Beiträge von Fenrir

    Tasuki Jupp, ist richtig - "the Ring" wurde bei uns in mehreren Bänden damals bei EMA veröffentlicht, von denen jeder eine eigene Geschichte aus den Büchern darstellt :) Da ich die Bücher und die japanischen Filme liebe, musste ich auch den Manga kaufen :D

    Tipp 1: Der Manga basiert auf einem bekannten Roman, der auch bei uns erschienen ist und ebenfalls verfilmt wurde (japanisch und sogar als us-amerikanisches Remake)

    Hab mir mal die Vollversion des "Assassin's Creed: Valhalla"-Soundtracks gegönnt, plus die beiden OSTs zu "Siege of Paris" und "Wrath of the Druids" :) Hatte aus der Collector's Edition bisher nur die abgespeckte Version des OST, aber er ist so schön, dass ich ihn mir jetzt vollends geholt hab; digital zwar nur, aber egal :lovex:

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    Nach Jahren der Abstinenz konnte ich das Game letztens erst fertig spielen und muss auch einfach mal was dazu schreiben :)

    Irgendwie ist es traurig, dass ich das Spiel so lange liegen gelassen habe, aber bei Release hatte ich nach etwa 30 Stunden irgendwie keinen Elan (oder vielleicht auch keine Lust?) für mehr; keine Ahnung was der Grund war, es ist fünf Jahre her :'D Ich verstehe es selbst nicht, denn das Spiel ist in so vieler Hinsicht wirklich schön, aber es stürzt mich auch in diverse Abgründe (dazu weiter unten mehr).

    Das Setting einer postapokalyptischen Welt finde ich erst mal super, auf so was stehe ich, aber die Maschinen haben mich gecreept - allerdings kam ich da mit zunehmender Kampferfahrung, diversen Waffen, besseren Rüstungen etc. rein und dann bereiteten mir eigentlich nur noch zwei drei Viecher Angstschweiß (z.B. der Steinbrecher, holy f*ck!). Mit Aloy bekommt man einen sympathischen Charakter an die Seite gestellt; sie lernt von ihrem Ziehvater alles was sie zum Überleben braucht und verfolgt stets ihr Ziel, ohne dabei aber ihre Menschlichkeit zu verlieren, und das obwohl sie ihr ganzes Leben mit Ablehnung und Ausgrenzung konfrontiert wurde. Man hat es natürlich auch ein bisschen selbst in der Hand ob man das "good girl" sein möchte, denn man kann in Situationen auch aggressiv reagieren, oder Side quests schlicht ignorieren und den Leuten eben nicht helfen.

    Das Waffenarsenal im Spiel ist groß - mehrere Bögen, Seilwerfer, Fallen, Bomben, etc. - und man kann sich quer durchtesten und in den Tutorials mit den Waffen üben; bei mir fiel die Wahl in den meisten Kämpfen auf den Sprengdraht, die Zersprengerpfeile und Präzisionspfeile, aber auch die Schleuder mit den Klebebomben etc. kam bei mir gerade dann zum Einsatz, wenn ich auf Abstand möglichst viel "wumms!" wollte :ugly:

    Das mit dem Klettern, was Tarmin angesprochen hat, fand ich ebenfalls etwas schade - bei "Ghost of Tsushima" wurde im Prinzip mit dem selben Schema gearbeitet, aber da klettert man IMO weniger als bei Horizon, dagegen kann man bei "Assassin's Creed: Valhalla" an jedem Berg einfach hochkraxeln wie man möchte; ist zwar auch etwas unrealistisch, aber ich hätte mir bei Horizon öfter gewünscht auch mal random irgendwo klettern zu können, weil ich z.B. erkunden wollte. Oder in einem Fall hat es mich geärgert: da hab ich einen Grauhabicht getötet und er landete so dumm auf einer Erhöhung, dass ich nicht hin kam und ihn looten konnte -_-

    hier z.B.

    Das kam aber tatsächlich nicht besonders oft vor und im späteren Verlauf des Spiels, wenn man mit Material zugeschissen wird, spielt das kaum eine Rolle mehr :')

    Zur Story selbst:

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    Es war unglaublich spannend zu verfolgen wohin Aloys Reise geht und was sie alles rausfindet; nicht nur ihre Herkunft, sondern auch was aus der Welt, wie wir sie kennen, eigentlich wurde. Die krasse Automatisierung ist, von unserem Standpunkt betrachtet, nicht mal so unrealistisch; um so mehr hoffe ich, dass Leute sich mehr Gedanken über so was wie künstliche Intelligenz machen, damit es uns mal nicht genauso ergeht :') Und hier komme ich auch zu dem, was mich an dem Spiel etwas "gestresst" hat: die Vorstellung von einer Welt in der Maschinen herrschen ("Terminator" hat das ja auch schon aufgegriffen) und der Mensch praktisch keine (oder nur wenig) Chance hat. Ich stehe unserer Spezies eher kritisch gegenüber, aber so ein Szenario wünsche ich mir dennoch nicht. Daher waren die Kämpfe am Anfang etwas, was mich nervös machte, aber die meisten Maschinen bekommt man ja ganz gut klein. Schlimmer war es bei den Brutstätten; die haben mir echt die Scheiße aus dem Leib gecreept - Augen zu und durch war da meine Taktik und ich hab alles so schnell gemacht, wie es ging, nur um möglichst fix wieder raus zu kommen. Ich fand es einfach wahnsinnig unheimlich und es hinterließ immer ein ungutes Gefühl in mir. Ähnlich aufgeregt war ich z.B. bei "A Plague Tale -Innocence-", da kämpfte ich permanent mit Schweißausbrüchen und Herzrasen; aber eben aus anderen Gründen :'D

    Trotz allem war die Geschichte bis zum Schluss wahnsinnig spannend und der korrumpierte Hades war ein nicht zu unterschätzender Gegner, wenn ich auch z.B. die Todbringer und Verderber eigentlich am abartigsten zu bekämpfen fand. Elisabet Sobeck war ein interessanter Charakter und ihr Projekt "Zero Dawn" IMO ein guter Weg, die Menschheit und sämtliches anderes Leben zu bewahren.

    Was ich mich in dem Zuge immer wieder gefragt habe: es gab nur "Kleintiere" wie Füchse, Waschbären, Wildschweine, etc. aber keine Hirsche, Rinder, Pferde. Was wurde daraus? GAIA sollte doch von sämtlichen Pflanzen und Tieren Samen bzw. DNA zum Klonen haben, oder nicht? Ebenso frage ich mich, ob Aloy tatsächlich ein direkter Klon von Elisabet ist. Sie wird als "mutterlose" verstoßen, weil sie einfach aus dem Berg kam? Wie kam sie da hin? Elisabet kann sie ja nicht geboren haben, die war definitiv tot. Also woher kam Aloy? Aus einem Brutbehälter für Klone? Wenn ja, warum dann erst mehrere Hundert Jahre später? Denn offenbar ist sie die einzige, die von Elisabet direkt abstammt. Das wurde bis zum Ende nicht geklärt, was ich schade fand, denn genau das fand ich spannend. Außerdem hab ich mich gefragt ob es noch ein Plothole gibt, oder ob ich das nur missverstanden habe: Elisabet und die anderen "Alphas" starben doch in der Zero Dawn-Einrichtung, oder nicht? Wie kann Aloy dann am Ende Elisabets Anzug in ihrer ursprünglichen Heimat - wo auch immer das ist - finden?

    Am Ende, als man sieht, dass Hades eben nicht ganz tot ist und Sylens ihn "einfängt" merkt man, dass da noch was kommen soll; ich bin auch sehr gespannt ob, oder in welcher Form das in "Forbidden West" dann eine Rolle spielen wird :)

    Alles in allem war Aloys Reise jedenfalls spannend, durchaus emotional und stimmte mich über die, im Spoiler angesprochene, Sache mit den KIs sehr nachdenklich.

    Um den Kampf mit dem Endboss hatte ich mich ein Weilchen gedrückt und erst an "The Frozen Wilds" weiter gemacht - ein Add On, das mich sehr zufrieden gestellt hat, denn zum einen kamen die Banuk vor, die ich bereits im Hauptspiel schon interessant fand, aber die eben nur kurz vorkamen, zum anderen ist das Setting mit den Schneelandschaften einfach wunderschön; und dafür hab ich ja ein Herz :lovex:

    Die Story war auch hier sehr spannend und man bekam noch mehr Infos zur "alten Welt" und deren Bewohner; da gab es ein paar wiederkehrende Personen, über die immer wieder geredet wurde, bzw. von denen man las und Notizen fand, und am Ende fügt sich dann das meiste davon zusammen.

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    Die Sache mit dem Vulkan fand ich echt interessant gemacht, aber auch hier war natürlich ein korrumpierter Teil von GAIA wieder der Böse, auch wenn ich minimal nachvollziehen kann, dass er "seine" Maschinen beschützen will. CYAN als die gute Gegenspielerin trägt maßgeblich ihren Teil dazu bei. Die Geschichte an für sich ist recht knapp - wie meist bei Add Ons, was ich auch gar nicht so schlimm finde -, aber man kann ja auch einiges anderes tun und muss erst ein wenig Vorarbeit leisten, bis es so weit ist. Den Kampf gegen Aratak fand ich ganz witzig und ich mochte ihn und seine Schwester am Ende echt gern, auch wenn letztere sich eben geopfert hat :(

    Die neuen Maschinen waren nicht zu unterschätzen - die Versenger und die Frost- und Feuerklauen waren heavy; sie griffen einen in nicht enden wollenden Kombos an und hier war ich froh, dass ich mir das Schildweber-Outfit im Hauptspiel geholt hatte :'D Ohne das wäre ich generell öfter drauf gegangen, aber gegen die war es besonders wirksam.

    Die Kontrolltürme waren ebenfalls eine nette Neuerung, die dem Add On etwas mehr Leben einhauchten, denn sonst gäbe es ja nur am Ende die eine Brutstätte.

    Die Sammel-Sachen fand ich allgemein ganz gut, wenn auch teilweise etwas nervig zu finden; ich hätte mir nur gewünscht, dass man aus ihnen auch etwas mehr Informationen rauskitzeln könnte, aber die Panoramen waren da ja schon etwas hilfreich :)

    Alles in allem ein Spiel, das mich, bis auf etwas Kritik, recht zufrieden gemacht hat - Steuerung, Grafik, Sound alles top, für mich persönlich ist aber, dank meiner Ängste, der Wiederspielwert wohl nicht ganz so hoch :'D Aber es war einen spannende Reise mit Aloy und ich hoffe, irgendwann auch "Forbidden West" spielen zu können :lovex: