Beiträge von Fenrir

    Chojin Oha, vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Ich wäre da jetzt - zugegeben - in's Messer gelaufen und hätte sie gekauft, weil sie echt ziemlich gut aussieht. Gerade das mit der FSK und OVA-Films muss man erst mal wissen :D

    :3

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    Gestern Staffel 2 beendet und ich muss sagen, die Serie macht immer noch Laune. Ich finde das Setting einfach ultra spannend, da ich generell einen Hang zu apokalyptischen oder post-apokalyptischen Szenarien habe; nicht weil ich es generell geil finde, wenn die Welt - gelinde gesagt - an den Arsch geht, sondern eher, weil es zum Nachdenken anregt wie man es eben nicht so weit kommen lassen sollte. Aber die Geschichte um den Snowpiercer zeigt mal wieder, zu was die Gesellschaft fähig ist; da kann's einem teilweise echt schlecht werden.

    Nun gut, aber jetzt meine Meinung zum eigentlichen Inhalt der Staffel:

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    Zuerst muss ich sagen wie widerlich ich den Charakter des Mr. Wilford finde - er ging mir so dermaßen auf den Sack mit seiner Einstellung er wäre eine Art Gott und alle müssten ihm dienen etc.; typisches "Ich-bin-ein-reicher-Sack-seid-mir-alle-dankbar"-Syndrom. Wie er versucht hat alles zu manipulieren und die Leute zu korrumpieren war irgendwie vorauszusehen bei dieser Art Mensch. Bin mir auch bis zum Schluss nicht sicher ob Audrey jetzt wirklich wieder übergelaufen war, oder ob sie einfach nur verdammt gut schauspielert; aber irgendwie scheint eher ersteres der Fall zu sein, wenn ich an die letzte Folge denke und was sie zu Zarah sagte und wie sie von Till im Endeffekt ausgeknockt wurde :'D

    Der spannendste Teil der Serie war IMO wie Melanie sich auf die Socken zu der Wetterstation machte und dort allein überleben musste - die Halluzinationen in Form von Menschen die mit ihr reden, nervte mich zwar, weil das inzwischen Schema F bei so was ist, aber dafür war der Rest drumrum spannend gestaltet; besonders wie sie am Schluss dasteht, der Snowpiercer vorbeifährt und sich fragt, ob sie überhaupt eine weitere Chance auf Rettung hat.

    Was sich währenddessen im Zug abspielt war fast eine Art modernes "Game of Thrones" mit den Feiern, Intrigen und vereitelten Plänen. Dass sich ein Großteil der Fahrgäste (oder gar die Mehrheit, ich weiß es nicht mehr) für Mr. Wilford ausgesprochen hat, fand ich herb - dachten die echt unter ihm würde alles besser werden?

    Ich will jetzt gar nicht zu sehr auf die einzelnen Details der Staffel eingehen, aber ein paar Worte noch zu einigen Charakteren und Szenen:

    Alex mochte ich, nachdem sie sich mit ihrer Mutter wieder versöhnt hatte und in ihr auch immer mehr das Wissen reifte, dass Mr. Wilford keine Hemmungen hat über Leichen zu gehen.

    Ich mochte die Entwicklung von Till und Ruth besonders in der Staffel - es hat mir gefallen, wie Ruth immer mehr gemerkt hat, dass Wilford kein gottgleiches Wesen, sondern schlicht und ergreifend ein Arsch ist und dass sie sich dann lieber Layton angeschlossen hat. Till lies oft ihre persönliche Meinung einfließen, was sie in den Ermittlungen um die abgeschnittenen Finger etwas in's Messer laufen ließ, aber im Endeffekt hatte sie den richtigen Riecher, was den Pastor anging.

    Die Rückführung von Josie mochte ich sehr, da ich sie in der ersten Staffel sehr schätzte und ich bin gespannt wie es mit ihr noch weiter geht :D

    Dem Ärztepaar Headwood stehe ich zwiegespalten gegenüber - einerseits wirken sie so dubios wie ein Arzt in einem Superhelden-Universum der Versuche an Menschen macht und sie so - gewollt oder ungewollt - mit Kräften ausstattet, andererseits finde ich es auch beachtlich was sie medizinisch leisten können (außerdem mag ich die beiden Schauspieler gern :D)

    Erneut auf den Sack gegangen ist mir LJ in dieser Staffel - sie ist nach wie vor einfach ein krankes Hirn, das IMO in eine Anstalt gehört...

    Javiers Tod war irgendwie abzusehen - er war kein so enorm wichtiger Charakter der Serie und ich hatte mich schon die ganze Zeit gewundert, dass die Serie bisher damit auskam Leute abzusägen, trotzdem fand ich es schade, dass er getötet wurde.

    Der dickste Kritikpunkt war für mich der Tod Melanies. Das nimmt mir den besten Charakter der Serie und ich fand es auch irgendwie unnötig... Gut man weiß nicht genau wie lange sie im Endeffekt unterwegs waren, bis sie erneut an der Wetterstation nach ihr suchen konnten, aber ich bezweifle, dass es so extrem lange war...

    An für sich war ich mit der Staffel sehr zufrieden, aber das Ende hat mir doch etwas die Freude auf die nächste Staffel genommen :/ Ich hoffe ja irgendwie drauf, dass Jennifer Connelly trotzdem noch mal vorkommt, aber Hoffnungen hab ich nicht...

    Meine Vermutung ist eh, dass die Serie mit Staffel 3 dann beendet sein wird (nach typischer Netflix-Manie halt) - es geht jetzt vermutlich nur noch um Wilford VS seine Gegner und die Rückgewinnung des kompletten Zugs; vielleicht endet die Serie auch damit, dass die die Erde wieder besiedeln können, aber das ist jetzt nur eine Mutmaßung meinerseits.

    Trotz des Gemeckers werde ich die dritte Staffel anschauen (sofern es eine geben wird - lol), aber meine Freude ist etwas gedämpft.

    Gestern mal die ersten beiden Episoden von "Yakuza goes Hausmann" angeschaut, da ich den Manga mit Begeisterung verfolge. Das Gemecker in den sozialen Medien über den Animationsstil kann ich durchaus nachvollziehen, aber empfinde es nicht als so~ schlecht; irgendwie passt es auch zu der Serie. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass es an den Manga nicht heranreicht, aber warten wir mal die restlichen Folgen ab :)