbilder. Sie starren hinaus auf die Strasse, doch ihre Augen sind gross und müde und wissen auch nicht, was sie sagen sollen.

    Von Fate aber finde ich keine Spur - nur ihren Namen, den jemand ans Schafott geheftet hatte.

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    SelY: Sorry, bin leider ein bissel stark schlecht konzentriert dabei diese Runde x_X