Das Rausnehmen von Melanie machte mich schon etwas missmutig auf die dritte Staffel, aber ich wollte dennoch wissen, was passiert. Ich muss sagen, dass mir die Revolten, Kriege und Intrigen in dieser Staffel z langatmig waren; außerdem fand ich diese sämtlichen "Drogen"-Parts mit Halluzinationen nervig; auch in Staffel 2 störte mich das bereits bei Melanie, wobei ich es da noch verstehen kann, da die Situation extrem war. Generell kann ich so was nicht leiden, wenn Leute dauernd Personen sehen, oder gar mit ihnen im Zwiegespräch sind, die meist tot sein sollen (aber ist halt ne gute Möglichkeit beliebte Charaktere nach ihrem Tod, oder anderweitigen Ausscheiden, dabei zu behalten). Jedenfalls nervte mich das in Staffel drei bei Alex noch viel mehr; so sehr ich Melanie mag, aber es nervte sie als "Stimme der Vernunft" an jeder Ecke hinter dem Mädel zu sehen.
Wilford zeigte sich einfach als extremster Arsch ever und ihm hätte ich echt den Tod auf den Hals gewünscht.
Was ich nicht verstand war, dass Layton, trotz seines Engagements, beim Tail inzwischen komplett unten durch war und dass Pike diese schieß Aktion gegen ihn durchgezogen hat.
Zarah und ihr Verhalten ihrem Baby gegenüber (die Kälteresistenz mit der Dr. Frankenstein) fand ich ziemlich fragwürdig, aber sie war eh noch nie ein Charakter, den ich sonderlich leiden konnte; genauso Audrey.
Bess hat sich auch etwas gewandelt, was ich ab und zu infrage gestellt hab, aber sie half Roach und das fand ich gut. LJ und Osweiler waren eh ein Gespann für sich, wobei ich letzteren echt mag. Uuuund Ruth, sie war wohl auch eine der besten Charaktere diese Staffel, ich mochte ihr Engagement, ihre Einstellung und finde sie einfach sympathisch.
Btw. Josie ist mir inzwischen echt die liebste von allen, sie wird mit jeder Staffel cooler.
Ich hab mich sehr gefreut, dass Melanie noch lebte und dass sie sie retten konnten - im Gegenzug fand ich es genial, dass sie Wilford hinterher mit dem kleinen Ding ausgesetzt haben, aber seien wir ehrlich: er hatte es mehr als verdient :D
Die Idee von dem neuen Eden gefiel mir gut, auch wenn Layton die Wahrheit etwas strecken musste um die Leute zu überzeugen. Aber mit der Abmachung am Ende scheinen ja alle klar zu kommen.