Nach meiner Sicht ist das Leben sinn- und wertlos
Ich hatte mich extra als Beispiel angegeben da meine Art eigentlich als Gegenteil dessen gilt was depressiven Menschen gilt.
Es hat für mich Ewigkeiten gedauert bis ich aus einer Leere rauskommen konnte. Hatte keine Ziele, hatte keine Erfolge und sah alles was ich tat als Sinnlos an.
Ein Anstoß war nicht vorhanden. Ich war sowohl sozial als auch schulisch nie gut. Aber ich kann jetzt auch keinen wirklichen Wendepunkt nennen, wo sich dies bei mir geändert hat. Ich weiß es nicht. Es klingt sehr klischeehaft und üblich aber ich glaub, ich brauchte ein Ziel. Eine Sache auf der ich mich fixieren konnte und mich neu probieren konnte.
Man sagte mir mal dass man in schlechten Zeit lediglich den Schwarzen Punkt auf einem weißem Papier sehen würde. Und mir war auch bewusst wie abgedroschen dies klingt aber es ergab für mich Sinn.
Essentiell nach dem Sinn und Wert zu suchen macht einen nur depressiv und enttäuscht umso mehr. Sowas lässt sich nur mit der Zeit finden.
Ich hätte das besser machen können, das war irgendwie unsensibel, das hat sie bestimmt verletzt, ich nerve doch eigentlich bloß. Wenn ich mal einem nervenden Klassenkameraden sage, dass er den Mund halten soll, ist das schon einer der größten Gründe meiner Schuldgefühle.
Hm, ich hab eine sehr gute Freundin die sehr lange Zeit, auch diese Gedankenweise hatte.
Ihre Selbstreflexion war immer leicht paranoid und sie hinterfragte immer warum wir befreundet wären.
Sie hatte viel zu viel mit falschen Freunden zu tun die einen sehr schlechten Einfluss auf sie hatten.
Aber irgendwie ist sie mit der Zeit auch da herausgewachsen. Sie ist viel entspannter geworden.
Selbst Ich mache mir viel zu oft Gedanken was die anderen denken. Ich muss den anderen gefallen.
Entschuldige mich viel zu oft und überleg mir nach unserem Abschied ob ich einen guten Eindruck gemacht hätte.
Es legt sich aber langsam.