• Der Tod mein willkommener kleiner Freund

    Das Leben mein großer schlimmer Feind

    Schweigen ist Gold, weil niemand fragt


    Leise und still zieh ich durch die Zeit

    Als kleiner unsichtbarer Geist

    Versteht mich kein Erdling dieses Planeten


    Das Leben ein langsamer Weg zu dem lieben Tode

    Steinig und übersäht mit Fallen

    In so viele tappe ich hinein


    Und wünsche immer wieder und wieder

    An einem anderen Orte zu sein

    Zu viele Kämpfe durchgestanden


    Zu lange war ich allein

    Ein letzter unbedeutender Gedanke

    Ein letzter bedeutender Schritt

    Blick hinauf zur Wolkendecke


    Geschlossen sind nun meine kleinen Augen

    Ein letzter tiefer Atemzug

    Mein letzter langer Fall


    Erlösung für mein gequältes Herz

    Keine Augen blicken hinunter

    Als sei nie etwas geschehen


    © Miako

  • Getragen vom Sturm der Zeit

    Begleitet vom Orkan des Meeres

    Zieh ich weiter ins Unendliche


    Schaue hinab auf die verlassenen Wege

    All die Bäume kahl und grau

    Alle Lichter der Laternen erloschen


    Grauer Nebel zieht über die dunklen Straßen

    Eiszeit beginnt ihr Trauerspiel

    Zapfen aus Eis sich an mein Herze hängen


    © Miako

  • Klagevoller Schrei schwindet in die Nacht

    Tropfen von Tränen fallen meterweit in die Tiefe


    Blick schweift hinauf zu den Sternen

    Schmerzen in der Brust die so quälen


    Ein leerer Blick folgt der Tiefe unter mir

    Wünsche die niemals erfüllt wurden


    Steif stehe ich hier, dem Himmel so nah

    Fliegen wie ein Stein der zu Boden fällt


    Nach vorne lasse ich mich kippen

    Der Wind mein Gesicht sanft streichelt


    Eine Leichtigkeit mich umgibt

    So lange habe ich darauf gewartet


    Eine Sternschnuppe schweift vorbei

    Tiefe Stille und Dunkelheit herrscht.


    © Miako

  • Wenn die Todesfällen sich aufbäumen

    Wenn der Wind aufhört zu wehen


    Wenn die Geräusche verstummen

    Wenn due Lichter erlöschen


    Wenn die Träume sich auflösen

    Wenn die Gedanken sich verlangsamen


    Wenn keine Gefühle mich beherrschen

    Dann Falle ich in die Arme der Finsternis


    © Miako

  • Ich liege auf einem Feld

    Ganz allein für mich

    Ich blicke hinauf zu den Sternen

    Ganz allein für mich


    Ich wünschte ich könnte fliegen

    Hinauf in die Dunkelheit

    Ich wünschte ich könnte fliegen

    Hinauf in die Weite des Universums


    Mein Geist fliegt in das Himmelreich

    Ein einsamer Stern guckt mich an

    Mein Geist streckt die Hand ihm entgegen

    Ein einsamer Stern berührt sie mit einem Funken


    Wärme zieht sich den Weg durch die Hand

    Ganz allein für mich

    Mein Geist und der Stern verschmelzen

    Ganz allein für mich


    Ich entschwebe dem Universum

    Du dem hellen Polarstern

    Und nehme an seiner Seite platz

    Ganz allein für Uns


    © Miako

  • Das Leben soll so schön sein

    Doch alles ist nur Schein

    Viele von uns leiden

    Wollen das Tief vermeiden


    Nach außen sind wir stark

    Damit man uns mag

    Doch irgendwann zerbricht das Glas

    Unsicherheit, Angst vorm verlassen werden


    Wir fallen und keiner hilft

    Bis schließlich einer von uns stirbt

    Erst dann werden sie wach

    Und fragen was war denn mit ihr


    © Miako

  • In meinen Armen liegst du nun

    Was mussten sie dafür tun


    Du umarmst mich eiskalt

    Mit dir verschmelze ich bald


    Den Saft saugst du mir aus

    Greifst hinein in mein Kunsthaus


    Die Wärme findest du in mir

    Und frisst mich auf, wie ein Tier


    © Miako


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    Alle Träume sind gebrochen

    Alle funkelnden Sterne verloren


    Kein Wind der weht

    Kein Mond der strahlt


    Die Hoffnung gewichen

    Die Wärme verloren


    Unbarmherzige Kälte kriecht hoch

    Unbarmherzige Stille kehrt ein


    © Miako

  • So allein in diesem Raum

    So allein in meinem Traum


    So allein auf dieser Welt

    Es regiert nur Hass und Geld


    In meinem Traum wollte ich versinken

    Habe nie darum gebeten zu ertrinken


    Die Macht und Gier

    Verjagt jedes Tier


    Sie zu quälen das ist die Macht

    Sie bluten zu sehen euer Hass


    Am Ende sind wir alle allein


    © Miako

  • Hallo zusammen


    Lange ist es her.


    Der nachfolgende Text ist im Spoiler.

    Enthält U.a. als Thema SvV und Suizid.


    Text

    Messer mein einziger Freund

    Den ich umarmen darf

    Oh bitte, du musst mich erlösen


    Mein Freund legt sich auf mein Handgelenk

    Und danach still und leise auf mein Herz

    Es fühlt sich alles so seltsam an


    Ist es heiß oder kalt

    Eine Schwierigkeit macht sich breit

    Ich danke dir mein treuer Freund


    © Miako


    © Miako

  • Beitrag von ZODIACin308 (11. Juni 2026 um 22:27)

    Dieser Beitrag wurde von Eclipse aus folgendem Grund gelöscht: Aufgeräumt wie angekündigt. (13. Juni 2026 um 10:31).
  • Beitrag von Miako (12. Juni 2026 um 00:08)

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  • Beitrag von rookie2016 (12. Juni 2026 um 05:11)

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  • Beitrag von Eclipse (12. Juni 2026 um 10:27)

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  • Beitrag von ZODIACin308 (12. Juni 2026 um 21:22)

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  • Beitrag von Eclipse (12. Juni 2026 um 22:35)

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  • Dankeschön Eclipse

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    Ein Text, welchen ich passenderweise Nachts schrieb. Ich weiß noch, dass wir da Vollmond hatten und einen klaren Himmel.


    Sie sitzt am Fenster

    Starrt hinaus in die Nacht

    Der Mond scheint hell

    Der sie bewacht


    Sie fragt sich nur Warum?

    Warum verlässt sie das Licht?

    Warum ist ihr so kalt?

    Sie weiß es nicht


    Ein Trauermarsch beginnt vor ihren Augen

    Alle Figuren sich verschmelzen

    Sie durchschreitet einen Wald

    Ist im Nebel gefangen


    Sie ist so unendlich müde

    So müde, wie nie zuvor

    Sie fragt sich nur. Warum?

    Warum verlässt sie das Licht?


    Warum ist ihr so kalt?

    Sie weiß es nicht

    Ein roter Schleier

    Legt sich auf sie nieder


    Verschmelzend mit der Haut

    Ihre Augen fallen in die dunkle Nacht


    © Miako