Es gab Zeiten, da habe ich versucht, mich durch alles durchzuquälen. Einer der Gründe war, dass man nur dann legitim an dem Besprechen eines Titels teilnehmen kann, wenn man ihn gesehen hat - logische Sache. Mittlerweile breche ich sofort ab, wenn ich merke, dass das Ganze nicht meins ist. Sowohl die Zeit, als auch die Nerven sind mir zu schade. So lange ist das Leben nicht, um seine Freizeit mit Dingen zu verbringen, die (a keinen Spaß machen und (b auch noch keinen Nutzen haben.
Genau so hab ich es auch gehandhabt: Ganz lange hab ich damals alles geschaut, was ich angefangen habe, egal wie gut oder schlecht, wie lange oder wie kurz. Bei mir war es eine Mischung aus 'Es könnte ja noch was Gutes kommen' und 'Ich kann ihn nicht beurteilen, wenn ich ihn nicht komplett gesehen habe'. Und dementsprechend hab ich mich durch jeden Anime gequält, den ich angefangen habe. Wie viel Zeit ich damals mit schrecklichen Anime verbracht habe, kann ich gar nicht aufzählen. Aber damals, als ich noch zur Schule ging und Daheim gewohnt hab, hatte ich auch eine Menge Zeit.
Irgendwann hab ich dann meine ersten Anime abgebrochen, als ich gemerkt hab, dass ich lieber andersweitig was getan hab währenddessen oder den Anime ständig pausiert habe mit dem Willen im Kopf: 'Ich guck das noch!', aber ich hab mich eigentlich nur selber hingehalten.
Ich versuche zwar nach wie vor auch ne Serie zu beenden, die ich angefangen habe, aber ich quäle mich nicht mehr durch, lohnt sich für mich einfach nicht. Freizeit ist kostbar und ich könnte in der Zeit Wichtigeres tun.
Ich glaube, der erste Anime, den ich freiwillig abgebrochen habe, war Amnesia, gefolgt von Makai Ouji und Diabolic Lovers, sowie Uta no Prince-sama! (Ich merke gerade, dass es meistens Reverse-Harem und deren gehirnlose Protagonistin sind ?)