Beiträge von Fenrir


    Cover Band 1

    Originaltitel: Arawn
    Story: Ronan Le Breton
    Zeichnung: Sébastien Grenier
    Verlag: Splitter
    Bände: Abgeschlossen mit 6 Bänden (Bran der Verdammte, Blutsbande, Die Schlacht vonCad Goddun, Der Blutkessel, Wiederauferstehung, Verbrannte Erde) und ein doppelbändiges Spin-Off (Die Chroniken von Arawn)

    Story (Band 1):
    Der erste Band beginnt damit, dass Arawn sich dem Leser vorstellt und man lernt auch sofort Owen kennen – einen sprechenden Kopf der in seinem früheren Leben Arawn verraten haben soll. Aus seiner Einsamkeit als Höllenfürst heraus, beginnt Arawn eine Unterhaltung mit Owen und so erfährt auch der werte Leser Arawns Vorgeschichte.

    Siamh und Dag sind beide Krieger und verlieben sich ineinander. Gemeinsam zeugen sie Zwillingssöhne, die das rotblonde Haar ihres Vaters geerbt haben – Math und Kern. Die kleine Familie lebt friedlich, bis ein Vagabund zu ihnen stößt und um ein Nachtlager bittet; sein Name ist Bran. Zum Dank für Obdach und Essen baut er ihnen eine Schmiede, jedoch ermordet er eines Nachts Dag, weil er Siamh begehrt.
    Als er Math und Kern opfern will, befreit sich Siamh und schlägt Bran mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab.

    Geraume Zeit später bemerkt Siamh, dass sie von Bran schwanger ist und als sie die Knochen befragt (eine Art Runen-Orakel), stellt sich heraus, dass sie erneut Zwillingssöhne gebären wird. Ebenso sagen ihr die Knochen voraus, dass ihre vier Söhne einander bekriegen werden und dass einer davon ein Gott werden wird.
    Schließlich bringt sie die beiden schwarzhaarigen Jungs Engus und Arawn auf die Welt – da letzterer ohne Geschlecht geboren wurde, setzt sie ihn im Wald zum Sterben aus. Doch als sie sieht, dass eine Wölfin sich dem Baby annimmt, beschließt sie ihn am Leben zu lassen und zu erziehen.
    Quelle: https://anime-community-germany.de/www.tatzes-merch.de

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    Eigene Meinung:
    Zeichnerisch erkennt man Sébastien Greniers Vorlieben für Tusche, Acryl- und Ölfarben in all seinen Werken, außerdem ist sein Stil ziemlich einzigartig.
    Arawn ist in meinen Augen ein ganz besonderer Comic. Die Bände sind zwar sehr dünn, aber man bekommt für sein Geld doch einiges geboten. Die Story ist spannend und gut aufgebaut, die Zeichnungen sind ein Augenschmaus und die Qualität lässt auch hier keine Wünsche offen.
    Die Länge der Serie ist auch für schmälere Geldbeutel geeignet und sollte keinesfalls umgangen werden, wenn man mal auf den Geschmack gekommen ist ;)


    Cover Band 1

    Originaltitel: Siegfried
    Story & Zeichnung: Alex Alice
    Verlag: Splitter
    Bände: Abgeschlossen mit 3 Bänden (Siegfried, Die Walküre, Götterdämmerung)

    Story (1. Band):
    Jeder hat irgendwann einmal die Sagen der Nibelungen oder von Siegfried dem Drachentöter gehört, doch selten wurde diese Sage um den Ring der Nibelungen und den jungen Siegfried so schön und spannend verpackt wie bei Alex Alice.
    Der erste Band beginnt damit, dass ein Paar in einer kalten und wüsten Nacht auf der Flucht vor etwas oder jemandem ist – wie der Zufall es will ist die Frau schwanger und das Kind soll nicht unter dem Schicksal der beiden leiden müssen.
    Odin, der Göttervater höchstpersönlich, ist hinter dem Paar her und tötet erst den Mann bevor er der Walküre – seiner eigenen Tochter – die Unsterblichkeit nimmt und sie dem Tode überlässt.
    Parallel lernt man eine weitere Walküre und die Völuspa – die Seherin – kennen, die über die Vergangenheit und die Zukunft des Kindes reden.
    Im Wald hat die sterbende Walküre unter letzter Kraft ihr Kind zur Welt gebracht und vertraut es dem einzigen an, den sie entdecken kann: dem Schmied Mime, einem Nibelung. Mime war wie die anderen Nibelungen vor dem Drachen Fafnir geflohen und schlägt sich so durch die Welt.
    Quelle: https://anime-community-germany.de/www.tatzes-merch.de

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    Eigene Meinung:
    Zeichnerisch sieht man, dass Alex Alice sich hauptsächlich auf das Medium Aquarell konzentriert und das gelingt ihm auch – er hat einen sehr eigenen Zeichen- wie auch Colorations-Stil und seine Arbeit hat definitiv Wiedererkennungswert.
    Siegfried schlägt mal eine etwas andere Richtung zum Thema Nibelungen und Fafnir ein – viele Dinge unterscheiden sich von der Original-Sage, doch es kann sich sehen lassen. Ein typischer Fauxpas ist, dass Fafnir als Drache bezeichnet und dargestellt wird, wo er doch eigentlich ein Lindwurm ist – aber über das sehe ich inzwischen hinweg, weil das der Großteil der Interpreten tut ;)

    Die in drei Bänden abgeschlossene Story eignet sich hervorragend für Einsteiger und Fans der Nibelungen-Sage =)

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    Cover Band 1

    Originaltitel: Blacksad
    Story: Juan Díaz Canales
    Zeichnung: Juanjo Guarnido
    Verlag: Carlsen Comics
    Bände: Bisher 5 (Irgendwo zwischen den Schatten, Arctic Nation, Rote Seele, Die Stille der Hölle, Amarillo)

    Story (1. Band):
    New York in den 50er Jahren. John Blacksad, der Protagonist, ist Privatdetektiv und steht gerade am Tatort einer ermordeten Frau – doch nicht irgendeiner Frau, sondern einer die er mal geliebt hat.
    Allein der Anfang des ersten Bandes von Blacksad fängt schon vielversprechend an und so macht sich der schwarze anthromorphe Kater mit der weißen Schnauze auf die Suche nach Hinweisen, die zum Mörder seiner ehemaligen Geliebten führen.
    So trifft John Blacksad auf die unterschiedlichsten Leute die irgendwie in den Fall verwickelt zu sein scheinen und von denen er auch den einen oder anderen ausschalten muss, oder selbst eine Tracht Prügel bezieht.
    Schnell wird klar, dass sich jemand der mächtigeren hinter dem Mord verbirgt und dass selbst die Polizei machtlos ist – so bittet also Smirnov, der Schäferhund-Kommisar, Blacksad um Hilfe, wo ihm die Hände gebunden sind.
    Quelle: http://www.tatzes-merch.de

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    Eigene Meinung:
    Man merkt schnell, dass Blacksad ein spannender Krimi-Comic ist und aufgemacht wurde wie ein alter Film. Der Comic besitzt sehr viel Hintergrund und Liebe fürs Detail – nicht nur storytechnisch, sondern auch zeichnerisch.
    Die Vielfalt an tierischen Charakteren ist unerschöpflich und die beiden Autoren haben es geschafft für die passenden Berufe oder Charaktere das passende Tier auszuwählen – so ist z.B. der Kommissar der örtlichen Polizei ein Schäferhund, ein Killer wird als Waran dargestellt und ein cholerischer Produzent als Walross. Das zieht sich munter durch die Story von Blacksad und wird natürlich auch in den Folgebänden so weitergeführt.
    Mit allem was Blacksad dem Leser gibt – Story, Zeichnungen, Individualität – ist es nicht umsonst einer der hochgelobtesten und viel ausgezeichnetsten Comics unserer Zeit.

    Blacksad ist definitiv einer der lesenswertesten Comics die ich habe und für mich als Tier-Fan sowieso ein Muss. Die Qualität, die Story und die Zeichnungen sprechen hier eindeutig für sich und bedürfen, meiner Meinung nach, keiner großen Ausschweifungen mehr. Jeder der Blacksad links liegen lässt mach einen Fehler ;)


    Cover Band 1

    Originaltitel: MouseGuard
    Zeichner: David Petersen
    Verlag: Cross Cult
    Bände: Bisher 3 (Herbst 1152, Winter 1152, Die schwarze Axt) und ein Spin-off mit bisher 2 Bänden (Die Legenden der Wächter)

    Story (Band 1):
    Wir schreiben das Jahr 1152...
    Der Titel des ersten Bandes („Herbst 1152“) verrät schon recht deutlich in welch düsterem Zeitalter die Geschichte ihren Lauf nimmt – dem Mittelalter. Die drei Protagonisten sind die Mäuse Lieam, Saxon und Kenzie, die einer Art Schutzgarde, der sogenannten Mäusewache, angehören und über verschiedene Fähigkeiten verfügen. So ist Kenzie der älteste und weiseste der drei und oft der Anführer ihrer Unternehmungen, Saxon ist ein guter Schwertkämpfer, aber manchmal etwas stürmisch und der junge Lieam hat vielversprechendes Potential, ist umsichtig und mutig – nicht umsonst werden die drei als einige der Besten der Mäusewache betitelt. Zusammen werden sie oft zu Aufträgen raus geschickt und helfen der einen oder anderen Maus aus der Klemme.
    Man lernt die drei im ersten Band kennen, als sie auf der Suche nach einem Kornhändler sind, der – wie sie später feststellen müssen – ein Verräter ist und dazu noch von einer Schlange verspeist wurde. Doch der verräterische Kornhändler war erst der Anfang von allem, denn sie finden heraus, dass es eine neue Gruppierung gibt, die sich Die schwarze Axt nennt und die die Herrschaft über die Mäuseterritorien an sich reißen will...
    Quelle: https://anime-community-germany.de/www.tatzes-merch.de

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    Eigene Meinung:
    Dass MouseGuard kein gewöhnlicher Comic ist zeigt sich bereits am Stil des Zeichners, denn sowohl die Zeichnungen, als auch der Erzählstil sind etwas ganz eigenes und spezielles. So sind die Mäuse eben keine typischen anthromorphen Tiere, sondern Mäuse die sich einfach auf ihren Hinterfüßen fortbewegen und teilweise Kleidung und Waffen tragen – das unterscheidet sie zum Beispiel sehr von Charakteren wie John Blacksad aus dem Comic Blacksad.
    Auch der Zeichenstil ist sehr eigen und der Zeichner arbeitet viel mit groben Schraffuren und einer recht simpel wirkenden Coloration – das alles fügt sich aber wunderbar zusammen und ergibt so tolle Bilder mit strahlenden Farben.

    MouseGuard ist tatsächlich eine Neuheit auf dem Comic-Gebiet gewesen, als er erschienen ist – auch mich haben die Abenteuer der drei kleinen Wusel schnell gefangen genommen und jedes einzelne Bild wird genau betrachtet und aufgesaugt ;) Man will unbedingt mehr von ihnen sehen und ihre Abenteuer weiter verfolgen =)
    Leider schlägt der Preis mit seinen knapp 25€ sehr zu Buche, andererseits ist er bei der Gesamtqualität durchaus gerechtfertigt – zumal der Band sehr dick ist und eben komplett in Farbe =)

    Ich finde Kinderbücher heute noch toll und bin froh, dass ich alle aufgehoben habe (nicht, dass ich Bücher je weggegeben/weggeworfen hätte), allein schon wenn ich selbst mal Kinder habe =)

    Zu meiner Favouriten gehören sämtliche Ottfried Preußler- und Michael Ende-Werke wie "Die kleine Hexe", "Das kleine Gespenst", "Räuber Hotzenplotz", "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer", "Krabat", "Momo", "Der satanarchäolügenialköhöllische Wunschpunsch" usw. Aber ich hatte auch Bücher wie "Lippels Traum" oder die "Teppichpiloten" total gern und hatte sie oft aus der Bücherei ausgeliehen oder auch so dutzendfach gelesen. Auch einige Bücher von "TKKG" hatte ich verschlungen, die fand ich total spannend damals ^^

    Ich kann dieses Buch auch sehr empfehlen. Ich habe damit Hiragana recht zügig gelernt und auch die meisten gut behalten - ich strauchel bei さ (sa), ら (ra) und ち (chi) gerne, weil die sich doch ähnlich sehen =) Ich sollte wohl mal Widerholen :D
    Katakana hatte ich mir zuvor schon im Selbststudium durch stures Auswendiglernen so eingeprägt, dass ich die seit Jahren alle kann und habe diesen Teil im Buch ausgelassen um mich nicht zusätzlich zu verwirren ^^"

    Für den Einstig ist das Buch sehr zu empfehlen, da man damit auch die Furigana lesen kann, die über schwierigeren Kanji oft angegeben werden =)

    Ich lese derzeit Band 4 der Diablo-Buchreihe "Der Mond der Spinne" von Richard Knaak und einen ganz tollen Graphic Novel namens "Im Eisland", wo es um die Franklin-Expedition geht, die 1845 die Artkis erforschen wollte und allesamt verschollen sind.

    Hallo und herzlich willkommen hier bei uns in der schönen ACG =)

    Ist der Nick Zufall, oder hat er was mit dem Manga "Yorukumo" zuntun? :D