Beiträge von Ex4mp1e

    Joar, gar nicht mal schlecht.
    Vermutlich nichts, was ich mir so anhören würde, aber gefällt. 7/10


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    Wer seinen Unmut nicht auf friedliche Art und Weise kundtun kann, der hat in meinen Augen sämtliches Recht auf Meinungsfreiheit verwirkt.

    Mit Ausnahme der friedlichen Revolutionen rund um die Zeit des Kalten Kriegs fallen mir auf Anhieb leider nicht genügend gewaltfreie Revolutionen ein, um diese Aussage zu unterschreiben.
    Die meisten geglückten Revolutionen hingen in irgendeiner Form mit Gewalt und Aufständen zusammen.

    Oder wie Karl Marx schon sagte: "Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift."

    Aber die Grundrichtung ist dennoch klar verschieden: Wenn Linke Steine werfen, dann gegen (teils passive) Nutznießer eines eines menschenverachtenden, realen Systems. Wenn Rechte Flüchtlingsheime anzünden, dann weil sie Schwachengruppen hassen (Sozialdarwinismus - der mit diversen Verschwörungstheorien unterfüttert wird).

    Auch wenn die Beweggründe andere sind, ist das Ergebnis das gleiche: Die zielgerichtete Verletzung von Menschen.
    Klar, aus deiner und meiner Sicht ist der Beweggrund des Linken der noblere, aber aus der Sicht eines Rechten verteidigt der Rechte sein Vaterland gegen die Invasion der Muslime.
    Von daher sehen beide Gewalttäter ihre Tat als gut und gerecht an. Es kommt auf den Standpunkt an. Was aber unabhängig vom Standpunkt in einer westlichen Nation immer schlecht sein sollte, ist Menschen zu verletzen.
    Von daher basiert meine "Rechts-Schlimmer-Als-Links"-Meinung darauf, dass sich der Hass und die Gewalt Rechter primär gegen Menschen richtet, wobei sich der Hass und die Gewalt Linker primär gegen Gegenstände richtet.
    Aber linke Gewalt gegen Personen wäre für mich z.B. verwerflicher als rechte Gewalt gegen Gegenstände, auch wenn ich die Beweggründe des linken Aktivisten vermutlich besser fände.

    Das möchte ich bezweifeln.Es gibt auf beiden Seiten gewaltbereite Idioten, bei denen der Hang zu Gewalt eine größere Rolle spielt, als die politische Ideologie - keine Frage. Aber an der Stelle würde ich die schlicht nicht mehr nach links-rechts unterscheiden.
    Man mag vielleicht sogar ein paar Gruppen finden, die sowohl von Linken, als auch Rechten gehasst werden - vielleicht bis auf den Tod. Aber dass beide Seiten Gewalt ausüben, ist nicht ausreichend, um zu sagen, sie seien gleich.

    Das Problem mit der Kreishypothese ist, dass sie in erster Linie rechte Gewalt verharmlost, weil dann eingeworfen wird, dass die Linken angeblich genauso seien und es sowieso kein rechts oder links gäbe...

    Die Metapher mit dem Kreis kam von mir.
    Hatte das aber gar nicht unbedingt auf Gewalt bezogen, das ist mMn einer der wenigen Punkte, wo sich rechter und linker Extremismus (noch?) sehr stark unterscheiden.

    Es war eher so gemeint, dass Rechtsextreme wie auch Linksextreme irgendwann so sehr in ihrer eigenen Welt leben, dass sie Fakten vollkommen ausblenden, und auf faschistische Art und Weise jede Person die ein anderes Weltbild hat, als den Feind ansieht der mit allen Mitteln bekämpft werden muss.
    Beispiel: Rechtsextremist, Asylgegner - "Jeder, der nicht gegen (muslimische, dunkelhäutige) Flüchtlinge ist, ist der Feind. Diffamierung, aufs Maul!"
    Beispiel: Linksextremist, Feminist - "Jeder, der keine (heterosexuellen, weißen) Männer hasst, ist der Feind. Diffamierung, aufs Maul!"
    Die Gemeinsamkeiten (Rassimus, Sexismus, Xenophobie, Faschismus) werden im extremen Spektrum von beiden Seiten geteilt, der einzige Unterschied ist nur das Feindbild.

    Stimme dir in den meisten Aussagen zu, muss mich aber zu einer Aussage dann doch noch mal äußern:

    Bei Kinderpornographie findet man zum Beispiel oft, dass der Besitz schon strafbar ist. Sehe hier keine Opfer und dass durch hereines runterlagen Leute dazu andere zu Produzenten (da wo der eigentliche Missbrauch an Kindern stattfindet) animieren würden find ich weit hergeholt. Moralisch nicht gut es zu besitzen - klar. (Wobei das auch jeder für sich bewerten dar selber.) Strafbar sollte aber nur das Produzieren sein.

    Natürlich gibt es hier ganz offensichtlich Opfer: Die missbrauchten Kinder.
    Es ist schon schlimm genug, dass die Kinder für die Videos missbraucht wurden, aber zu wissen, dass andere Leute das Videomaterial ungestraft ansehen dürfen ist eine Hohn.
    Außerdem würde das Video, wäre der Besitz legal, deutlich mehr verbreitet werden.


    Edit:

    Gewalt bleibt Gewalt! Es ist beides schlimm. Deswegen verstehe ich nicht warum es da einen Unterschied geben soll. Die Vergangenheit hat außerdem gezeigt das beide Seiten die gleiche Methoden anwenden, siehe RAF und NSU. Beide Gruppierungen haben Menschen ermordet, aus ihrer jeweiligen politischen Motivation heraus.

    Ja, aber überleg mal die Häufigkeit der politisch motivierten Gewalttaten.
    Seit der RAF gibts da von links eine Hand voll, bei den Rechten allein schon seit dem NSU locker eine Hand voll pro Jahr.
    Linke Gewalt richtet sich klassisch gegen Kapital, rechte Gewalt klassisch gegen Menschen.
    Die Taten der RAF sind natürlich zu verurteilen, keine Frage.

    Wie gesagt: Ich kenne keine vergleichbare Liste linker Gewalt.
    Ihr müsst schon zur RAF greifen und danach kommen nurnoch Körperverletzungen.
    Das eine ist mit der NSU locker ausgeglichen, das andere ist lächerlich verglichen mit einer Liste von fast 180 anerkannten Tötungen aus rechtsmotivierter Gewalt.
    Und wenn man sich mal anschaut, wie genau einige solcher Morde aussahen, dann bekommt man das kalte Kotzen...

    Aber die Linken haben mal einen Typen ins Gesicht geschlagen - das ist für euch doch hoffentlich nicht vergleichbar damit, dass Nazis einen alten Mann zu Tode masakrieren?

    Da stimme ich dir vollkommen zu, rechte Gewalt ≠ linke Gewalt.
    Achso, und dazu noch ein kleines Zitat:

    Zitat von Marc Uew Kling - Die Känguru Offenbarung

    »Ein extrem wichtiges Thema. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ob Links-oder Rechtsextremismus – da sehe ich keinen Unterschied.«

    »Doch, doch«, ruft das Känguru laut dazwischen. »Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine.«


    Problematisch ist nur, dass sich manche Linke mittlerweile immer mehr an Nazimethoden bedienen, was Diffamierung, öfentliches Bloßstellen usw. angeht.
    Ich hoffe wirklich, dass man auch in ein paar Jahren weiterhin sagen kann "rechte Gewalt ≠ linke Gewalt".

    Ein kleine Ergänzung

    ß = ss,
    ist nach neuem Standart korrekt.

    Das stimmt. Wobei "neuer" Standard bei einer Regelung aus dem Jahre 1996 etwas unpassend ist. :D
    Um etwas genauer zu werden, §25 der amtlichen Rechtschreibregeln besagt in den Zusätzen E2 und E3 folgendes:

    E3 wurde allerdings vor wenigen Tagen um den Zusatz des "großen ß" erweitert. Dieses sollte man, wie auch bei den kleinen Buchstaben, immer einer "SS"-Schreibweise vorziehen, um Verwechslungen zu vermeiden.

    Schönes Profil.
    Das Gif am Anfang hat mich auf jeden Fall zum Lachen gebracht.
    Der Rest ist schön übersichtlich gegliedert und ästhetisch "angerichtet".
    Außerdem eine echt hohe Informationsdichte.

    Alles in allem hat mir der Besuch auf deinem Profil gut gefallen, würde wieder besuchen und meinen Freunden empfehlen.
    Ich gebe 8/10 niedlichen Pinguinen.

    Bockt, Manson ballert halt. 7/10.
    Waaas, mal was von Tsuku was mir gefällt? Wer hätts gedacht.
    Da geb ich mal ne solide 7,5/10, hat was von schönem, alten, dreckigen, ranzigen Skatepunk. Geil!


    Soooo, bitte einmal den BASS im JVC-MP3-Radio auf +10, Bassboost rein, und den 800Watt-Subwoofer im tiefergelegten Golf 3 anschalten.
    Fenster runter, Volume auf 30, uuund bitte:

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    Es kam auch vor dem NetzDG schon vor, dass sich ein paar Nazis zusammengerafft haben und dann eine "gegen Nazis" Seite so oft gemeldet haben, bis sie blockiert wurde.Ich hoffe es stört dein Feindbild nicht, dass ich sowas nur von rechten Verursachern kenne.

    Ich geh jetzt mal nur auf den Punkt ein, da mir gerade die Zeit fehlt um auf den Rest einzugehen.

    Keine Sorge, du störst mein Weltbild nicht. Aber zumindest ich kenne das Phänomen des Shitmobs sowohl von Linker, als auch von Rechter Seite.
    Halt eigentlich immer von Leuten, die faschistische Ideologien verteidigen und keine anderen Meinungen, als ihre eigenen zu lassen.
    So musste ich mir z.B., als ich noch Facebook genutzt hatte, 4x einen neuen Account erstellen, da meine alten Accounts immer wieder von Neonazis und anderen rechten Spinnern gemeldet und dadurch schlussendlich gesperrt wurden.
    Genauso gibt es aber auch auf linker Seite viele Faschisten, die sich unter dem Deckmantel des Antifaschismus oder Feminismus im Recht sehen und ähnliche Praktiken wie Neonazis anwenden.
    Das politische Spektrum ist quasi ein Kreis. :P


    Edit:

    und dafür steht die paradoxe Antifa als perfektes Beispiel - arbeiten die Antifaschisten mit teils faschistischen Methoden (Rufmord, Drohungen, etc.), ganz gleich, ob es sich nun wahrlich um einen zu bekämpfenden Rechtsextremisten handelt oder einen stinknormalen Bürger, der mal eine politisch unkorrekte Aussage tätigt.

    Einer der Gründe, warum ich mich trotz meiner extrem linken Ansichten nicht mehr gerne als Antifaschist bezeichne.

    Dabei ist fraglich: wie hoch ist die Chance, dass "viel mehr als nötig" Kommentare gelöscht werden und welcher Schaden entsteht dabei?
    Ich sage, es sind nicht so viele und dann sowieso Kommentare, die grenzwertig sind... Dass sie grenzwertig sind, habe ich erklärt und du nicht angegriffen. Also bleibt die Frage, was ist so schlimm daran, wenn viele grenzwertig strafrechtlich relevante Kommentare gelöscht werden?

    Wer gibt denn die Garantie, dass gelöschte Kommentare mindestens grenzwertig sind?
    Was ist denn, wenn jemand eine Meinung hat, die nicht mal ansatzweise strafbar ist, aber dann SJWs und Feminazis ankommen, und den Beitrag in Grund und Boden melden?
    Oder überhaupt? Eine unbeliebte Person, die vielleicht gar nichts Schlimmes schreibt, wird von einem großen Mob inflationär gemeldet.
    Für Facebook muss das erstmal so aussehen, als wäre der Beitrag schlimm, denn er verärgert ja scheinbar genug Leute. Bevor es da Ärger gibt, wird der mal lieber schnell gelöscht, kann man ja später vielleicht noch mal drüber schauen, was das überhaupt für ein Kommentar war. Hauptsache erstmal die Gefahr der Strafe gebannt.
    Vor

    Nun Frage ich mich aber: Hat in solch einer Situation nun der Hass gewonnen, oder der Kampf gegen den Hass?

    Same, ich wüsste nicht wie ich diese erklären sollte, mag daran liegen, dass ich die auch nie wirklich erklärt bekommen habe, irgendwann hatte ich es einfach im Blut, wann genau ich ein Komma zu setzen habe. D:Ohne die Regel zu kennen, mache ich das einfach so, dass ich dann ein Komma setze, wenn ich eine ich nenne es mal Atempause mache oder ich es für richtig halte genau dort ein Komma zu setzen, ob das immer wirklich richtig ist, ich weiß es nicht. :P

    Dito. Das wurde uns in der Grundschule nie beigebracht, und aufm Gymnasium wurde dann erwartet, dass wir das schon können.
    Aber wie du schon sagtest, man "spürt" ja irgendwie, wie es in etwas ein muss.

    Das ist schlicht und ergreifend vollkommen an der Realität vorbei...1. Es gibt eine Definition von Hasskommentaren - was du meinst sind "harte Kriterien zur Identifikation" die es jedoch bei Aussagen nicht geben kann, die maßgeblich vom Kontext abhängen.
    In Deutschland sind auch Beleidigungen verboten, als "Aussagen die dazu dienen eine Person in ihrer Ehre zu verletzen" - wenn jemand einen Taxifahrer als "Taxifahrer" bezeichnet, ist das kein Problem ABER wenn jemand einen Piloten als "Taxifahrer" bezeichnet, kann das als Beleidigung angezeigt werden.

    2. Die Kommentare werden nicht von der Regierung angezeigt. Also wie genau soll sie das Gesetz nutzen, um für sich unangenehme Aussagen zu verbieten? Wie stellst du dir das vor? Geht Heiko Maas zu Facebook und sagt "Hey, dieser Kommentar kritisiert mich, bitte löscht den als Hasskommentar"? Facebook ist ein Mysterium - ein Typ wollte es für die Verbreitung von Hasskommentaren verklagen (was wie bereits auch vorher schon verboten war) und da wurden 2 Klagen abgewiesen, weil es schier unmöglich war überhaupt heraus zu finden, wer die Verantwortung trägt.

    Hier mal ein kurzes Zitat aus einem Heise-Artikel zum Netwerkdurchsetzungsgesetz:

    Betroffene Plattformbetreiber müssen offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden löschen. Andernfalls drohen Bußgelder bis zu 50 Millionen Euro. Kritiker sehen diese Auflagen als Kernproblem an, da damit im Zweifelsfall vorauseilend auch rechtmäßige Äußerungen entfernt würden und der Schaden für die Meinungsfreiheit so groß sei.


    Außerdem habe ich in einer Diskussion zum Thema auch noch diesen Beitrag gefunden, der das ganze ebenfalls ganz gut beschreibt.

    Mit diesem Gesetz werden alle Schleusen geöffnet: bevor man horrende Strafen kassiert wird gelöscht. Vorauseilender Gehorsam nennt sich das, durch Sanktionsandrohung begünstigt.

    Denn was ist wahr, was ist falsch? Die Dialektik lehrt uns, das dies vom Standpunkt anhängig ist. Diesen Standpunkt kann man auch Weltbild nennen, - und schon sind wir mitten drin in der Politik und ihrem Anspruch auf die Deutungshoheit. Was Fake ist bestimmen die Herrschenden. Das ist nichts anderes, was der Klerus im Mittelalter veranstaltet hat: redet uns nach dem Mund, sonst gibt es Ärger!
    Zudem: Straftaten (Beleidigung, Verleumdung, usw.) konnten auch schon vorher geahndet werden, dazu braucht es kein neues Netzwerkdurchsetzungsgesetz.

    Die Plattformen verbreiten diese Kommentare und sollten irgendwie dafür gerade stehen, wenn sie verbotene Texte verbreiten.
    [...]
    Das Gesetz ist keinewegs gänzlich schlecht oder Maas gar böse dadurch, es durchgesetzt zu haben.

    Stimmt, du hast total Recht. Finde wir sollten da dem türkischen Beispiel folgen und Facebook + Twitter einfach gleich abschaffen. Dann kann niemand mehr Hasskommentare schreiben. :) /s

    -> Die Problematik aus meiner Sicht ist, dass es keine Definition von Hasskommentaren gibt. Es muss also nicht mal eine strafrechtlich relevante Aussage vorliegen, es kann auch einfach eine Aussage sein, die der Regierung zu unbequem ist. Und wenn dann der Selbstjustizminister vor der Tür steht und den Kommentar als Hassrede flagt, dann wird das Netzwerk den natürlich schleunigst löschen, um den hohen Strafen zu entgehen.
    Und gleichzeitig löschen natürlich auch die Plattformen eigentlich recht harmlose Kommentare, einfach nur um auf Nummer Sicher zu gehen.

    Dass die Plattformen Kommentare löschen, die nicht ihrer Netiquette entsprechen ist ja an sich kein Problem, haben ja quasi ihr Hausrecht. Mein Problem ist halt wirklich, dass das jetzt aber von Staatsseite vorgeschrieben wird und dann teilweise, wie z.B. bei Twitter, von zwielichtigen Organisationen wie der Amadeu Antonio Stiftung entscheiden wird.