Benjiro Misaki
Nachdem ich meinen Satz zu Jun beendet habe, schaue ich für einen Moment aus dem Fenster.
HInter mir höre ich die Stimmen von den anderen. Frau Minako kümmert sich wohl noch immer um Haruma und Saki miz Sous Hilfe. Inyong scheint sich bei Shuusei zu bedanken. [Moment,... was?] Dabei fällt mir wieder ein, dass Inyong mir gestern einfach gute Nacht gesagt hat, ohne jeglichen dummen Spruch. [Ob er etwas hinter seinen Sprüchen verbergen will...] Weiter komme ich mit meinen Gedanken über Inyong nicht. Benji als auch du, haben halt ein wenig überreagiert, höre ich Shuusei sagen. [Was habe ich...?] Obwohl ich schon wieder das Gefühl habe provoziert zu werden, sage ich diesmal wirklich nichts, weil ich nicht wieder einen Streit anzetteln will. [Von wegen, ich habe nur die falsch Wortwahl benutzt. Ich hätte auch ihr erbärmlichen Feiglinge oder ähnliches sagen können, das hätte aber wohl den gleichen Effekt gehabt. Das hatte absolut nichts mit Überreaktion zu tun. Und warum zum Geier sagt er wieder Benji?] Ich denke kurz darüber nach wann ich das letzte mal Benji gehört hatte.Es war der Morgen vor unser Klassenfahrt, als ich aus dem Haus gegangen bin, Ayumi mich zum Abschied drückte und sagte "Komm schnell wieder Benji-niisan. Ich habe Dich lieb." [Ayumi ist die einzige Person, die mich so nennt und es gibt derzeit nur eine weitere Person, der ich es erlauben würde, wenn sie mich so nennen würde. Aber Totsuka gehört nicht dazu.] Während ich meine Gedanken kreisen lasse, höre ich zwar immer noch den Motor, aber ich stelle fest, dass wir immer noch stehen. [Wir sollten wirklich los, sonst schaffen wir es auch nicht rechtzeitig. Hoffentlich schaffen die anderen drei es auch] Ich denke nocheinmal über Rafinas Reaktion nach. Sie hat genauso gehandelt, wie ich es gern getan hätte, aber mir ist bewusst, dass ich im Moment nicht mal gegen den ersten Zombie eine Chance gehabt hätte. Takeru ist dann doch ohne zu zögern einfach hinter ihr her gelaufen. Langsam bewegen sich meine Gedanken wieder in Richtung Freundschaft und ich denke noch einmal an das Gespräch im Kühlraum mit Totsuka. Dabei merke ich, wie verwirrt ich wirklich von den ganzen Geschehnissen bin. "Ich will nicht mehr denken" sage ich zu mir selbst und richte mich dann ruhig, aber bestimmt an Edea. "Können wir jetzt bitte endlich losfahren."