Heute ist es zwar sicherer, aber ich glaube wenn sich jemand wirklich mal 10 Minuten hin setzt kommt man ganz einfach an en Wlan Password ran.
Das hängt natürlich stark von deinem Wlan-Passwort ab, aber:
Eine Fritzbox wird aktuell mit einem Standard-Wlan-Passwort ausgeliefert das aus 20 Zahlen besteht.
Früher waren es sogar nur 16. Das ganze ist WPA2-verschlüsselt, d.h. kurz gesagt, dass (meines Wissens) unsere einzige Chance das Passwort zu kacken ein "Brute Force"-Angriff wäre. (Also jedes mögliche Passwort 1x probieren.)
Wenn der Angreifer jetzt weiß, dass du noch das Standard-Passwort aus 20 Zahlen besitzst, hat er es natürlich etwas einfacher, weil er nur jede mögliche Kombination aus 20 Zahlen ausprobieren muss. Das wären schon seeeeehr viele Möglichkeiten, die der handelsübliche Laptop nicht "mal eben so" packt.
Oder anders gesagt: Bis der das geknackt hat, bist du vermutlich schon ausgezogen (sofern du jetzt nicht dooferweise 00000000000000123456 als Passwort hattest, das wäre recht früh geknackt...)
Hast du nun aber dein Passwort sogar geändert, dann ist das ganz doof für den Hacker: WPA2 unterstützt Passwörter mit einer Passwortlänge von bis zu 63 Zeichen. Und nicht nur Zahlen, sondern auch kleine Buchstaben, große Buchstaben und Sonderzeichen!
Wenn man jetzt also alle Kombinationen aus 8 bis 63 Zeichen durchprobieren will... Dann wird vielleicht das Wlan deiner Enkelkinder gehackt, warne sie am besten sobald sie geboren worden sind. :DDD
tl;dr: Nein, in 10 Minuten kommt keiner an dein (WPA2-)Wlan-Passwort, sofern er es nicht irgendwo im Klartext lesen kann. (Keylogger, Zettel, etc.)
Kleines Off-topic:
Kaspersky ist aktuell ziemlich beliebt, günstig und funktioniert gut. :-)
Naja, Ansichtssache. Grundsätzlich gibts von Schlangenöl zu Schlangenöl aber auch relativ wenig Unterschiede.
Antiviren-Software schützt halt "langsam" (wenn die den 0day noch nicht kennen, dann können die dagegen auch nicht schützen. Ist der Exploit schon länger bekannt, dann gibt es hoffentlich bereits einen Sicherheitspatch der entsprechenden Software), bringt gerne nochmal zusätzliche Sicherheitslücken mit (gerade z.B. Kaspersky oder Symantec machen das wohl ganz gerne) und erzeugen ein falsches Sicherheitsgefühl in dem sich User blind auf die Software verlassen und dann unvorsichtiger agieren.
Muss natürlich jeder selbst wissen, aber bin kein Fan von dem Zeug.
Wenn man nicht wie wild und ohne Nachdenken überall drauf klickt und seinen Browser entsprechend präpariert hat (Ad-Blocker, Popup-Blocker, ggfs. Script-Blocker, deaktiviertes Flash und Java) sollte es der Windows Defender unter Windows 10 eigentlich tun.