Ich bin seit geraumer Zeit Vegetarierin und lebe sehr gut damit.
So wie ich das hier lese, essen ja mehr Fleisch, als das Vegies da wären, deswegen kann ich es mir ja sparen meine Gründe auszuführen da bestimmt nur Kommentare kommen, die es lächerlich machen - das hab ich zu genüge, danke.
Der Umstieg fiel mir jedenfalls ziemlich leicht, da ich davor schon recht wenig Fleisch, oder Wurstwaren gegessen habe - Das Verlangen war einfach nicht da und mehr als einmal Fleisch pro Woche ist ja eh nicht gesund *shrugs*
Veganer könnte ich allerdings nie werden (ist auch nicht zu empfehlen, wenn man sich nicht gut mit Ernährung auskennt), ich trinke gern Milch, oder esse mal Eier. Und wer hier von Mord spricht, dem muss ich gleich die Flügel stutzen: Die Hühner, die zur Eierproduktion verwendet werden, sind hauptsächlich eine Hybriedsorte deren Einer niemals befruchtet werden können. Bei den Eiern kaufe ich meist Bodenhaltung, weil ich mir das teurere Freiland- oder Bio-Ei leider nicht leisten kann und bei Milch achte ich auf gentechnikfrei, regional und auf natürliche Ernährung (also kein Kraftfutter) Dass dennoch Tiere in irgendeiner Art dafür leiden müssen lässt sich wohl so schnell auch nicht unterbinden...
Ich bin jedenfalls niemand, der rumrennt und alle Leute vom Vegie-Dasein überzeugen möchte - das liegt mir fern und es bleibt jedem selbst überlassen - ich möchte lediglich zum Nachdenken anregen, wenn mich jemand auf das Thema anspricht. Ich bin einfach der Meinung, dass der Fleischkonsum, den wir haben, übertrieben ist und das weniger reichen würde - wir leben immerhin nicht mehr in der Steinzeit und müssen es "fressen" weil wir sonst nichts haben.