Beiträge von Haggard

    Tja, dann ist er also beinahe gelaufen, dieser wunderbare Vollmondabend, schön langsam komm ich wieder runter und mein Bettchen weiss, dass ich ihm letztendlich ja doch nicht entkommen kann, deshalb schmunzelt es schon und zwinkert mir einladend zu.

    Dennoch will ich ihm nicht nachgeben, bevor ich mein Glas nicht noch mal erhoben hab. Denn es ist nicht nur irgend eine herrliche Nacht, nein, es ist die Nacht zum 3. Juni. Der Tag an dem vor 22 Jahren (übrigens auch an nem Sonntag... xD) ein Mensch das Licht der Welt erblickte den ich als Mentor und alten Freund betrachte.

    Ich trinke auf dein Glück und deine Gesundheit, Cazuh Lynn. Und darauf, dass du nun allmählich - nachdem dir die zweifellos vorhandenen Unannehmlichkeiten des Erwachsen seins sicherlich vertraut geworden sind xD - auch die Vorzüge und Freiheiten auskosten und geniessen kannst!

    \m/ ^_^V

    Alles Liebe und Gute zum Geburtstag, Cazuh Lynn!
    *knuff*

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    Tja, und eines noch, hat aber nen etwas schalen Beigeschmack...

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    Leider bin auch ich nicht dazu gekommen, mir Thor und Captain America vorher anzusehen. Hätt bestimmt nichts geschadet.

    Aber auch so muss ich sagen, dass er auch mir recht gut gefallen hat und sehr kurzweilig war. (Anders als zum Beispiel Zorn der Titanen... x_X)

    Und joah, lachen musste ich auch; Ich erinnere mich zum Beispiel an die Stelle

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    an der Loki dem Hulk klar zu machen versuchte, dass er ein Gott wäre dem man gefälligst etwas Respekt entgegen zu bringen hätte. Nur leider lies sich Hulk von der Ansprache ja recht wenig beeindrucken... xD

    Schade nur, dass Cobie Smulders (aka Robin Scherbatsky) etwas sehr im Hintergrund gehalten wurde... xD

    Naja, nachdem ich den Film gesehen hab wollte ich mich irgendwie ständig bei der Marine melden; Muss wohl an der schönen Portion unterschwelliger Propaganda liegen, die man in den Film reingerührt hat... xD"

    Ansonsten, wenn man sowohl darüber hinwegsehen kann als auch noch über die eine oder andere kleine Schwäche die solche Filme nun mal meistens haben hat mich der Film aber recht prima unterhalten und war die Kinokarte schon wert... o_OV

    P.S. Rihanna singt besser als sie schauspielert... ^^"

    Also dann, es gibt mal wieder n neues Wort zum Sonntag. Fühlt euch..., noja, sagen wir einfach mal: b e g l ü c k t !
    xD

    Das Thema? Heut gehts in die Richtung Kunst und Kultur. Das klingt n bisschen ätzend jetzt, aber die beiden nachfolgenden Geschichtchen dazu fand ich doch ganz prima.


    Showgeflimmer


    Es ist so weit weg, alles.
    Das, was da vor mir auf dem Bildschirm flackert, gerade mal seit ein paar Minuten, ist so unfassbar weit weg, weit weg von dem, was mich bewegen kann. Fassungslos sitze ich da, mit jeder Sekunde wird mir klarer, dass es Dinge gibt, die ich einfach nie verstehen werde.
    Es ist wie immer, man packt ein paar Streicher irgendwo in die Musik und macht ein Crescendo und die Tränchen fließen. Ich komme mir vor wie in einem schlechten Klassik-Konzert, bei dem die Zuschauer um einen herum gerührt die Taschentücher zücken, während man selbst im Kopf nur die vollkommen geläufigen Kadenzgänge verfolgt.
    Das Publikum jubelt. Bei ein paar stinknormalen Lichteinstellungen, bei ein paar Seifenblasen oder einer miserablen Bühnenshow mit dauergrinsenden Tänzern im Hintergrund. Bei Sängern, die angeblich "Wahnsinnsstimmen" haben, jedoch außer Schreien und kopfstimmenlastigem Hauchen nichts, aber auch gar nichts beherrschen.
    Was soll es wundern in Zeiten, in denen das größte Vergnügen im Fernsehen darin besteht, den Auftretenden beim Leiden zuzusehen. Je schlimmer, desto besser. Aber gut, kein modernes Phänomen, die Hinrichtungen waren früher ja auch schon immer gut besucht.

    Aber zurück zu dieser Show, die so wenig tiefsinnig wie weitreichend ist. Was bleibt hängen. Nichts. Nichts. Gar nichts. Genauso wenig wie von den tausenden Gewinnern von irgendwelchen Castingshows, die trotz alledem die besten Quoten haben, immer wieder.
    Aber was hängen bleiben könnte, geht unter. Die wahrhaft guten Filme, wahrhaft gute Erlebnisse. Dabei gäbe es Dinge, die man nie wieder vergessen wird.

    Ich erinnere mich, an so vieles. An Dinge, bei denen man leidet, sich nicht entziehen kann, sich von Endorphinen und Gefühlen überflutet sieht. Bei denen man vor Angst zittert, vor Unwohlsein glaubt, sich übergeben zu müssen, bei denen man losheulen könnte, weil man über etwas lacht, das so tief geht und angreift, dass man es nicht mehr aushalten kann. Bei denen man sich so schmerzlich wiedererkennt. Und hinausgeht und weiß, man ist gewachsen. Hinausgeht, und einen das Glücksgefühl durchströmt, etwas erkannt zu haben. Nicht mehr derselbe zu sein, nie wieder.
    Aber das erreicht man nicht mit Show, mit Lichteffekten oder mit Kreischen.
    Das erreicht man nicht so.
    Aber mit Kunst. Mit Menschlichkeit.

    (geschrieben von: Die Traumfängerin)


    _________________


    Anti-Kultur

    Zufällig stieß ich in der Nacht zu Montag auf das Format "Kulturpalast" vom ZDF. Da ich mich etwas für Kultur interessiere und ohnehin nicht schlafen konnte, schaute ich mir die Folge an.
    Neben dem Comic-Zeichner Ralf König wurde auch das Projekt von Clemens Schick vorgestellt, der über Weihnachten ein zweites Mal nach Afghanistan gereist ist, um vor deutschen Soldaten aufzutreten.
    Nach dem Beitrag wurde ein Kommentar Robert Stadlobers gezeigt, der sagte, dass er vor keiner Truppe der Welt auftreten würde, da man es denen dann ja auch noch schön da machen würde.

    Meine Einstellung zur Kultur ist offen gesagt gespalten.
    Das, was heutzutage als Kunst bezeichnet wird, hat für mich kaum noch einen künstlerischen Wert. Die Künstler haben ungemein bedeutungsschwere Botschaften und sind so tiefgründig, dass kaum jemand noch diese Kunst versteht.
    Die kulturelle Elite, die schon, auch die Intellektuellen, die verstehen das.
    Aber die einfachen Menschen, Leute, die sich nie wirklich mit Kunst beschäftigt haben, die verstehen diese Kunst nicht. Da die zeitgenössische Kunst oftmals Mittel vergangener Epochen verwendet, diese zitiert oder konterkariert und eben daraus auch ihre Wirkmacht bezieht, ist sie nur für die verständlich, die das zitierte oder konterkarierte eben auch kennen.
    Für alle anderen ist das nur ein Anzug aus Filz an einem Garderobenständer und kein Sinnbild des modernen Künstlers, dargestellt durch die Anlehnung an Beuys, den Fett-und-Filz-Mann.

    Aber genau hier tauchen dann Künstler wie Clemens Schick auf, dessen künstlerische Botschaft womöglich auch nicht verständlicher ist, der aber auf die Menschen zugeht. Der sich auf sie einlässt und sich in ihre Lebenssituation einlässt.
    Und sich nicht nur in den sicheren Gewässern der Galerien, der Theater, der Konzertsääle und Filmfestivals versteckt, um sich mit anderen hochintellektuellen Künstlern einen auf ihre Tiefgründigkeit runterzuholen.
    Solche Künstler verdienen Achtung und Respekt, weil sie eben hinaus gehen in die Realität und vielleicht auch die Konfrontation suchen mit denen, die nicht sonderlich viel mit Kunst am Hut haben.
    Die Aussage Stadlobers ist eigentlich ein trauriges Beispiel für den Großteil heutiger Künstler.
    Sie mögen auch here Ansichten und Absichten hegen und versuchen, die Welt mit ihrer Kunst besser zu machen. Aber dadurch, dass sie nur in ihren kleinen Zirkeln verweilen, und sich nur untereinander austauschen, verlieren sie die Bodenhaftung.
    Sie sind abgehoben, lebensfremd, arrogant und selbstgerecht geworden.
    Ja, es war vielleicht nicht die beste Idee, Soldat zu werden. Nur sind diese Männer und Frauen nun einmal da. Und es ist geradezu menschenverachtend, ihnen etwas zu verweigern, dass ihre Situation etwas erträglicher machen könnte.
    Ich heiße den Krieg nicht gut, aber trotzdem ist einfach unwürdig, so mit diesen Menschen umzugehen, die ständig mit der Furcht leben, verletzt oder getötet zu werden.
    Viele der Soldaten sagten nach der Vorstellung, egal ob sie diese nun gut fanden oder nicht, dass es sehr mutig von diesem Künstler war, zu ihnen zu kommen und dass sie sich gefreut haben, mal wieder mit jemandem sprechen zu können, der kein Soldat ist.

    Und gerade deshalb verdienen Künstler, die auf die Menschen zugehen, die sich aus ihrer sicheren Welt der Kunst herauswagen, höchsten Respekt.
    Womöglich könnte die Kunst ihrem Anspruch, die Welt zu verändern, in höherem Maße gerecht werden, wenn es mehr solcher Künstler gebe. Anstatt nur im sicheren Atellier zu hocken und zu lamentieren.


    (geschrieben von: Knoxx91)

    Nein; Ich bin ein alter Mann - und da alte Leute gerne in der Vergangenheit leben hör ich meistens Rockoldies oder Special Interest- Musik. Also das Zeug, das Lokalmusiker und irgendwelche meist unbekannten Leute produzieren ^^"

    Du bekommst die Gelegenheit, jemandem, der dir des öfteren in die Suppe gespuckt hat mal so richtig eins auszuwischen. Tust du es? xD

    Aber, aber; Wir beissen doch nicht und haben erst recht noch niemanden gefressen - mal von Doubt abgesehen... ... ... :frieren:
    (Is aber blos n Spiel hier im Board xD)

    Machs dir bequem hier wenn du magst und falls du das Bedürfnis verspüren solltest, irgendwo was zu posten, dann tu dir keinen Zwang an, kay? ^_^V

    Naja, als erstes mal;


    Willkommen im Board, sieh dich in aller Ruhe um und vielleicht findest du ja was zum lesen oder posten; Auf alle Fälle nen angenehmen Aufenthalt! ^^V