Dragon Age Inquisition ist der langweiligste und unausgereifteste Teil der Reihe.^^
Die Story ist eine öde 0815 Weltenretter Story, die die wesentlich interessantere Story, begonnen in DA2, die Auseinandersetzung zwischen Magier und Templer, wird in wenigen Spielstunden runtergebrochen und mündet in der Weltenrettung Story. Die Spielweise im Kampf hat nichts mehr mit der aus den Vorgängern zu tun. Die limtieren Tränke, Talente und Zauber, keine Heilung, keine Buffs und eine miese KI. Fernkämpfer, die in DAI, egal wie gut sie ausgerüstet sind, in den Nahkampf des Gegners rennen und dabei im nu tot sind. Die Einstellungen für die KI sind eine glatte 6 mit Sternchen und ist eine Beleidigung für jeden Taktiker, die KI Einstellungen in DA2 und DAO waren super komplex und nützlich. Das Zauberbuch des Magiers ist unzumutbar gekürzt, schon in DA2 habe ich den Umfang des DAO Zauberbuchs vermisst, DAI schlägt den Boden aus. Noch dazu, dass die Gegner unfair und overpowert sind mit ihren ganzen Resistenzen und Immun völlig unrealistisch. Die Liste liest sich jedesmal wie eine Einkaufsliste, wenn man im Taktikmodus auf einen Gegner fährt. Die Gegner in DAO waren eine Herausforderung, weil sie dem selben Regelwerk unterlagen dem auch der Spieler unterlag und das hat Spaß gemacht.
Und dann noch die ganzen Gegnerhorden. Riesen und Ghasts haben in Dragon Age nicht zu suchen, da Gaider schon zu DAO Zeiten sagt, dass 'Dunkle Brut' und Drachen die einzigen 'Monster' in Dragon Age sind. Wobei Drachen in Dragon Age auch eher Tiere sind. Riesen gehören in ein HighRegenbogenfantasy Spiel ala FinalFantasy und WarCraft, aber nicht ein Dragon Age das ein DarkFanatsy oder ein ernstes HighFantasy sein möchte. Dragon Age wollte Hass, Korruption und Verzweiflung. Diese Roten Templer waren auch unnötig in der Form. Der verunglimpfte Corypheus ist einfach nur mies und wird de Corypheus aus Dragon Age 2 Das Vermächtnis nicht recht.
Die Gebiete sind alle riesig und sehen nett aus, doch obwohl überall Bäumchen und Steinchen stehen sind die Gebiete leer. Die Nebenquests bestehen aus einfachen Sammel- und Bringquests. Keine gescheite Nebenquest mit einer eigenen Story wie in DAO und vorallem in DA2.
Außerdem strotzt DAI nur so von 'politischer Korrektheit'. Wo ist der obligatorische Puff? Wo sind die umstrittenen Szenen wo es weder wirklich richtig noch falsch ist? Oder generell die Entscheidungen die persönlich einen Bereichern, aber auch einen negativen Beigeschmack hat - siehe das Angebot von Caladrius in DAO.^^ Oder hilft man dem Jungen, das nach seiner Mutter ruft oder rennt man einfach dran vorbei?
Dragon Age 2 war aufgrund der kurzen Entwicklungszeit alles andere als fertig, ist aber das Beste der Reihe was Geschichte und Geschichteverlauf angeht. Ein Niemand der sich nach oben arbeitet, um zu erst dahin zu kommen wo seine Familie eigentlich hingehört und dann wird er, ohne es wirklich darauf angesetzt zu haben, zum Helden der Stadt. Die persönliche Geschichte war es alle mal wert, die Rassenwahl bei Seite zu lassen. Die Erzählweise durch einen Erzähler war eine super Idee, die zu selten angewendet wird. Außerdem hatte Hawke einiges mit sich herumzuschleppen, wie den Tod eines der Geschwister oder sogar beide und der Mutter und war gestraft mit einem Onkel.^^ Einzige Manko an DA2 ist, wie auch in DAI ein zusätzliches Manko, es gibt keinen Arkanen Krieger mehr und keine Freiausrüstbare Waffen und Rüstungen. In DAO rennt mein Magier immer mit einer schicken Plattenrüstung, Zweihandwaffe oder Waffe und Schild herum und ist im Zusammenhang mit seiner Magie unschlagbar.^^
Ich finde es schade, dass die Entwicklung an den vier DLCs und dem AddOn für DAI eingestellt wurden und das AddOn in DAI verheizt wurde. Varric hätte man wenigstens in DAI sterben lassen sollen, damit wenigsten ETWAS unerwartetes und trauriges passiert. Varric sollte ja schon im DA2 AddOn sterben.
Hoffentlich wird DA4 mehr wie DA2, auch wenn die Hoffnung nicht besonders groß ist.