Beiträge von Fenrir

    Osamu Tezuka war generell das Vorbild vieler Zeichner, jedoch spiegelt sich das nicht immer im Stil wider.

    Einflussreich ist relativ, aber Nobuhiro Watsuki (u.A. "Rurouni Kenshin") hatte zwei Assistenten in deren frühen Anfängen man seinen Stil sehr gut wiedererkennt, die beiden sind inzwischen jedoch selbst ziemlich berühmt geworden: Hiroyuki Takei ("Shaman King") und Eiichiro Oda ("One Piece").

    Ich würden den Stil deshalb nicht generell als einflussreich bezeichnen, aber man sieht, dass Assistenten durchaus den Stil dessen annehmen, für den sie arbeiten.

    Ich verfolge den Manga ebenfalls seit dem deutschen Release und muss sagen, es ist in der Tat einer der besten aktuell laufenden Manga auf dem Markt. Der Zeichenstil war zuerst nicht so mein Ding, aber inzwischen finde ich ihn super und er unterstreicht das Thema der Serie irgendwie sehr gut, finde ich. Die Story klang anfänglich auch erst mal ziemlich trivial, entwickelte sich dann aber doch sehr spannend und ganz anders als ich es erwartet habe.

    Grobe Meinung bis Band 12

    Creepy fand ich Schwester Krone und ihr Auftauchen, aber auch, dass sie den Kindern am Ende geholfen hat. Traurig war ich über den Tod meines Lieblingscharakters Norman; als später herauskam, dass er noch lebt, freute mich das umso mehr <3

    Den Ausbruch an sich fand ich mega gut geplant und spannend inszeniert. Die beiden Monster, die keine Menschen essen, fand ich nett aber bis zuletzt auch leicht dubios; trust no one, sag ich nur ;D

    Als sie den Bunker und den "Alten" fanden, hatte es für mich kurz eine etwas "nervende" Phase, da ich den Typen erst gar nicht ausstehen konnte - wie er den Kids dann aber hilft nach "Goldy Pond" zu finden und dort am Ende sogar gegen Leuvis hilft, hatte er einen Stein im Brett; dass er zudem seinen Kumpel gefunden hat, freute mich und es zeigt, dass er kein so übler Kerl ist.

    Jetzt heißt es abwarten wie es mit William Minerva, dessen Bruder usw. weiter geht :D

    Einen der Manga, auf dessen Release ich immer sehnsüchtig warte und den ich auch immer gerne empfehle, wenn jemand was neues zu lesen sucht :)

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    Ex4mp1e Ja, das stimmt natürlich, aber wenn man die Stärke der Charaktere mit echter Muskelkraft aufwiegen würde, wären ihre Körper dann realistisch, frage ich mich? :'D Seinen Höhepunkt hatte das IMO damals bei den Cell Spielen, als Trunks sich so krass aufgepumpt hatte; er merkte aber auch, dass er dadurch langsam war und reizte das nicht mehr so aus. Generell sehen die Charaktere ja noch recht normal aus für so einen Fighting-Shounen, da gibt es krassere Muskelprotze xD

    Wie gesagt, bin auch froh, dass sie davon wieder etwas runter gekommen sind; vielleicht weckte das auch falsche Vorstellungen bei den Jugendlichen :ugly:

    Als alter "DB-Hase" verfolge ich den Manga natürlich auch; allerdings erst seit dem Release in Deutschland.

    Zeichnerisch finde ich Toyotarou fast so gut wie Toriyama selbst - manchmal sehen die Charaktere etwas seltsam aus (Vegeta wirkte anfangs extrem schlacksig), aber es kommt doch sehr an den originalen Stil heran. Generell habe ich das Gefühl, dass etwas Abstand von den krassen Muskelprotzen aus DBZ genommen wurde und man eher wieder auf ein harmloseres Level zurück wollte (sieht man sich allerdings reale krasse Bodybuilder an... na ja xD)

    Jedenfalls war ich direkt vom ersten Band an fasziniert wie gut das Gefühl der alten Serie wieder zurück kommt und man eben auch wirklich das weiß, dass man etwas aus Toriyamas Feder liest. Die Story wirkt erst mal gar nicht so spannend - Turniere gab es ja seit jeher in DB - fing mich aber trotzdem direkt ein und wurde mit dem Fortlaufen der Serie wirklich spannend.

    Spoiler anzeigen

    Den Arc um Future Trunks und Black Goku fand ich z.B. echt gut, während mich das Turnier der Universen eher etwas... na ja, nicht anödet, aber irgendwie sind die Kämpfe ja doch meist vorhersehbar.

    Ich hab jedenfalls meinen Spaß mit dem Manga und freue mich auf die weiteren Bände :)

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    Originaltitel: Aurore + Ulysse - Les Centaures
    Story: Pierre Séron, Stephen Desberg, Homère
    Zeichnung: Pierre Séron (Tusche), Vittorio Leonardo (Farbe)
    Verlag: feest (inzwischen Teil des Egmont-Konzerns)
    Bände: 6 Bände von 1982 bis 1989 (Frankreich), 3 Bände von 1988 bis 1990 (Deutschland)

    Story:
    Aurora und Ulysses sind zwei Zentauren, die von Zeus wegen Ungehorsams aus dem Olymp verbannt wurden und müssen sich jetzt in der Welt der Sterblichen durchschlagen. Sie suchen das "Tor zum Nichts", mit dem es zurück zum Olymp gehen soll, doch wenn sie nicht das Richtige finden werden sie durch Ort und Zeit geschleudert. Natürlich wecken so mystische Wesen das Interesse vieler und nicht alle sind ihnen wohlgesonnen. Doch die beiden gutherzigen Wesen sind auch allzeit bereit denen zu helfen, die Hilfe benötigen.
    Quelle: Eigene Zusammenfassung

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    Eigene Meinung & Trivia:
    "Die Zentauren" ist ein Comic, den ich in frühesten Kindheitstagen bereits mehrfach in der Bücherei verschlungen hatte, selbst gekauft habe ich sie mir erst vor etwa 15 Jahren und machte mich auch zum ersten Mal auf, mehr Informationen über den Comic und den Kopf dahinter zu sammeln; und so erfuhr ich, dass die Serie im franko-belgischen Sprachraum noch weitere Bände hat, bei uns jedoch leider nach Band 3 eingestellt wurde - vermutlich hängt das mit dem Verkauf an ehapa zusammen, der wiederum inzwischen im Egmont-Konzern aufgegangen ist. Weder ehapa noch Egmont scheinen ein gesteigertes Interesse an der Weiterführung dieses Comics gehabt zu haben, was ich sehr bedauere.

    Aus Sérons Feder stammen übrigens u.A. "Die Minimenschen", die hierzulande ebenfalls gut ankamen.

    Die beiden putzigen, dank ihrer Hautfarbe etwas an Schlümpfe erinnernden, Zentauren hatte ich somit früh in's Herz geschlossen und zeitlebens nie vergessen; weswegen die drei Bände auch zu meinen - emotional - größten Schätzen gehören :lovex:

    Die Geschichten sind eher mäßig spannend - als Kind fand ich sie natürlich großartig, aber man erweitert eben doch seinen Horizont - aber schön gezeichnet (der Stil ist stark von "Spirou und Fantasio" inspiriert) und coloriert. Mythen und alles was dazu gehört fand ich immer schon spannend, deswegen hatte mich der Comic direkt im Griff.

    Ich hoffe immer wieder, dass ich mal an die restlichen Bände auf französisch komme, auch wenn ich kein Französisch kann - lol :')

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    Originaltitel: Life is Strange
    Story: Emma Vieceli
    Zeichnung: Claudia Leonardi (Tusche), Andrea Izzo (Farbe)
    Verlag: Panini
    Bände: Aktuell 7 Bände (USA) und 7 Bände (Deutschland); laufend (Stand: 07/2025)

    Story:
    2014: Max und Chloe leben ein friedliches Leben in Seattle. Für eine junge angehende Band, mit der sie befreundet sind, entwerfen sie das Logo und schießen Fotos, ansonsten schlagen sie sich so mit ihren Jobs durch. Ein Jahr ist seit der Katastrophe von Arcadia Bay vergangen, bei der fast alle Einwohner der Stadt starben; darunter auch Chloes Mutter Joyce und Max' Mitschüler Warren. Die beiden haben an der Situation sowieso schon zu knabbern, da passiert es, dass Max immer wieder Visionen einen anderen Welt hat; sie bekommt Nasenbluten und Kopfschmerzen und ist bald völlig verwirrt von dem was sie alles sieht. Gibt es eine Welt in der Arcadia Bay nicht zerstört wurde? Kann Max herausfinden, warum sie zwischen diesen Welten hin und her gerissen ist?
    Quelle: Eigene Zusammenfassung

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    Eigene Meinung:
    Als Fan des Spieles und des dazugehörigen Prequels "Before the Storm" musste ich den Comic einfach kaufen. Er zeigt ein alternatives und auch ein weiterführendes Ende nach "Life is Strange" - der Comic setzt mit dem Wissen ein, was passiert wenn man Chloe gerettet hat und baut darauf auf. Es sind also bekannte Gesichter in neuem Umfeld und man bekommt eine schöne spannende Story vorgesetzt, die in Band 2 weiter gesponnen wird.

    Zeichnerisch finde ich den Comic total schön; manchmal simpel gehalten, aber dennoch detailverliebt und auch die Coloration gefällt mir sehr gut :lovex:

    Als Fan der Spiele kann ich einem den Comic nur wärmstens ans Herz legen :)

    Band 3 erscheint übrigens im September und ich kann es kaum erwarten, ihn in den Fingern zu halten :rice-halo:

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    links: alte Ausgabe von 2006; rechts: doppelbändige "Metal Edition" von 2019

    Titel: Fullmetal Alchemist

    Originaltitel: Hagane no Rekinjutsushi (鋼の錬金術師)

    Zeichnungen & Story: Hiromu Arakawa

    Genre: Action, Comedy, Abenteuer, Drama

    Erscheinungsjahr: 2001-2010 (Japan); erstmals 2006-2012, Neuauflage 2019-2021 (Deutschland)

    Publisher: Shuueisha Inc. (Japan); Planet Manga/Panini bzw. Altraverse (Deutschland);

    Bände: 27 (abgeschlossen); 9 Bände der Metal Edition (abgeschlossen)

    Story:

    Edward und Alphonse Elric sind zwei Brüder, die auf den ersten Blick recht unterschiedlich wirken - der eine klein und hitzköpfig, der andere ein riesiger ruhiger Typ in einer Rüstung. Die beiden sind trotz ihres jungen Alters Alchemisten und gerade Edward - der kleinere, aber ältere der beiden - ist ein hochangesehener Staatsalchemist. Doch was viele nicht wissen ist, dass Al - der große der beiden - keinen richtigen Körper mehr hat; daran ist ein "Unfall" schuld. Die beiden verloren als Kinder ihre Mutter und wollten sie mit Alchemie wieder zum Leben erwecken; doch das Einmischen in eine so heikle Angelegenheit wie den Tod und das Leben fordert seinen Preis: Edward verlor sein eines Bein und Alphonse sogar seinen ganzen Körper. Eilig bindet Edward die Seele seines Bruders an eine Rüstung und opfert dafür noch einen Arm.

    Nach diesem Erlebnis beschließen die beiden richtige Alchemisten zu werden und machen sich auf die Suche nach dem "Stein der Weisen", der soll Leben erschaffen können. Doch noch andere suchen nach diesem Stein und so rutschen die beiden in Verschwörungen, Kriege und Abenteuer zwischen verschiedenen Fraktionen.

    Quelle: Eigene Zusammenfassung

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    Eigene Meinung:

    Die alte Ausgabe des Manga ging größtenteils an mir vorbei, da ich damals mein Interesse auf anderes gelenkt hatte, aber seit ich vor etwa zwei Jahren den Anime gesehen habe, war ich doch etwas mehr interessiert. Um so mehr freute es mich, als Altraverse verkündete, dass sie eine dicke Neuauflage des Werkes herausbringen, die je drei Bände beinhalten; da die alten Bände teilweise sehr schwer zu kriegen sind freue ich mich darüber natürlich. Auch wenn ich mit der Qualität des Manga eher weniger zufrieden bin (ich erwische oft Bände bei denen - werksseitig - bereits Knicke oder Falten im Papier sind; außerdem ist das Papier ein haptischer Graus für mich (dickes, beschichtetes Papier), bekommt leicht Fingerabdrücke und macht den Manga ziemlich schwer).

    Der eigentlichen Story tut das aber natürlich keinen Abbruch. Der Manga ist auf seine Art sehr spannend und unterhaltsam zu lesen - die Zeichnerin schafft es geschickt dramatische und actiongeladene Szenen mit Comedy abzuwechseln, ohne dass es die Ernsthaftigkeit schmälert. Die meisten Charaktere in dem Manga mag ich, kann mich sogar ein wenig mit ihnen identifizieren und finde es super, wie die Geschichte der Charaktere verwoben wurde. Mein liebster Charakter ist Alphonse ^^

    Welche Erfahrung habt Ihr bereits mit dem Umzug gemacht?
    Ich bin in meinem Leben bereits einige Male umgezogen, einen Teil davon beruflich. Inzwischen würde ich, wenn überhaupt, nur noch ein mal umziehen; das wäre dann aber deutlich weiter weg.

    Generell sind Umzüge immer stressig - beim letzten Umzug wurde das, glücklicherweise, über ein Umzugsunternehmen abgewickelt und ich war wirklich froh darum, auch wenn es natürlich nicht umsonst war.

    Wann war für euch der Zeitpunkt gekommen eine eigene Wohnung zu suchen?
    Mein Vater hat, als ich 19 war, beschlossen, dass er mit seiner Freundin zusammen zieht und ich da keinen Platz habe. Es spielten noch andere Faktoren mit und ich fing im selben Jahr eine Ausbildung an und musste eh umziehen, aber faktisch habe ich sie nicht wirklich "gesucht", sondern wurde vor Tatsachen gesetzt und hab das Beste draus gemacht (was auch Müll war, bei der ersten Wohnung)

    Seid Ihr ggf. schon öfters umgezogen und seht einen Umug eher locker an?
    Dürfte sich bei der ersten Frage bereits geklärt haben.

    Was haltet Ihr von WG's?/Seid Ihr schon in eine WG gezogen?
    Ich lebte noch nie in einer WG - außer ich zähle meine Ehe mit dazu - und ich muss auch sagen, dass das absolut nicht mein Ding ist. Ich hasse es, wenn man Sachen gemeinsam nutzen muss (Küche, Bad etc.) und es dann meist an einer Person hängen bleibt zu putzen oder aufzuräumen, weil es mich z.B. stören würde wenn da jemand seinen dreckigen Teller bloß hinstellt. Ich hab bei den meisten nur schlechtes über WGs gehört (und auch gesehen *schauder*) und dieses "man kann nicht mal allein sein und seine Ruhe haben" würde mich ebenfalls sehr stören. Bin zu einzelgängerisch für so was. Wie gesagt Ehe, aber das ist IMO was anderes; und davor lebte ich strikt allein nach meinem Auszug von Zuhause.


    Wie waren es für euch das erste Mal umzuziehen? (Hattet Ihr Probleme euch einzugewöhnen (Essen/Wäsche/Einkäufe)

    Das erste Mal war tatsächlich etwas einsam und hart. Neue Umgebung, man kennt niemanden, ich hatte damals kein Internet und im Nachhinein stellten sich die Vermieter als nervige Stalker und Betrüger aus; kann man nicht anders nennen.

    Ich fühlte mich gegen Ende einfach mega unwohl in der Wohnung und war froh, nach einem Jahr wieder ausziehen zu können.

    Essenstechnisch lebte ich damals sehr spartanisch - Spaghetti mit Tomatensoße, TK-Pizza und Fertig-Ramen :'D Kochskills hatte ich kaum und ich bemühte mich auch nicht drum; es reichte um zu überleben. Waschen usw. war kein Thema und einkaufen bin ich mit dem Fahrrad, da der Laden nicht so~ weit weg war und ich 1. eh kein Auto hatte und 2. für mich allein nicht so viel brauchte.

    Gosh, war das Scheiße damals - bis auf eine andere Wohnsituation war alles was danach kam viel besser; rein psychisch betrachtet.

    Heute bin ich froh um das eigene Haus, da kann ich machen was ich will, muss niemanden sehen und mit niemandem reden, auf den ich keinen Bock hab :'D Obwohl die Nachbarn hier alle echt nett sind, bin ich einfach nicht so der super-soziale Mensch der Beziehungen knüpft.