Gerade das sind ja die "Bubbles" von denen so viel geredet wird. Natürlich gibt dir dein direktes Umfeld positives Feedback, du hast es dir ja wahrscheinlich ausgesucht. Gleich und gleich gesellt sich gern. Das repräsentiert aber weder die Gesellschaft, noch eine Mehrheit in irgendeinem Sinn.
Bist doch genauso in deiner "Bubble" wie jeder andere hier.
Auch repräsentiert deine Bubble nicht die Gesellschaft, noch eine Mehrheit.
Möchte ich nur dazu schreiben, da oft solche Argumente eingeworfen werden, ohne selbstreflektiert auch auf die eigenen Einwürfe dabei zu verweisen.
Reformen können ja kommen, aber kurzsichtig ist es auch, wenn es kein vernünftiges Konzept gibt. Wie soll das umgesetzt werden, wer macht das? Welche Form und warum gerade diese? Für wen genau und schließt das auch alle ein oder wieder nur eine Teilmenge? Wird es der Gesellschaft aufgezwungen oder ergibt es sich sowieso durch normalen, organischen Sprachwandel?
Unabhängig davon, wie vernünftig dieses Konzept sein wird, wird es Aufschreie geben. Selbst eine Neutralisierung der Sprache hat Gegenstimmen und dabei werden keine neuen Worte erfunden oder Sternchen dazugesetzt. Aus dem simplen Grund, weil wenn schon von vorneherein eine Gegenstellung dazu genommen wird, wird es keine Möglichkeit geben eine Reform einzuführen, die den Sprachgebrauch derjenigen ändert.
Sprachwandel wird grundsätzlich immer als negativ empfunden. Dabei ist es schnurzegal, ob's ums gendern geht. Schon bei der Rechtschreibreform wurde sich beschwert. Kommt noch dazu, dass der Sprachwandel einer Gruppe von Menschen betrifft, die zum einen, einen selbst nicht betrifft oder/und nicht in seiner "Bubble" sind, dann wird man noch eher eine negative Haltung dazu haben.
Gegenargumente als auch Argumente dafür gibt es zur Genüge, aber was am Ende im Sprachgebrauch durchgesetzt wird, entscheiden wir selbst. Unabhängig von einer Diskussion in einem Anime Forum und diejenigen die Inklusion betreiben wollen werden es auch weiterhin tun. Auch da unabhängig von der Reaktanz einiger.