Das beruht auf tiefster Gegenseitigkeit. Letzte Woche ist Sie ja über den Balkon - dort war eine kleine, mittlerweile geschlossene Lücke - ausgebüxt. Eine Freigängerin aus der Nachbarschaft hat Kürbis zu verstehen gegeben wessen Territorium Sie gerade betreten hatte, - zum Glück ohne Kampf, nur mit Ansage - woraufhin Sie sich durch das offene Fenster des Wäschekellers gezwängt hatte. In derselben Nacht hatte ich so ein komisches Gefühl, habe erst die Wohnung abgesucht und dann eine Runde ums Haus gedreht - beides ohne Erfolg. Am nächsten Tag nochmal das gleiche und den Suchradius erweitert, ebenfalls ohne Erfolg.
Das war der Moment in dem ich wirklich Angst hatte - um Kürbis und darum wieder allein leben zu müssen. Dann habe ich die Tipps auf Tasso durchgelesen und nochmals den Keller durchsucht. Zuvor hatte ich vergessen das der Wäschekeller frei zugänglich ist. Auf einen Malertisch und hinter einem Wäschkorb lag Sie dann zusammengerollt. Ich war in diesem Augenblick einfach nur froh und glücklich zugleich. Kürbis selbst hatte sich auch sehr schnell wieder von ihrem Ausflug erholt und streifte keine Stunde später wieder auf dem Balkon umher. Für Sie würde ich ohne zu zögern alles hergeben.
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