Community Update 6
Die Community hat überlebt und erstrahlt in neuem Glanz. Mehr Informationen
Solltest du Fehler finden, verwende bitte den Feedback und Hilfe Bereich.
  • TRIGGER!

    Spoiler anzeigen

    Mein lieber Freund sei willkommen

    In meinen Schmerzen kannst du dich sonnen

    Arme sind zerstört, wie auch Beine

    Handgelenke singen das Lied vom Tod und ich Weine

    Die Luft zum Atmen mir genommen

    In der Einsamkeit zerronnen

    In der Finsternis ist es zu Haus

    Macht mir langsam den gar aus

    Seidene Fäden in meinem Herzen ziehen

    Der Qual möchte ich entfliehen

    Tränen ins dunkle Nichts weinen

    Interessieren tut dies keinen


    Werde ich doch immer an die Stelle kehren

    Mich immer wieder dagegen wehren

    Doch meine Kraft ist geschwunden

    Hinein in meine tiefen Wunden


    © Miako

    Einmal editiert, zuletzt von Miako (9. Februar 2025 um 08:01)

  • Es stand auf einem Felde

    Ein Hoch gewachsenes Gehölz

    Wild gewachsenes Geäst ziert sein Haupt

    Wurzeln Graben sich in das Erdreich

    Bewegungslos und anmutig steht es dort

    Von Urgewalt trieb der Schaft

    Grünt das Blätterdach beschützend vor Wetterschlägen

    Vom Frühling gesandt, die Knospen blühend

    Es ist nicht nur ein Baumwipfel

    Es ist mein Hoffnungstraum


    © Miako

  • Wenn das Grauen seine Arme ausstreckt

    Wird es nach dir greifen

    Es wird hinein in dein Herze stechen

    Es mit Grausamkeit zerquetschen

    Es wird die herausströmende Wärme

    Mit gefrorenem Eis tauschen

    Eissplitter bleiben im Herze stecken

    Der Schmerz dauerhaft so grauenvoll

    Und niemand ist da, der die Splitter zieht

    Und niemand ist da, der die Eisschicht mit Wärme schmilzt

    Und niemand ist da, der die tiefen Risse flickt

    Einsam im der eisigen Kälte

    Mein quälendes Zu Hause


    © Miako

  • Das Feuer überall brennt

    Als Störenfried erkennt

    Es will dich verschlingen

    Es wird dich umringen

    In der Nacht

    Ziehst du in die Schlacht

    Ein grausames Gefecht

    Es war nie gerecht

    Alles ist so kalt und leer

    Flucht in die Einsamkeit ins Todesmeer

    Warum hast du mich verlassen

    Verschwunden in verlorenen Gassen

    © Miako

  • Das ist ein Gedicht, welches mich selbst ziemlich berührt!

    Allgemein kann ich keine Kritik äußern, denn man merkt, dass die Gedichte aus tiefsten Gefühlen heraus geschrieben worden sind. Sie sind gut geschrieben, leserlich und sehr kreativ. Alle deine Werke, aber wie gesagt berührt mich das oben zitierte irgendwie sehr, das passt. Ich bewundere dich dafür, dass du so stetig postest und dir deiner kreativen Ader stets treu bleibst. Das möchte ich sehr positiv hervorheben!

  • Eisige Späne fallen vom Himmel

    Metallspitzen meinen Körper durchbohren

    Feiner Sand sich in die Hohlräume legt

    Tränenreich der Horizont sich quält

    Zu Eis erstarren die feinen Sonnenstrahlen

    Ein feines Netz aus Asche die Augen bedeckt

    Stahlstäbe die Hohlräume freilegt

    Roter Lebenssaft aus ihnen sickert

    Ein kleiner See meinen Körper trägt

    Blitze schlagen in die Sonne

    Sprengt sie in Millionen Splitter

    Eine Böe weht alles davon

    Die Finsternis nimmt nun platz


    © Miako

  • Hallo zusammen

    Meine Texte sind zwar alle sehr persönlich. Aber dies ist eines von manchen, was nicht noch persönlicher sein könnte.

    _______________________

    Zur Schreibart:

    Mit der 3 - Letzten Zeile bin ich unzufrieden. Ich mag dies allein betrachtet, zwar schon. Aber im Zusammenhang mit dem Restlichen Text, unterbricht die 3. Letzte Zeile, irgendwie den Lesefluss. Ich hatte damals, als ich das schrieb, verschieden rumprobiert. Aber, ohne die Zeile im Prinzip komplett zu ändern, war mir keine Lösung eingefallen. Deshalb habe ich es so gelassen.

    _______________________

    Schau hinein in meine Wiege

    Merkst du wie einsam ich dort liege

    Sieh in meine Kinderäuglein

    Fühlst du meine Traurigkeit und Pein

    Begleite mich zurück in die Vergangenheit

    Sehe die Zeichen meiner Zeit

    Sei für den Absprung bereit

    Rette dich vor der Hoffnungslosigkeit

    Schau wie sehr ich gewachsen bin

    Kennst du dafür den kleinen Sinn

    Sieh wie mich alle verachten

    Fühlst du wie viel Schmerz sie brachten

    Begleite mich zurück in die Vergangenheit

    Sehe die Zeichen meiner Zeit

    Sei für den Absprung bereit

    Rette dich vor der Hoffnungslosigkeit

    Schau nun bin ich groß

    Du glaubst gewachsen sei über Schande der Moos

    Sieh wie bitter mein Herze weint

    Fühlst du wie sehr meine Qual keimt


    © Miako